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Würde mein Augenarzt Netzhaut-Forame erkennen?

A2mericanHvistoryÄxggs hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich habe recht starke Glaskörpertrübungen, bin noch sehr jung (17) und habe mich deswegen in einem Forum registriert, in dem es genau um dieses Thema geht.

Ich habe bald meine Augenkontrolle (mache das 1x im Jahr) indem ich den Augenhintergrund und die Netzhaut ansehen lasse. Problem ist nur, dass bei sonem Typ aus dem Forum angeblich mehrere Jahre sog. Netzhaut-Forame (kurz vor ner Netzhautablösung) unerkannt blieben, trotz regelmäßiger Kontrollen. Erst ein Spezialist, der auf diese Trübungen fixiert ist, konnte mit einer besonderen Untersuchung diese Netzhautrisse oder was auch immer feststellen.

Meint ihr da ist was dran? Ich kann mir das nicht ganz so vorstellen, ich mein mein Augenarzt kann ja deswegen auch alles sehen, wenn er meine Pupille weittropft, oder?

Wäre ja schon irgendwie traurig, wenn sowas ein normaler Arzt nicht finden könnte...

Antworten
L@inz`er @Torxte


Also ich habe mal gelesen, dass sehr viele Menschen Netzhautlöcher oder -risse haben und dass nur ein kleiner Teil davon irgendwann einmal zu einer Ablösung führt. Deshalb ist es umstritten, ob überhaupt jedes entdeckte Lochvorsichtshalber gleich gelasert werden sollte.

Und wenn das Loch so winzig ist, dass es bei der Augenhintergrundskontrolle nicht sichtbar ist, wird die Gefahr einer Ablösung doch recht gering sein. Vor allem in jungen Jahren. Da ist der Glaskörper noch mit einer sehr festen, gallertartigen Masse gefüllt, die die Netzhaut gut andrückt. Erst im höheren Alter fängt der Glaskörper an zu schrumpfen (bei sehr hoher Kurzsichtigkeit ein bisschen früher) und wenn dann die Membran des Glaskörpers zu sehr an der Netzhaut klebt, dann kann diese dabei einreissen, wenn sich der Glaskörper davon löst (hintere Glaskörperabhebung, meist in Form von Blitzen wahrgenommen).

Dabei können dann Löcher entstehen, die echt gefährlich sind, besonders, weil der Glaskörper die Netzhaut dann ja nicht mehr andrückt.

Eine Untersuchung mit einem Augen-Scanner (musst du wahrscheinlich selbst bezahlen) liefert ein genaues Bild von der Netzhaut-Beschaffenheit und zeigt auch kleinste Veränderungen.

Frag mal deinen Augenarzt, ob das sinnvoll wäre.

Aber ich denke, er hätte dich sicher schon darauf hingewiesen, wenn du ein Risikopatient wärst.

BMenimtaB.


Mal logisch gedacht: der Mensch aus dem Forum hatte also Löcher und die wurden jahrelang übersehen. Woher wußte man nun genau, dass die überhaupt dann schon seit Jahren existieren?

Ich habe auch eine Netzhauterkrankung, ich zahle mein OCP selber, aber noch nie hat irgendein Augenarzt, auch nicht der aus der Uniklinik ,mir sagen können, dass das Gefutzel auf 9 Uhr und der Hubbel auf der Netzhaut und das Loch X von dem und dem Jahr stammte.

Leute schreiben viel in Foren...

Hast Du jemals ein OCP gehabt? Hast Du Dich je in einer Uniklinik vorgestellt? Dir verschiedene Meinungen eingeholt?

Du bist Du und was nun der Typ hatte oder nicht, kann für Dich ohne Belang sein.

Sich jetzt den Kopf zu machen, ob man was übersehen hat, ist nicht gut. Weil wahrscheinlich völlig unnütz.

Laß Dich in einer Augenklinik überprüfen und dann kannst Du neu überlegen.

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