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Erste Gleitsichtbrille: Hab Probleme bei fehlendem Kontrast

M8and6og hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich bin seit 40 Jahren kurzsichtig und hab seit einem Jahr auch Probleme mit dem Lesen. Da meinte der Augenarzt aber, dass das vom Alter herkommen würde und normal sei.

Jetzt hab ich seit einer Woche eine Gleistsichtbrille und das ist auch die erste, die ich bisher hatte.

Momentan bin ich irritiert und zwar hab ich massive Probleme Dinge klar erkennen zu können, wenn zu viele verschiedene Farben nebeneinander sind bzw. wenn keine klaren Kontraste vorhanden sind.

Mir ist das als erstes im Supermarkt aufgefallen - wenn ich in ca. 10 m Entfernung vor einem Regal stehe, dann kann ich nicht erkennen, ob es sich bei dem Inhalt um Chips oder Nudeln handelt. Ich sehe nur viele bunte Verpackungen. Erst wenn ich auf ca. 5 m an das Regal rangehe, dann sehe ich die Verpackungen scharf und kann den Inhalt unterscheiden.

Genauso draußen in der Natur: Liegt ein Laubhaufen auf dem Boden, dann sehe ich nur eine unterschiedlich braune Masse, kann aber auf 3 m Distanz keine einzelnen Blätter erkennen.

Beim Buch lesen oder auf 30 m Straßenschilder hab ich keine Probleme, weil da ein scharfer Kontrast vorhanden ist.

Hab mir zum Test meine alte Brille wiederaufgesetzt und siehe da, ich sehe auf 10 m die einzelnen Verpackungen und kann erkennen was sich da drin befindet, egal wie bunt die sind. Nur kann ich dann nix mehr lesen ;-D

Liegt das an der Gleitsichtbrille selbst oder hab ich noch Probleme mit der Umstellung und den speziellen Tücken der Gleitsichtbrille?

Gruß

Antworten
JNori


Es braucht schon ein wenig Übung, mit einer Gleitsichtbrille in allen Entfernungen scharf zu sehen.

Das Brillenglas ist ja in Zonen aufgeteilt: Ferne, mittlere Distanz, Nähe. Die Übergänge sind fließend. Du musst halt lernen, für jede Distanz die richtige Kopfhaltung zu finden. Das bedeutet, Du stellst Dich vor ein Objekt und bewegst den Kopf in Miniminimini-Schritten von oben nach unten (oder andersrum), solange bis Du eine scharfe Sicht hast.

Es sind wirklich Milimeter-Bewegungen. Die meisten bewegen den Kopf zu doll. Und mit ein bisschen Übung geht das irgendwann automatisch und unbewusst.

Am besten Du übst das zuhause erstmal mit verschiedenen Distanzen und Objekten unterschiedlicher Größe. Und gib Dir Zeit, Dich an das "neue Sehen" zu gewöhnen. Es dauert halt einige Zeit, manchen brauchen Wochen, aber die meisten kriegen es hin.

1P00 `swatcxh


Es braucht schon ein wenig Übung, mit einer Gleitsichtbrille in allen Entfernungen scharf zu sehen.

Diese Info werde ich an meine Mutter weitergeben. Sie besitzt seit etwa einem Jahr eine Gleitsicht-Brille, benutzt diese aber nicht. Angeblich sieht sie damit schlechter als ohne. Allerdings liegt auch nur eine leichte, altersbedingte Fehlsichtigkeit vor. Der Optiker überprüfte die Brille mit dem Ergebnis, das alles passt. "Gewöhnungssache" war die Auskunft, der man nicht so recht Glauben schenken mag. Aber was du aus eigener Erfahrung berichtest klingt aber durchaus plausibel :)z

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