» »

"Phantom"-Hornhautverkrümmung?

f!ell>ukscwh hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich habe innerhalb eines kurzen Zeitraums zwei Sehtests bei Optikern machen lassen. Beide wichen bzgl. den Zylinder- und Achswerten voneinander ab, bei einem Auge 10° bei der Achse, beim anderen 0,25 beim Zylinder. Bei dem einem Sehtest hatte ich davor Kontaktlinsen drin, die ich allerdings eine halbe Stunde zuvor rausgenommen habe. Die einen Werte habe ich als Grundlage für eine neue Brille genommen. Die erste Woche war relativ schwierig, aber eine Eingewöhnungszeit ist ja eigentlich normal.

Ich bin aber trotzdem zu einer Augenärztin gegangen, auch weil meine letzte ärztliche Kontrolle schon eine Weile her war. Erst hat sie mir gesagt, dass Abweichungen bis zu einem gewissen Grad bei jungen Menschen normal wären (Alter: 18), dann hat sie mir aber doch Augentropfen gegeben, um die genauen Achs- und Zylinderwerte rauszufinden. Bei der Messung durch ein Refraktometer (?) nach den Tropfen haben sich beide Zylinder-Werte halbiert. Sie hat mir dann nochmal stärkere Augentropfen gegeben, und plötzlich hatte ich gar keine Zylinder-Werte mehr, die Hornhautverkrümmung war "verschwunden", nachdem die Augenmuskulatur lahmgelegt wurde. Die Ärztin war auch einigermaßen überrascht.

Nun bin ich nochmal zur Optikerin gegangen, um mir eine reine Stärkenbrille ohne Achse und Zylinder zu holen, wie von der Augenärztin verschrieben. Die Optikerin meinte jedoch, dass die Werte mit Vorsicht zu genießen seien, weil sie nicht unter Alltagsbedingungen entstanden seien. Andererseits sei eine reine Stärkenbrille vielleicht für meine Tragegewohnheiten (morgens auch mal 2 Stunden ganz ohne Brille) trotzdem nicht schlecht, weil die ständige Umgewöhnung dann nicht so beeinträchtigend sei. Trotzdem seien meine Augen eigentlich nicht vollständig auskorrigiert.

Nun bin ich mir unsicher. Und wie kommt es, dass ich rein physiologisch offenbar keine Hornhautverkrümmung habe, aber trotzdem eine (mit schwankenden Werten) gemessen wird?

Lieben Gruß und Dank im Voraus

Antworten
1V008 'swatnch


ich habe innerhalb eines kurzen Zeitraums zwei Sehtests bei Optikern machen lassen. Beide wichen bzgl. den Zylinder- und Achswerten voneinander ab, bei einem Auge 10° bei der Achse, beim anderen 0,25 beim Zylinder.

Messtoleranzen von +/-0,25 Dioptrien sind minimal und üblich. Auch wird bei mehreren Messungen an verschiedenen Tagen nicht die exakt gleiche Achslage heraus kommen.

Alles völlig normal.

Trotzdem wäre es allgemein besser, vor einem Sehtest die KL nicht erst eine halbe Stunde vorher raus zu nehmen.

fmellWukQscxh


@ 100 swatch:

Hallo, danke für deine Antwort. Hat mir die Augenärztin auch gesagt. Aber wie kommt es dazu, dass nach den Verabreichung der Augentropfen keine Hornhautverkrümmung mehr messbar ist?

1800 sw+atcxh


Aber wie kommt es dazu, dass nach den Verabreichung der Augentropfen keine Hornhautverkrümmung mehr messbar ist?

Mit den cyl. 0,25 dpt. war ja auch vorher im Prinzip keine messbar, denn so ein geringer Wert gilt als völlig normal. Bei jedem Menschen wird sowas irgendwann messbar sein ohne dass da Korrekturbedarf bestünde.

Der gesamte Körper ist zu verschiedenen Tageszeiten und Tagen in unterschiedlicher Verfassung, das betrifft auch die Augen. Total normale Sache.

Mir ist nicht verständlich wieso du so eine große Angelegenheit daraus machen willst.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Augen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Hals, Nase und Ohren


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH