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Trockene Augen, brennen, leichter Druck und schwarze Punkte

MQatze219x95 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich bin 20 Jahre alt und habe seit vielen Jahren Probleme mit den Augen. Allerdings kann ich gut sehen und brauche noch keine Brille. Mehrere Sehtests in den letzten Jahren, haben dies bestätigt. Die Probleme sind trotzdem zu spüren und sind langsam wirklich nervig. Vor allem sieht jeder meine knallroten Augen.

Also zu meinen Problemen: Ich habe immer rote Augen und damit meine ich nicht nur dann, wenn ich wenig geschlafen habe oder so, ich meine wirklich IMMER. Augenärzte verstehen das komischerweise immer falsch. Mal sind sie stärker gerötet z.B. jetzt im Winter wenn es sehr kalt ist, aber einige Stellen im Auge sind 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr extrem rot. Dazu kommt ein leichter Druck auf den Augen, der auch manchmal mehr und manchmal weniger zu spüren ist. Außerdem brennen meine Augen immer wieder extrem, z.B. morgens in der Bahn oder immer wenn es draußen kalt und/oder windig ist. Dann kann ich die Augen vor Schmerzen gar nicht mehr aufhalten und außerdem tränen sie dann stark. Zusätzlich habe ich seit ein paar Jahren sichtbare schwarze Punkte im Auge. Ein Punkt ist besonders stark zu sehen und nervt schon viele Jahre, doch erst vor kurzem ist mir aufgefallen, dass ich ziemlich viele schwarze Punkte im Auge habe. Als ich bei Sonnenlicht gegen eine weiße Wand gegeuckt habe, sind mir mindestens 10 Punkte und sogar Streifen pro Auge aufgefallen. Einige der Punkt stören auch ziemlich stark beim sehen, besonders wenn ich etwas lesen oder abschreiben soll, immer verfolgen mich diese Punkte.

Jedenfalls war ich schon bei mehreren Augenärzten. Festgestellt werden, konnte bislang nur eine "gestörte Tränenflüssigkeit". Meine Augen sind viel zu trocken und produzieren zu wenig Flüssigkeit. Dies soll in meinem Alter schon sehr unhewöhnlich und selten sein. Allerdings müssten sich die Augen auch irgendwann mal bessern und mal ein paar Stunden am Tag nicht rot sein, wird immer gesagt, aber so ist es numal leider nicht. Ich kann mich persönlich nicht daran erinnern, wann meine Augen zuletzt weiß waren. Kein Augenarzt konnte mir Genaueres sagen, einmal wurde ich sogar wieder weggeschickt, weil ich angeblich "nichts" habe. Seitdem habe ich unzählige Tropfen, Gels und Tränenersatzmittel probiert. Es ist tatsächlich eine Linderung zu spüren, die jedoch keine 5 Minuten anhält. Oft brennen die Augen danach noch mehr und das Rote in den Augen ist durch diese Mittel noch nie auch nur ein wenig weggegangen.

Hinzu kommen diese schwarzen Punkte, die mir echt sorgen machen. Was ist das? Hat das etwas mit dem roten Auge zu tun?

Ich weiß echt nicht weiter. Ich bin doch erst 20, wenn das so weitergeht kann ich mich mit 30 nicht mehr auf die Straße trauen oder bin vielleicht schon blind!?

Hat irgendjemand Tipps für eine Behandlung für micht? Was kann ich gegen meine Probleme tun?

Vielleicht hat ja selbst jemand solche Erfahrungen und kann mir so helfen.

Würde mich sehr über Antworten freuen, danke schonmal im Voraus :)^

Antworten
MPatze19x95


Kann mir wirklich niemand helfen? :-(

O\mikkron


Hallo!

Mir ging es mit Anfang 20 ähnlich: Ich hatte sehr trockene und brennende Augen. Die Schulmedizin kennt nur künstliche Augentropfen gegen das trockene Auge, die nur sehr kurz wirken und die Symptomatik häufig noch verschlimmern, da die Tränendrüsen infolge der Gabe von Augentropfen dann noch weniger Tränenflüssigkeit produzieren. Nachdem ich einige natürheilkundliche Methoden ausprobiert habe, bin ich bei den Schüsslersalzen hängengeblieben, die von mir jetzt über einen längeren Zeitraum eingenommen wurden.

Das Trockene Auge ist nach meiner Erfahrung eine sehr komplexe Erkrankung. Hier sollte man auch immer andere Punkte mitbedenken, die es begünstigen können:

- Stress und Psyche

- Haut- und Schleimhautprobleme

- Umweltgifte

- rheumatische Erkrankungen

- etc.

Auch wenn es nicht einfach ist, sollte man die Ruhe bewahren. Stress infolge der Erkrankung ist sicherlich kontraproduktiv. Man braucht bei der Behandlung mit naturheilkundlichen Verfahren sehr viel Geduld und Zeit. Mir haben die Schüsslersalze dabei sehr geholfen. Vor allem die Schüsslersalze Natrium Chloratum (Hauptmittel) D6, Silicea D12, Ferrum Phosphoricum D12 und Natrium Phosphoricum D6. Jedes Mittel hatte spürbar eine Wirkung auf die Zusammensetzung des Tränenfilmes. Natrium Chloratum ist wie erwähnt das Hauptmittel. Ich habe es gefunden in einem Buch über Schüsslersalze mit dem Titel "Handbuch der Biochemie nach Dr. Schüßler: Grundlagen, Materia medica, Repertorium" von Susana Niedan und Thomas Feichtinger. Nach meinem Dafürhalten ist es das beste Buch über Schüsslersalze.

Nachdem es mir besser ging, habe ich die Tränenersatzmittel eigenhändig abgesetzt. Heute sind die Augen wieder soweit befeuchtet, daß ich gut und ohne Beschwerden leben kann. Es war ein langer, aber lohnender Weg.

Viele Grüße

Omikron ;-)

M#atze1<995


Erstmal danke für die Antwort :)

Hat bei dir also kein anderes Mittel geholfen? Wie lange musstest du die Schüsslersalze einnehmen bis es besser wurde? Und musst du jetzt gar nichts mehr nehmen, also hast du die trockenen Augen "besiegt"?

Habe selber auch schonmal von diesen Salzen gehört, aber nicht geglaubt, dass es tatsächlich etwas bringen soll.

Weiß noch jemand was es mit den schwarzen Punkten in meinen Augen auf sich haben könnte? Hat das was mit den roten Augen zu tun? Das macht mir gerade schon große Sorgen.

Ohmi`krxon


Die Symptomatik des Trockenen Auges ist vielschichtig. Eine Einnahme von Schüßlersalzen sollte einhergehen mit dem Suchen und Aufspüren von anderen Ursachen. Für mich ist das Trockene Auge auch an die Psyche gekoppelt. Das heißt nicht, daß jemand der ein trockenes Auge hat psychisch krank ist. Die Augen vermitteln menschliche Gefühle am deutlichsten: Es gibt Tränen der Freude und des Leids. Deshalb sollte man auch einmal schauen, ob man nicht gegen seinen inneren Kompaß sein Leben führt. Typischerweise ist das trockene Auge eine Alterserkrankung. In der heutigen Zeit trifft es aber auch viele junge Leute die gerade im Beruf anfangen in der Berufsausbildung stecken. Das wirft die Frage nach dem warum auf. Vielleicht gehört Stress in dieser Zeit des Umbruchs und eine hohe Erwartungshaltung dazu, daßwir garnicht mehr in der Lage sind, ein Unwohlsein zu betrauern.... Das ist es sicherlich nicht allein, aber es ist für mich Punkt, den man einfach mal bedenken sollte. Daneben kommen natürlich auch die Punkte, die ich in der ersten Mail geschrieben habe in Betracht. Bei mir ist es über 5-6 Jahre immer besser geworden, wobei ich bereits nach 2-3 Jahren schon weitgehend damit Leben konnte. In schlechteren Phasen haben die Schüsslersalze immer wieder die Symptome ein bißchen zurückgedrängt. Es ist Geduld gefragt, Verzweiflung nicht. Es gibt meiner Erfahrung einen Weg daraus, der aber bei jedem etwas anders sein kann. Mir hat in schlimmen Phasen immer wieder geholfen mir meinen Kummer von der Seele zu reden... Das ist auch eine Möglichkeit...

Und obwohl mir über mehrere Jahre die Augen weggetan haben bzw. gerötet waren bin ich nicht blind geworden und kann immer noch sehr gut sehen. Neben den Symptomen war für auch belastend, daß ich mitten im Studium steckte und ich nach 10 Minuten Buchlektüre beim Lernen solche Augenschmerzen hatte, daß Lernen eigentlich keinen Sinn mehr gemacht hat. Was mich damals im Studium gehalten hat, war die Überlegung, daß ich bei einem Studienabbruch noch eine Berufsausbildung von 3 Jahren zu absolvieren hätte bei diesen Symptomen, also ziemlich die Zeit, die zum Abschluß des Studiums benötigt wurde. Nach Abschluß dieses Studiums habe ich eine Stelle wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität angenommen, da ich etwas ruhiger in das Berufsleben starten wollte. Auch das hat mir sehr geholfen. Heute arbeite ich in der freien Wirtschaft ganz normal....

Das Trockene Auge stellt einem die Aufgabe sich neu zu positionieren. Heute gehört die Erfahrung von damals, die sehr schmerzlich war, zu meinem Leben und sie hat mich gestärkt.....

Ich hoffe, daß ich mit dieser persönlichen Schilderung ein etwas mehr zur Natur des trockenes Auges aus der Sicht eines ehemaligen leidlich Betroffenen beitragen konnte. Natürlich ist mein Tränenfilm nicht wieder so stabil wie ganz früher, aber ich bin ansonsten ziemlich Beschwerdefrei, so daß ich ohne Einschränkungen damit leben kann.

Viele Grüße Omikron

r1ed rexflex


Hey Matze,

was du beschreibst klingt tatsächlich nach dem typischen "trockenen" Auge mit Rötung, subjektivem Fremdkörpergefühl und Lichtempfindlichkeit einhergeht. Im Winter wird das oft dadurch schlimmer, dass die kühlen Temperaturen einerseits irritieren und zudem eine geringe Luftfeuchtigkeit mit sich bringen.

Ich habe immer rote Augen und damit meine ich nicht nur dann, wenn ich wenig geschlafen habe oder so, ich meine wirklich IMMER. Augenärzte verstehen das komischerweise immer falsch

Was meinst du damit, dass die Ärzte das bisher immer falsch verstanden haben?

Welche Tests wurden denn gemacht um den gestörten Tränenfilm zu diagnostizieren? Schirmer Tests Papierstreifen im Auge und Tränenfilmaufriss-Zeit Stupser mit Farbstreifen ans Auge und dann vor die Spaltlampe setzen ? Oder wurde noch weitergehender untersucht? Hast du auch mal ne Blutentnahme mit Suche nach rheumatischen Erkrankungen erhalten? Insbesondere wenn du auch nen trockenen Mund hast, oder vielleicht sogar rheumatische Symptome (z.B. Gelenkbeschwerden, Hautveränderungen), sollte das unbedingt passieren. Das "idiopathische" trockene Auge ist zwar die häufigste und damit wahrscheinlichste Ursache für das trockene Auge, aber bevor man etwas als idiopathisch stehen lässt, ist es natürlich wichtig solche wichtigen Grunderkrankungen als Ursache zu identifizieren. An der Therapie des trockenen Auges an sich ändert das aber nichts.

Hast du denn eigentlich schon vordiagnostizierte Erkrankungen? Allergien wie z.B. gegen Hausstaub? Nimmst du Medikamente ein? Allergien und ironischerweise auch Antihistaminika tun dem Auge leider auch keinen großen Gefallen.

Wenn trockene Augen nicht nur Symptom eines eliminierbaren, äußeren Reizes (Allergien, Schimmel im Haus, Klima ??vielleicht hast du schon gemerkt, dass es in wärmeren Klimaten besser wird ??? , Lebensstil/Beruf,..) sind, dann ist das chronisch und du wirst das dein Leben lang mit dir rumtragen. Das muss man für sich hinnehmen und auch akzeptieren, dass das bedeutet, jeden Tag mehrmals Augentropfen nehmen zu müssen. Das ist wirklich wichtig, denn die Schleimhaut der Augen haben eine wichtige Barrierefunktion und je mehr du deine Augen austrocknen lässt, desto brüchiger wird diese, was dazu führt, dass die Augen anfälliger für physikalische Reize und auch Pathogene sind, welche das Auge irritieren und zur Entzündung führen. Entzündungen wiederum reißen diese Barriere noch weiter ein, denn dabei werden Immunzellen rekrutiert die ihrerseits viele gewebszerstörenden Enzyme und Mediatoren freisetzen. Diese greifen wiederum auch die schleimbildenden Zellen der Bindehaut an, welche essentiell für den Tränenfilm sind, und so nimmt der Teufelskreis seinen Lauf. Darum ist es ganz, ganz wichtig zu verstehen, dass man aktiv Tropfen muss um diesen Prozess zu stoppen! Insbesondere darfst du nicht denken, dass das Auge durch Augentropfen seine Selbstständigkeit "verlernt". Das ist falsch. Natürlich kann es einem nach dem Absetzen von Augentropfen so vorkommen, als wäre das Auge trockener als zuvor, aber das ist eben nur ein subjektives Gefühl, weil man eben durch das Tropfen besseres gewohnt ist. Interessant wäre hier doch mal ein objektiver Vergleich im Rahmen einer Studie, also z.B. Schirmer Tests, Tränenfilmabrisszeit etc. VOR und NACH mehrwöchiger Intervention mit befeuchtenden Augentropfen . Vielleicht finde ich nachher noch was dazu. Im Gegenteil: Die Zellen die, dir deinen Tränenfilm produzieren, regenerieren besser in einer befeuchteten, nicht-entzündlichen Umgebung. Wenn man sie eintrocknen lässt weil man sich dadurch einen "Trainingseffekt" erhofft, verschlimmert man nur alles. Also: Tropfen muss Routine werden! Wie Händewaschen nach der Toilette. Dauert ohnehin nur ne Sekunde ;-)

Noch ein paar Hinweise zu trockenen Augen, die du vielleicht nocht nicht kennst:

- Kein Augenreiben, denn das stört die Barrierefunktion ebenfalls und reizt Blutgefäße. Wenn du öfter einen starken Juckreiz verspürst, dann kann da eine

- allergisch/atopische Komponente im Spiel sein. In dem Fall kannst du es mal 2 Wochen mit ca. 4x täglich Cromoglicin-Augentropfen rezeptfrei aus der Apotheke versuchen, ZUSÄTZLICH zu den befeuchtenden Augentropfen, und schauen ob es einen Unterschied macht. Vielleicht gehst du dann auch mal zu einem Allergologen.

- Achte unbedingt darauf, dass ALLE deine Augentropfen konservierungsmittelfrei sind. Das ist sehr wichtig, denn die gängigen Konservierungsmittel (Benzalkoniumchlorid) schaden bei längerer Anwendung. Das ist erwiesen.

- Hast du schon einmal Omega-3 Kapseln ausprobiert? Die darin enthaltenen Fettsäuren DHA und EPA wirken entzündungshemmend. Es gibt viele gute randomisierte Studien, die einen positiven Effekt beim sog. "Dry Eye Syndrome" zeigen. Das liegt daran, dass vermutlich eben ein immun-entzündlicher Faktor bei der Entstehung eine entscheidende Rolle spielt. In den Studien wurden z.B. 2x täglich 350mg DHA gegeben, was zu deutlicher Symptomminderung führte.

- Falls dein Visus doch bald abnehmen sollte, dann zögere eine Brille nicht zu weit hinaus. Unscharf sehen strengt die Augen unnötig an, da du unbemerkt weniger blinzelst.

- Rauchen und auch passives Rauchen solltest du vermeiden. Sowohl der Rauch von außen, als auch die Radikale die mit jedem Zug durch die Lunge hindurch direkt ins Blut "gesaugt" werden eine dünne Membran von unter 1 mikro-Meter trennt Lunge von Blut, jeder inhalierte Mist diffundiert da sofort durch, dem muss man sich mal bewusst werden , irritieren und fördern Entzündungsprozesse.

- Und die sonst überall gepredigten Maßnahmen ausreichend Schlaf, Bildschirm möglichst tief damit das Auge nicht so weit aufgerissen werden muss, Bildschirmpausen usw. kennst du sicher und haben ihre Berechtigung.

Diese beweglichen schwarzen Punkte die du erwähnt hast, sind sog. "Floater" oder "mouches volantes". Die entstehen dadurch, dass der Glaskörper des Auges sich mit der Zeit verändert und heterogener wird. Bei der Geburt ist der Glaskörper noch sehr homogen. Er besteht aus ca. 98% Wasser, welches von einem geordneten Netz aus Kollagen und Hyaluronsäure zu einem transparenten Gel gebunden wird. Mit der Zeit kommt es leider dazu, dass sich die Kollagenfasern stellenweise zusammenklumpen. Diese Aggregate können natürlich nicht mehr viel Wasser binden und dadurch verbleiben kleine Räume, in denen das Wasser nicht mehr zu Gel gebunden sondern eben flüssig vorliegt. Man nennt das Glaskörperverflüssigung. Dadurch ist der Glaskörper natürlich viel heterogener und Licht wird an diesen Kollagen-Aggregaten und an den Gel-Flüssigkeits-Grenzen gestreut, was sich als schwarze bewegliche Punkte äußert. Die Glaskörperverflüssigung passiert bei jedem mit zunehmendem Alter und sehr viele Menschen sehen dadurch auch Floater. Bei kurzsichtigen Menschen geschieht das deutlich früher. Da du aber normalsichtig bist, wundert mich das schon. Ist denn noch weitere Diagnostik geplant? Einige rheumatische und metabolische Erkrankungen können diesen Prozess ebenfalls beschleunigen. Vielleicht gibt es dann sogar tatsächlich eine fassbaren Verbindung zu den trockenen Augen. Vielleicht stellst du dich mal einem Internisten vor.

Die meisten Menschen gewöhnen sich an die Floater. Einige Ärzte sagen auch, dass sie sich mit der Zeit absenken und aus der Sichtbahn bewegen. In Extremfällen kann man das auch operieren in dem man einen Großteil des Glaskörpers absaugt und mit Wasser ersetzt (Vitrektomie), allerdings ist das auch mit hohen Risiken verbunden. Und angesichts dessen, dass sich die meisten Betroffenen nach einiger Zeit ohnehin daran gewöhnt haben, sollte man das auch nur erwägen, wenn man nach ein paar Jahren immernoch starke Beeinträchtigungen verspürt. Ich weiß, dass du diese Antwort vermutlich nicht hören wolltest, aber ich bin selbst betroffen und kann das bestätigen. In 2 Jahren sieht alles ganz anders aus ;-)

Liebe Grüße!

Mratzex1995


Danke für die ausführliche Antwort red reflex :-)

Was meinst du damit, dass die Ärzte das bisher immer falsch verstanden haben?

Es ist tatsächlich so, dass mir kein Arzt glaubt, dass meine Augen IMMER rot sind. Als würde ich bei sowas lügen :-(

Welche Tests wurden denn gemacht um den gestörten Tränenfilm zu diagnostizieren? Schirmer Tests Papierstreifen im Auge und Tränenfilmaufriss-Zeit Stupser mit Farbstreifen ans Auge und dann vor die Spaltlampe setzen ? Oder wurde noch weitergehender untersucht? Hast du auch mal ne Blutentnahme mit Suche nach rheumatischen Erkrankungen erhalten?

Dieser Schirmer-Test wurde tatsächlich gemacht, wobei auch heraus kam, dass ich sehr trockene Augen Habe. Der Streifen war wohl nichtmal 1/3 so voll wie bei einem normalen Menschen. Weitere Tests wurden bislang nicht gemacht, da die Ärzte mir nur Tropfen usw. verschreiben und ich dann sofort wieder gehen "darf". ich glaube manchmal die wollen sich mit mir nicht beschäftigen. ich bin wohl schon ein zu komplizierter Fall :(

Hast du denn eigentlich schon vordiagnostizierte Erkrankungen? Allergien wie z.B. gegen Hausstaub? Nimmst du Medikamente ein?

In der Tat wurde vor vielen Jahren eine Hausstaub-Milben Allergie bei mir festgestellt. Diese hat sich jedoch sehr stark zurückgebildet. Habe mittlerweile keinerlei beschwerden mehr wie damals mit einer tropfenden Nase. Auch Allergiker-Augentropfen haben nichts verändert, sodass die Allergie hier als Ursachen auch von Ärzten ausgeschlossen wird.

Hast du schon einmal Omega-3 Kapseln ausprobiert?

Habe ich noch nicht probiert, aber wenn es tatsächlich etwas bringt, versuche ich es gerne mal.

Die Glaskörperverflüssigung passiert bei jedem mit zunehmendem Alter und sehr viele Menschen sehen dadurch auch Floater. Bei kurzsichtigen Menschen geschieht das deutlich früher. Da du aber normalsichtig bist, wundert mich das schon. Ist denn noch weitere Diagnostik geplant?

Das finde ich ja auch so komisch. Mit 20 bin ich ja noch nicht so alt und ich kann ja sonst auch super sehen. Nur diese schwarzen Punkte stören irgendwie und es ist ja leider nicht nur einer. Da wird es glaube ich schwer drüber hinwegzusehen.

Hast du diese schwarzen Punkte denn auch in den Augen? Warum hast du sie und seit wann? Leidest du ansonsten auch an trockenen Augen?

Ich versuche es gerade mit einer Augensalbe, die ich einmal täglich vor dem schlafen in die Augen gebe. Bringt das etwas? Ich habe bisher nämlich schon über 10 verschiedene Augentropfen ausprobiert und bei keinem Mittel wurden die Beschwerden besser, auch nicht nach längerer Einnahme. Manchmal wurden sie sogar schlimmer. Daher habe ich jetzt eine längere Zeit keine Tropfen mehr genommen, da ich gemerkt habe, dass es das gleiche ist, als würde ich mir Wasser in die Augen spritzen, ohne Effekt. Soll ich trotzdem weiter Tropfen nehmen oder es lieber erstmal nur mit der Salbe versuchen?

MBaKtze1j99x5


Hat noch jemand Tipps für mich? Leider helfen weder Tropfen, Gel noch Salbe. Es wird immer schlimmer :(

Und auch diese lästigen schwarzen Punkte werden nicht weniger.

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