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Retinitis centralis serosa

ASndrzeS hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bei mir (Alter 35 Jahre) wurde eine Retinitis centralis serosa diagnostiziert. Nennt man diese Erkrankung auch Netzhautentzündung? In der Netzhaut ist eine kleine Narbe entstanden, aber nicht im Zentrum des schärfsten Sehens.

Die Diagnose ist jetzt ca. 1,5 Wochen alt. Ich sehe zur Zeit nur ca. 50 % auf dem betroffenen Auge (und alles ein wenig wellig). Heilt die Krankheit vollständig wieder aus (vielleicht nach 2 oder 3 Monaten) ? oder bleibt es jetzt bei der Einschränkung ?

Gibt es Behandlungsmöglichkeiten? Es wurde jedenfalls keine Behandlungsmöglichkeit von den Ärzten vorgeschlagen.

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Antworten
Wzick JePdi Knxight


Hi,

bei mir bestand auch mal die Verdachtsdiagnose auf RCS.

Weil ich aber 7 Wochen auf einen Termin an der Uni-Klinik warten mußte, waren meine Symptome schon fast vollständig verschwunden und es konnte nicht bestätigt werden, ob es nun RCS oder was anderes war.

Ich habe mich damals mit Google schlau gemacht und wenn ich mich recht erinnere, sind die Chancen recht gut, daß die RCS vollständig abheilt.

Hast du eine Überweisung für eine Uni-Klinik? Falls nicht, laß dir eine geben und sieh zu, daß du so schnell wie möglich einen Termin bekommst. RCS ist wohl so selten, das ein normaler Augenarzt eher selten damit zu tun hat und entsprechend wenig damit anfangen kann.

Gute Besserung

wick

qaueeRnfekgexr


Hallo,

die RCS betrifft überweigend junge Männer, aber auch Frauen, die besonderen, meist psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Auf dem betroffenen Auge sind die Gegenstände verzerrt und verschwommen, die zentrale Sehschärfe ist meistens nur wenig beeinträchtig. Meist heilt die RCS spontan ( wie bei WickJediNight während der Wartezeit auf den Kliniktermin). Manchmal werden Kortisonpräparate oder Diclofenac verordnet. Leider rezidiviert ( kommt wieder) die Krankheit im Abstand von Monaten und Jahren. Mit einer Laserkoagulation der Quellpunkte werden diese vernarbt und verschlossen so daß die Krankheit häufig beendet wird. Du solltest Dich an einen erfahrenen Augenarzt wenden, der Dich ggf. auch an eine Augenklinik weiterleitet. Gute Besserung !

A7ndrxeS


Retinitis centralis serosa

Hi,

vielen Dank für die Beiträge. Ich war bereits am 30.06 in einer Augenklinik (Braunschweig). Dort wurde einige Untersuchungen vorgenommen u.a. auch Farbstoff in die Blutbahn geleitet um zu sehen ob aus der Stelle im Auge noch Flüssigkeit austritt. War aber schon vernarbt (kleine Narbe, nicht genau im Zentrum). Der Sehtest ergab 90 % Sehschärfe, beim Augenarzt heute (08.07) waren es dann nur 50 %. Hat mich sehr schockiert. Ich habe aber subjektiv das Gefühl, das sich seit der 1. Diagnose (28.06) eine ganz leichte Besserung eingetreten ist. Solllte ich lieber noch einmal eine UNI-Klinik aufsuchen oder erst einmal ein paar Wochen abwarten ?

Der Augenarzt heute meinte es würde wohl keine Besserung der Sehschärfe eintreten.

q!uee>nfeg~er


Hi, also rein theoretisch müsste sich Deine Sehschärfe in den nächsten Wochen verbessern, waren die 50 % Sehschärfe mit bester Korrektur oder ohne? Hat Dein AA begründet, warum die Sehschärfe so schlecht bleiben soll? Es ist nicht unbedingt gesagt, daß man in einer Uniklinik besser betreut wird als beim niedergelassenen AA oder in einer "normalen" Augenklinik, es kommt immer auf die Leute an die einen betreuen.

Was haben die Ärzte in der Klinik bez. Prognose gesagt?

Wuick Jed;i vKnighxt


Hi, ich würde mich den Prozentwerten der Sehtests nicht so verrückt machen lassen. Wie queenfeger schon geschrieben hat, kann man die Werte nur vergleichen, wenn man das gleiche "Gestell" auf der Nase hat und den gleichen Test macht. Hauptsache ist doch, daß du subjektiv besser siehst. Bei mir war es auch so, daß es nur ganz langsam besser geworden ist, dafür aber stetig, bis es irgendwann nach ein einigen (8-10) Wochen wieder wie vorher war.

Ich hatte auch Probleme damit, den Ärzte klar zu machen, daß ich nicht "richtig" sehe, den in den Visus-Tests hatte ich nach zwei Wochen wieder 100%. Allerdings besteht für mich schon ein Unterschied, ob die 100% auf der ersten Blick sehe, oder ob ich ewig rumblinzeln muß und raten muß, was das gerade für ein Buchstabe ist, der oben rechts eine verschwommene Beule hat ... Naja ...

Gute Besserung

wick

A)ndr[eS


Ich habe mich jetzt entschlossen ersteinmal abzuwarten und mich nicht verrückt zu machen. Der AA bestätigte, das sich noch Flüssigkeit im Auge befindet, die das Sehen natürlich erschwert. Ich habe Acular (Wirkstoff: Ketorolac-Trometamol) Augentropfen bekommen. Ich hoffe das die Flüssigkeit im Auge zurückgebildet wird und die Sehschärfe wieder ansteigt. Zu Prognosen aüßerte sich der AA aber nicht. Kann sein das es hilft, kann aber auch nicht sein

Frirlxe


Auch bei mir wurde eine RCS diagnostiziert.

Im Sep. stellte der Doc die Narbe im linken Auge fest, vor zwei Monaten dann, trat das Wasser ins Auge. Ich bekam Glaukom-Tabletten und Augentropfen (Voltaren?).

Nach zwei Wochen war alles weg.

Ich hatte dann 3 Wochen Ruhe. Als ich mich in einem Streit über einen Menschen sehr aufregte, trat sofort wieder das Wasser ins Auge.

Eigentlich wollte ich es nicht operieren lassen, da mich die Narbe bereits jetzt schon stört. Mein Arzt meinte, daß durch das Lasern des Loches die Narbe nur noch größer wird und ich noch mehr eingeschränkt im Sehen wäre.

Muß ich denn damit rechnen, daß ich ständig dieses Wasser wieder im Auge habe? Was ist der Auslöser? Psychische Belastung? Hoher Blutdruck?

Neugierige Grüße

Andrea

A!ndVrxeS


Hallo,

nun sind mittlerweile 6 Wochen vergangen und meine Sehschärfe liegt nun wieder ohne Brille auf dem betroffenen Auge bei 90 %. Mit Brille (+ 0,75, - 0,5) bei fast 100 % (eine Zahl beim Sehtest habe ich nicht erkannt). Dieser Verlauf stimmt mich natürlich sehr froh. Allerdings verwirren mich die auf den Rechnungen gestellten Diagnosen .

Der erste Augenarzt diagnostizierte ein "zystoides Makulaödem" sowie Hyperopie (Weitsichtigkeit) und Astigmatismus (Hormhautverkrümmung). In der Sprechstunde sprach er aber immer von Retinitis centralis serosa. Der Prof. der Augenklinik in Braunschweig diagnostizierte eine Netzhautnarbe re sowie Hyperopie und Astigmatismus. In der Sprechstunde sprach er nur von einer Netzhautnarbe, Ursache unklar, wenn es noch einmal vorkommt wieder melden und einer Entzündung die nach ca. 4 Wochen wieder abklingen sollte. Da ich den Augenarzt gwechselt habe, bin ich gespannt, was auf seiner Rechnung diagnostiziert wird. In der letzten Sprechstunde (17.08) sprach er davon, das es nach einer Entzündung aussah und das ich Glück gehabt hätte, er hätte schon ganz andere Fälle gehabt. Ich finde es eigentlich sehr unbefriedigend, aber bin natürlich über den Heilungsverlauf sehr froh. Insbesondere versuche ich Streß zu vermeiden und trinke auch nur noch eine Tasse Kaffee am Tag. Desweiteren nehme ich täglich Vitamine (Centrum) zu mir. Bis jetzt klappt es sehr gut. Übrigends habe ich zum Zeitpunkt des Auftretens der Krankheit (was es auch immer war) zwei Medikamente (Vividren gegen Heuschnupfen und Allergospasmin) recht häufig genommen, die als Nebenwirkungen Gefäßödeme (Nebenwirkung der Cromoglycinsäure) aufgeführt hatten. Diese Medikamente hatte ich natürlich umgehend abgesetzt. Vielleicht war ja das die Ursache.

Snt4utxz


Infos für alle RCS Betroffenen

Hallo,

ich habe mich sehr intensiv mit RCS beschäftigt, nachdem ich mit 35 auf einem Auge betroffen wurde. Ich habe viele Augenärzte und Uni-Augenkliniken in ganz Deutschland aufgesucht und habe viele verschiedene Aussagen bekommen. Von inkompetentem Blödsinn bis hin zu (aus heutiger Sicht) halben Wahrheiten.

Da ich mittlerweile in USA von Spezialisten darauf behandelt werde, kann ich sagen wie inkompetent viele in Deutschland sind. Allen voran die Uni-Klinik in München sowie die Uni-Klinik in Giessen. Bei den beiden ist man mit RCS völlig falsch aufgehoben!!! Eingermassen Hilfe kann man in der Uni-Klinik Tübingen erwarten. Die nahmen sich viel Zeit und hörten richtig zu, wenn man die Beschwerden erklärt. Leider habe ich aber auch dort nicht ganz die Hilfe bekommen, die ich suchte. Vergebens geht man mit RCS zum normalen Augenarzt!!! Ich habe über 14 verschiedene auf gesucht und 14 verschiedene Stories gehört, von MS bis hin zu nichts.

Ich bin 4 Jahre nach dem ersten Auftreten von RCS (am ersten Tag stand ich morgens auf und sah einen transparenten Fleck mit Feuerwerk) beruflich in die USA versetzt worden. Durch dem Umzug hatte ich Stress und nach einer Woche im neuen Land bekam ich Symthome im anderen Auge. Dieses Mal als hellen Blendfleck der beim Blinzeln hell aufleuchtet (hauptsächlich bei Grenzflächen hell/dunkel bzw. bei hellen Flächen). Ich habe den Notdienst aufgesucht und durch Zufall bin ich an einen Netzhautspezialisten geraten, der RCS grundlegend erforscht hat. Er konnte mir die Symthome sofort nennen.

Es sieht so aus, dass RCS durch viel Adrenalin im Blut hervorgerufen wird (Stress) und die sogenannten "braunen Zellen" in der Netzhaut klare Flüssigkeit auf einmal in die falsche Richtung als üblich pumpen. In Hundeversuchen hat man den Tieren Adrenalin gespritzt und die haben daraufhin direkt die selben Symthome gezeigt. Die Entwarnung ist, dass es durch RCS niemals zur Erblindung kommt!!!!!! Manchmal bildet sich die Flüssigkeit langsam ab (über Monate) manchmal sehr schnell (Tage). Es bleiben kleine Nerfenschäden (Narben) zurück, die aber mit der Zeit immer weiter durch das Gehirn ausgeglichen werden. Es kann sein, dass eine Narbe noch Jahre lang leuchten bei Lichtwechsel (hell/dunkel) oder fehlende Buchstaben beim Lesen verursacht. Auch gebogene Linien sind möglich oder ein flackern wie eine Kerzenflamme, wenn man abends das Licht ausschaltet.

Die einzige Behandlung die wirklich hilft, sind Betablocker in Augentropfenform. Ich nehme Betimol Augentropfen, und die helfen! Tabletten nützen aus irgend einem Grund nichts, wie man hier in USA festgestellt hat. Weiterhin ist es absolut wichtig den Stress zu vermeiden. Notfalls den Job wechseln, die Augen sind es wert.

Weiterhin eine gute Nachricht: Ab 50 ist es mit RCS schlagartig vorbei (auch wenn man bereits in jungen Jahren betroffen ist)! Langzeitstudien haben gezeigt, dass es ab 50 nicht mehr zu RCS kommt. Ich weiss, wenn man jung ist, ist es eine lange Wartezeit. Aber mit dem Hintergrund, dass RCS nicht zur Erblindung führt, ein grosser Trost.

Was auf keinen Fall jemals gemacht werden soll ist eine LASEROPERATION, mit dem Versuch, etwas abzudichten!!! Viele Augenärzte sagen, dass RCS Gefässschäden sind. Das ist lt. der Spezialisten unwahr. RCS ist eine Fehlfunktion der "braunen Zellen" in der Netzhaut, die sich zurückbildet. Meine Ärzte haben in der Vergangenheit auch Laseroperationen durchgeführt mit dem Zweck, die Leckstelle abzudichten. Es zeigte sich aber, dass die Patienten in den Folgejahren ein übermässiges Wachstum von Blutgefässen in den Lasernaben bildeten, die dann zu einem noch grösseren Problem führten. Seit dieser Erkenntniss, wird von dieser Methode dringend abgeraten und nicht mehr durchgeführt - bei RCS wohlgesagt. Bei einer Netzhautablösung etc. ist das etwas anderes. Da werden andere Laser verwendet, die ein solches Problem nicht verursachen.

Ich selbst habe seit Jahren nun Betimol genommen und den Stress durch einen Wechsel im Job völlig eliminiert. Seither bin ich frei von jeder Flüssigkeitsansammlung in der Netzhaut. Schäden habe ich zwar nach 4 RCS Attacken auf beiden Augen behalten, die merke ich aber wenig. Ich habe trotz allem auf beiden Augen 120% Sehleistung. Ein wichtiger Punkt ist noch, dass man selbst bei einer neuen Attacke Ruhe bewahren muss. Das ist schwer gesagt, aber Stressvermeidung ist bei RCS der aller grösste Auslösefaktor.

Überigens, der Augenarzt kann die Flüssigkeitansammlungen ziegmal besser sehen, wenn er bei der Netzhautuntersuchung auch das "grüne" Glass verwendet. Das gibt ihm optimalen Kontrast, wie er mit dem weissen Glas nicht möglich ist. Manchmal sieht man es "nur" mit dem grünen!

Gute Besserung an alle Betroffenen!

f_ranzjo!sef{1959


RCS schon seit 1991

hallo, betroffene,

mich hat eine RCS mit 31 Jahren im LA gleichzeitig mit einem tinnitus (grausames ohrensausen im linken ohr) erwischt (1991). wusste nicht mehr wie mir geschah. der reinste horror: wildes flackern im kranken auge, verbogenes sehen und dauerton im ohr). ich war platt.

mir wurde damals cortison für 5 tage verabreicht (von 100 mg auf 20 mg tgl). hat für zwei tage das auge gebessert und der tinnitus war sogar in diesen tagen ganz weg. visus schwankte zwischen 60 und 90 %. (heute 2004: visus auf beiden augen 100 %) nach absetzen des cortisons alles wie gehabt: auge füllt sich wieder mit flüssigkeit, flackert und der tinnitus nervt tierisch. das war zunächst die ganze augenmedizinische behandlung (untersuchungen:fluorreszensangiograhien = farbstoff wird injiziert, um die "leckage" der netzhaut zu fotografieren).

die professoren der augenklinik münchen meinten: managerkrankheit, das war's eben, ans verbogene sehen gewöhnt man sich, auch ans flackern im auge, zum glück wird man nicht blind; nicht sooo schlimm - bin ja noch jung... fühlte mich nicht ernst genommen mit meinen sorgen.

habe mich dann selbst "behandelt" und nach harntreibenden mitteln gesucht, weil ich von einem AA mal was von einem "ödem" an der netzhaut (also RCS) gehört habe.

ich habe mir dazu "hauhechel-tee" besorgt und siehe da, ein kleines wunder geschah: obwohl mich die AÄ schon seit über einem jahr als austherapiert betrachteten ("da ist alles gelaufen") ist innerhalb von zwei tagen die flüssigkeit im auge zu 90 % verschwunden, die verbogenen linien begradigten sich und das flackern wurde deutlich weniger). das war prima! allerdings hielt die wirkung nur 2-3 wochen, dann sammelte sich wieder flüssigkeit.

ich suchte also top motiviert weiter, weil ich merkte, dass die AÄ zur RCS auch nicht alles wissen und kam - nicht lachen - auf eingelegte knoblauchzehen, die ich aß. wiederum wurde das auge dramatisch besser und blieb sogar 4 monate prima.

dann ging alles wieder sehr langsaaaam von vorne los. ich habe bis heute (2004!) nichts mehr gefunden, das mir verbesserung, insbesondere dieses kraftraubende dauergeflacker /-flimmern verbessert hätte. habe mir duch euere mails heute diamox verschreiben lassen, ein entwässerungsmittel. schaun mer mal ...

ein RCS-rezidiv kam nie mehr, obwohl ich weiss gott stress genug hatte. frage an euch: hat jemand das "flackern" im auge wegbekommen? wie? bitte info.

übrigens: der tinnitus hat sich mit den jahren deutlich gebessert. die ursache waren nur muskuläre spannungen bei ängsten etc.

der formus-beitrag von "stutz" war sehr interessant. würde auch nach amerika, wenn es aussicht auf einen gewissen erfolg hätte. würde gerne mit "stutz" direkt kontakt aufnehmen. kapiere aber die technik hier nicht. kann mir jemand helfen? bin nun mal kein internetprofi und bin froh, das hier reinbekommen zu haben.

gebt die hoffnung auf besserung nie auf! probiert auch mal natürliches wie den o.g. tee. bewahrt immer die hoffnung!

B,irm[chen


Narbe nach RCS

Hallo

Ich bin 24 und stark kurzsichtig (-11). Im Mai fiel mir im rechten Auge ein kreisrunder, bunter (Lila/Gelb) Fleck auf, durch den ich nicht mehr scharf sehen konnte. Nach der Untersuchung beim normalen AA entstanden plötzlich zwei kleine, graue Flecken, durch die ich nicht hindurch sah. In einer Klinik wurde dann auch eine RCS festgestellt aber mit dem Spruch abgetan "das geht wieder weg, ist nicht schlimm." Als ich dann 5 Assistenzärzte durchgemacht habe, bekam ich endlich die Oberärztin, die ich dann zu einer Fluoreszensangiographie überreden konnte. Nach einigem Hin und Her - Gerät kaputt, unfreundliche MTAs- bekam ich zwei Wochen später einen Termin dafür. Und, oh, Wunder, es stellte sich heraus, daß ich 1.: eine RCS schon kürzlich hatte und 2. daß diese sich Schwellung genau über der Makula ( Stelle des schärsften Sehens) befindet und 3. daß sich dort eine große Narbe gebildet hat. Reaktion Chefarzt: "Tja, da kann ich ihnen nicht viel Hoffnung machen." Wir haben es dann mit einer 5-tägigen hochdosierten Cortison Therapie versucht, ein Gramm täglich. Denn eine Lasertherapie könne man zwar machen, um die "undichten Stellen zu schließen", aber das sei an der Stelle gefährlich.

Fazit: Die Therapie war unnütz, die Narbe ist immer noch da, bedeckt ca 2/3 der Makula und ich habe große Probleme im Alltag, da diese Stelle immer flimmert. Kann ich nur sehr schlecht beschreiben, es ist, wie wenn man auf bewegtes Wasser schaut, nur sehr schnell und grau- lila. Es ist immer da, auch wenn ich die Augen schließe. Auch wenn ich mit beiden Augen schau, flimmert es und ein Teil vom Bild flackert und ist undeutlich, zum Beispiel das Gesicht meines Gegenüber. Wenn ich das linke Auge schließe, fehlt der Teil halt ganz- grauer Fleck, Linien werden am Rand gebogen. Arbeit am PC und genaues Arbeiten z.B. Löten fällt mir schwer.Diagnose: das wird so bleiben, ist streßbedingt und kann noch öfters vorkommen. Außerdem hätte ich das Risiko einer Netzhautablösung.

Aber ich hätte ja noch ein gesundes Auge...

Die Ärztin hat mir auch geraten, einen Antrag beim Versorgungsamt zu stellen, wegen Sehbehinderung, da mir auf dem rechten Auge wohl noch 16% geblieben sind.

Jetzt bin ich halt am schauen, ob man gegen diese Narbe was machen kann, denn wenn die Makula ganz vernarbt ist, ist man rechtlich gesehen doch blind, weil man nur noch verschwommen einen äußeren Rand ohne Farben erkennen könne. Hat da irgendjemand eine Ahnung ???

j]ubec


RCS

Hilfe!!!

Nachdem ich zufällig bei einem Sehtest festgestellt habe, dass auf dem linken Auge nur noch 20% Sehfähigkeit bestehen, bin ich gestern zum AA. Dort wurde Zustand nach RCS diagnostiziert. Ich habe vorher nie von dieser Krankheit gehört und bin nun sehr verunsichert. Ich habe keinerlei Symptome, außer, dass ich schlecht oder kaum auf diesem Auge sehen kann, kein Flackern, Wellenlinien usw., wie in vielen Artikeln beschrieben. Außerdem bin ich eine Frau und bereits 50. Vielleicht ist es doch etwas anderes?

Der AA stellte eine Narbe direkt im Zentrum für das scharfe Sehen fest.

Zur Weiterbehandlung hat mich der AA an einen anderen AA zur Fluo (?) überwiesen. Ist das schädlich, ich habe gehört, dass da Kontrastmittel benutzt werden.

Wird das Sehen wieder besser? Ich habe hier gelesen, dass viele berichten, dass das Sehen wieder besser wird, von allein, ohne Behandlung. Vom AA habe ich die Auskunft bekommen, hier ist nichts mehr zu machen, irreversibel geschädigt.

Bin für jede Info dankbar, auch erfahrungsberichte interessieren mich, weil ich jetzt gar nicht weiß, was ich jetzt machen soll.

Über private Nachrichten in der Mailbox oder im Forum bin ich dankbar.

Viele liebe Grüße

B*irnmch4en


Heilung?

Was heißt schon Heilung.. meine Ärztin in der Klinik hat auch gemeint, bei den Meisten heilt es ab -ohne irgendwelche Folgen. (Bei mir war es einfach nur Pech, das es schon zweimal dort passiert ist.) Kleine Narben werden bleiben, aber wenn diese nicht direkt in der Makula liegen fällt es demjenigen nicht auf.

Es heilt dann von allein ab und fällt nicht weiter auf.

Die Fluoreszenzangiographie zeigt den Verlauf einer (akuten) RCS bzw. die Schäden danach.

CLl!ivxe


Betimol Augentropfen?

Hallo RCS Betroffene,

wer kann mir bitte Auskunft geben wo man die Betimol Augentropfen, die Stutz in seinem Beitrag erwähnt hat beziehen kann? Zwei AA und Apotheker konten mir nicht weiterhelfen ???

Ich hoffe jemand kann mir einen Tip geben,

Danke Clive

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