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Neue Brille: Verzerrungen ok, aber Farbveränderungen, Halos?

D:er Bcebfr9i3llte hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich ließ mir eine neue Brille für die Ferne anfertigen und holte diese vor 2 Tagen ab.

Am Dioptrinausgleich wurde so gut wie nichts geändert, jedoch zum ersten mal bei den Achs- und Zylinderwerten.

-3 rechts, -05 Zylinder 175° Achse

-3 links, -05 Zylinder, 10° Achse

(Kunststoffgläser, Einstärke für die Ferne)

Die Brille davor hatte ähnliche Werte bei den Dioptrin, jedoch jeweils 0 bei Zylinder und Achse.

Mit der neuen Brille sehe ich schärfer und kann Gegenstände besser fixieren.

Jedoch verzerrt sie deutlich mehr als meine Brille davor an den Rändern. Damit könnte ich eventuell noch leben, auch wenn der "Fischaugenblick" doch teils stark ist, jedoch fiel mir noch etwas auf:

Sobald ich den Blick vom Zentrum der Brille nach unten oder oben bewege verfärben sich alle horizontalen Linien gelblich, je näher ich zum Rand komme umso stärker. Bei den vertikalen Linien tritt dieses Problem auf wenn ich die Pupille nach links und rechts bewege. Es wirkt wie ein farblicher Halo.

Meine alte Brille (rechts -2,75, links -3,0, jeweils 0 bei den anderen Werten) hatte dieses Problem nicht, jedoch hatte ich mit dieser etwas Probleme Dinge zu fixieren ohne dass der Blick wegglitt. Trug diese 5 Jahre.

Ich glaube dies ist nichts, was mit Gewöhnung wieder weggeht. Sollte ich noch mal zum Optiker gehen?

Danke im voraus. x:)

Antworten
BJenitXaB.


Natürlich mußt Du damit zum Optiker gehen, da ist was falsch zentriert, oder falsch ausgemessen. Verkorkste Gläser.

Ich hatte das, das rechts zum Beispiel an Bäumen oder Straßenlampen gelbe Streifen waren, links blaue oder umgekehrt, weiß nicht mehr so genau, jedenfalls war das so schlimm, dass das Gehirn das nicht umsetzen konnte. Spätestens 20 Minuten später mußte ich mich übergeben.

Offensichtlich war die Optikerkette nicht in der Lage, das richtig hinzubekommen, meinte auch, es wäre eine Gewöhunungssache. Gelbe, blaue Streifen? Ketzerei? Nö. 50 jähre hatte ich Brillengläser ohne diese Verzerrung und plötzlich sollte ich dran schuld sein.

Nach dem 3. Gläsertausch bestand ich auf die angepriesene Geld zurück Garantie. Habe auch mein Geld zurückbekommen.

Seit dieser Zeit gehe ich zu einem Optikermeister, meine Augen sind eben kompliziert, ermüden auch schnell bei der Ausmessung der Gläser, muß immer an 2 Tagen erfolgen. Und seitdem gibt es auch keine blau-gelbe Streifen mehr.

Das ist arschteuer, da auch der Optiker für 2x 30 Minuten Ausmessung schon reichlich happig mit dem Honorar hinhaut. Aber was nützt mir eine Brille, durch die ich nicht gucken kann?

Dann gibt es entsprechend der Kompliziertheit meiner Augen (4 Augenkrankheiten) auch keine Gläser von der Stange, es ist immer eine Sonderanfertigung von Zeis. Unter 600 € pro Glas !!! ist da gar nichts drin. Und wenn ich Pech habe, sind genau diese Gläser nach 6 Monaten schon wieder nicht mehr passend, dass ich neue brauche.

Aber Streifen - das geht gar nicht. Da hat jemand unqualifiziert ein Glas "zusammengepanscht".

D)er Beb|rxillte


Danke für deine Antwort.

Mir sagte jetzt jemand, dass dies für dünnere Kunststoffgläser normal sei. Für mich wirkt dies aber nicht normal.

Bgenita<Bx.


Das ist doch totaler Unsinn. Meinst Du im Ernst, Millionen von Menschen laufen mit solchen Problembrillen durch die Gegend?

Und denk mal logisch: dünne Gläser sind seit Jahren üblich. Oder wieviele kennst Du, die mit dicken Lupen vor den Augen rumlaufen oder mit 1 cm dicken Gläsern.

Dumme Ausrede für nicht nicht richtig angepaßte, falsch ausgemessene oder falsch zentrierte Gläser. Dem Optiker auf die Füße treten. Millionen Menschen gucken scharf und haben den Durchblick. Und wer nicht, hat eben nicht reklamiert.

TJampi-201x4


Meinst Du im Ernst, Millionen von Menschen laufen mit solchen Problembrillen durch die Gegend?

Und denk mal logisch: dünne Gläser sind seit Jahren üblich.

Dass sich die meisten Leute aus ästhetischen Gründen für dünne Gläser mit hohem Index entscheiden, bedeutet aber nicht unbedingt, dass man mit solchen Gläsern am besten sieht. Farbsäume machen sich erst bei höherem Brechungsindex bemerkbar und nicht jeder Brillenträger gewöhnt sich an diese Effekte.

Ich hatte ein einziges Mal eine Brille mit dünnen Gläsern und nichts als Probleme damit. An die Abbildungseigenschaften dieser angeblich "in jeder Hinsicht hochwertigen Brillengläser" konnte ich mich absolut nicht gewöhnen, ganz im Gegenteil sogar: seit dieser Brille ist mir das Brilletragen total vergangen und ich habe es mir damit regelrecht abgewöhnt.

Dumme Ausrede für nicht nicht richtig angepaßte, falsch ausgemessene oder falsch zentrierte Gläser.

Wie kannst du denn beurteilen, ob das so zutrifft?

Ich hatte nach der Horror-Brille mit höherem Index eine andere mit Standard-Gläsern, exakt den gleichen Werten, identisch zentriert und dabei keine Probleme mit störenden Farbsäumen und Verzerrungen.

Oder wieviele kennst Du, die mit dicken Lupen vor den Augen rumlaufen oder mit 1 cm dicken Gläsern.

Stell dir mal vor, sowas gibt's. Mein Freund ist eines dieser kurzsichtigen, seltenen Exemplare mit Panzerglas und der Grund dafür ist tatsächlich besseres Sehen mit niedrigerem Index.

D4er 1BeQbrilEltxe


Bedeutet dies, wenn ich mich für die billigeren Gläser für 139 Euro statt für die für 250 Euro entschieden hätte würde es diese Probleme (Farbsäume?) nicht geben?

Tyami2x014


Das kann man so nicht sagen. An deiner Stelle würde ich das Problem erstmal dem Optiker schildern, bei der Gelegenheit kann überprüft werden, ob die Zentrierung und alle Werte passend sind, um Fehler auszuschließen. Um welche Gläser-Sorte, beziehungsweise welchen Index handelt es sich denn? Ich habe in meiner neuesten Brille welche für 25 Euro pro Stück und bin mit denen total zufrieden, habe da keine Verzerrungen und Farbsäume.

L%auCralxi


Je höher der brechungsindex um so grösser sind die abbildungsfehler. Abbildungsfehler = frabsäume an gegenständen. Wie oben schon gesagt nehmen manche menschen diese stärker wahr als andere. Kennst du den glasindex?

Und dass du, je mehr du vom glaszentrum weg kommst, immer verschwommener siehst ist auch einigermassen normal. Lass die zentrierung überprüfen, wenn diese stimmt kanns durchaus am glasmaterial liegen.

Und denk mal logisch: dünne Gläser sind seit Jahren üblich.

Es gibt auch seit jahren menschen die diese eben nicht so gut vertragen. Ob index 1.6 oder 1.67 kann einen erheblichen unterschied bringen, macht für die glasdicke aber oft keinen grossen unterschied.

Dwer BebVrilHlte


Vielen Dank für eure Antworten.

D-er Bnebrilxlte


So, ich komme gerade von Optiker zurück und habe eine neue Frage am Ende des Textes.

Würde mich über Antworten freuen.

Ich schilderte der jungen Dame meine Beobachtungen und den Verdacht als Laie, dass es an den dünneren Gläsern liegen könnte.

Es sind wirklich 1.67 Gläser, das schreiben die nirgends mit auf, so dass ich erst nachfragen musste.

Sie wies mich daraufhin, dass der Sitz der Brille sehr wichtig ist und passte sie dementsprechend an, sagte sie jedenfalls, für mich sieht sie aus wie vorher.

Sie sagte, das Gestell wäre nun runder vorm Gesicht, nicht mehr so gerade. Ich solle dies bitte jetzt ausführlich testen bevor ich um neue dickere Gläser bitte.

Nun meine Frage: Sie sagte, mit den dickeren Gläsern würde ich dann noch mehr Verzerrungen wahrnehmen als jetzt mit den dünnen 1.67er, da sie dicker seien. Ich ging bisher immer vom Gegenteil aus und fühlte mich abgespeist und für dumm verkauft.

Habe ich da etwas falsch verstanden oder hat die Dame unrecht?

Außerdem ging ich bisher davon aus meine Dioptrinzahl hätte sich nur um -0,25 verändert, jedoch sagte sie deutlich mehr, da beide Cylinder nun -05 sind, vorher 0.

Danke im voraus für die Hilfe.

Ein seit 12 Jahren Bebrillter.

R?atz2emfatz


Bei diesen fachlichen Fragen bist Du im Optiker-Forum besser aufgehoben ... ;-)

Rvat?zefxatz


Nachtrag,

Sorry an Optikerin Laurali, ich will und kann Deine Beiträge natürlich nicht abqualifizieren. ":/

Mir ist es vorhin nur so spontan vorgekommen, als ob die Fragen im falschen Forum gestellt wären.

T/ami2Q01x4


Der Bebrillte

Nun meine Frage: Sie sagte, mit den dickeren Gläsern würde ich dann noch mehr Verzerrungen wahrnehmen als jetzt mit den dünnen 1.67er, da sie dicker seien. 

Sowas sagte auch mir ein Optiker, als ich während der Beratung die von ihm empfohlenen Gläser mit höherem Index ablehnte.

Im Gegensatz dazu bestätigte eine andere Optikerin meinen Eindruck, dass höherer Index die Sehqualität nicht verbessert, sondern mehr Abbildungsfehler auftreten.

Vielleicht empfindet das jeder Brillenträger etwas anders, aber meine Erfahrung ist, dass die größere Randdicke der Standard-Gläser zu deutlich weniger Verzerrungen führt, als das Material mit hohem Bewegungsindex. Bei der in meinem oberen Beitrag erwähnten Brille mit den "supertollen und wunderschönen, dünnen Gläsern" waren die Verzerrungen so heftig, dass ich beim Autofahren schon bei leichter Kopfdrehung den Eindruck hatte, dass der Außenspiegel angeklappt wurde. Zu der Zeit war ich erst seit einem halben Jahr Brillenträgerin und hatte nach dieser Brille echt genug davon. Bis heute trage ich nur sehr selten und wenn's gar nicht anders geht, meine Brille - die mit den dünnen Gläsern überhaupt nicht mehr.

Ratzefatz

Bei diesen fachlichen Fragen bist Du im Optiker-Forum besser aufgehoben ... 

Dem TE dürfte bekannt sein, dass med1 ein Laien-Forum ist und vermutlich hat er seine Frage bewusst hier gestellt, um Erfahrungen anderer zu dem Thema zu lesen.

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