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UV-Schutz bei Sonnenbrille

Ttam6i|201x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

nachdem ich meine Sonnenbrille nun mal längere Zeit getragen habe, musste ich feststellen, dass die Brillenfassung wohl nicht so optimal als Sonnenbrille geeignet ist :-/ . Ehrlich gesagt habe ich die Brille eher danach ausgewählt, dass sie mir gefällt, gut steht und dass die Glasränder möglichst gut kaschiert werden und habe dabei die eigentlich für eine Sonnenbrille wichtigen Kriterien nicht besonders berücksichtigt. Es handelt sich um eine Kunststoff-Fassung aus der Korrektionsbrillen-Kollektion von Ray Ban, die vorne gerade ist, was leider Lichteinfall im seitlichen Bereich und von oben sehr begünstigt.

Nun mache ich mir Gedanken, ob diese Sonnenbrille überhaupt ausreichend UV-Schutz bietet. Ich meine, wenn die Pupillen wegen der dunkel getönten Gläser weit geöffnet sind, können schädliche UV-Strahlen ja im Prinzip ungehindert eindringen...außerdem ist der Schutz vor Blendung eher mäßig.

Ich hatte zwar vor Jahren schonmal eine Sonnenbrille, die aber so gut wie nie getragen wurde, daher habe ich praktisch Null Ahnung von dem Thema.

Jetzt denke ich darüber nach, mir vielleicht besser eine "richtige" Sonnenbrille auszusuchen und die mit meinen Werten verglasen zu lassen, bin aber unsicher, ob meine Bedenken wegen eventuell mangelhaftem UV-Schutz überhaupt begründet sind und ob es sich lohnt, nach einer anderen Lösung Ausschau zu halten. Oder ist es normal, dass man das Gefühl hat, trotz der getönten Gläser noch viel grelles Licht in die Augen zu bekommen ??? Könnte ja sein, dass ich das überbewerte.

Wenn jemand Erfahrungen, eine Meinung dazu oder vielleicht Tipps für die nächste (optisch verglasbare) Sonnenbrille hat: bitte her damit :)D

Antworten
M8ehnxo


Naja, ich denke, Du solltest abwägen, wofür Du die Brille benutzt. Wenn Du sie nur zum Autofahren aufsetzt dann erfüllt sie die Funktion und Du brauchst Dir keine Sorgen machen.

Wenn Du aber dauern draussen bist und Dich der Lichteinfall stört dann solltest Du eine neue Brille kaufen und die o.g. Kriterien berücksichtigen. Oder Du setzt immer einen Hut etc. auf.

ScilbermHondauxge


Eine Sonnenbrille ohne bzw mit mangelndem UV-Schutz ist schlimmer, als keine Sonnenbrille - eben weil durch die dunklen Gläser mehr Strahlen in die Augen kommen (Pupillen sind offen während sie bei einer normalen Brille geschlossen sind)

Aber es gibt auch Sonnenbrillen mit gutem UV-Schutz zu kaufen. Kosten halt etwas mehr.

Ahlewonor


Du könntest ja mal zum Optiker gehen und verschiedene Modelle ausprobieren. Da merkt man ja am ehesten welche einem am besten taugt.

L~uftNschdizff-Fxan


Nun mache ich mir Gedanken, ob diese Sonnenbrille überhaupt ausreichend UV-Schutz bietet. Ich meine, wenn die Pupillen wegen der dunkel getönten Gläser weit geöffnet sind, können schädliche UV-Strahlen ja im Prinzip ungehindert eindringen...außerdem ist der Schutz vor Blendung eher mäßig.

Ich hatte zwar vor Jahren schonmal eine Sonnenbrille, die aber so gut wie nie getragen wurde, daher habe ich praktisch Null Ahnung von dem Thema.

Kannst du wegen deiner Bedenken bezüglich des UV-Schutzes nicht den Optiker fragen, bei dem du die Brille gekauft hast?

Selbst wenn du online gekauft haben solltest, auch die sind in der Pflicht und haben sicher eine Hotline - du als Laie bist nicht verpflichtet, Ahnung zu haben.

Tiami92014


Aber es gibt auch Sonnenbrillen mit gutem UV-Schutz zu kaufen. Kosten halt etwas mehr.

Am UV-Schutz der Gläser lieg's ja nicht. Sorgen bereitet mir die Tatsache, dass bei dieser Brillenform anscheinend ziemlich viel Licht an den Gläsern vorbei an die Augen kommt. Billig war das Teil ja nicht gerade, nur die Form scheint für eine Sonnenbrille total ungeeignet zu sein, was mir beim Kauf leider nicht bewusst war :-|

Silbermondauge

Eine Sonnenbrille ohne bzw mit mangelndem UV-Schutz ist schlimmer, als keine Sonnenbrille - eben weil durch die dunklen Gläser mehr Strahlen in die Augen kommen

Das meinte ich auch, daher meine Befürchtungen.

Aleonor

Vielleicht sollte ich mich echt gezielt in der Sonnenbrillen-Abteilung umschauen und dann halt Gläser in meiner Sehstärke einsetzen lassen.

Luftschiff-Fan

Kannst du wegen deiner Bedenken bezüglich des UV-Schutzes nicht den Optiker fragen, bei dem du die Brille gekauft hast?

Ehrlich gesagt handelt es sich um einen Online-Kauf. Ich hatte diese (Korrektur-)Brillenfassung zuvor bei einem Optiker zufällig entdeckt, hab die aufprobiert und fand sie gut. Später kam mir die Idee, dass ich die gerne als Sonnenbrille hätte und so hab ich sie dann mit den entsprechenden Gläsern, etwas unüberlegt und leider ohne Beratung online betelllt.

Ich gehe davon aus, dass die Gläser hinsichtlich des UV-Schutzes in Ordnung sind, nur die Form/Größe scheint als Sonnenbrille nicht so toll geeignet zu sein.

L#uft/sscBhipff-Faxn


Dann solltest du ruhig den Onliner mit deinen Fragen nerven - die Onliner profitieren so sehr von der Beratung ihrer Kunden durch stationäre Optiker, dass sie ruhig auch mal in die Pflicht genommen werden sollten, finde ich jedenfalls...

B=en|itaxB.


Ist die Angst nicht unbegründet oder übertrieben?

Wieviel Menschen kannst Du persönlich, wo eine Diagnose: UV Schaden an den Augen gestellt wurde??

Sind die Medien voll von diesen Fällen?

Ich muß wegen einer Retinaerkrankung, die aber nicht durch UV Strahlen entstand, eine Cocoonbrille über meiner normalen Brille tragen, da gehen auch seitwärts tatsächlich keine Strahlen rein.

Aaaber: damit sehe ich aus wie Sophia Loren in jungen Jahren mit Klodeckelsonnenbrillengröße....

Wegen der Augenkrankheit leider Pflicht, ansonsten frage ich mich, wie konnten bisher auch Wüstenbewohner mit Dauersonne ohne überhaupt jemals eine Brille benutzt zu haben, überleben?? ??

T=amAi2D01v4


Luftschiff-Fan

Onliner profitieren so sehr von der Beratung ihrer Kunden durch stationäre Optiker, dass sie ruhig auch mal in die Pflicht genommen werden sollten, finde ich jedenfalls...

Grundsätzlich hast du damit Recht, allerdings wüsste ich nicht, was ich dem Online-Optiker vorwerfen oder wie er aus der Ferne beurteilen sollte, welches Ergebnis die Kombination meiner Gesichtsform mit dieser Sonnenbrille tatsächlich bringt und der Kauf liegt ja schon mehrere Monate zurück, darum ist der Umtausch sowieso ausgeschlossen.

Da meine Bedenken hinsichtlich Eignung dieser Sonnenbrille aber hier bestätigt wurden, werde ich das Teil wohl als Fehlinvestition verbuchen und mich beim Optiker vor Ort nach einem geeignetem Modell, was dann hoffentlich alle Anforderungen erfüllen wird, umschauen. Wahrscheinlich wird es nicht ganz einfach, was passendes zu finden, aber das bin ich beim Brillenkauf ja schon gewöhnt ;-D

Die ganze Angelegenheit zeigt wohl, dass man Brillen und Sonnebrillen besser nocht online, sondern mit Beratung eines Optikers im Geschäft kaufen sollte

T6amiI201x4


BenitaB

Ist die Angst nicht unbegründet oder übertrieben?

Wieviel Menschen kannst Du persönlich, wo eine Diagnose: UV Schaden an den Augen gestellt wurde??

Soweit ich weiss, kann man sich durch UV-Strahlung wunderbar nen grauen Star züchten - das würde ich wenn möglich, schon gerne vermeiden....

Byeni%tYaB.


Dann müßten alle Menschen in Sonnenländern doch schon blind sein... Algerier, Marokkaner, Ägypter, und alle Menschen am Äquator. Davon ist aber nichts bekannt.

Man kann sich auch von Mäcdofernährung + Maggi + Billigenzymbrötchen von den Discountern Reizdarm anzüchten.

Noch mal: wieviel graue Starmenschen kennst Du, wo als Ursache UV Strahlung angegeben wurde und warum ist die Quote derjenigen mit grauem Star in Entwicklungsländern eigentlich nicht bekannt?

T|ami2%01x4


BenitaB

Dann müßten alle Menschen in Sonnenländern doch schon blind sein... Algerier, Marokkaner, Ägypter, und alle Menschen am Äquator. Davon ist aber nichts bekannt.

Als würde man sich gerade in solchen Ländern mit Studien zu dem Thema befassen %-| aber wie auch immer, meine Frage ging eigentlich in eine ganz andere Richtung, nämlich, ob es bedenklich ist, dass relativ viel Sonnenlicht seitlich und oben an der ungeschickt ausgewählten Sonnenbrille vorbei in die Augen einfällt, während die Pupillen bedingt durch die Tönung der Gläser so groß wie Scheunentore sind.

Noch mal: wieviel graue Starmenschen kennst Du, wo als Ursache UV Strahlung angegeben wurde und warum ist die Quote derjenigen mit grauem Star in Entwicklungsländern eigentlich nicht bekannt?

Was soll die Frage in dem Zusammenhang und was willst du immer mit deinen Entwicklungsländern?

B%enit(aB.


Was soll die Frage in dem Zusammenhang und was willst du immer mit deinen Entwicklungsländern?

Eben weil ich erstens in solchen Ländern gewesen bin und die Leute sind viel zu arm um sich Sonnenbrillen leisten zu können. Und wäre das mit dem Star so verbreitet, würden die Menschen auch wegen mangelnder Staroperationen blind sein. Sind sie offensichtlich nicht, wenn uralte Frauen noch stickend sogar ohne Brille vor der Haustür sitzen.

Es ist einfach die Logik. Guck Dir Berichte über fremde Länder an und verfolge da mal, ob die Menschen wegen mangelnder Sicht rumtapsen. In echt tun sie es nicht...

Wäre das Risiko wirklich so groß, würden alle mit so was wie meiner häßlichen Rundum-Sonnenbrillle rumlaufen und Fielmann und Co würden sich daran dusselig verdienen.

Die würden das schon sehr in ihr Konzept aufgenommen haben. Aber solche Rundumschutzgläser kriegste nur im Behindertenfachhandel.... Glaub mir, ich muß ja solche Dinger tragen....

T!r#in=ity00x1


nämlich, ob es bedenklich ist, dass relativ viel Sonnenlicht seitlich und oben an der ungeschickt ausgewählten Sonnenbrille vorbei in die Augen einfällt, während die Pupillen bedingt durch die Tönung der Gläser so groß wie Scheunentore sind.

Wenn seitlichen so viel Sonnenlicht einfällt, dass es ein Problem sein könnte, dann ist es auch so hell, dass sich die Pupillen wieder verengen. Eine wirkliche Gefahr besteht meines Erachtens nur dann, wenn die abgedunkelte Fläche UV-Strahlung durchlässt.

M%e"ronxymy


Trinitys Sicht erscheint plausibel. Also wenn das Auge verdunkelt ist, dann fällt kein Sonnenlicht direkt aufs Auge (außer der Strahlungsschutz des Glases ist nicht gut). Und wenn man den Kopf so dreht, dass durch den leichten Spalt zwischen Fassung und Gesicht, ob seitlich oder von oben, doch Sonnenstrahlen einfallen, dann ist der Winkel wahrscheinlich so flach, dass die Strahlung nicht wirklich ins Auge fällt. Und wenn doch, dann würde das die Pupillenverengung wieder auslösen (Ausnahmen sind möglicherweise extreme Reflexionsszenarien wie direkt auf dem Wasser oder am Gletscher). Es würde mich auch überraschen, wenn Optikerinnen das beim Sonnenbrillendesign nicht bedacht hätten (es ist ja auch nicht so, dass alle Sonnenbrillen von der Krümmung der Fassung her diesen Spalt auf jeden Fall verkleinern).

Subjektiv können natürlich Reflexionen als störend empfunden werden. Aber gesundheitsgefährdend wird das wahrscheinlich nicht sein.

Hattest du (Tami) nicht irgendwann eine optische Brille mit stärkere Fassungskrümmung bzw. stärkerer Glaskrümmung? Die sonnenbrillig zu verglasen wäre keine Option?

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