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Probleme mit neuer Brille

M~aggi9e2 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Leute,

ich habe mir bei Mr Spex eine Brille rausgesucht und dafür einen Sehtest bei einem Partneroptiker gemacht. Heraus kamen die Werte -5,25 auf beiden Augen. Vorher hatte ich 4,5. Allerdings war meine letzte Brille ungefähr schon 10 Jahre alt.

Aufgrund der hohen Stärke wurden mir Asphärischer Schliff mit einem Brechnungsindex von 1,67 empfohlen. Die Brille habe ich mittlerweile aber das Sehen damit ist anstrengend. Wenn ich geradeaus schaue, ist alles klar und deutlich zu erkennen. Wenn ich mit den Augen nach rechts oder links schiele, sehe ich verschwommen. Und wenn ich jetzt hier am PC schreibe, dann sieht die schwarze Schrift irgendwie komisch auf dem weißen Hintergrund aus. Zum Optiker kann ich erst nächste Woche wieder. Da frage ich natürlich nochmal nach aber vielleicht kann mir bis dahin schon jemand weiterhelfen.

Durch googlen habe ich herausgefunden, dass es an dem asphärischen Schliff liegen kann. Wobei auf der Homepage von Mr Spex steht, dass dadurch eigentlich die Sehschärfte am Rand verbessert werden soll. Und es könnte auch an dem Brechnungsindex von 1,67 liegen. Kann das sein?

Wenn ich meine alte Brille aufsetze, dann sehe ich auch klar, wenn ich zu den Seiten hin schiele.

Antworten
Murs_DwarZcy


Ich habe doppelt so hohe Diptrienwerte, meine Gläser haben den gleichen Brechungsindex - bei mir wird es am Rand auch unscharf, das ist bei diesem hohen Brechungsindex wohl "normal". Ich habe mich dran gewöhnt.

Allerdings denke ich, dass bei deiner Dioptrienzahl ein geringerer Brechungsindex sicherlich ausgereicht hätte und damit die Randunschärfe hätte vermieden werden können. Die wollen dir aber natürlich immer das "beste" und teuerste verkaufen.

Mgagg6ie2


Ab 4,0 wird dieser Brechungsindex schon empfohlen.

M@aggjie2


Der nächst niedrigere Wert wäre 1,6. Würde das schon reichen um mein Problem zu beseitigen?

MYrs_Daxrcy


Wenn man mal im Netz querliest, sind die Abbildungseigenschaften bei 1,6 im Vergleich zu 1,67 wohl deutlich besser. Ist dann eben eine Frage der Optik - geringerer Index bedeutet eben auch dickerer Rand. Ich trage Kunststoffgestelle, die einen dickeren Rand und geringe Glasbreiten haben, damit die Dicke der Gläser eben nicht so auffällt. Bei meiner Stärke (knapp über -10) steht trotzdem immer ein Stück Glas am Rand drüber.

M~ag4giex2


Dann versuche ich es wohl mal mit 1,6 in der Hoffnung das es besser wird. Kannst du mir auch was zu asphärisch und sphärisch sagen?

MGrs_Daxrcy


Puh, da weiß ich nur, das asphärische Gläser eine geringere Wölbung haben (also flacher sind) und damit das Auge, von vorne betrachtet, weniger verzerren als sphärische Gläser. Inwieweit sich das dann auf die Abbildungseigenschaften auswirkt, kann ich dir nicht beantworten.

F+irelfl\y8x6


Vielleicht liegt es auch daran, dass die Gläser online bestellt wurden und daher nicht optimal eingestellt sind.

Ich habe nur eine Stärke von +0.75. Hatte mir damals auch bei dem besagten Anbieter eine Brille bestellt und kam sehr schlecht mit ihr klar. Die Sicht war nicht klar und alles fiel an den Ecken nach unten ab. Ich habe mir dann beim örtlichen Fachhandel eine Brille mit den selben Werten bestellt und siehe da....Sicht ist perfekt.

M rs_ZDarxcy


Da ist natürlich die Frage, inwieweit der Partneroptiker beraten hat? Nur Sehtest?

Firefly hat dahingehend Recht, dass bei hohem Brechungsindex und aspährischen Gläsern eine wirklich ganz genaue Zentrierung nötig ist, um Abbildungsfehler zu vermeiden. Deshalb gehe ich immer zum Optiker und lasse es in dem Fall mit der Online-Bestellung ganz, bei meiner Fehlsichtigkeit ist eine optimale Einstellung ja unumgänglich. Ganz vermeiden lässt sich bei mir die leichte Randunschärfe nicht, aber es stört mich nicht.

Lkuft=schiffx-Fan


Da ist natürlich die Frage, inwieweit der Partneroptiker beraten hat? Nur Sehtest?

Ich denke, für den Betrag, den der "Partner" von Mr. X für seine Hilfsdienste bekommt, kann man auch nicht die Beratung verlangen, die er den Kunden angedeihen lässt, an deren Brille er selbst verdient und deren Zufriedenheit ihm selbst zugute kommt.

Man sollte sich immer im Klaren darüber sein, dass man für den niedrigen Preis beim Online-Brillenkauf natürlich auch Abstriche bei Qualität oder eben Praxistauglichkeit des gekauften Produktes machen muss. Es kann wunderbar hinhauen, aber es kann eben auch sein, dass eine brauchbare Brille nur durch umfangreiche Leistungen eines körperlich anwesenden und den Kunden vor sich habenden Optikers gefertigt werden kann.

Mwaggixe2


Der Partneroptiker hat mich sehr gut beraten. Ich hatte die Brille auch schon zum Sehtest mit und sie wurde angepasst.

Das soll hier auch keine Internet oder Optiker Debatte werden. Bei ihm im Laden hätte ich für ähnliche Gläser 260 Euro bezahlt, im Internet 99 Euro. Da ist es für mich keine Frage wo ich kaufe.

Ich habe die Brille nun nochmal mit einem geringeren Brechungsindex bestellt und bin gespannt.

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