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Glaukom bei Mutter diagnostiziert, Vererbbar?

D,enni>sSh=adoxw hat die Diskussion gestartet


Hallo Liebe Gemeinde,

meine Mutter geht nun auf die 50 zu und ist ''Eigentlich'' Gesund.

Leider wurde kürzlich bei ihr die Diagnose Glaukom auf beiden Augen festgestellt.

Ich habe mich nur Grob in das Thema eingelesen und erfahren das sie dadurch irgendwann auf beiden Augen Blind werden kann.. habe ich vorher noch nie von gehört und finde das wirklich schlimm.

Am Rande würde ich aber gerne mal Fragen ob das ganze auch auf die Kinder bzw mich und meinen Bruder übertragbar ist?

Falls dies der Fall sein sollte, sollte ich mich und mein Bruder in den nächsten Jahren ja mal unbedingt zum Augenarzt begeben um vorsorglich zu Handeln. Denn Blind werden im Laufe des Lebens finde ich wirklich eines der Schlimmsten Dinge die einem so Gesundheitlich zustoßen können.. Übrigens bin ich nun 22 Jahre Alt.

Antworten
MTo}nsxti


Auch wenn die Augen gesund sind, sollte man ab und zu zum Augenarzt gehen. Früh erkannt lässt sich heute ein Glaukom gut therapieren. Die Messung des Augeninnendrucks muss man selber bezahlen. Sie kostet aber nicht die Welt.

f`lowe6rli


Sag dem Augenarzt das nächste Mal, dass deine Mama ein glaukom hat. Wenn es ein normaldruckglaukom ist musst du das auch noch extra sagen, denn dann ist es mit dem Druck messen nicht getan.

D6e:nnisSxhadoxw


Vielen Dank für die Antworten, hört sich ja auch nicht grade angenehm an ''Den Augeninnendruck messen''

f:lowexrli


Das ist nicht schlimm.

dvjfsranxzi


Bei mir bezahlt die KK die Augendruckmessung, weil das ein paar inder Familen hatten und ich dadurch Risikopatientin bin. Ob das jede KK macht weiß ich nicht.

DDennoisSJha)dow


Würde ich selbstverständlich finden das die KK das bezahlt, wie du sagtest grade wenn diese Art der Krankheit in der engen Verwandschaft vorkam.

M~ons6ti


Erzähle dem Doc von Deiner Mutter. Möglicherweise zahlt es die KK dann. Falls nicht: Diese Untersuchung kostet nicht viel (10-22 Euro, max. 30 Euro) und ist kurz und schmerzlos erledigt.

J>ori


Grauer Star (oder auch Katarakt) ist eine Trübung der sonst glasklaren Linsen. In den meisten Fällen ist es eine Alterserscheinung (Altersstar) und kann somit jeden früher oder später treffen. Es kann aber auch in jungen Jahren auftreten, so werden z.B. auch Babys mit grauem Star geboren.

In der regel ist es ein schleichender schmerzloser Prozess, bei dem die Sehfähigkeit allmählich schlechter wird. Bestimmte Erkrankungen können dazu führen, dass es schneller passiert, z.B. starke Kurzsichtigkeit, Diabetes, hohe Kortisoneinnahmen). Das kann -unbehandelt- zu Erblindung führen, muss es aber heute nicht mehr.

Der Graue Star kann operiert werden, dabei wird die getrübte Linse entfernt und eine neue, künstliche Linse eingesetzt. Das hört sich schlimmer an, als es ist. Die Star-OP ist eine der weltweit am häufigsten durchgeführte Operation. Natürlich birgt jede Op ein gewisses Risiko, aber bei den meisten Menschen verläuft sie gut und einige sehen hinterher besser als vorher.

Ich habe das schon durch, auch relativ früh (Anfang 40), bei mir bedingt durch eine starke Kurzsichtigkeit und Kortisoneinnahmen.

Die beiden OPs liefen ohne Komplikationen und ich bin super glücklich mit meinen neuen Linsen, schon weil ich durch die OP nun nur noch Brillengläser mit -2,75/-1,5 Dipotrien brauche (vorher -18/-16).

Alos keine Panik. Es muss nicht sein, dass es Dich und Deinen Bruder auch betrifft. Und wenn, dann wahrscheinlich erst in 50 Jahren oder so.

MlehnVo


Jori, es geht aber um ein Glaukom (oder grüner Star?).

Das ist ein großer Unterschied, glaube ich.

BbenitPaB.


Glaukom ist nicht grauer Star.

Hier ist nicht die Linse trüb sondern der Druck im Auge erhöht.

Trotzdem. Niemand wird Dir sagen können, ob es erblich ist oder nicht. Solltest Du irgendwann erhöhte Druckwerte haben, wird man sagen, haben sie wohl ererbt. Kein Augenarzt wird genetische Untersuchungen durchführen, die ja auch recht teuer sind...

Und Glaukome kann man recht gut behandeln.

Jzodrxi


Sorry, da habe ich falsch gelesen. Glaukom bzw. Grüner Star ist natürlich etwas anderes. Hier gibt es meines Wissens durchaus genetische Dispositionen, d.h. die Anfälligkeit zu einem Glaukom kann vererbt werden. Daher sollte man sich, bei familiärer Vorbelastung, regelmäßig die Augen und den Augeninnendruck (eine schmerzlose Untersuchung, die nur einen Bruchteil einer Sekunde dauert) untersuchen lassen. Bei erhöhtem Augeninnendruck kann man mit Medikamenten, ggf. auch mit einer OP gegensteuern.

D|enniPsShaadoxw


Dann werde ich mal dem Weg zum Augenarzt antreten, selbst wenn die KK die Untersuchung des Aungeninnendrucks nicht zahlt, wie schon erwähnt worde gehen 30 Euro ja noch in Ordnung. Hier trifft wohl das Motto ''So Früher desto besser'' zu falls den das ganze vererbt sein ''Könnte''

a$vanxti


Absolut.

Der Sehnerv geht nur kaputt, wenn der AID hoch ist und bleibt.

Geh also regelmäßig, dann kannst du schnell aktiv werden, wenn der Druck steigt. Da gibt es 1003 Möglichkeiten an verschiedenen Medikamenten, man muss etwas rumsuchen, bis man ein passendes hat und als Steigerung diverse invasive Eingriffe.

Mit einem gut eingestellten Glaukom wird man eher nicht blind. Also achte da gut auf dich und geh hin und wieder zum Arzt.

Mit 22 bist du allerdings trotz genetischer Disposition eher nicht betroffen, deswegen: sei achtsam, aber nicht panisch. Dafür ist dann ggf später noch Zeit.

DkennisShVadow


@ avanti

Danke, ich werde deinen Rat befolgen :)z

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