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Im Dunkeln fahruntüchtig - wie sagt man jemandem sowas?

SXold+anelcle


Meiner Meinung nach hat man als Angehöriger nicht das Recht, jemandem "vorzuschreiben", dass er nicht mehr fahren darf.

Ich respektiere deine Meinung, aber ich finde sogar, dass man die Pflicht hat, jemanden darauf anzusprechen, dass er nicht (mehr) fahrtüchtig ist, egal ob wegen Alkohol, Liebeskummer, Alter, Nachtblindheit oder emotionaler Aufgewühltheit. Und viele Menschen sehen es eben nicht von selbst ein, dass sie nicht mehr fahren können. Beispielsweise hatte ich eine Bekannte, die wegen schweren psychischen Problemen in Therapie war. Sie hat mir mehr als einmal erzählt, dass sie nach den Sitzungen die 15 min mit dem Auto nach Hause gefahren ist, obwohl sie total hinüber war und im Nachhinein nicht mehr wusste, wie sie die Strecke überstanden hat. Und das, obwohl jede halbe Stunde ein Bus gefahren ist, der auch noch vor ihrer Haustür angehalten hat. Fand ich nicht so gut, habe ich ihr auch gesagt.

Ehrlich gesagt sind ältere Menschen eine Gefahr - ganz klar - aber imho doch meist leider in erster Linie für sich selbst. Unschuldige sehe ich von ganz anderen Kandidaten mehr gefährdet als von dem 80-Jährigen, der mit 40 durch die Stadt kriecht.

Mein Opa beispielsweise war niemand, der mit 40 durch die Stadt gekrochen ist, nein, er ist mit 75 in der 50er Zone gefahren, ich bin daneben gesessen und tausend Tode gestorben. Das war vor ungefähr 10 Jahren. Ich habe ihn während der 40-minütigen Fahrt an jede Geschwindigkeitsbegrenzung erinnern müssen, ja, ich hatte fürchterliche Angst und er kannte die Strecke gut und es war helllichter Tag. Solche Dinge sind nicht nur mir aufgefallen, sondern auch anderen Verwandten. Wir haben ihn bekniet, dass er nicht mehr fährt, auch weil es ihm gesundheitlich nicht mehr gut ging und er sehr vergesslich wurde. Er ist trotzdem weiter gefahren. Das Einsehen kam erst, als er während einer Fahrt zusammengebrochen ist. Gott sei Dank wurde niemand verletzt, es hätte aber auch ganz anders ausgehen können. Dann hat er sein Auto sofort verschenkt.

Ich bin auch für ein respektvolles Gespräch, es soll sich natürlich niemand bevormundet fühlen oder aus Trotz dann eben das genaue Gegenteil machen. Ich finde die TE macht das schon ganz gut. :)^ Für mich ist Autofahren nunmal kein Recht, das jedem in jeder Situation zusteht, sondern das man nur ausüben darf, wenn man fahrtüchtig ist.

SetatIusQu/oVaxdis


Beurteilt wird das übrigens durch den Gesetzgeber. Wenn du fährst, obwohl du objektiv gesehen nicht fahrtüchtig bist, und du wirst dabei erwischt, verlierst du den Führerschein - und ältere Mitbürger/innen bekommen ihn dann auch meist nicht wieder. Du musst ja unterscheiden zwischen der Regelung und der Tatsache, dass nicht jeder, der sich nicht dran hält, erwischt wird.

Okay, warum muss denn dann erst etwas passieren, bevor der Staat hinschaut? Warum wird die Fahrtüchtigkeit nicht ab einem gewissen Alter (oder gerne generell) in regelmäßigen Abständen überprüft? Ein Auto muss alle 2 Jahre zum TÜV, warum nicht die Autofahrer?

Leute. Mal ehrlich. "Nicht sehen können", das zählt zu den durchaus objektiven Kriterien.

Auch, wenn das zu den objektiven Kriterien gehört, liegt die finale Verantwortung darüber zu sagen, ich sehe abends zu schlecht, ich fahre im Dunkeln nicht mehr, bei der Patentante.

hMikle3inexs


Okay, warum muss denn dann erst etwas passieren, bevor der Staat hinschaut? Warum wird die Fahrtüchtigkeit nicht ab einem gewissen Alter (oder gerne generell) in regelmäßigen Abständen überprüft? Ein Auto muss alle 2 Jahre zum TÜV, warum nicht die Autofahrer?

Das wird ja heftig eingefordert, schon seit Jahren. Soweit ich weiß, wird das für die jüngeren Führerscheingenerationen auch schon so praktiziert werden, wenn sie mal alt sind.

Auch, wenn das zu den objektiven Kriterien gehört, liegt die finale Verantwortung darüber zu sagen, ich sehe abends zu schlecht, ich fahre im Dunkeln nicht mehr, bei der Patentante.

Natürlich. Aber das ist auch der Fall, wenn jemand mit der Waffe in der Hand loszieht und Leute erschießt. Die letzte Verantwortung, sich unrechtmäßig zu verhalten, liegt in der Entscheidung desjenigen, der das tut. Das bedeutet doch aber nicht, dass man von außen dabei zusehen muss. In Dtl. ist es übrigens so, dass Senioren, sollten sie bei solchen Fahrten wie die TE es von ihrer Tante beschrieben hat, erwischt werden, durchaus den Schein abgeben müssen und erstmal ärztliche Attests einholen müssen, bevor sie ihn wiederbekommen (können).

Dass die Tante noch nicht angehalten wurde, ist ja einfach ihr Glück. Man kann auch überlegen, ob man älteren Menschen die Demütigung nicht ersparen möchte, erst von offizieller Seite aus eine Abmahnung zu bekommen.

Sftatus:Quo}Vadixs


Ich respektiere deine Meinung, aber ich finde sogar, dass man die Pflicht hat, jemanden darauf anzusprechen, dass er nicht (mehr) fahrtüchtig ist, egal ob wegen Alkohol, Liebeskummer, Alter, Nachtblindheit oder emotionaler Aufgewühltheit.

Darauf ansprechen auf jeden Fall :-)

Alles, was darüber hinaus geht finde ich (bis auf Fahruntüchtigkeit durch Alkohol) halt schwierig - man kann seine Meinung sagen, der andere hört sich das an und dann entscheidet er hoffentlich im besten Falle klug. Ich persönlich finde es zum Beispiel auch nicht leicht, als Außenstehender wirklich objektiv zu beurteilen, wie fahrtüchtig denn nun jemand noch ist (die wirklich offensichtlichen Fälle außen vor gelassen) - als Angehöriger ist man emotional befangen. Objektive Beurteilungen / Tests wären besser. Am Alter alleine kann man es auch nicht immer festmachen - manche 80-Jährige fahren noch sicherer / besser als andere 60-Jährige.

Bei den Beispielen, die Du erzählst, kann ich es aber völlig verstehen, dass Du / Deine Familie etwas gesagt habt und auch versucht habt, auf Deinen Opa einzuwirken. Gut, dass am Ende nichts Schlimmes passiert ist und er es dann nach dem Vorfall selbst eingesehen hat :)^

Und warum man unbedingt das Auto nehmen muss, wenn es eine akzeptable ÖPNV-Alternative gäbe, verstehe ich persönlich sowieso nicht (will ich auch nicht verstehen), aber jeder nunmal, wie er meint, nich... :-/

Für mich ist Autofahren nunmal kein Recht, das jedem in jeder Situation zusteht, sondern das man nur ausüben darf, wenn man fahrtüchtig ist.

Vom Grundsatz her sehe ich das ganz genauso.

Ich würde mir einfach wünschen, dass dann auch von gesetzlicher Seite aus mehr dafür getan wird, Unschuldige zu schützen und die StVo durchzusetzen. Das hört ja bei älteren Menschen, die das Auto besser stehen ließen, noch lange nicht auf.

S@tatusxQuoVxadis


Das wird ja heftig eingefordert, schon seit Jahren. Soweit ich weiß, wird das für die jüngeren Führerscheingenerationen auch schon so praktiziert werden, wenn sie mal alt sind.

Wäre ja eine gute Sache, wenn das stimmt.

Ich vermute einfach mal, dass die Auto-Lobby die Durchsetzung dieser (wie auch anderer sinnvoller, der allgemeinen Sicherheit und dem Umweltschutz zuträgliche Forderungen) bisher zu verhindern wusste und wenn ich mir die Politik so anschaue, ist auch leider (noch) kein Ende dessen in Sicht. Ja, die Automobilindustrie ist einer der größten Arbeitgeber Deutschlands, aber es hätte uns auch niemand daran gehindert, in den letzten Jahrzehnten neue Industriezweige zu fördern, die unsere Zukunft sichern. Aber das führt hier wohl jetzt echt zu weit ;-)

M^aeraOd


Ich denke auch, dass das mit der entsprechenden Lobby zu tun hat. Ähnlich wie die Waffenlobby in den USA. Wo Kohle ist, da sind ein paar Tote ein Kollateralschaden.

Diskutiert ruhig, ich finde das spannend. Vor morgen gibts ja hier eh nix neues. ;-D

LZucLi3x2


Ich darf beruflich wie auch Ärzte Menschen nur aufklären. Wir dürfen nur in Ausnahmen das Verkehrsamt informieren.

Ich habe die Fahrtüchtigkeit durch Tests beurteilt. Sie kriegten von mir eine Gutachten. Bei Grenzfälle die Empfehlung von eine Fahrschule eine Gutachten zu holen.

Ich hatte ein Kandidat. 90 Jahre alt, Demenz so schwer er wusste nicht mal welches Tag wir hatten, ist durch alle Tests (Gesichtsfeld, Reaktionen usw.) sowie Sehtests durchgefallen. Ich könnte nur ein Gutachten mit absolut Fahruntüchtigkeit ausstellen und ihm aufklären. Ich liess ihm auch eine Schreiben unterschreiben lassen, dass er aufgeklärt wurde. Problem: er hat natürlich am nächsten Tag alles vergessen. Also wenn er trotzdem fährt, ist er nicht mehr versichert. Fällt ja schnell auf, dass er nicht klar im Kopf ist aber ich könnte ihm davon abhalten, wenn er es trotzdem tut.

Daher bin ich stark für Fahrtests ab 70 und ggf. Einziehung der Führerschein. Sowie ein Recht in solche Fälle es amtlich zu melden zu bekommen.

hyik]leixnes


Danke, dass du das mitmachst, Maerad, das ist auch alles eigentlich ein bisschen weit weg von deiner Frage.

Was die Lobby angeht:

Ich sehe da tatsächlich große Probleme auf uns zukommen. Die Gesellschaft wird immer älter und diejenigen, die solche Entscheidungen politische zu treffen und zu verantworten haben, auch. D. h. ältere Menschen müssten sich selbst beschneiden. Das wird vermutlich eher nur schleppend bis gar nicht passieren.

Ist ja ähnlich wie mit den Pensionen. Solange die Mehrzahl der Bundestagsabgeordneten Pensionen beziehen, ist eine deutliche Beschneidung der Bezüge oder sogar Veränderung dieses Systems eher unwahrscheinlich.

Ich denke aber, da müssen alle Jüngeren (wir heute, unsere Kinder später) schauen, dass sie mit starken Argumenten und Stimmen auftreten. Und ich denke auch - so leid mir das tun würde - aber das "zur Anzeige" bringen von solchen Fällen im Straßenverkehr...jetzt ohne Bestrafung, aber das Öffentlich machen von Fällen, kann durchaus auch die Statistiken beeinflussen und das Problem ins weitere öffentliche Bewusstsein bringen. das ist ja z. B. die Idee der gegenwärtig etwas anstrengenden Aufdeckungen von sexuellen Übergriffen. Anstrengend, aber sie sollen eben auch zeigen, wie weitgehend das Problem eigentlich ist

LSuVci3x2


Könnte ihm nicht abhalten, sollte es heissen.

Es gibt auch ein anderes Problem. Wenn derjenige keine Führerschein hat. Geht nicht derjenige bei der Verkehrsamt zu melden - sie sind in dem Fall nicht zuständig. Wenn derjenige angehalten wird - Strafe, aber er muss erstmal tatsächlich erwischt werden. D.h. nach Führerscheineinziehung fahren die Leute ggf. weiter.

Mzyaar8enar$ia


Ich vermute einfach mal, dass die Auto-Lobby die Durchsetzung dieser (wie auch anderer sinnvoller, der allgemeinen Sicherheit und dem Umweltschutz zuträgliche Forderungen) bisher zu verhindern wusste

Das stimmt sicherlich. Schließlich sind Senioren die Lieblinge des KFZ-Gewerbes: Sie sind oftmals gutbetucht, fahren keine 15 Jahre alten Autos auf, sondern kaufen gern Neuwagen. Sie handeln wenig, zahlen bar, machen jede Inspektion in der Markenwerkstatt, fahren dahin sowieso beim geringsten Klappergeräusch ...

M!a"erad


Sooo weit weg vom Thema ist das nicht, denn wären bereits diese Tests Gang und Gäbe, dann hätte ich evtl. gar nicht dieses Gespräch vor mir oder auch die anderen User hier, die das in der Familie beobachten.

Vor dem Hintergrund, dass wir (wenn wir vorher nicht vom Spiller fallen) ja auch mal alt sein werden betrifft uns das ja alle auch selber. Die Leute sind bereit Geld für Reifen, Versicherungen, Benzin (egal wie teuer der ist - es wird weiter gefahren), Steuern usw. auszugeben, kaufen das Supermotoröl für ihren Liebling.

Da werden ein paar Kröten für Untersuchungen und Tests alle ein bis zwei Jahre doch drin sein.

PkytXhvoniskt


Deine Ideen wie Fernlichtassistent mögen gut sein, setzen aber Kauf eines neueren/neuen Autos voraus.

Die Nachrüstung von Xenonlicht ginge (je nach Polo-Generation) relativ "einfach", wenn auch mit beträchtlichen Kosten. Vorher lohnt sich aber ein Test, ob diese technische Veränderung wirklich auch der Patentante ein dramatisch besseres Sehen ermöglicht. Ich denke, eher nicht.

Ja, "richtige" Lichtassistenzsysteme bräuchten dann den Autowechsel, solange es nicht auch dafür gute Nachrüstangebote gibt.

Am Ende sind drei Einflüsse wichtig: gut sehen können und eine gute Ausleuchtung und eine stimmige Bedienung. Das eine kann das andere nicht ersetzen.

Wenn du fährst, obwohl du objektiv gesehen nicht fahrtüchtig bist, und du wirst dabei erwischt, verlierst du den Führerschein - und ältere Mitbürger/innen bekommen ihn dann auch meist nicht wieder.

Naja, die Sünder werden alle zu einer MPU eingeladen und dann entscheidet sich das dort. Also: medizinischer Check und psychologischer Check.

Aber man kann erwachsenen Menschen nichts verbieten.

Doch, klar, kann man, auch als Angehöriger. Eine starke Empfehlung halt. Wenn sie sich was verbieten lassen, ist es ihr Bier. Im Prinzip willst du mit deinem Satz ja auch anderen Erwachsenen das Verbieten verbieten. :-)

Überall dort, wo es große Risiken gibt, dass Dritte zu ernstem Schaden kommen, fallen mir Verbote einfach, sie zu rechtfertigen.

Ja, da gibt es in der Breite der Gesellschaft viele weitere Fälle, wo sowas anwendbar sein mag. Da gibt es den alten Konflikt aus maximaler Freiheit und maximaler Sicherheit.

Okay, warum muss denn dann erst etwas passieren, bevor der Staat hinschaut? Warum wird die Fahrtüchtigkeit nicht ab einem gewissen Alter (oder gerne generell) in regelmäßigen Abständen überprüft? Ein Auto muss alle 2 Jahre zum TÜV, warum nicht die Autofahrer?

Für Lkw-Fahrer gilt das schon - alle 5 Jahre, in C1 und C1E aber erst ab 50 Jahren. Für Pkw-Fahrer gibt's wohl viel Widerstand in der Bevölkerung/Wählerschaft, oder dieser wird zumindest vermutet. Und dann will sich kein Politiker da unbeliebt machen.

Soweit ich weiß, wird das für die jüngeren Führerscheingenerationen auch schon so praktiziert werden, wenn sie mal alt sind.

Ja, stimmt. Seit Januar 2013 sind neue Fahrerlaubnisse generell auf 15 Jahre befristet. Es soll dazu dienen, dass das Dokument alle 15 Jahre mal im Foto aktualisiert wird und von der Dokumentensicherheit auf den neuesten Stand gebracht werden kann. Eine Tauglichkeitsprüfung anzuhängen, wäre an sich logisch, aber nur aus der Logik heraus ist es noch nicht beschlossen.

Mvyaaren/a1rixa


Die Nachrüstung von Xenonlicht ginge (je nach Polo-Generation) relativ "einfach", wenn auch mit beträchtlichen Kosten.

Na ja, einfach ist was anderes, wenn du wie vorgeschrieben die ganze Mimik mit automatischer Leuchtweitenregulierung und Reinigungsanlage installieren musst.

M*aerxad


Guten Morgen

So dann möchte ich Euch natürlich auch Rückmeldung geben.

Wie schon geahnt war es alles andere als einfach. Sie hatte sich aber bereits gedacht, dass es um dieses Thema gehen sollte und hatte sich leider dadurch entsprechend des Watzlawickschen Hammers reingesteigert, dass ich ihr nur böses wolle. :-/

Ich habe nur aus meiner Position berichtet wie ich die Autofahrt wahrgenommen hatte. Ruhig, sachlich, ohne Vorwürfe. Und dass ich mir eben Gedanken meacht habe, ob das so gut ist, da ich mir Sorgane mache, dass ihr etwas passieren könne dabei.

Prompt kam das, was man hier ja bereits vermutete "Willst du mir etwa verbieten Auto zu fahren?" Also gleich generalisiert druff. 1.) Nein, ich will und kann das gar nicht verbieten, zumal es ja nur um Dunkelheit geht und nicht ums Fahren generell, 2. Ich nur berichte, was ich wahrnahm und zugleich die Feststellung tätige, dass ich bei ihr im Dunkeln nicht mehr mitfahren werde und sie bitte dies zu akzeptieren.

Nach einigem Hin und Her waren wir es beide irgendwann leid darüber zu diskutieren und wir sprachen noch kurz über dies und jenes. Als ich mich nachmittags dann wieder auf den Weg machte, rauchte mir der Kopf, ihr wahrscheinlich auch. Sie fragte dann noch: "Dann darf ich dich nicht mehr besuchen kommen?" Ich: "Doch gerne, aber entweder mit Übernachtung, wenn Du abends kommst oder tagsüber, dass Du sicher im Hellen nach Hause kommst. Mein Gästezimmer steht Dir immer frei"

Sie räumte dann schon ein, dass sie letzlich auf der Autobahn im Dunkeln mal aufgefallen sei, dass das alles immer so blenden würde, wenn so viele Baustellen sind und sie dann auch immer nur rechts fahren würde und froh ist, wenn sie zu Hause sei. Nun ja, so ein Stress nur weil man zwingend meint noch fahren zu müssen obwohl nicht notwendig?

Ich erzählt ihr noch von meiner Zeit als ich unter schweren Panikattacken aufgrund einer bis dato nocht nicht diagnostizierten Störung der Schilddrüse litt. Ich bin damit nicht gefahren, weil ich schlicht Angst hatte, dass die Panik mit übermannen könnte und ich dadurch einen Unfall verursache. Klar war das Mist, ich fühlte mich wie ein Klotz am Bein, wenn mein Mann mich durch die Gegend fuhr, weil ich nicht konnte. Man fühlt sich unfähig. Aber hätte ich damit leben können, wenn was passiert wäre, weil ich mein Ego aufmotzen wollte?

Nein, hätte ich nicht.

Dabei haben wir es erstmal belassen, ich warte ab, dass sie es sacken lassen kann.

P~ytho nixst


Ich wünsche dir, dass deine weisen und gütigen, differenzierten Worte trotzdem bei ihr den von dir gewünschten Effekt hatten.

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