Eure lustigsten oder schlimmsten Erfahrungen wegen Behinderung

Würde mich mal interessieren, was ihr so alles erlebt hat. Lustige Sprüche oder auch ganz negative Bemerkungen. Woran ich immer oft denke: mein Großvater (Gott hab ihn selig) hatte kurz vor (...)   >>>

RIoYllingxwaztchxer  am 26.07.10  14:14

22.03.11  21:59

Hallo Peddi,

so sind halt viele Menschen: nur sich selbst im Schädel.

LG

MLonrsxti

02.08.11  13:20

Hallo! Ich hab auch einen lustigen Beitrag. In der Reha war ein "Kollege" im Rollstuhl im Städtle unterwegs. Als Erfrischung holte er sich einen Kaffee im Becher und saß damit dann auf der Fußgängerzone. Der Kaffee war halb leer und kurz bevor er den nächsten Schluck nehmen konnte, kam eine ältere Dame und warf eine Münze direkt in seinen Kaffee.... Ich werf mich heute noch weg bei dem Gedanken... %:|

d`alavlanxge

02.08.11  13:52

Das Ärgerlichste an dieser Aussage ist ja wohl, dass man selbst Körperbehinderten unterstellt, dass man mit ihnen nicht verbal kommunizieren kann.

Kapieren auch manche Ärzte nicht. Ich habe nach einer Hirnschädigung "nur" eine Halbseitenlähmung, d.h. ein Arm macht nix mehr und ich gehe etwas mühsam mit Gehstock. War aber geistig immer klar.

In einer Klinik kam nach der Kontrollangiografie der Chefarzt zum Besprechen des Befundes (dass der höchstwahrscheinlich nicht gut aussieht, war mir bereits wegen der Vorgeschichte klar). Nach dem ersten Satz kam mein Mann zur Tür rein, und der Doc: "Gut, dass Sie kommen!" und erklärte fortan alles nur an ihn gerichtet. Ich bin im Gegensatz zu meinem Mann detailliert informiert über meine Erkrankung. Der erklärte aber nur meinem Mann, und das so stark verkürzt und vereinfacht, dass schon bei den grundsätzlichen Sachen die Hälfte nicht stimmte. Sein Fazit, was zu tun sei, habe ich nicht übernommen, sondern einen Experten gesucht und gefunden, bei dem ich dazu jederzeit das Gefühl hatte, auf Augenhöhe zu kommunizieren (der brauchte auch keine Kritzelzeichnungen zum Erklärten, sondern zeigte es mir auf den Röntgenbildern...).

Mit den Mitmenschen habe ich selten Probleme, am ehesten noch, wenn ich in Bus oder Bahn schnell an der Tür sitzen will, bevor er losfährt, kann nicht im fahrenden Bus laufen. Werde öfters angesprochen, wenn ich mühsam Treppen laufe oder mich (wegen labilem Gleichgewicht) beim Warten an der Ampel anlehne, normalerweise aber nur "kann ich Ihnen helfen?" o.ä. Habe übrigens die Erfahrung gemacht, dass entgegen meinen Erwartungen Junge hilfsbereiter sind als Ältere. Und ganz überraschend: Das Personal in Billigdiscountern ist ausgesprochen hilfsbereit, fragt meist, ob man mir beim Einpacken helfen soll. Während mich im Bioladen die kunden fast umrennen, wenn sie mich auf dem letzten Meter zur Kasse noch überholen müssen und der Verkäufer eher ungehalten ist, wenn ich das Zeug nicht schnell genug in meine Umhängetasche packen kann.

o0lle ta&nte

02.08.11  14:34

Heute auf einem Behindertenparkplatz:

Ich mache dir Autotür auf, hebe gerade meinen Rollstuhl nach draußen als ich von hinten eine männliche Stimme höre:

"endlich sehe ich hier mal einen Rollstuhlfahrer" :-)

Da parken sonst wohl immer nur andere? Würde mich nicht wundern denn er ist genau vor einem Supermarkt ;-)

LG

R}olliWngwaatachexr

04.08.11  13:30

Ich habe gestern diesen Faden entdeckt und finde ihn und euch ganz toll :)^ @:)

Ich selbst habe einen GdB von 50%, der setzt sich zusammen aus einer angeborenen Augenkrankheit, Allergien sowie chronischem Asthma.

Seit ca. 1 1/2 Jahren trage ich nun weiche Kontaktlinsen, seitdem ist alles super :)z :-D Davor (bzw. jetzt natürlich auch noch, wenn ich die Linsen nicht drinhabe/nicht tragen will) musste ich die Sehschwäche mit einer ziemlich dicken Brille ausgleichen. Bzgl. dünner Gläser wurde schon das Möglichste getan, meine Augen sehen trotzdem riiiiiiesig aus dadurch und da die Brille entsprechendes Gewicht hat, zieh ich die Nase immer komisch hoch.

Ich will jetzt nicht jammern, aber meine Kindheit war ganz schlimm. Kinder können sehr grausam sein, ich wurde immer ausgeschlossen, mit mir wollte man nichts zu tun haben und es kam auch nicht selten vor, dass die Übergriffe nicht verbal blieben und ich mit Kieselsteinen o. ä. beschmissen wurde.

Erst in den letzten Jahren wurde das besser und ich weiß gut, damit umzugehen.

Wenn jemand zu sehr glotzt frage ich auch mal gerne, ob der/diejenige ein Foto haben will - natürlich in lautem Ton, damit es die Personen drumrum auch mitbekommen und der Betroffene nen Grund hat, ganz besonders rot zu werden ]:D

Ich kann mich nur an eine wirklich lustige Geschichte erinnern, das Ganze ist ca. 9 Monate her und ereignete sich in nem ServicePoint der Deutschen Bahn. Ich hatte schon auf der Internetseite der DB gelesen, dass es ermäßigte Fahrpreise erst ab einem Gdb von 70% gibt, trotzdem wollte ich mich persönlich erkundigen und ging hin. Beide Schalter waren besetzt und die Schlange lang, ich stellte mich also an. Als ich dran war ging ich zum Schalter, der nette Herr dahinter war geschätzte 55 und die Schlange hinter mir war wieder gewachsen und da es relativ wenig Platz gab hörte man auch am Ende der Schlange, was vorne gesprochen wurde.

Ich: Guten Tag, ich wollte mich erkundigen wie das bei der DB mit ermäßigten Fahrpreisen aufgrund einer Behinderung geregelt ist.

Er: Guten Tag, das hängt von der Schwere der Behinderung ab.

Ich: Ich habe 50 % (man sieht mir zwar an, dass etwas mit meinen Augen nicht stimmt und ich Kontaktlinsen trage – trotzdem konnte ich förmlich sehen wie der Herr sich den Kopf zerbrach und überlegte, wieso ich denn 50 % habe, dementsprechend hat er auch eine lange Redepause gemacht bis ich ihn erwartungsvoll angekuckt habe, was ihm etwas peinlich war ^^)

Er: Ähm… ja… also… ermäßigte Fahrpreise gibt es leider erst ab einem Grad der Behinderung von … 70 %. ... also was heißt leider, diese Leute sind ja nicht zu beneiden... aber ... ähm... Sie haben ja nur 50.

Ich: Ach so, also bin ich wohl zu wenig behindert, um die Vergünstigungen der DB zu nutzen? (Ich sagte es mit einem Grinsen, so dass der Herr verstand, dass ich es lustig meinte, der Rest der Leute tat das nicht und alle kuckten mich komisch an, sogar der Kollege am andren Schalter kuckte zu uns rüber ^^)

Er: (ebenfalls grinsend) ja so ist das leider.

Ich: Gut, ich werde sehen, welche Behinderung ich mir evtl. noch zulege und komme dann wieder zu Ihnen.

Er: Tun Sie das. Und nächstes Mal zeigen Sie bitte Ihren Schwerbehindertenausweis vor, dann müssen Sie nicht warten und dürfen gleich vor (Hinter mir war es mittlerweile so voll, dass der Ausgang versperrt war).

Ich: Ok, gilt das auch fürs Verlassen?

Er: Natürlich.

Ich: Gut, vielen Dank.

Ich hab mich dann umgedreht und die verdutzten Gesichter gesehen… ein "weg da, ich bin schwerbehindert" konnt ich mir nicht verkneifen… :=o

D~yZnxe

05.08.11  08:33

klasse!!! ;-D ;-D ;-D

ijs frösSchxle

31.08.11  16:29

Ich lese schon eine Weile in dem Forum, hab mich aber bisher nicht selber beteiligt. Jetzt bin ich auf dieses Thema gestoßen und muss sagen, einiges davon kam mir auch bekannt vor. Deshalb traue ich mich jetzt auch mal ;-). Zur Info: Ich bin im Rolli (Querschnitt). Ich bin auch eine von denen, die sich schon meldet, wenn sie Hilfe braucht. Ich versuche auch höflich abzulehen, wenn es unnötig ist, aber jeder hat auch mal nen genervten Tag und so, das wurde hier ja eh schon durchgekaut.

Was mir aber schon ein paar mal passiert ist und wo ich nie weiß, was ich dazu sagen soll, ist so ne völlig sinnfreie Sonderbehandlung. Zum Beispiel ist mir neulich folgendes passiert: Ich wollte in ein Geschäft und da stand ein riesengroßes Schild, dass man seine Taschen/Rucksäcke/Einkaufstüten bitte in ein Kästchen sperren soll. Ich bekam auch mit, wie die Dame am Infoschalter am Eingang alle darauf hinwies und niemanden mit ner Tasche rein ließ. Da ich keine Münzen dabei hatte fragte ich sie, ob sie nen Schein wechseln kann, damit ich meinen Rucksack einsperren kann. Da schaute sie nur ganz blöd und meinte so völlig verdutzt, nee, ICH müsste doch meinen Rucksack nicht einsperren, ich kann doch selbstverständlich auch so rein.

Da frage ich mich halt, hallo ? Ist ja schön, dass ich so vertrauenserweckend wirke, aber aus welchem Grund darf ich da jetzt so rein und andere nicht? Das sind Sachen, wo ich mich fast ungerecht behandelt fühle, weil ich einfach nicht kapiere, warum und wieso für mich da jetzt was anderes gelten sollte. Aber irgendwie weiß ich da trotzdem nie was dazu zu sagen, ich kann ja auch schlecht herumstreiten wegen sowas ;-D.

L%exi=e8x4

01.09.11  12:06

Da mag man dann nichts sagen, aber mir ist es auch schon oft diese Sonderbehandlung passiert. Gut, ich bin auch manchmal froh, wenn ich Hilfe bekomme. Aber es ist mir oft richtig unangenehm, dass andere Kunden mitbekommen, dass für mich die allgemeinen Regelungen nicht gelten.

s<uns"hin]e8x3

01.09.11  12:37

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass viele leute gerade bei Rollstuhlfahrern erhebliche berührungsängste haben und diese anders behandeln, obwohl sie ja soviel Wert darauf legen, genau dies zu vermeiden.

Eine gute freundin von mir sitzt im Rollstuhl und wir haben die Verlegenheit der leute schon öfters ausgenutzt ;-D

Letztes jahr waren wir z.B. auf einem großen Flohmarkt (ich hochschwanger, sie in ihrem Rollstuhl).

Die verhandlungsgespräche, wenn wir etwas kaufen wollten, liefen immer nach dem gleichen Schema ab:

Ich: "Was kostet das?"

Verk.: 2,50 €

Ich: "Waaaas? Wollen Sie uns ausnehmen? Schauen Sie doch mal: ich bin schwanger und meine freundin ist behindert! 1 €!"

Meine Freundin versucht, mitleiderregend zu gucken (blieb leider immer beim versuch, weil sie vor lachen fast vom Stuhl gefallen ist).

Verk., peinlich berührt und rot angelaufen: "1 €...äh...ok!"

Wir haben super Schnäppchen gemacht! :)z

k'ami#knaze

04.10.11  15:17

Einmal witzig, einmal nicht – beides passiert am letzten Samstag:


An der Kasse (mein Freund Student, ich schwerbehinderte Studentin ^^):

Ich: Einmal Student, einmal Schwerbehindert. (Ich sehe, dass er für Student 2€ berechnet, für Schwerbehinderte 4€).

Kassierer: Macht 6€

Ich: Ach, Student kostet nur 2€?

Kassierer: Ja, Student kostet 2€, schwerbehindert ab GdB 50 4€, ab GdB 80 auch 2€.

Ich: Ach, dann will ich grad lieber Student sein. ^^


Abends in der Disco vorm Türsteher:

… ich will den Dialog nicht widergeben, der war –zumindest von seitens des Türstehers- ziemlich dumm.

Im Endeffekt wurd ich gefragt bzw. beschuldigt, Speed oder Heroin eingeworfen zu haben, weil ich so kleine Pupillen habe. Leider hatte ich meinen Ausweis nicht dabei… aber hätte nicht gedacht, dass ich den für nen Discobesuch mal brauchen würde. Meine Krankengeschichte hat er mir nicht geglaubt und aufgrund des Lärmpegels wurde auch den Gästen hinter uns eine gute Show geboten – könnt mich immer noch aufregen, hab ne Beschwerdemail geschrieben.

D yne

11.11.11  00:42

Ich hatte mal im Krankenhaus ein erschütterndes Erlebnis, dass mich sehr nachdenklich gemacht hat.

Und zwar bin ich Epileptikerin und lag da für eine Woche um mich von einem Status Epilepticus zu erholen - und bei mir auf dem Zimmer lag noch eine weitere Patientin.

Auf der Station waren fast nur geistig- und körperlich schwerstmehrfachbehinderte Patienten und auch bei ihr hatte ich anfangs den Eindruck, dass bei ihre eine geistige Behinderung vorlag...

Nur dass sie im Laufe der Woche immer klarer wurde - und nach ein paar Tagen wurde klar: Sie hatte einfach so lange gebraucht um sich wie ich ebenfalls von einer S.E. zu erholen. Wir haben uns dann richtig toll unterhalten, echt intensiv - ich habe mich selten mit jemandem so gut unterhalten und so offen über die Epi usw.

Sie hat mir dann erzählt, das sie Sozialpädagogin war, und früher mal als Betreuerin in einer Behindertenwerkstatt gearbeitet hat - und dann urplötzlich auf einmal selbst eine sehr schwere Epilepsie entwickelt hatte - und jetzt in derselben Behindertenwerkstatt in der sie damals Betreuerin gewesen war, als "Patientin" war... Das muss für sie echt hart gewesen sein, das hat man ihr beim Erzählen angemerkt.

Jedenfalls hatte sie nichts zu lesen dabei, ich bin damit durch meine Mutter gut ausgestattet gewesen (bin eine absolute Leseratte) und habe ihr dann ein Taschenbuch ausgeliehen - es war ein total zerlesenes "Erfahrungen"-Buch, nichts besonderes.

Dann bin ich einen Tag später entlassen, aber das Buch lag aufgeschlagen bei ihr auf dem Nachttisch und sie hatte es offensichtlich noch nicht zu Ende gelesen - und sonst gab es auf der Station nichts zu lesen, sie hatte auch nie Besuch usw....Jedenfalls habe ich ihr das Buch zum Abschied dagelassen - echt keine große Sache, es war einfach ein abgegriffenes Taschenbuch...

Sie ist heulend zusammengebrochen. Mit den Worten "Weißt Du, seit wann mir niemand mehr ein Buch geschenkt hat ???"....

Damals war ich ca 16 Jahre alt, aber das hat mich nie wieder losgelassen und heute wünschte ich , ich hätte danach Kontakt zu ihr gehalten aber ich glaube ich war damit überfordert...

Und es hat mir eine Heidenangst eingejagt - davor, dass ich selbst einmal so "enden" könnte.... so depressiv und alleine, total isoliert weil sich selbst die ach-so-tollen Kollegen aus dem sozialen Bereich nicht mehr "normal" ihr gegenüber verhalten können...

Echt abschreckend und im Nachhinein für mich wohl auch ein Grund, warum ich so eine absolute Panik davor habe, jemals in einer Werkstatt zu landen - obwohl meine halbe Familie irgendwie da in der Betreuung arbeitet (Bodelschwinghsche Anstalten)

SrieZrva A{ngelixna

11.11.11  01:07

Bei Epileptikern denken aber auch viele gleich an mentale Problem. Ich hatte als Kind öfter epileptische Anfälle und jetzt muss ich halt noch ab und an zur Kontrolle... Als ich letzes Mal im Krankenhaus war, fragte mich der Arzt, wo ich denn eine Lehre mache. Ich meinte dann, dass ich studiere, da war er ganz erstaunt und schaute mich ganz verwirrt an :-o . Ich habe sogar einen Führerschein... Das mit der Zimmernachbarin klingt echt sehr traurig :-( , Sierva Angelina, aber mit 16 wäre ich da sicherlich auch überfordert gewesen. :-/ Wie alt war die Frau denn?

a_bente0uCer7 usEchexn

11.11.11  10:26

Bei Epileptikern denken aber auch viele gleich an mentale Problem.

Stimmt allerdings. Ich habe immer das Gefühl das man als Epi immer erstmal beweisen muss das man es drauf hat - und daher möglichst noch ein bisschen besser sein als die anderen - jedenfalls wenn die Umgebung weiß das man Anfälle hat. (Was sich früher nicht immmer vermeiden lies wenn ich mal wieder nach einem Jahr Anfallsfreiheit dann mitten bei der Arbeit einen Status hatte)

Ich hatte als Kind öfter epileptische Anfälle und jetzt muss ich halt noch ab und an zur Kontrolle... Als ich letzes Mal im Krankenhaus war, fragte mich der Arzt, wo ich denn eine Lehre mache. Ich meinte dann, dass ich studiere, da war er ganz erstaunt und schaute mich ganz verwirrt an :-o .

Tja, eine Ärztin mit der ich befreundet bin hat mir mal gesagt, wenn sie sich mit "Kollegen" unterhält frage sie sich manchmal, wie so jemand Arzt hat werden können...

Ich habe sogar einen Führerschein...

Das ist super - den habe ich nie machen können.

Das mit der Zimmernachbarin klingt echt sehr traurig :-( , Sierva Angelina, aber mit 16 wäre ich da sicherlich auch überfordert gewesen. :-/ Wie alt war die Frau denn?

Für die Frau war es offensichtlich auch wirklich hart. Ich denke, sie war so um die 30,vielleicht auch schon 40 - so genau konnte ich das schlecht einschätzen.

Aber seitdem habe ich wirklich einen Horror davor, dass sich bei mir was verschlechtern könnte.... Obwohl ich eine tolle Familie habe und garantiert nie so alleine dastehen würde in so einem Fall.

SPierva jAngexlina

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