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"Wellnessgläser" mit Leseunterstützung

Azl+ex zU. hat die Diskussion gestartet


Mein Optiker hat mir (38 Jahre, -4/-5 dpt.) nach dem Sehtest spezielle Gläser angeboten. Hintergrund war, dass ich an sich nah wie fern alles gut erkenne, ich aber anmerkte, bei längerem Lesen von Kleinstschriften schneller als früher zu ermüden. Ein Test ergab keinen nennenswerten oder großen Unterschrift, vielleicht minimal, wobei man beim Optiker nur kurz testet. Es gäbe wohl eine leichte Leseunterstützung ab einem Alter von ca. 35 von 0,5 bzw. 0,8 dpt. und wäre noch keine Gleitsichtbrille, maximal eine Vorstufe davon. Man ermüdet nicht so schnell und die Augen bleiben länger frisch. Je nach Hersteller werden sie Wellness- oder auch Relaxgläser genannt...

Hat wer Erfahrung mit solchen Gläsern, schon mal davon gehört oder gar schon getragen? Ist der Unterschied spürbar?

Bereits im Voraus vielen Dank!

Antworten
L;uftsch1iff-xFan


Hat wer Erfahrung mit solchen Gläsern, schon mal davon gehört oder gar schon getragen?

Davon gehört, ja! Aber was nützt dir das? ;-)

m7s9K2


Ich glaube der Unterschied ist so gering, dass es eher irritierend für dich ist. Den

Optiker freuts, kann er doch 10 Jahre früher seine teure Gleitsichtbrille verkaufen.

LEuftscchiffx-Fan


Ich denke, man kann hier keine allgemeinen Angaben machen, es ist vielmehr von den individuellen Umständen, speziell vom Leidensdruck abhängig. Ich hatte in dem Alter keinerlei Probleme, weiß auch gar nicht, ob es damals überhaupt schon Wellness-Gläser gab. Aber wenn jemand Tag für Tag Kleinstgedrucktes lesen muss, wieso sollte es für ihn irritierend sein, wenn seine Augen dabei nicht mehr so schnell ermüden? Er muss einfach für sich selbst entscheiden, ob es ihn den Mehrpreis wert ist, eine Brille zu haben, mit der er zwar nicht oder nur unwesentlich besser sieht, aber dafür problemlos stundenlang kleinste Schrift lesen kann.

Klar, für jemanden, der nur gelegentlich mal auf den Verpackungen im Supermarkt oder auf Beipackzetteln kleinste Schriften lesen muss, ist so eine Anschaffung wohl überflüssig, denn dabei werden seine Augen wohl kaum ermüden. Wer aber oft das Gefühl hat, dass seine Augen durch das Lesen ermüden, der sollte doch ruhig mal einen Versuch mit diesen Gläsern wagen.

M"eronyhmy


[[http://www.med1.de/Forum/Augen/529299/#p14579787 Anonyma hatte scheinbar eine Variante dieser Wellness Gläser]] ("Anti-Fatigue" gefällt mir da besser, "Wellness" klingt so nach "Nein, du wirst nicht älter, aber du darfst dir trotzdem etwas gönnen."). Sie ist aber leider schon länger nicht mehr hier gewesen, sodass sie dir wahrscheinlich nicht selbst Auskunft geben kann (bzw. wie die Geschichte bei ihr weitergegangen ist).

A!le<xx U.


Besten Dank für eure Meinungen, insbesondere den Link in die frühere Diskussion.

Ich denke nicht, dass der Optiker mir etwas andrehen will. Erstens kam der Gedanke von mir selber, außerdem sind es keine Gleitsichtgläser und ein Aufpreis von rund 30 Euro pro Glas macht mich nicht arm...

Allerdings glaube ich nicht, dass eine halbe Dpt. viel bringt. Ich wechsle häufig meine Brillen, diese haben auch einen Unterschied von 0,5, ohne dass es einem auffällt. Ich denke 0,8 oder 1,0 darf es schon sein.

M)ero*nymy


Was ist eigentlich der Unterschied zu einem Gleitsichtglas (mit schwächerer Addition)?

Ein Test ergab keinen nennenswerten oder großen Unterschrift [...].

[...] diese haben auch einen Unterschied von 0,5

Ist die Sehanforderung eine, wo du sehr lange zwischen sehr nahe/sehr klein und weiter entfernt wechseln musst? Sonst müsste eine um eine halbe Dioptrie schwächere Brille doch eigentlich für extensive Naharbeit reichen, besonders wenn ein Sehtest (und dein Alter) eigentlich nicht ergeben hat, dass eine Leseunterstützung indiziert ist.

MTe]h?no


Meine Optikerin hat mir solche Wellness-Gläser letztes Jahr angeboten. Bei Nichtgefallen könne ich sie wieder kostenlos zurücktauschen hat sie gesagt.

Das Angebot habe ich angenommen. Und ich kam mit den Gläsern absolut nicht klar und habe seitdem wieder normale Gläser.

Mir graut es vor dem Zeitpunkt, ab dem ich Gleitsichtgläser benötige. {:(

A?lex9 UU.


Klar, die Frage ist berechtigt. Ich denke der Bereich des Nahzusatzes ist kleiner. Da ich kein Experte bin, hab ich mich mal auf der HP eines großen Anbieters umgesehen. Es ist insbesondere bei häufiger Nutzung von Tablet/PC/Smartphones vorteilhaft und führt, auch laut Umfragen, zu weniger Ermüdungserscheinungen, geringerer Lichtempfindlichkeit und besserem Sehen von Details. Erhältlich in 0,4 / 0,6 / 0,85 Dioptrien, je nach Alter bzw. Art der Nutzung, von privatem Smartphone-Gebrauch bis zum technischen Zeichner, der zwischen PC und Plänen mit kleinsten Details wechselt. Interessant besonders, dass es auch für Menschen ohne sonstige Sehfehler geeignet ist....

A=lext xU.


@ Mehno:

Danke!

Welche Addition hattest du und welche Probleme?

B*enitxaB.


Wen es vor Gleitsichtbrillen gruselt, hat da irgendwie was nicht Korrektes auf der Nase...

Wenn man mit normaler Brille nicht mehr lesen kann und dann dauernd zu einer Lesebrille wechseln muß, im Zwischenbereich dann trotzdem nix sieht, der hat viel Spaß.... Und vor allen Dingen viel Zeit, wenn er dann die 2. Brille vielleicht auch erst mal wieder suchen muß :=o

Eine Brille rauf, die andere runter. Im Auto klar bis in die Ferne aber auf dem Navi sieht man nix, aber da kann man sich ja wenigstens noch auf die Ansage verlassen...

Das habe ich mal wenige Monate probiert, diese Umständlichkeit von 2 Brillen ist nervtötend.

Die Gewöhnung an die Gleitsichtbrille dauerte genau von 10 bis 12 Uhr und seitdem möchte ich auf diesen Komfort nie, nie, nie wieder verzichten.

Und klar, wenn man hier etwas an Dioptrie raufaddiert, kann das Lesen schon komfortabler werden, man reduziert müder werdende Augen.

MMehxno


Keine Ahnung, welche Addition.

Das Problem war der Nahbereich. Ich musste immer den Kopf bewegen beim Lesen und bei PC-Arbeit, weil der optimale Punkt des scharfen Sehens in der Mitte des Wellness-Bereiches lag.

Und damit kam ich nicht klar.

AxlexO U.


Ok, danke. Ich werde den Optiker darauf ansprechen.

AYlexL U.


Nachdem ich die Brille nun einige Wochen getragen habe, bin ich sehr zufrieden damit. Sie zählt zu den Einstärkenbrillen, kostet nur ganz geringfügig mehr und hat im unteren Bereich 0,5 dpt. Leseunterstützung (in meinem Fall also schwächeren Minuswert).

Der Unterschied zwischen oben und unten ist zunächst eigentlich nur ganz gering, wenn überhaupt sichtbar. Allerdings merke ich deutlich den Unterschied, wenn ich nach einigen Tagen mal wieder die alte Brille trage, dass die Schrift kleiner und weniger angenehm erscheint. Ich bin zwar mit knappen 40 wohl noch unterhalb der Grenze, dass ich sie zwingend benötigen würde, aber wenn es sich entspannter damit sehen lässt, warum nicht...

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