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Von hellem Raum in den dunklen Raum? (Akkomodation)

D.arRk993 hat die Diskussion gestartet


Guten Tag, ich habe eine kleine Frage an die Fachkundigen. Ich habe eine kleine Hypochonderphase, die hoffentlich bald vorbei ist, Hintergrund ist dass ich eine Angststörung habe, die aber langsam wieder vergeht und bald vielleicht komplett ihrer Wege geht, da ich am 15.03 eine Untersuchung habe die Klarheit schafft.

Ist es normal dass es etwas Zeit braucht wenn ich z.b. von einem hellen in einen dunklen raum gehe bis ich die Objekte gut sehe? Ich habe vor meiner Angsterkrankung nie auf sowas geachtet, aber ich frage mich in letzter Zeit ob das bei jedem Menschen so ist.

Mal als Beispiel :

Ich sitze 2-3 Stunden vorm PC, gehe danach schlafen in einen recht dunklen Raum der nur eine weit entfernte Straßenlaterne als Lichtquelle hat die durch das Fenster schimmert. Ich sehe beim Betreten das Fenster ganz normal erleuchtet, aber den Rest des raumes kaum, sondern einfach nur schwarz. Wenn ich aber etwas Zeit in dem Raum verbringe wird alles viel heller, ich sehe plötzlich meinen Tisch, meine Bilder an der Wand und meinen Schrank. Wenn die Lichtquelle stärker ist, z.b. im obigen Gästezimmer (Dort sind es zwei Laternen die ins Zimmer leuchten) kann ich alles aber normal erkennen. Erst wenn es sehr dunkel ist, passiert es mir eben dass ich eben nichts sehe, und dann nach ein paar Minuten alles viel viel besser und klarer.

Selbes wenn ich im Zimmer sitze mit einer Nachttischlampe, wenn ich sie ausschalte, sehe ich erstmal nichts bis auf das erleuchtete fenster, nach ein paar Sekunden/Minuten ist der Raum aber recht hell für mich. Wie gesagt, es ist eben sehr finster sobald das Licht aus ist, was sich aber nach einiger Zeit legt.

Ist das normal, oder müssten die Augen sofort "umschalten" damit ich direkt so sehe wie ich es nach ein paar minuten geschildert habe?

Antworten
LpuftGs"chi0ff-Faxn


Es ist vollkommen normal, dass es eine ganze Weile dauert, bis im Dunkeln die größtmögliche Sehschärfe erreicht ist. Das liegt daran, dass wir im Hellen überwiegend mit den Zapfen sehen und im Dunkeln mit den Stäbchen. Wenn wir vom Hellen ins Dunkle kommen, dauert es ungefähr 20 Minuten, wenn ich mich nicht irre, bis die Stäbchen ihre volle Funktion aufgenommen haben. Der Anpassungsvorgang nennt sich übrigens Adaptation, nicht Akkommodation.

D$arLk99x3


Vielen Dank für die Antwort. Und wie ist dass wenn ich z.b. vorm Computer Monitor sitze und anschließend schnell auf Toilette gehe ohne das Licht anzumachen, dann bin ich quasi noch von dem Monitor "geblendet" und sehe nicht viel auf der Toilette, nach ein paar wenigen Sekunden sehe ich dann aber alles klarer.

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