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Ich brauche immer mehr Licht!

Ckinderyellax68 hat die Diskussion gestartet


Bislang, also die letzten Jahrzehnte, war ich absolute Liebhaberin von Schummerbeleuchtung, habe runtergedimmt ohne Ende, was meine Besucher mehr als einmal mit "kannst du nicht mal richtig Licht machen hier? Man sieht ja gar nichts!" quittierten .... und auf einmal ist es umgekehrt: Ich drehe ab Dämmerung so ziemlich alle Lampen in der Wohnung auf Höchststufe, habe schon stärkere Birnen reingeschraubt, da die bisherigen zu schummerig sind - und immer noch finde ich es zu dunkel.

Könnte das ein erstes Zeichen für eine Augenerkrankung sein? Oder für eine andere körperliche Erkrankung? Oder ist es vielleicht ein Vitaminmangel? (Vit A nehme ich allerdings bereits).

Die Psyche spielt sicher auch eine Rolle, ich hasse den Winter mit der frühen, langen Dunkelheit sehr, die ich als beklemmend empfinde, aber will nicht vorschnell alles auf die Psyche schieben ...

Antworten
Rcatzefaxtz


Mit zunehmendem Alter - benötigt man auch mehr Licht - ist auch meine Erfahrung. Hängt auch etwas mit größer werdenden Akkomodationsschwäche zusammen (Anpassung). Der Graue Star kann zusätzlich eine Ursache sein.

Vielleicht solltest Du mal zu einem Augenarzt gehen.

S$even*.jof.Nxine


also die letzten Jahrzehnte

Du sprichst von Jahrzehnten........... gehe ich richtig in der Annahme, daß Du schon ein wenig älter bist? So wie Du es beschreibst, also eine deutlich verminderte Sehschwäche bei Dunkelheit, denke ich als erstes an den Grauen Star. Am besten läßt Du Dir zeitnah einen Termin beim Augenarzt geben, dann hast Du Gewißheit.

CWinderrellax68


Ich bin in den 50ern. Es ist aber nicht so, dass ich auf einmal schlechter sehe bei Dunkelheit (das tat ich schon immer, mir wurde vom Augenarzt "Nachtblindheit" bescheinigt), aber ich empfinde die Dunkelheit jetzt als dunkler als zuvor. (Oh je, ist das überhaupt ansatzweise verständlich ...?)

"Grauer Star" ist natürlich beunruhigend.

Aber kontrastarm, unscharf sehe ich jetzt eigentlich nicht, so wie ich es als Symptom bei Grauem Star gelesen habe.

Als besonders "funzelig" und unangenehm empfinde ich gelbstichiges Licht, tausche gerade soweit wie möglich alle Lampen gegen Halogen mit warm-weißem Spektrum aus.

aufri


ich empfinde die Dunkelheit jetzt als dunkler als zuvor

Ich wollte schon antworten, mir ginge es wie dir, aber offenbar ist das bei dir kein Problem für den Optiker, eher für den Psycho-Doc. Das soll nicht negativ herüberkommen, denn es sind deine Empfindungen, die falls störend entsprechend behandelt werden können.

Bei mir ist die Welt auch immer dunkler geworden in den letzten paar Jahren, obwohl ich es ebenso wie du immer gern eher schummrig gehabt habe. Nur sehe ich heute nicht mehr das, was ich will, daher brauche ich heute mehr Licht. Meine AÄ meinte zu diesem Befund, dass es normal und nicht pathologisch sei (ich bin 46). Mit ausreichend Licht sehe ich noch immer alles gut, eine Sehhilfe brauche ich zum Glück auch nicht; außerdem werde ich erfolgreich gegen Glaukom behandelt. Die Erkrankung hat jedoch nix mit dem erhöhten Lichtbedürfnis zu tun, sagte die AÄ jedenfalls. Grauer Star wurde bei mir nicht festgestellt (und das ist gut so [tm]).

CNindezrel)la68


hallo afri,

Nur sehe ich heute nicht mehr das, was ich will, daher brauche ich heute mehr Licht.

also dein Sehvermögen hat sich verschlechtert und deshalb brauchst du mehr Licht - wenn ich das richtig verstehe?

Psycho-Doc - keine Ahnung. Ich hab früher auch schon schlechte Phasen gehabt und da habe ich die abendliche Dunkelheit eher als beruhigend empfunden. Aber das heißt ja nichts. Ich würd bloß gern körperliche Ursachen ausschließen.

C)aramDala 2


Das habe ich schon von mehreren Menschen gehört.

Eine Möglichkeit wäre noch Vitamin-D-Mangel. Am besten testen lassen, inklusive B12.

CBinnQamoxn4


Geh doch am Besten wirklich zum Augenarzt. Dann hast du Gewissheit. Besser es ist dann nix, als wenn du es verharmlost und dann ist es was Ernstes...

HOungrig_erH:u go4\2


Geht mir genauso. Tagsüber sehe ich relativ gut, abends / nachts geht ohne Brille gar nichts mehr. Ich bin aber auch erst etwa 30 Jahre alt... Der Augenarzt meint, dass meine Augen OK sind.

Trotzdem finde ich es komisch, dass ich tagsüber ohne Brille sehe und nachts nicht. Die Brille verändert ja nicht die Helligkeit

aulph8awjoelLfiUn201x0


Bei mir ist es genau andersherum. Ich hatte in den jüngeren Jahren immer in der gesamten Wohnung komplett überall Licht an. Von Bad über die Küche bis hin in alle Räume. Da sagten die Leute schon immer, ob ich im Lotto gewonnen hätte, dass ich so viel Strom verballere, denn ich war ja immer nur allein in der Wohnung und immer nur in einem Raum.

Aber ich wollte es halt überall hell haben, dass ich, wenn ich in den nächsten Raum gehe, alles von Weitem schon schön hell ist.

Jetzt, ich bin auch in den 50gern, ist es genau andersherum. Ich nutze so gut wie null Glühbirne mehr. Das einzige Licht, ist das des Monitors. Alle Räume dunkel. Am Tag kommt halt das Tageslicht herein und ab Sonnenuntergang ist es dunkel. Aber ich surfe eh nur und da reicht der Monitor. Ab und zu knipse ich mal kurz in der Küche Licht an, wenn ich was sehen muß, oder am Sekretär, wenn ich ein Bürozeugs suche, mache dann aber auch direkt wieder aus.

Mich wundert mein Verhalten genau in der entgegengesetzen Weise. ":/

ElhemalIig4er NutzerE (#5(286x11)


Also Ich hab diesen Wandel, hell/dunkel und wieder zurück, schon mehrfach durch.

Wäre nie darauf gekommen, da nach körperlichen Ursachen zu suchen...

Ich hab mir da noch nie drüber Gedanken gemacht.

Irgendwann mochte ich halt die Dunkelheit wieder mehr. Zur Zeit siegt das Licht. Habe überall Lichterketten (LED mit Akkus - beruhigt mein Gewissen und den Geldbeutel) zu hängen...

Aber auch das geht vorbei.

Während ich das so schreibe denke ich darüber nach und spekuliere für mich so drauf, dass ich vielleicht versuche mir meinen Rhythmus beizubehalten. Also ob ich quasi den Sommer simuliere, wo Bis abends halb 11 noch hell ist draußen. ":/

Cfomraxn


Die Psyche spielt sicher auch eine Rolle

Das ist nicht zu unterschätzen und der Körper hat über die Jahre gelernt, was er möchte. Und du verstehst die Signale vermutlich einfach nur richtig. Du hast gelernt, dass Licht die Psyche belohnt, also forderst du es jetzt ein. Die Lichtfarbe spielt hierbei eine starke Rolle. Je höher der K-Wert ist, umso stimulierender ist das Licht.

Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, die aktiven Tageszeiten durch Lichtfarben > 4500K zu unterstützen. Vor allem morgens und am späten Nachmittag.

COaram4alIa x2


Da stimme ich Comran zu. Die Psyche macht so einiges aus. Kenne eine ältere Frau, die es am liebsten dunkel in ihrer Wohnung hat. Ursache. Im Krieg und danach hat man kein Licht anmachen dürfen, weil man sonst gesehen worden ist vom Feind ect. Dass das jetzt anders ist, stört nicht weiter und selbst wenn man beim Essen mal daneben haut, weil etwas schlecht ist, wird trotzdem nicht an Licht gedacht. Andere würden dass ganz anders sehen und sich freuen, dass sie das Licht wieder frei benutzen können. Tja, so unterschiedlich sind die Menschen, wobei das in dem oftmals über den Charakter auch etwas aussagen kann. Die Frau, die gerne im Dunkeln ist, hat nie gelernt situationsbezogen zu denken. Sie bleibt ewig in ihren alten Mustern, wovon manche gut aber manche auch schlecht sind und sie im Leben behindern.

RMat/zefatxz


Daß die Psyche eine Rolle spielt, mag vorkommen, z.B. bei 'Romantikern'! War früher auch eher so gelagert. Jetzt wird aber aus ganz praktischen Gründen ein helleres Halogenlicht bevorzugt, Man kann die Preise etc. an den Etiketten in schummrigen Läden auch einfach besser lesen ... ":/

Meine Beobachtung ist, daß Kurzsichtige tendenziell eher helles Licht bevorzugen - Weitsichtige scheint es weniger zu stören, bei Dämmerlicht zu lesen. Meiner Frau mit Lesebrille macht es nichts aus.

C1indere`llax68


Ja, der psychische Anteil ist bei mir da ganz deutlich - es ist ja nicht so, dass ich die Dinge nicht richtig erkennen kann und deshalb mehr Licht brauche oder sowas. Sondern ich fühle mich beklommen und sehr unwohl, sobald es dunkel wird - es hat sowas Platzangst-artiges.

Ich bin bis vor einem Jahr regelmäßig (aber nicht oft, insgesamt vielleicht 15 x pro Jahr) ins Solarium gegangen. Vielleicht fehlt mir jetzt diese regelmäßige kurze "Lichtdusche" von gleißendem Licht ... würde mir bestimmt sehr gut tun ... Aber ich muss seit einiger Zeit ein mobiles Sauerstoffgerät mit mir rumschleppen wegen meiner Lungenerkrankung, und damit habe ich mich noch nicht wieder ins Solarium getraut :-/ ... doof eigentlich. Vielleicht sollte ich mir so eine Tageslicht-Lampe kaufen (kosten aber einiges) ":/

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