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plötzliche Sehstörungen

fXalcoZ pePlegrainoidexs


Ich hatte das mit den Zacken und Blitzen auch mal eine Zeit lang gehabt, damals sagte der Augenarzt, daß ich zu helle Augen hätte und empfindlich auf Licht reagieren würde. Das habe ich damals zwar nicht so ganz geglaubt aber ich hatte keine Schmerzen, so wie du. Der Rest war gleich. Hat sich dann mit der Zeit gelegt.

MBööp #Mööp


Ich habe das auch, der erste Anfall kam, als ich 34 war und grade mein 2. Kind bekommen hatte. Da hatte ich auch erstmal Panik. Ich habe noch nichtmal Kopfschmerzen danach, jedenfalls meistens nicht und nicht in der üblichen Migränestärke. Die habe ich manchmal separat, zusammen mit Lichtempfindlichkeit und Übelkeit, aber Aura und Kopfschmerzen zusammen hatte ich so noch nicht. Mich wundert auch, daß dir das weder Haus- noch Augenarzt erklärt haben, bei mir haben's beide gleich so getippt ;-)

Legendär ist mein Anfall an Heiligabend vor 2 Jahren: Es fing an, als wir auf dem Rückweg von der Kirche waren und hörte erst auf, als die Kinder schon auspackten. Dazwischen lagen also dunkles geheimnisvolles Haus mit bunten Blitzen, Weihnachtsbaum und Geschenke, die ich nur halb sehen konnte, "Mama, kannst du mir mal helfen"-Geschenke, die völlig unscharf waren... %:| %:| %:|

Ich bilde mir ein, daß es etwas schneller vorbei ist, wenn ich es schnell merke und mich ruhig hinsetzten kann, aber das kann auch Einbildung sein. Von der Dauer her wie bei dir, 20-30 Minuten.

B4rig ie


Das nennt sich landläufig auch "Augenmigräne" und kann durchaus eigenständig daherkommen, also ohne begleitende Kopfschmerzen.

badaxk


Es könnte - vielleicht - mit dem Bereich der "Neurologie" zu tun haben..

L8oAg Lapdy


Ich hatte das mit den Zacken und Blitzen auch mal eine Zeit lang gehabt, damals sagte der Augenarzt, daß ich zu helle Augen hätte und empfindlich auf Licht reagieren würde.

Diese Information deckt sich damit, wie bei mir eine Auramigräne anfängt, nämlich oft in Zusammenhang mit hellem Licht. Das allererste Mal bekam ich sie, als ich länger vor dem Bildschirm saß. Vorher äußerten sich bei mir Migräneanfälle anders, z.B. durch Wortfindungsstörungen, Übelkeit und starke Kopfschmerzen.

Die Dauer des Anfalls kann ich nicht beeinflussen. Ich habe aber das Glück, dass mir - mit zwei Ausnahmen - Migräneanfälle immer zu Hause oder dort passieren, wo ich mich hinlegen kann. Wenn ich direkt zu Beginn der Aura Tabletten einwerfe, werden die anschließenden Kopfschmerzen nicht so stark, lassen sich aber nicht komplett vermeiden. Eventuell merke ich sie aber, wie hier auch schon genannt wurde, nur noch beim Husten oder falls ich mich bücken muss. Dennoch ist es hilfreich, wenn ich mich ca. eine halbe Stunde in ein dunkles Zimmer lege, allein schon, weil ich es unheimlich nervig und irritierend finde, diese kaleidoskopartigen Bilder zu sehen.

Domomea, ich schließe mich meinen Vorrednern an, dass es mich wundert, dass Deine Ärztin nicht erkannt hat, dass Du einen Migräneanfall hattest. Das klingt bei Dir wirklich nach ner Aura wie aus dem Lehrbuch. ":/

CAomrxan


Einfach weiterarbeiten und nicht so drauf achten.

Also bei mir habe ich im Laufe der Jahre gemerkt, dass "einfach weiterarbeiten" den anschließenden Kopfschmerz verschlimmert. Vor allem wenn man auf Lesen/Schreiben angewiesen ist, muss man das sehr anstrengend kompensieren ("vorbeigucken", damit man was erkennt). Die Augen werden dabei extrem unruhig.

Anfangs habe ich das auch so gemacht, aber mittlerweile gönne ich mir dann die kurze Auszeit. Bei mir sind es auch nie mehr als 10 Minuten.

BZrixgie


Ja, das wird sicherlich unterschiedlich erlebt; ich habe es so weitergegeben, wie es bei mir am besten ist.

Es könnte - vielleicht - mit dem Bereich der "Neurologie" zu tun haben..

Hat es. Aber einem Augenarzt sollte das Phänomen trotzdem bekannt sein. Ich bin sicher, viele, die das erstmalig erleben, suchen panisch eine Augenarztpraxis auf, und schon von daher müsste man dort Bescheid wissen über diese Störung.

bdak

BYrigvixe


bdak

Ist oben versehentlich an die falsche Stelle gerückt. |-o

C8in;dere+lla68


@ Brigie

Es ist ein weitverbreitetes Phänomen, ähnlich häufig wie die Glaskörpertrübung. Dass eine Augenärztin so etwas nicht wissen sollte, ist allerdings bedenklich. Für die Ärztin.

Brigie

Bei mir war's nicht besser. Mein damaliger Augenarzt mutmaßte vage eine "kurzzeitige Durchblutungsstörung im Gehirn" als Ursache. Obwohl ich genau wie die TE eine absolut klassische Aura schilderte.

Migräne ...? Nie gehört! %:| %-|

2 weitere Ärzte wussten das ebenso wenig einzuordnen. Migräne konnte das ja nicht sein, da ich dabei keine Kopfschmerzen hatte. :=o

Erst ein Neurologe wusste die Symptome eindeutig zuzuordnen.

Mann Mann Mann .... :(v

PS: Das Buch von Oliver Sacks zum Thema ist genial, oder?!

Bnr`iagie


Cinderalla,

hab deinen Beitrag gerade erst gesehen! Ja, ein Phänomen, diese Ahnungslosigkeit von Augenärzten; fast nicht zu glauben, finde ich. Und ja, das Buch ist gut! Ich lese überhaupt gern von ihm, auch sein "gegangenes Bein" hat mich fasziniert. :)z

M?onsxti


Bei mir beginnt jede Migräne exakt wie beschrieben. Manche Ärzte nennen dies "Augen-Migräne". Zunächst ist da nur ein Gefühl, irgendwie geblendet worden zu sein, als nächstes erscheinen Zacken im Bild, und schließlich verengt sich das Sehfeld sehr stark. Oft kann ich einen solchen Anfall schon im Anfangsstadium abbrechen, indem ich mich mit aufgesetzter Sonnenbrille draußen in der Natur ablenke. Mitunter ist dann der Anfall schon nach nicht einmal 10 min. vorüber.

"Einfach weiterarbeiten" ist kein besonders guter Rat, denn irgendwann vergehen zwar die Sehstörungen, dafür wird man aber mit Kopfschmerzen und evtl. auch Übelkeit "beglückt", was ein Weiterarbeiten unmöglich machen kann. Besser ist es, eine Pause zu machen.

B rtigife


Soll ich es noch mal in Großbuchstaben wiederholen? MIR HILFT ES, einfach weiterzumachen bzw. weiterzurarbeiten - für andere mag der Rat genau der verkehrte sein, dann sorry, sorry, sorry! Jeder kann nur so raten, wie er es für sich am hilfreichsten empfunden hat.

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