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Altersweitsichtigkeit... Sind das die typischen Anzeichen ????

Egmma^ Peexl hat die Diskussion gestartet


Moin moin, wie man in Norden sagt,

ich habe meine aktuellen Brillenwerte von zwei Optikern überprüfen lassen und beide kommen auf das gleiche Ergebnis.

Leichte Kurzsichtigkeit mit Hornhautverkrümmung.

Trotzdem habe ich in den letzten Wochen gemerkt, dass ich immer sehr schnell beim lesen ein Druckgefühl bekomme, entweder um die Augen herum oder dazwischen. Dann zieht es weiter in die Stirn und verursacht Kopfschmerzen.

Und dann irgendwann verschwimmt die ganze Schrift und meine Augen sind total überlastet.

Durch meine Umschulung zur Bürokauffrau muss ich wirklich viel lesen, auch sehr kleingedrucktes, weil ich nächtes Jahr Prüfung habe.

Der letzte Optiker meinte, auch Leute unter 40 Jahren können in Einzelfällen davon betroffen sein.

Und meine letzte Frage dazu:

Sieht man durch eine Lesebrille immer scharf ? Oder nur dann, wenn man wirklich Alterweitsichtig ist ?

Danke für Eure Antworten.

Antworten
BcenitaxB.


Kauf Dir im Drogeriemarkt eine Lesebrille mit geringer Stärke. Probiere es aus. Entweder es hilft und dann ist es eben schon Alterssichtigkeit (sofern krankhafte Ursachen ausgeschlossen wurden).

Ich war 42, als ich begann, schlechter sehen zu können,morgens war noch alles ok, aber abends wurden die Augen eben schnell müde.

Während der Augenarzt damals meinte, das wäre psychisch, fand der Optiker die richtige Lesestärke heraus. Das Wechseln von Brillen fand ich ziemlich lästig, so bekam ich mit Mitte 40 meine erste Gleitsichtbrille.

M#e4ronyxmy


Wenn man die Hornhautverkrümmung außer Acht lässt, die natürlich das Ihre zum guten/schlechten Sehen beitragen kann, dann ist eine Lesebrille für dich genauso wie wenn du ohne Brille liest. Also wenn die Kurzsichtigkeit im Rahmen von einer Dioptrie oder so ist, kannst du ausprobieren, wie die Naharbeit ohne Brille funktioniert bzw. ob die genannte Beschwerden verschwinden (außer die Hornhautverkrümmung ist massiver).

Aus meiner naiven Sicht der Optik würde ich sagen, dass du durch eine Lesebrille immer gleich gut siehst, egal wie alt und alterssichtig du bist. Sie funktioniert wie eine Lupe und sie verringert immer die Minimalentfernung, in der du noch fokussieren kannst. Der Unterschied ist nur, dass wenn du alterssichtig wärst, die Minimalentfernung ohne Lesestärke nicht mehr dem normalen oder angenehmen Leseabstand entspricht (wobei das von individuellen Gegebenheiten und Bedürfnissen abhängt).

sKysteJmatixker


ich habe auch eine naive Sicht, sind Plusgläser ggf. die Lesebrille? denke auch, dass es altersunabhängig sein kann, wie die Auflösung in der4 Nähe damit ist.

sLwatch> autom2atixc


@ Emma Peel

Leichte Kurzsichtigkeit mit Hornhautverkrümmung.

Dann brauchst Du auf jeden Fall für die Ferne eine Brille, um optimal zu sehen. Trägst Du sie auch?

Wenn ja, ist so weit alles prima und Du solltest vielleicht über eine Gleitsicht- bzw. Lesebrille nachdenken. Da sollte der letzte Optiker der richtige Ansprechpartner sein und dies mit etwas Aufwand auch herausfinden. Den Rest meines Beitrags darfst Du dann ignorieren.

Wenn nein, wie stark ist denn die Hornhautverkrümmung (Cyl)? Sph wäre auch noch interessant, Achse sollte bei der Frage nebensächlich sein.

Wenn ich (cyl ca. 1dpt) auf die Korrektion der Hornhautverkrümmung verzichtete, sah ich nicht nur etwas unscharf, sondern bekam auch Kopfschmerzen - z.B. beim längeren Lesen. Warum sollte das also bei Dir anders sein?

Sieht man durch eine Lesebrille immer scharf ? Oder nur dann, wenn man wirklich Alterweitsichtig ist ?

Schwer zu beantworten.

Wenn ein normalsichtiger Mensch eine Lesehilfe aus dem Supermarkt aufsetzt, sieht er nur auf kurze Distanzen scharf. so ähnlich wird es einem "nur alterssichtigen" auch gehen. Nur durch Deine leichte Kurzsichtigkeit ist bei Dir die Distanz etwas kürzer und durch die Hornhautverkrümmung wirst Du ohne auf Dich zugeschnittene Brille auf keine Distanz richtig scharf sehen.

Wenn Du damit (in der Nähe) genauso scharf/unscharf siehst, wie ohne, dann heißt das also wenig. Siehst Du damit aber (in der Nähe) plötzlich einigermaßen scharf, aber ohne sie nicht, dann bist Du wohl irgendwie presbyop. -> Ab zum Experten, s.o. - auf irgendeinen Augenoptiker würde ich mich an Deiner Stelle in so einem Fall aber nicht verlassen, sondern auf einen Fachmann Für was eigentlich? Weiß jemand, wohin man mit sowas geht? Zum besten Augenoptiker in der Stadt und zusätzlich zum Augenarzt vielleicht. suchen. Denn in Deinem Alter sollte man zumindest versuchen, herauszufinden was dahinter steckt.

s4wYatc;h a;utomxatic


@ Meronymy,

Der zweite Absatz ist richtig und gut erklärt. Leider hatte ich nicht gesehen, dass Du schon geschrieben hattest bevor ich abgeschickt habe.

Man könnte nur noch zur Verwirrung ergänzen, dass ein Alterssichtiger mit Lesebrille nicht so nah scharfstellen kann wie ein Normalsichtiger mit der gleichen Lesebrille. Wenn man älter wird, merkt man das: Erst kann man mit einer schwachen Lesebrille von Bildschirmarbeit bis Naharbeit alles machen (für die Bildschirmarbeit wahrscheinlich nicht nötig). Später braucht man immer stärkere Lesebrillen für die kürzeren Distanzen, die aber eben (immer) den Nachteil haben, dass weiter entfernte Dinge damit unscharf sind.

K>akt)us4fne$igex45


Ich denke das äußert sich bei jedem anders, bei mir kam es pünktlich zum 40. Geburtstag. Mittlerweile bin ich auf die Nähe regelrecht blind (hat wohl auch was mit den Prismen zu tun ) die Kurzsichtigkeit fast weg. Bin 45 und hab 2,5 Dioptrien in der Nähe , da geht leider ohne Gleitsicht nix mehr 😂

c+riehcharl7ie


Ich bin heute genau Mitte 40 und seit einem Jahr sehe ich "schlechter", aber eher in dem Sinne, dass ich mehr Licht brauche, auf die Nähe hat sich (kaum) was verändert, aber Tendenz fallend.

MGeronxymy


"aber eher in dem Sinne, dass ich mehr Licht brauche, auf die Nähe hat sich (kaum) was verändert"

Ja, so fühlt sich das an, alles gut, man braucht nur mehr und besseres Licht und größere Buchstaben.

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