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Zusätzlicher Nahzusatz zur Brille

arh55x5 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Bin seit langer Zeit Gleitsichtbrillenträgerin,hab eine ziemliche Probleme mit dem Nahbereich.

Dieser ist schon bei Add 2,25. obwohl ich erst 46 Jahre bin, außerdem sind noch 10 Prismen inder Brille. Nun hab ich extreme Probleme beim lesen, da ich nicht schon wieder neue Gläser möchte ( hab ich erst seit. jan ) ist auch nee Kostenfrage , stellt sich die Frage ob ich es erstmal mit einem zusätzlichen Aufsatz probieren soll ?

Hat jemand Erfahrung damit ? Vielleicht ist das ja eine kurzfristige Lösung ?

Danke für Eure Meinung

Antworten
m^at-4x5


Hi ,

ich habe ähnlich hohe ADD und bin auch nur etwas Älter wie Du. Was für einen Aufsatz meinst DU denn ?

Bist Du in der Ferne Weit oder Kurzsichtig ?

VG

Martin

oHnocdi6sexp


Hallo! Probier es doch mal mit einer "Lesehilfe" aus dem Supermarkt. Die Dinger kosten 2 bis 4 Euro, sehen ganz normal wie ne Brille aus und funktionieren echt gut. Ich hab in jedem Zimmer eine liegen.

Mmeronyxmy


sehen ganz normal wie ne Brille aus

Aber relativ blöd, wenn du sie zusätzlich zu oder über einer normalen Brille trägst (wie für die TE).

a,h555


Hallo,

Ich hab mir überlegt einen lupenaufsatz zu bestellen, da ich beim lesen von kleinen Schriften ziemliche Probleme habe, hab gelesen das mehr als 2,25 Add nicht gern gegeben wird, der sehbereich in der gleitsichtbrille eng ist.

ich will die Zeit bis zur nächsten gleitsichtbrille noch rauszögern, solange es geht

Ah555

a:h5x55


Anmerkung:

Bin kurzsichtig mit 1,5 und hab eine unregelmäßige Hornhautverkrümmung

mFa7ripxosa


unregelmäßige Hornhautverkrümmung

Dann lass bloß die Sache mit den Supermarktbrillen sein, damit kannst Du höchstens mal die Speisekarte lesen.

Wie wäre es dann mit einer Lesebrille in der passenden(!) Stärke für den Nahbereich? Da braucht man keine Entspiegelung und Gläser und Gestell dürfen ruhig billig sein und auch so aussehen.

hab gelesen das mehr als 2,25 Add nicht gern gegeben wird, der sehbereich in der gleitsichtbrille eng ist.

Das ist mit den neueren Gläsern kein Problem mehr, es liegt wohl eher daran, dass man bei 46jährigen noch mit einer weiteren Zunahme der Alterssichtigkeit rechnet und noch etwas Luft nach oben haben möchte.

aRh55x5


Danke für die Antwort. Eine lesehilfe aus dem Supermarkt würde eh nicht funktionieren,, da ich Prismen habe, ohne diese bin ich leider ziemlich desorientiert

Optiker wie Fielmann, Apollo etc. scheiden leider auch aus, da die spezial Messung nicht jeder macht, somit wirds immer gleich extrem teuer, Darm dachte ich an einen Lupenaufsatz.

S7tizchl;ixng


Optiker werden meinen Ratschlag nicht gern hören, trotzdem möchte ich meine Erfahrungen mitteilen:

Ich habe mir schon unzählige Brillen für den Lesebereich anfertigen lassen, früher für 17 €, letzte Lesebrille für 19€ in einem Optikerladen, der in fast jedem Ort anzutreffen ist.

Sehschärfe wurde bestimmt, fachgerecht angepasst, Halbbrille, Mineralgläser, Fassung zum Nulltarif.

Die Fassungen gibt es in vielen Farben (rot, blau, braun, schwarz). Überall liegen bei mir diese Brillen rum. Tiefkühltruhe, Küche, manchmal hängen sie im Garten an den Sträuchern, weil sie bei der Gartenarbeit stören.

Warum soll ich 100,-- und mehr ausgeben, wenn diese Lesebrillen schick aussehen, praktisch und stabil sind?

o5no(disep


Meronymy

sehen ganz normal wie ne Brille aus

Aber relativ blöd, wenn du sie zusätzlich zu oder über einer normalen Brille trägst (wie für die TE).

Natürlich nur die Lesehilfe, oder auch Fertigbrille genannt, allein, was denn sonst? Einen Brillenaufsatz kenne ich nur als Sonnenbrille für Senioren. Hier in etwa ein Bild: 8-)

Ich habe jahrelang einen Bekannten belächelt, weil der auf seine Lesehilfe geschworen hat, und dann im Vorbeigehen eine Lesebrille mit 3 Dioptrien in meinen Einkaufswagen gelegt - besser als jede Optikerbrille die ich vorher hatte. Und falls sie mal runterfällt, oder man sich drauf setzt - was solls bei 2 Euro.

Ich kann den Optikerstand nicht retten, wenn die für ne Brille bis 1000 Euro verlangen, wo man die schon für 2 Euro brauchbar und rutschfest kriegen kann. Spricht wirklich irgendwas dagegen, dass Du Dir mal so ein Teil für 2 bis 4 Euro holst und dann selbst testest, ob Du diese "Prismen" tatsächlich brauchst?

L[uftsczhiffn-Fnan


Wenn du schon solche Behauptungen aufstellst, dann nenn mir doch bitte mal den Optiker, der für eine reine Lesebrille mit identischen Stärken rechts und links, ohne Zylinder und in einem Wertebereich, der mit simplen Lagergläsern abzudecken ist, 1000 Euro verlangt!

Ich setze mal voraus, dass du das vergleichst, was vergleichbar ist - also bei der 1000-Euro-Brille nicht an eine Brille mit hochwertigen Gleitsichtgläsern denkst!

Mferronymxy


Spricht wirklich irgendwas dagegen, dass Du Dir mal so ein Teil für 2 bis 4 Euro holst

ah555 schreibt, dass sie eine Gleitsichtbrille trägt, mit Korrektur für Kurzsichtigkeit, Alterssichtigkeit, Astigmatismus und Winkelfehlsichtigkeit, wobei zumindest die Hornhautverkrümmung nicht auf beiden Augen gleich ist (wenn ich das richtig verstehe). Eine billige Fertiglesebrille ist also nicht, was sie will (keine Mehrstärkengläser) und auch nicht, was sie braucht (keine differenzierte Korrektur).

und dann selbst testest, ob Du diese "Prismen" tatsächlich brauchst?

Die hat man ihr wahrscheinlich nicht nur einfach aus Spaß verschrieben. Außerdem sagt sie ja selbst:

da ich Prismen habe, ohne diese bin ich leider ziemlich desorientiert

Das Fertiglesehilfen eine viable Lösung sind für kurzfristige Alterssichtigkeitsprobleme (die nicht lesbaren Inhaltsstoffe auf einer Verpackung, ein Straßennamen auf einer Landkarte), aber eher nicht für längerfristiges Lesen oder Arbeiten im Nahbereich, ist schon 743 mal ausgeführt worden, muss man also nicht wiederholen. Natürlich könnte es sein, dass jemandem, der oder die die gleiche Schuhgröße hat wie ich, auch meine Einlagen passen und für ein paar Kilometer auch gar nicht unangenehm sind. Aber bei einem Halbmarathon wird es dann vielleicht doch auffallen, dass die genau auf meine Füße angepasst sind. Und so ist das eben mit den Fertiglesebrillen auch. Eben für den Lesesprint, aber keine Ausdauerlösung.

Warum soll ich 100,-- und mehr ausgeben, wenn diese Lesebrillen schick aussehen, praktisch und stabil sind?

Ja, warum solltest du - spricht nichts dagegen (außer dass es an der Fragestellung der TE vorbeigeht).

Lustig finde ich nur, dass du unzählige Brillen um 15-20€ hast. Also man könnte natürlich umgekehrt fragen, warum soll ich über 100€ ausgeben für Brillen, die ich neben der Tiefkühltruhe und in den Sträuchern meines Gartens deponieren, wenn ich auch eine wirklich tolle um 100€ kaufen könnte, auf die ich dann eben etwas besser aufpasse? :-)

Mperonnymy


Darum dachte ich an einen Lupenaufsatz

Man kann es etwas übertreiben, finde ich. Erstens sieht das m.E. seltsam aus, außer du hat eine Schwäche für Edelsteine oder Philatelie und möchtest das auch zeigen oder eben eine problematischere Sehbeeinträchtigung. Zweitens gibt es die nur in - an normalen Alterssichtigkeitsstärken gemessen - sehr hohen Stärken, sprich: (wenn ich es richtig interpretiere) ab so ca. +3 Dioptrien. Wenn du das zu deiner normalen Addition hinzurechnest, kommst du auf über +5 Dioptrien, was für ein Lesen in normaler Entfernung viel zu hoch ist.

Wenn die Probleme in der Nähe kurzfristig sind, hilft ein Verschieben der Brille nicht? Theoretisch könntest du dir für kurzes Lesen auch eine Lupe (oder eine Fertiglesehilfe, durch die du nur durchschaust, ohne sie aufzusetzen) besorgen. Alternativ könntest du auch über eine Einstärkenlesebrille nachdenken (also in der Stärke 'Fernstärke + 2,75 oder 3'). Du müsstest schauen, wie sich das preislich im Vergleich zu einer Gleitsichtbrille macht. Aber das kommt eben sehr auf die Funktion an, die du anstrebst.

a5h5:55


Danke für Eure Antworten. Hab mir probehalber von nooz ( sind aus Silikon ohne Bügel )eine lesehilfe von 2 dioptrien bestellt.

Leider muss ich sagen, dass ist die Lösung, brauche diese Stärke zu meiner normalen

Stärke was einerseits gut ist, mir aber Angst macht.

@ Meronymy das Aussehen ist egal da ich alleine im Büro sitze und mein Dilemma niemand mitkriegt. Die hohe Addition hat wohl was mit den Prismen zu tun.

Zum lesen des Handydisplays in der Freizeit gibts ja die große Schrift.

Grüße AH

s/watc5h automaxtic


@ Stichling

Ich habe mir schon unzählige Brillen für den Lesebereich anfertigen lassen, früher für 17 €, letzte Lesebrille für 19€ in einem Optikerladen, der in fast jedem Ort anzutreffen ist.

Sehschärfe wurde bestimmt, fachgerecht angepasst, Halbbrille, Mineralgläser, Fassung zum Nulltarif.

Aber genau das dürfte die Lösung sein. Ob's nun die Billigversion unter 20€ ist oder entspiegelt und mit Kunststoffgläsern für etwa 100€ ist erst einmal nebensächlich. ah555, was würde denn Dein Augenoptiker für eine reine Lese- oder Bildschirmbrille in Deiner Stärke verlangen? Wenn Du es nicht weißt, frag ihn. Deine Stärken (inkl. Prisma) sind ihm bekannt, Deine Arbeitsentfernung kannst Du messen und ihm mitteilen.

Wo genau hast Du das Teil von nooz denn hingehalten? Sicher nicht vor den (unteren) Leseteil Deiner Gleitsichtbrille, denn damit allein dürftest Du maximal bis zum Bildschirm schauen können. Wenn Du es vor den Fernteil (oben) gehalten hast, dann sollte eine Lesebrille (Bildschirm-, Nah-, Arbeitsplatzbrille - nenn es wie Du willst) mit Fernwert plus 2 Dpt einfach funktionieren.

@ Meronymy und Luftschiff-Fan:

Danke. Ich wusste einfach nicht, wie ich auf onodiseps Beitrag antworten sollte, aber unkommentiert stehenlassen wollte ich ihn auch nicht.

@ onodisep:

Diese Supermarktlesehilfen sind maximal mit einer Lesebrille für 17,50€ vergleichbar. Ggf. noch etwas robuster, leichter und schöner, aber optisch etwas schlechter und eben nur selten perfekt passend. Sobald Prismen, Kurzsichtigkeit oder gar eine Hornhautverkrümmung dazu kommen, wird es ganz eng mit den Dingern. Eine leichte Kurzsichtigkeit stört beim Lesen nicht. Dann braucht man die Lesehilfe eben etwas schwächer. Prismen kann die Supermarktlesehilfe in jede Richtung haben, also kann das sogar zufällig passen. Aber eine nennenswerte Hornhautverkrümmung ist ein klares Ausschlusskriterium für die Dinger.

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