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Augenhintergrunduntersuchung bei Kurzsichtigkeit wichtig?

PwumucDkl123x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

mir wurde von meinem Augenarzt gesagt, dass ich wegen meiner Kurzsichtigkeit (-6 D.) alle 2 Jahre zur Augenhintergrunduntersuchung kommen soll. Also die Untersuchung, bei der mit Augentropfen die Pupillen erweitert werden. 3 Mal war ich nun schon zu dieser Untersuchung.

Im Februar habe ich mir zu dieser Untersuchung einen Termin geben lassen, da die 2 Jahre mal wieder rum waren. Heute war nun endlich der Tag. Am Anfang wurde der Augendruck gemessen.

War alles ziemlich hektisch heute dort, habe meinen Augenarzt auch gar nicht gesehen, wurde zu einer Vertretung gerufen, obwohl ich noch gar nicht die Tropfen hatte. Der hat eine normale Kontrolluntersuchung gemacht und gesagt das alles ok ist. Dann habe ich noch gesagt, dass ich doch zu der Augenhintergrunduntersuchung gekommen bin. Er sagt, der Augendruck ist ok und auch sonst konnte er keine Auffälligkeiten feststellen, so dass das diesmal nicht nötig ist und man das in 2 Jahren machen kann.

Beim Bezahlen der 19 Euro für die Messung des Augendrucks habe ich nochmal an der Anmeldung gefragt. Die sagten mir, dass ich einen Termin machen müsse. Dann habe ich gesagt, dass ich doch extra darum heute da bin und mir extra einen Fahrer besorgt habe. Dann haben die gesagt, die Untersuchung wäre dieses mal nicht nötig, da der Dr. relativ weit in die Augen gucken konnte, da ich von Natur aus große Pupillen habe und die Untersuchung in 2 Jahren gemacht wird.

Jetzt frage ich mich:

Hat mein gewohnter Augenarzt mir nur grundlos gesagt, dass ich alle 2 Jahre zu dieser Untersuchung kommen soll, um immer genug Patienten zu haben? Kann der Augenarzt genug sehen, wenn man große Pupillen hat?

Oder ist das wirklich wichtig, diese Untersuchung machen zu lassen?

Vielen Dank

Antworten
m=n{ef


Du bist zwar relativ stark kurzsichtig, wenn aber sonst keine Auffälligkeiten vorliegen habe ich auch noch nie davon gehört, dass alle 2 Jahre zur Kontrolle obligatorisch seien. Ich würd's jedenfalls nicht machen, auch wenn meine Kurzsichtigkeit geringfügig besser ist als deine.

Rhatz1efaxtz


Bei höherer Kurzsichtigkeit ist die Gefahr einer Netzhautablösung größer. Deshalb sind Augenhintergrunduntersuchungen anzuraten.

Ich selber mit -6 Dioptr. lasse alle Jahre kontrollieren.

SIomrmersWonnxe80


Ich musste meine Netzhaut vor Jahren lasern lassen.

Seit damals wird einmal jährlich der Augenhintergrund untersucht. Habe rechts 5,25 und links 3,50 Dioptrin

M!erkonymy


Eine Zahnärztin braucht ja auch kein Röntgen zu machen, wenn man einen großen Mund hat. Da sieht sie auch genug.

R6aupeYNimmerxsatt


Meine Kurzsichtigkeit ist vergleichbar mit Deiner. Aufgrund des normalen Befunds bei der letzten Untersuchung (Netzhaut und Augendruck) bekam ich den Rat, alle 3 Jahre zur Augenhintergrunduntersuchung vorbei zu kommen. Ich denke, die Ärzte sind eben auch etwas unterschiedlich, die einen vorsichtiger als die anderen. Ich würde mir da mal keine Sorgen machen.

RWaupefNimdmersatxt


Eine Zahnärztin braucht ja auch kein Röntgen zu machen, wenn man einen großen Mund hat. Da sieht sie auch genug.

Soweit ich weiss, kann der Zahnarzt die Kontaktflächen der Zähne nicht ohne Röntgenbild beurteilen.

JDorxi


Bei starker Kurzsichtigkeit (und -6 Dpt. ist schon recht stark) ist eine regelmäßige Augenhintergrunduntersuchung wirklich angeraten.

Bei Kurzsichtigen ist der Augapfel nicht nahezu rund wie bei Normalsichtigen, sondern ist langgezogen wie ein Ei. Je stärker die Kurzsichtigkeit, desto länger der Augapfel und desto stärker ist die innenliegende Netzhaut (wie eine "Folie" an der hinteren Seite des Augapfels anliegend) gespannt. Und dünne "Folien", die immer stärker gespannt werden, können reissen.

Ist die Netzhaut erstmal gerissen, dann bedeutet dies eine große OP und im schlimmsten Fall ist der Riss irreparabel. Durch die Netzhautuntersuchung (Augenhintergrund) können beginnende Schäden rechtzeitig erkannt werden und per Laser behoben werden (dabei werden besonders dünne Stellen der Netzhaut oder kleine Löcher sozusagen per Laser mit dem Hintergrund verschweißt).

Ich bin leider auch betroffen und lasse diese Untersuchung einmal im Jahr machen (bin aber auch seeehr kurzsichtig).

Wenn die Dioptrien-Zahl relativ konstant ist und bisher keine Auffälligkeiten gesehen wurden, dann kann die Untersuchung sicher auch in deutlich größeren Abständen stattfinden.

Eine Augenhintergrunduntersuchung ohne Pupillenerweiterung (Tropfen) zeigt leider nur einen kleinen Teil, insbesondere die Ränder können nicht so gut beurteilt werden. Man stelle sich eine Kugel (Augapfel) vor, schneide ein kleines Loch (Pupille) hinein und schaue dann rein --> man sieht nur einen kleinen Ausschnitt. Je größer das Loch (Pupille), desto mehr ist zu sehen - logisch, oder?

Für mich hört es sich so an, als wenn hier eine Glaukom-Vorsorge (Augeninnendruck und Beurteilung des Sehnerves und die dicht drumherumliegende Netzhaut) gemacht wurde. Dies geht ohne Tropfen, ist aber keine Augenhintergrunduntersuchung.

Ich würde mir aber nicht so große Sorgen machen, denn wenn Du sonst alle zwei Jahre untersucht wirst, dann scheint Dein Risiko nicht so hoch zu sein. Ich würde mir an Deiner Stelle im nächsten Jahr einen neuen Termin holen und auf die getropfte Augenhintergrunduntersuchung bestehen.

m`nxef


Eine Zahnärztin braucht ja auch kein Röntgen zu machen, wenn man einen großen Mund hat. Da sieht sie auch genug.

Meronymy

Troll oder unwissend :=o

LxuftsschifCf-Faxn


Troll oder unwissend

Meinst du das ernst oder ist das auch Ironie? ???

M7eron"y*my


Troll oder unwissend

Sarkasmus.

Ich dachte, das sei offensichtlich.

Das war die einzige Möglichkeit, mein Entsetzen darüber auszudrücken, dass Sprechstundenhilfen Patientinnen ohne jegliche Rücksprache mit dem Arzt irgendeinen Unsinn erzählen dürfen. Was soll denn eine große Pupille sein? Eine, die von Haus aus größer ist? Und sieht man bei der wirklich mehr? Oder ist das nicht vielleicht schon pathologisch? Hat das der Arzt irgendwie vermerkt oder der Patientin mitgeteilt? Oder hat die Sprechstundenhilfe der Patientin tief in die Augen geblickt?

Oder ist die Pupille groß, weil sie weniger auf Licht reagiert, so dass sie weiter geöffnet bleibt bei einer Untersuchung mit massivem Licht? Und wäre das nicht ein sehr bedenkliches Symptom, nicht nur ophthalmologisch, sondern auch neurologisch? Und was soll das überhaupt heißen, dass der Arzt "relativ weit" in die Augen schauen konnte? Viel weiter als bis zur Netzhaut wird es wohl nicht gewesen sein. Und was hat er dort so Beruhigendes gesehen? Das ist ein bisschen so, als würde man durch einen Blick aufs Knie einen Beinbruch ausschließen.

Das finde ich alles eine sehr seltsame Praxis in der Praxis. Wie auch immer, bei keinen Vorerkrankungen oder Vorfällen ist es wahrscheinlich auch zulässig, die Netzhautuntersuchung nur alle drei Jahre zu machen.

B8arbar!ax 111


Hallo zusammen :-) Ich habe -8,0 und hatte letztes Jahr eine akute hintere Glaskörperabhebung :-( ich gehe alle 6 Monate zur Untersuchung :)^ :)^ Ich finde es sehr wichtig , auch kürzere AA Besuche zu tätigen, dann hat man auch selber etwas beruhigung ;-) Bin oft panisch :(v

LG

B`atrbaDra x111


Meronymy Du kennst anscheinend nicht den Ernst der Lage, bei höherer Kurzsichtigkeit :(v bitte nicht mitreden , wenn Du keine Ahnung davon hast !!! Ich habe es leider letztes Jahr selber erlebt , was passiert, wenn man bei Kurzsichtigkeit nicht öfters kontrolliert .

MGeronyxmy


Meronymy Du kennst anscheinend nicht den Ernst der Lage

Auf welche Aussage bezieht sich das bzw. woraus erschließt du das?

Meine Postings bezogen sich einzig auf das Verhalten einer augenärztlichen Sprechstundenhilfe, die das desinteressierte und unengagierte Verhalten eines AA auf blödsinnige Weise zu rechtfertigen versuchte.

Zur Information: Ich habe -7 Dioptrien, hatte vor ca. 20 Jahre drei Mal Löcher in der Netzhaut, die per Laser behandelt wurden, lasse meine Netzhaut zumindest einmal im Jahr kontrollieren, und rate jeder und jedem mit Myopie in dieser Größenordnung das auch regelmäßig machen zu lassen, wenn vielleicht - in Absprache mit AA - auch in größeren Abstände, falls keine andere Risikofaktoren vorliegen.

WTildk+a(txer


Hallo Pumuckl1234,

Nimm die Termine war, zumindest kann es nicht schaden. Nun will ich dir keine Angst machen, ich wäre froh gewesen wenn meine Augenärztin das Aderhautmelanom gesehen hätte. Aber das hat was mit dem scharfen Sehen zu tun.

MfG :)_ *:) @:) :)* :)^

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