Hallo!! Ich habe meine Ausbildung als Erzieherin jetzt begonnen und habe die Aufgabe anhand von beispielen und argumenten zu argumentieren ob BEHINDERUNG EINE KRANKHEIT IST! Nun wollte ich wissen wie (...) >>>
AYRCzH EvNME^MY am 29.09.07 14:15
05.10.07 20:03
Hi subDelta,
das kann man überall nachlesen und ist auch keine Neuigkeit. In der obigen Frage ging es aber darum, wie WIR dazu stehen. 
Liebe Grüße
Angie
27.11.07 14:58
Hallöle,
Ich bin der meinung das Behinderung so wohl eine Krankehit ist als auch keine ist. Denn es gibt eben Leute die sind behindert und sehen das nicht so, das sie behindert sind.
Ich zum Beispiel: Die Ärzte sagen, das ich das Kabuki Make-up Syndrom habe. Aber ich fühle mich nicht behindert. Obwohl ich weis, das es Menschen gibt, die das auch haben, und die können nichts, aber auch garnichts. Ich mache dieses Schuljahr meinen Realschulabschluß und werde sonst alles machen können, nur keinen Führerschein, weil ich dazu mindestens 70% sehen muss, aber ich kann nur 40% sehen.
Ich hoffe, das hat dir weiter geholfen.
Liebe Grüße
Felix030190
16.12.07 23:38
Ich habe Tinnitus auf beiden Ohren.
Es rauscht und pfeifft das es nur so kracht und nervt manchmal total!
Aber so richtig krank fühle ich mich damit nicht.
So richtig krank fühle ich mich eher mit meinem Rücken.
Ich bin vor über zehn Jahren auf einer Steintreppe ausgerutscht und habe mich dabei auf den Allerwertesten gesetzt, ausserdem soll ich das ganze Haus zusammengebrüllt haben, vor Schmerzen.
Meine Wirbelsäule wurde dabei so stark gestaucht dass sogar bei einem Wirbel ein Stück abgebrochen war.
Seitdem plage ich mich mit starken Rückenschmerzen und Bandscheibenbeschwerden herum.
Aber sonst geht es mir gut! 
21.12.07 04:37
nun. Eine Behinderung kann durchaus durch eine Krankheit resultieren (dies ist bei mir der Fall), aber die Behinderung an sich ist keine Krankheit.
30.12.07 21:05
Ich definiere es so: Eine krankheit ist ansteckend oder vererbbar.
Wenn ich mir n finger abhacke und dadurch behindert bin- stimmt es ja auch aber krank bin ich nicht, weil ist ja nicht ansteckend.
Für mich 2 verschiedene sachen
17.01.08 07:15
Nein, für mich ist Krankheit und Behinderung etwas absolut verschiedenes und ich werde immer wütend wenn ich irgendwo anrufe und sage "ich kann nicht persönlich kommen denn ich bin behindert" und zur Antwort bekomme "ach, dann kommen sie wenn sie nicht mehr krank sind". Eben genau das ist der Unterschied. Zwar kann auch ein Kranker vorübergehend behindert sein aber als Behindert bezeichne ich nur Irreparable Schäden. Wer krank ist hat noch Chancen auf Heilung, wer Behindert ist ist unwiderbringlich eingeschränkt. Zwar kann man Behindert durch Krankheit oder Unfall werden aber Behindert zu sein heisst das man nach den heutigen Erkenntnissen der Medizin nicht mehr geheilt werden kann.
26.03.08 12:27
Ich musste mich dieser Frage neulich auch stellen!
Ich habe einen 4 Jährigen Sohn der Lissenzephalie und Epilepsie hat. Die Frage kam bei meinen Schwiegereltern auf. Mein Schwiegervater meinte "Leos Krankheit sei ja so selten", ich korrigierte ihn und sagte "Leos Gen-Defekt". Leo ist nicht Krank sondern Geistigbehindert. Leider hört man das so nicht gerne. Eine Krankheit zuhaben schein wohl weniger unangenehm zu sein. So habe ich den Eindruck bei meinen Schwiegereltern. Behindert ist etwas Negatives an dem man ja einem die Schuld geben muss. Das sagen sie nicht offen und kümmern sich vorbildlich um den Kleinen, aber es scheint sie sehr zu belasten auch wenn sie ihn sehr lieben. Ich glaube das immer noch zu wenig Toleranz für "Behinderung" in der Gesellschaft vorhanden ist und deswegen gibt es auch keine klare Grenz.
So hat jeder die Möglichkeit eine Behinderung so zu nennen wie "der Einzelne damit klar kommt".
Ich denke man kann schon sehr klar abgrenzen was Behinderung und was Krankheit ist.
Keinem ist es in die Wiege gelegt worden mit Behinderung umzugehen, darum kann man nicht erwarten das alle Menschen wissen wo die unterschiede sind. Es liegt an den Menschen mit Behinderung oder an uns Eltern mit einem behindertem Kind auf die Menschen zu zugehen um deren Ängste abzubauen.
Wir haben viel Bekannte die noch keine eigenen Kinder haben, die sehen Leo so wie er ist ein ganz besonderer kleiner Junge. Kaum einer hat wirklich Berührungsängste, dass sieht bei den Bekannten mit Kindern oder Schwangern anders aus die bleiben fern.
27.03.08 19:59
Hallo zusammen,
hier mal (m.E. nach nicht ganz ausgereifte) Definitionen zu den Begriffen Krankheit und Behinderung aus Wikipedia:
Krankheit:
Eine Krankheit (synonym: Erkrankung, lat. Morbus, griech. Nosos vgl. Noxe, Nosologie, Pathos vgl. Pathologie) ist eine Störung der körperlichen, kognitiven, sozialen und/oder seelischen Funktionen, die die Leistungsfähigkeit oder das Wohlbefinden eines Lebewesens subjektiv oder intersubjektiv deutlich wahrnehmbar negativ beeinflusst oder eine solche Beeinflussung erwarten lässt.
Behinderung:
Von einer Behinderung spricht man bei individuellen Beeinträchtigungen eines Menschen, die umfänglich, vergleichsweise schwer und langfristig sind.
Ihr seht, das Thema ist nicht ganz einfach und schon gar nicht eindeutig zu klären.
Ich selbst sehe mich inzwischen primär als behindert, nur untergeordnet als chronisch krank (Chronische Polyarthritis = Krankheit, fehlender Dickdarm und fehlendes Rektum mit Ileostoma = Behinderung).
Liebe Grüße
Angie
26.05.08 18:11
Eine Krankheit ist eine Beeinträchtigung des Lebens genauso wie eine Behinderung jedoch ist eine krankheit heilbar meiner Ansicht nach.
26.05.08 18:19
Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.
Das ist der Vorschlag vom Sozialgesetzbuch, den ich nicht schlecht finde, um Behinderung zu definieren...
06.08.08 23:56
Es gibt verschiedene Sichtweisen auf den Begriff -Behinderung-. Mediziner, Juristen, Soziologen def. Behinderung nicht grundlegend andres, aber es sind aus den verschiedenen Perspektiven Unterschiede zu erkennen.
In der Wissenschaft ist man sich jedoch in einem Punkt einig, Krankheit und Behinderung werden klar getrennt.
Ein für mich sehr stimmiges Zitat: Behinderung ist nichts Absolutes, sondern erst als soziale Kategorie begreifbar. Nicht der Defekt, die Schädigung, ist ausschlaggebend, sondern die Folgen für das einzelne Individuum.
Zitat aus dem Buch Soziologie der Behinderten: Eine Einführung von Günther Cloerkes.
19.08.08 00:10
Erzähl, zu welchem Schluss seid Ihr bei Euren Gesprächen gekommen. Finde diese Fragestellung echt spannend.
19.08.08 00:29
Wenn man eine behinderung hat,funktioniert der Körper nicht auf die Befehle,die man Ihm gibt und sonstiges,anderseits gibt der Körper befehle bei einer Erkrankung zum Beispiel der Stoffwechel,der gestört sein kann und der Körper ist dann auch krank und behindert ist man in dem Sinne,dann eigentlich auch,weil man gehindert gesund zu werden.
Und es gibt die geistige Behinderung und ,was man auch in meheren Spalten aufteilen kann.
Ich denke schon.Im Prinzip ist es jeder kurzeitig gewesen,im Krankheitsfall.Oder wenn es einem Psychisch kurz schlecht geht ....
Da ist man immer gehinder ,somit auch behindert.Das gehört leider zum Leben dazu.
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