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Neue Brille - immer noch Schwindel ...

l@ive_you3r_Vlifxe hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben!

Ich war letze Woche Dienstag beim Augenarzt. Leider war mein Augenarzt nicht da (ich wusste das davor leider nichts) und deshalb musste ich zu seiner Vertretung gehen. Die war - wie ich finde - etwas unfähig (konnte den Augendruck nicht messen und musste es 2 mal wiederholen). Ich habe mich verschlechtert und brauchte eine neue Brille.

Am Montag diese Woche habe ich dann meine neue Brille geholt. Meine Werte sind:

Rechts: Sph. -1,50 Cyl +1,00 Axe 090

Links: Sph. -1,75 Cyl +1,50 Axe 090

Links habe ich eine Hornhautverkrümmung, die sich auch verschlechtert hat.

So und jetzt, nach 4 Tagen sitze ich in der Arbeit und mich plagen immer noch Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit. Nehme ich die Brille ab wird es besser. Ich fühle mich als wäre ich betrunken (?) Wenn ich stur gerade aus starre geht es halbwegs, aber sobald ich meine Augen hin und her bewege bzw. herum gehe wird es so schlimm, dass ich die Brille kurz absetze, damit es kurzzeitig besser wird. Mein Optiker meinte zwar, dass ich mich erst an die neuen Sichtwerte gewöhnen müsse, aber bisher hatte ich diese Beschwerden nie so lange (höchstens 1-2 Tage).

Meine Frage ist also: Ist es normal, dass der Schwindel so lange anhält, da ich mich ja doch stark verschlechtert habe? Oder war die Ärztin auch zu unfähig die richtigen Werte zu bestimmen? (Sorry, aber ich mag die Ärztin nicht |-o ) Hat jemand von euch schon Erfahrung mit anhaltendem Schwindel bei einer neuen Brille??

Lg Tini

Antworten
Lguwftsc`hiff-xFan


Hallo Tini,

da ich mich ja doch stark verschlechtert habe

Wie stark hast du dich denn verschlechtert, was waren die alten Werte? Verstehe ich es richtig, dass die Zylinderwerte sich nur links verändert haben und rechts gleich geblieben sind?

Fachleute für das Bestimmen der Brillenwerte sind normalerweise die Optiker, die haben das in der Regel gründlicher gelernt als die Augenärzte, Ausnahmen bestätigen die Regel. Hat der Optiker die Werte der Ärztin nachgemessen, bevor er die Brille gefertigt hat? Hat der Optiker die Brille nachgemessen, nachdem du von deinen Beschwerden berichtet hast?

Ein wenig stutzig macht mich die genau senkrechte Achslage auf beiden Augen - es kann natürlich sein, dass es wirklich so ist, es kann aber auch sein, dass schludrig gemessen wurde.

sQevegnthrexe


einen leichten Schwindel hab ich mit meiner neuen Brille auch immer noch, speziell wenn ich mich drauf konzentriere

achte nicht drauf dann verschwindet es

l~ive_you|r_lixfe


Die Ärztin meinte nur, dass links (ich glaube) 1,5 Dioptrien mehr sind und auch die Hornhautverkrümmung schlimmer wurde. Rechts sinds ca 0,5 Dioptrien mehr. Aber eine Hornhautverkrümmung liegt rechts nicht vor.

Mein Optiker arbeitet mit den Ärzten zusammen und misst nur nach, wenn man das Brillenrezept nicht sofort einlöst (sprich erst nach 1-2 Wochen). Ich war mit der neuen Brille dann gestern wieder beim Optiker und er meinte das kann schon sein und ich müsse mich erst gewöhnen. Nachgemessen hat er nichts.

Aber eben, weil ich doch noch einen sehr starken Schwindel spüre, der von der Brille kommt (schließlich wird es besser wenn ich die Brille absetze) weiß ich nicht ob ich nicht doch nochmal zum Arzt/Optiker nachmessen gehen sollte oder doch noch abwarten sollte. ":/

L?uftsch\iff-Fxan


Aber deine Brille hat auf beiden Seiten Zylinderwerte eingearbeitet, somit hast du, wenn die Brille richtig ist, auf beiden Augen einen Astigmatismus. Der muss natürlich nicht zwingend von der Hornhaut herrühren, sondern kann auch durch eine ungleichmäßige Wölbung der Linse bedingt sein. Da man aber häufig "Hornhautverkrümmung" als Synonym für Astigmatismus verwendet, hast du es entweder auf beiden Augen oder die Brille ist falsch oder du hast dich bei der Angabe der Brillenwerte verschrieben.

Ansonsten lässt sich auf Grund deiner vagen Angaben wohl nicht viel Genaueres zu deinem Problem sagen. Wenn dein Optiker die Ärztin kennt und weiß, dass sie gut misst, wird er wohl Recht haben mit dem Gewöhnen. Wenn du aber das Gefühl hast, dass er dich nicht ernst nimmt, solltest du freundlich, aber bestimmt auf dem Nachmessen bestehen, nicht nur, ob die verschriebenen Werte korrekt eingearbeitet sind, sondern auch, ob diese Werte richtig für dich sind, schließlich kann auch eine Ärztin mal Fehler machen.

M6eLronxymy


Mein Optiker arbeitet mit den Ärzten zusammen und misst nur nach, wenn man das Brillenrezept nicht sofort einlöst (sprich erst nach 1-2 Wochen).

Lustiger Ansatz.

Impliziert ja, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Werte innerhalb einer Woche verändern, hoch genug ist, um eine Neumessung zu rechtfertigen.

LAuftscfhifDf-Faxn


Mein Optiker arbeitet mit den Ärzten zusammen und misst nur nach, wenn man das Brillenrezept nicht sofort einlöst (sprich erst nach 1-2 Wochen).

Lustiger Ansatz.

Impliziert ja, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Werte innerhalb einer Woche verändern, hoch genug ist, um eine Neumessung zu rechtfertigen.

Vielleicht haben die beiden Fachleute ja eine Übereinkunft: Wenn die Ärztin fehlrefraktioniert und der Patient die Brille umgehend fertigen lässt, ersetzt sie dem Optiker die Kosten für den notwendigen Gläserwechsel. Wenn zu viel Zeit vergangen ist, bleibt der Optiker auf den Kosten sitzen oder der Kunde hat das Nachsehen, sprich es gibt Ärger, also misst der Optiker in solchen Fällen lieber nach. So wird erreicht, dass mit minimalem Aufwand der Kunde/Patient in der Regel zufriedengestellt ist.

Ich gebe zu, das klingt zynisch, aber ich würde nicht ausschließen, dass es ein solches oder ähnliches Szenario tatsächlich gibt...

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