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Wer hat sich die Augen mit "ReLEx Smile" lasern lassen?

Bmasttmaxn hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich möchte mir in den nächsten 5 Jahren die Augen lasern lassen, dabei interessiert mich insbesondere diese neue ReLEx Smile Methode, die ja besonders schonend sein soll. Wer hat sich die Augen mit ReLEx Smile lasern lassen? Eure Erfahrungen (Vorbereitung, OP, Nachsorge, Kosten etc.) würden mich sehr interessieren! Danke im Voraus :)z

Antworten
NkiJn;a238x6


Hallo Bastmann,

ich habe mir die Augen zwar nicht lasern lassen (zum Glück). Habe selbst trockene Augen durch Kontaktlinsen bekommen und weiß, dass jeder Eingriff am Auge dieses Risiko, wenn auch nur manchmal minimal, birgt.

Habe einen Freund, der dadurch trockene Augen bekommen hat.

Die Beschwerden dadurch sind der Horror und beeinträchtigen das ganze Leben (Job, Soziales, Partnerschaft).

Man hat fast jeden Tag starke Schmerzen auf der Hornhaut.

Deswegen kann ich dich nur warnen. Du solltest dieses Risiko bedenken und wissen, dass diese Trockenheit zwar harmlos klingt, es aber keineswegs ist. Immer wieder Entzündungen etc.

Kauf dir lieber eine schöne Brille.

Die Ärzte sehen diesen Eingriff auch als erfolgreich an, wenn der Patient danach diese Trockenheit entwickelt, so lange er gut sehen kann. Bedenke es gut.

BeasQtma_n


ReLEx Smile soll ja denn Vorteil haben, dass es danach keine trockenen Augen gibt, weil kein Flap geschnitten wird...

M@ajax27


Ich interessiere mich auch sehr für ReLEx Smile.

Eigentlich wollte ich mir vor 2 Jahren die Augen mit Femto-Lasik behandeln lassen. Allerdings hat mich abgeschreckt, dass man bei einer eventuell erneut auftretenden Kurzsichtigkeit wahrscheinlich keine weichen Kontaktlinsen mehr tragen kann.

Weiß jemand, ob das bei Relex Smile auch so ist?

Da kein Flap geschnitten wird, dürfte es da ja eigentlich keine Probleme geben, oder?

N_inwa238x6


Das Risiko ist nur geringer als bei den anderen Methoden. Ein Eingriff am Auge bleibt ein Eingriff. Es wird ja nicht nichts gemacht. Die Nervenstränge werden unwiderruflich zerstört. Diese Bahnen sind wichtig für die Produktion von Tränenflüssigkeit.

Sicherlich kann es gut gehen. Aber das Verfahren ist zudem jung und es gibt keine Langzeitstudien.

Ich kann gut verstehen, dass man sich dafür interessiert.

Aber die Risiken bleiben, wenn auch minimiert.

Es ist ja wie ich denke ein Eingriff aus ästhetischen und praktischen Gründen.

eCxpectaztion


Mein Kollege hat sich die Augen vor etwas über einem halben Jahr mit dieser Methode lasern lassen und ist äußerst happy damit. Für ihn war es auch wichtig, dass bei diesem Verfahren kein Flap geschnitten wird. Die ersten ein oder zwei Wochen nach dem Eingriff musste er noch mehrfach täglich Tropfen in die Augen geben, danach hatte er über 100% Sehkraft, und das ist bis heute so geblieben.

Niinab2T386


das ist natürlich sehr positiv. ich wollte ja nur warnen. es gibt immer auch negative fälle. und rauszufinden, ob man dazu gehört, wäre es mir nicht wert.

alles gute!

Brasteman


@ Nina2386

Kauf dir lieber eine schöne Brille.

Die habe ich bereits, aber mit minus 5 Dioptrien ist die Lebensqualität oft vermindert: z.B. Schwimmbad, oder Sport, beschlagene Brillen, Rundumsicht ist begrenzt etc.

@ Maja27

Da kein Flap geschnitten wird, dürfte es da ja eigentlich keine Probleme geben, oder?

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Small_Incision_Lenticle_Extraction]]

Jedenfalls deutlich weniger Probleme. Studienlage ist noch begrenzt, weil das Verfahren recht neu ist.

@ Nina2386

Die Nervenstränge werden unwiderruflich zerstört. Diese Bahnen sind wichtig für die Produktion von Tränenflüssigkeit.

Beim Smile-Verfahren wird ja praktisch kaum was weggeschnitten, jedenfalls deutlich weniger als bei den üblichen FLAP-Verfahren. Insofern dürften sich die Nebenwirkungen in Grenzen halten.

kSrusEtyx78


Hi Bastman,

ich habe mir vor ca. 1,5 Jahren die Augen mit Relex Smile lasern lassen. Ausgangssituation waren über 6 Dioptrien und alle damit zusammenhängenden Einschränkungen.

Gesamtaufwand: eine Voruntersuchung, Lasern (90 min zwischen Betreten und Verlassen der Praxis), zwei Nachkontrollen (einen Tag und einen Monat danach), ca. 5.000 Euro (steuerlich absetzbar bei Überschreiten der Eigenanteils für außergewöhnliche Belastungen).

Ergebnis: auf einem Auge über 100%, auf dem zweiten 80% Sehstärke (entspricht ca. -0,25 bis -0,5 dpt), zusammen 100% -> ich brauche seitdem keinerlei Sehhilfe mehr (bei der Dioptrienzahl war die Brille auch schnell bei 1.000 Euro).

Einschränkungen: die Augen waren danach einige Wochen sehr trocken und auch heute sind sie es manchmal noch (v.a. bei langer Bildschirmarbeit). Anfangs ausgeprägter Halo-Effekt, auf den man mich aber auch hingewiesen hatte, da meine Pupillen im Dunkeln sehr weit waren (sieht so aus: [[http://www.freevis.de/simulator/index.html)]]

Insgesamt bin ich mit dem Ergebnis zufrieden und würde die Behandlung bei starker Fehlsichtigkeit weiter empfehlen...

Viele Grüße,

krusty

iJstd&och6MistVsowxas


Ich hatte mich mit der Thematik auch über jahre beschäftigt, bin aber von den laserverfahren dann ganz weggekommen. Die Hornheut wird insbesondere bei starker Kurzsichtigkeit deutlich geschwächt und das hat bei mir aus rein statischer Sicht ein etwas mulmiges gefühl hinterlassen. Ich hab mich dann für eine Linsenimplantation entschieden und die entscheidung auch nicht bereut. Trotz Hornheutverrümmungen und über -6 als ausgangsbasis bin ich bei 100 und 80 gelandet wobei das 80er auge auch mit brille sich nie hat gut korrigiren lassen.

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