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Tochter (11) Brille?

L!uftsdchifff-Faxn


Ich denke auch, dass deine Tochter im Moment ziemlich durcheinander ist. Aber dass sie dich in ihr Problem eingeweiht hat, bedeutet doch auch, dass sie Hilfe erwartet, auch wenn sie das zum jetzigen Zeitpunkt nicht zugeben kann oder selbst nicht weiß, wie diese Hilfe aussehen könnte. Ich würde sagen: Termin beim Augenarzt machen, vielleicht ist es ja tatsächlich gut, dass die Wartezeit so lang ist, dann wird sie sich irgendwann damit abfinden (auch wenn sie sicherlich weiterhin protestieren wird). Von deiner Seite muss GANZ klar signalisiert werden: Der Termin wird gemacht und dann auch wahrgenommen, da hilft kein Protest. Ob sie dann überhaupt eine Brille braucht und wenn ja, ob sie sie wirklich tragen wird, wird sich zeigen.

MDeronxymy


So würde ich das auch machen. Also AA und schauen, ob überhaupt etwas zu korrigieren ist. Wenn Brille, dann eine mache lassen, aber sie soll aussuchen, ob und wann sie sie tragen möchte. Ich glaube, damit bricht man nicht das Vertrauen und hat doch vorgesorgt. Zwingen hätte man mich nicht können, da habe ich lieber alle Nachteile auf mich genommen in der Pubertät. Und Erwachsenenargumenten - von wegen "es gibt superschöne Brillen" und "Brilletragen ist echt cool" - ist man ist diesem Alter doch eher skeptisch gegenüber (die Überlappungsbereich der Geschmackswelten von 11-jährigen und Erwachsenen ist doch eher klein).

D#ieFpüchsxin80


Hallo, hab zwei Kinder mit Brille und eines mit Zahnspange ;-D .

Das volle Programm.

Ich hatte den Deal mit Brillenkind Nr.1 das es nur während des Unterrichts und bei den Hausaufgaben die Brille tragen muss.

Hat mit 9 Jahren die erste Brille bekommen.

Nach einer Zeit hat es sich so an seine Brille gewöhnt, hat viele Komplimente bekommen, dass es zum dauertragen benutzt wird.

Hab auch gesagt das man Kontaktlinsen tragen kann, dass man als erwachsener die Augen lasern lassen kann usw.

Zudem auch warum es nötig ist die Brille zu tragen.

Hab auch den Augenarzt mit ins Boot genommen, manchmal hat ein Fremder bessere oder glaubhaftere Argumente.

Ich bin als Kind von einem Fettnäpfchen ins Nächste getreten, ein weiblicher Jerry Lewis ]:D , sehr amüsant für Klassenkamerden, bis ich mit Brille den Durchblick hatte.

Also ab einer gewissen Sehstärke wirds ohne Brille echt peinlich...

klatOhirei


Wie ich bereits schrieb finde ich, dass du/ihr zu viel Theater um die Sache macht.

WIe kommst Du darauf, dass wir viel Wirbel machen, wenn ich mir hier Rat hole?

Klar spreche ich mit meinem Mann darüber, wie wir das am besten angehen, aber meiner Tochter gegenüber habe ich das Thema sehr zurückhaltend angegangen. Wobei wir natürlich darüber gesprochen haben, dass ihre Augen untersucht werden müssen.

Augenarzt Termin habe ich jetzt gemacht, wenn auch erst im September.

Hallo, hab zwei Kinder mit Brille und eines mit Zahnspange

Das hört sich gut an, wie Du das gemacht hast. Ich vermute für dein zweites Kind war es dann schon nicht mehr so schwierig sich an die Brille zu gewöhnen.

Zahnspange trägt meine seit einem halben Jahr (momentan erstmal eine Herausnehmbare) und das klappt, nach einer Eingewöhnungsphase, nun ziemlich problemlos. Sie spricht auch inzwischen gut damit.

1x00p s:watcxh


WIe kommst Du darauf, dass wir viel Wirbel machen, wenn ich mir hier Rat hole?

Genau darum weil du die Angelegenheit überhaupt diskutierst und:

Gestern Abend habe ich ihr gegenüber die Sache nochmal angesprochen

Du machst eine ziemlich große Sache daraus.

Deine Tochter meint, sie sieht nicht mehr so gut. Wieso bitte brauchst du als Mutter Rat, wie du dich in der Situation verhalten solltest??

Mit dem Termin beim Augenarzt wird sich alles weitere ergeben. Falls deine Tochter eine Brille braucht wird ihr eine verschrieben werden und ob sie das alles will oder nicht, hat das Kind nicht zu entscheiden.

Der Faden wäre im Unterforum "Erziehung" eigentlich besser platziert.

1q00I swa#tch


Ich meinte

und ob sie das alles will oder nicht -das Kind hat nicht zu entscheiden ob es so gemacht wird.

L;uft2schiHffx-Fan


Bei allem Respekt, swatch - ich finde, die Fragestellerin ist hier goldrichtig mit ihren Problemen. Mag sein, dass es bei dir total unproblematisch war, als du deine erste Brille bekamst, aber das ist eben nicht generell so und viele von uns haben diese Situation damals als unangenehm erlebt.

Übrigens: BEVOR ich selber Kinder hatte, wusste ich auch perfekt, wie Erziehung funktioniert. DANACH ist leider vieles anders gelaufen, Kinder und auch Erwachsene verhalten sich leider nicht immer so, wie es in Erziehungsratgebern beschrieben wird.

1h00 2swXabt|ch


Luftschiff-Fan, wie du in einem vorherigen Beitrag schriebst, scheint das Mädchen Hilfe zu erwarten, denn sonst hätte sie das "Problem" gar nicht von sich aus angesprochen. Mit 11 dürfte ihr klar sein, dass sich daraus der Gang zum Augenarzt ergeben wird und dass eventuell die Möglichkeit eine Brille zu bekommen besteht. Wäre das alles nicht in ihrem Sinne, hätte die Tochter das Thema wohl eher verheimlicht, denke ich.

Mit dem Termin beim Augenarzt macht die TE alles richtig und was die Konsequenz daraus sein wird ist leider nicht zu beeinflussen.

TvhaMlinxa


Ich kann mich Luftschiff nur anschließen. Es ist nicht so einfach damit getan eine Elfjährige mal eben damit zu überfahren das man einfach mal "beschließt" und nichts mehr mit ihr bespricht. In dem Alter würde ich definitiv auch eher auf Einsicht setzen und nicht auf die autoritäre "Das hast Du zu akzeptieren!"-Nummer.

Zumindest bei meinem Kind komme ich schon jetzt mit acht mit Überzeugung als mit "Überbügeln". Selbst wenn eine Sache ganz klar gemacht werden muss kann man versuchen das Kind erstmal zumindest soweit einzubeziehen, dass es erstmal versteht warum man als Eltern auf etwas besteht.

Und bei der Brille: Was bringt es Dir, wenn dem Kind eine Brille verschrieben wird aber es setzt sie ab sobald Du es nicht mehr im Blick hast?

Ich finde den Gedanken mit den Kontaktlinsen super. Ich würde mich wohl erkundigen und meinem Kind erstmal sagen, dass die Untersuchung erstmal sein muss, dass aber, wenn es tatsächlich eine Sehschwäche hat, wir dann nach Alternativen zur Brille Fragen -wie etwa Kontaktlinsen.

Eben Schritt für Schritt. Erstmal steht nichts fest. Und insgesamt finde ich es immer gut, Kinder ernstzunehmen. Deshalb könnte zum Beispiel dann auch ein guter (!) Augenarzt erklären warum es so wichtig ist irgendeine passende Sehhilfe zu benutzen.

Kinder müssen zwar gehorchen, deshalb darf man sie trotzdem ernst nehmen.

1;00 sCwatxch


Und bei der Brille: Was bringt es Dir, wenn dem Kind eine Brille verschrieben wird aber es setzt sie ab sobald Du es nicht mehr im Blick hast?

Dazu kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass das Kind wenn es tatsächlich eine Brile braucht, diese in Situationen wo sie nötig ist, von sich aus nutzen wird. Ob dies, wie bei mir damals, sofort ohne Probleme passieren wird oder vielleicht erst nach einiger Zeit akzeptiert wird, bleibt abzuwarten.

Eben Schritt für Schritt. Erstmal steht nichts fest.

Genau. Dass die TE bereits vor den Augenarzt Termin Überlegungen anstellt, wie mit dem Resultat ggf. umzugehen ist, erscheint mir kontraproduktiv.

L0ufts[chi\ffh-Fan


Dazu kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass das Kind wenn es tatsächlich eine Brille braucht, diese in Situationen wo sie nötig ist, von sich aus nutzen wird.

Stimmt im Prinzip - nur wie das "nötig" vom jeweiligen Kind ausgelegt wird, kann schwanken. Nach meiner damaligen Auslegung war sie nur in der Schule während des Unterrichts zwingend "nötig", nicht z.B. beim Fahrradfahren (auf der Straße, Radwege gab es nicht). Wenn ich daran denke, was mit Werten um -6 dabei so alles hätte passieren können, läuft es mir jetzt noch kalt den Rücken hinunter. Bei meinen Kindern hätte ich so etwas nicht zugelassen.

Spilvenr~Peamrl


Ich würde Dir anraten, einen Termin bei einer Sehschule mit Orthroptistin zu machen. Die sind speziell auf Kinderaugen geschult und wissen auch wie damit am Besten umzugehen ist. :)z

150A0 swa)tch


nicht z.B. beim Fahrradfahren

Ohne Brille Rad zu fahren wäre mir nicht in den Sinn gekommen, als ich denn eine hatte. Zuvor bin ich aber ohne es zu wissen mit wohl über -3 herumgekurvt..jedoch nur weil mir nicht klar war, dass ich schlecht sehe. Seit ich dann eine Brille hatte, trug ich diese (später Kontaktlinsen) ständig und war froh damit gut zu sehen.

S7ilveQrPexarl


Mein Großer wollte seine Brille erst auch nicht haben und hat geheult wie sonst was, als wir sie ausgesucht haben. Als er dann seine mit den dementsprechenden Werten auf hatte, erschloss sich ihm jedoch eine völlig neue Welt, weil er alles anders und besser sehen konnte. Seitdem gehört sie zu ihm. Warte einfach ab, das wird schon werden. :)^

L=inzevr ToFrte


Ich denke, was deine Tochter am meisten beunruhigt, ist die Aussicht, von nun an ständig mit einer Brille rumlaufen zu müssen - gegen ihren Willen.

Es ist wichtig, dass sie das Gefühl hat, zu nichts gezwungen zu werden, dann kann sie bestimmt viel besser damit umgehen.

Vielleicht kannst du ihr klarmachen, dass eine Brille eben ein nützliches Hilfsmittel ist, das sie benutzen kann, wenn nötig, zB um in der Schule alles lesen zu können. Und dass sie sie einfach absetzen kann, wenn sie sie nicht haben will. Dass sie da ganz frei ist und es von ihr allein abhängt, wann sie sie aufsetzt und niemand sie zu irgendetwas zwingt.

Und vielleicht hilft ihr auch Entspannung.

Ich habe etwa im Alter deiner Tochter meine erste Brille bekommen und meine Augen haben sich in den ersten Jahren immer mehr verschlechtert. Inzwischen habe ich über den Zusammenhang zwischen Stress und Anspannung in den Augen und Sehschärfe gelesen und gemerkt, wie verspannt meine Augen waren. Ich habe dann Brille und Kontaktlinsen immer häufiger weggelassen und auf bewusst entspanntes Sehen geachtet. Dadurch hat sich meine Sehschärfe sehr stark verbessert.

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