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OP Schielen Kind ? - Verunsichert!

Jiom)i78x9 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hoffe, hier ein paar Antworten zu finden.

Meine Tochter ist 9, hat eine Brille seit sie ein Baby ist, weil sie weitsichtig ist und auch etwas Hornhautverkrümmung hat, wir haben auch länger abgeklebt usw. Sie sieht jetzt mit Brille auf einem Auge 80% und auf dem anderen 90%. Das schlechtere Auge schielt nach innen.

Jetzt waren wir im Raum Nürnberg zu einer Vorbesprechung für eine Schiel-OP, weil uns geraten wurde, dies operieren zu lassen. Sie sieht nicht räumlich und das könnte sich durch die OP noch bessern, außerdem eben optische Gründe (wobei es meine Tochter eigentlich nicht stört).

Jetzt wurde mir gestern gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass das Schielen nach einer OP "weg" ist bei 60% liegt zu 40%, bei denen noch ein zweites Mal operiert werden muss, weil es eben noch nicht passt. Ich frage mich, ist diese Quote überall so schlecht oder nur dort? Selbst, wenn sie in die Gruppe der 60% gehört, bei denen es eigentlich gut ist, wird ein Restschielen bleiben und natürlich wird sie auch weiterhin die Brille tragen müssen (wurde mit aufgeklebtem Prisma getestet). Angesichts der, wie ich finde, schlechten Erfolgsaussichten und einem bleibenden "Restschielen" bin ich mir gerade sehr unsicher, ob ich sie dem OP-Risko aussetzen muss.

Und dann frage ich mich noch, bei uns in der Familie sind viele stark Kurzsichtig. Der Wechsel von Weitsichtig zu Kurzssichtig kam bei mir auch erst später, mit 11 oder so? Nun frage ich mich, wenn sie kurzsichtig werden würde, ob sich dann der Schielwinkel wieder verändert, weil sich dann ja "das ganze Auge" verändert? Die Ärztin meinte so etwas wie, dass es sein kann, dass sie dann später nach außen schielt?

Es wäre schön, wenn mir jemand etwas dazu sagen könnte. Auch für Tipps, wenn jemand gute Erfahrungen oder Empfehlungen in diesem Bereich hat, wäre ich sehr dankbar. Wir wohnen im nördlichen Bayern.

Viele Grüße

Jomi

In meiner Familie

Antworten
R+atzpefaxtz


Hallo Jomi,

vielleicht willst oder kannst Du Deine Frage noch im Optometrie-Online-Forum stellen.

Da gibt erfahrene Leute.

[[http://optometrieonline.de/forum]]

R+atzefxatz


Sorry, das Wörtchen 'es' fehlt im letzten Satz, hier wird es nachgeliefert ...

L$iboxri


Hast eine PN ;-)

spchnup,fenx08


Meine Tochter wurde dreimal wegen schielen operiert.

Auch in Nürnberg

Erst wurde ihr rechtes Auge operiert dann zweimal das linke.

Durch die OP hat sie nun ein räumliches sehen bekommen.

Wir müssen aber weiterhin eine Stunde am Tag abkleben.

W2at<er^li2


Also das Schielen operieren lassen würd ich nur, wenn das richtig sichtbar ist (aus ästhetischen Gründen) oder wenn damit so komische Prismenbrillen etc. vermieden werden können.

Dass das räumliche Sehen dadurch besser wird, wird im Alter von 9 Jahren eher unwahrscheinlich sein. Das ist ja wegen einer Fehlentwicklung im Hirn-Sehzentrum nicht da und sowas entwickelt sich nur bis zu einem bestimmten jungen Alter, dann ist Schicht im Schacht. Kann sein, dass noch knapp was verbesserbar ist, aber von einer wirklichen Heilung würde ich da nicht ausgehen. Aber gut, wenn es mein Kind wäre und das OP-Risiko an sich nicht so groß ist (Vollnarkose etc...) und es wirklich wissenschaftlich erwiesen ist, dass es eine gewisse Chance gibt, was gravierend zu verbessern, würde ich es wohl auch versuchen.

Durch die OP hat sie nun ein räumliches sehen bekommen.

Wahnsinn. Wenn das möglich ist, dann würd ich sagen versucht es. Das wär dann echt was.

Nur mal so: bei mir ging nix. Ich kann nicht Arzt, Zahnarzt, Soldat, Polizist werden, kein Flugzeug fliegen... zum Kotzen. Wenigstens sieht man aber bei mir nix... :-/

sKchnRu8pfen(08


Wahnsinn. Wenn das möglich ist, dann würd ich sagen versucht es. Das wär dann echt was.

Ja meine Tochter hatte vorher keines.

Nach der ersten OP war es dann ganz zart da und nach der dritten OP hat es sich nun stabilisiert.

Wie weit es nun so bleibt kann man nicht sagen. A

Anfang November ist wieder Kontrolle

b8am"b3ix91


Sie wird es dir danken, wenn sie tatsächlich danach nicht mehr schielt. Ich bin selbst betroffen und meine Mutter war da auch mit dem abkleben nicht konsequent. Als Kind hat mich das auch nicht gestört, je älter ich wurde aber dann immer mehr.

Ich leide darunter. Kann keinen lange direkt anschauen und fotografieren lass ich mich auch äusserst ungern weil ich nicht will, dass des Elend auch noch festgehalten wird.

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