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Schimmel im Haus

g%iftm"ischxerinxx


wird lles gut?

ich habe gestern rum telefoniert, gesundheitsamt, gemeinde, anwalt usw...

und der anwalt meinte, den brief kann man so nicht schicken ich soll gute miene zum bösen spiel machen, wenn ich nichts zahle, wird sie gar nix machen...

gesundheitsamt sagte die machen nix mehr, früher ja, hat der gesetzgeber aufgehoben, na geil.m er meinte soll gemeinde an rufen, vielleicht liegt da schon was vor, war aber nicht, nur man wusste über das bescheid, nur nix schriftliches.

hab ans wochenblatt geschrieben, die würden sich für meine geschichte interessieren.

nun und siehe da, abends rief die vermieterin an, sie will alles richtig machen, von innen und aussen, nur in diesem jahr wird es wohl nix mehr, ist ja logisch,, weihnachten silvester.

aber wie es ausschaut wirds doch noch was und ich habe die erste nacht gut schlafen können.

drückt mir mal die daumen, ich halte euch auf den laufeneden

ach, das wochenblatt ist an meiner storry interessiert und sagte, sollte sich nichts ändern, schreiben sie einen großen artikel, auf der titelseite, na das ist doch mal was :-)

wünsche euch schöne weihnachten lg sonja

nVitocrrixs


auch Schimmel in der Wohnung

Hallo zusammen,

wir haben jetzt wegen Schimmel in der Wohnung gekündigt, mit dem Vorbehalt auf fristlose Kündigung, je nachdem ob die Vermieterin noch was tut.

Seit September wohnen wir in der Wohnung. Anfang Februar war uns aufgefallen, dass im Bad über dem Fenster zwei kleine Schimmelflecken zu sehen waren. Wir dachten uns, gut, kann passieren, es war jetzt kalt, müssen wir halt im Bad auch mittags lüften, wenn jemand da ist. Also Schimmel-Ex drauf und abgewischt. Dabei ist uns die Tapete entgegengekommen. Hinter 2-3 Schichten (also schön übertapeziert) kam ein 30x40 cm großer tiefschwarzer Fleck zum Vorschein. Vermieterin angerufen, die kam vorbei und meinte: Wir würden falsch lüften. Und unser Kondenstrockner wäre schuld. (Der steht allerdings ganz woanders im Raum, und darüber ist nix.) Wir haben die Dame reden lassen, sind zum Mieterschutzbund (kostenlose Anwaltsberatung), und haben dem Anwalt dort die Fotos gezeigt. Er sagte, dass es sich nur um einen Altschaden und baubedingten Schaden halten kann. In der kurzen Zeit, bei dem warmen Winter wäre so ein Ausmaß gar nicht möglich, selbst wenn man falsch gelüftet hätte.

Wir haben einen Gutachter kommen lassen (60 euro), und die Vermieterin dazu eingeladen. Dann kann sie das Gutachten im Nachhinein nicht so einfach anfechten!!! Eine weitere Mieterin war als Zeuge mit dabei. Der Gutachter bestätigte den Altschaden, Durchfeuchtung der Wand hinter den Amaturen, Isolierung an Fenster, Fensterbank ect. hinüber. Außerdem stellte er noch Schimmelbefall im Schlafzimmer fest. Als der Mann der Vermieterin wieder mit "lüften, Fenster gekippt" kommen wollte, hat das der Gutachter schnell zerschlagen und der gute Mann wurde sehr kleinlaut.

Wir wohnen seitdem bei den Schwiegereltern und nutzen das Bad demzufolge auch nicht. (Seit einem Monat lief dort kein Wasser.) Trotzdem zeigt das Messgerät eine Luftfeuchte von 65% an, beim Lüften geht es runter auf etwa 57%, danach wieder schnell hoch auf 65%. (Wir fahren 2x täglich hin zum lüften.)

Der Anwalt hat der Vermieterin erst ein Schreiben aufgesetzt, dass wir vom Februar eine Rückzahlung von 35% der Miete verlangen, die sie zurücküberweisen soll. (Bis heute nix gekommen.) Für diesen Monat behalten wir 35% ein, da die wohnung nicht voll nutzbar ist, sowie weitere 35% als Abmahnung, damit was getan wird. Wir haben erstmal fristgerecht gekündigt, uns aber eine fristlose Kündigung vorbehalten.

Nach Auswertung des Messgerätes hat der Anwalt ein weiteres Schreiben aufgesetzt. Bis zum 9.3. ist der bewohnbare Zustand der Wohnung wieder herzustellen (also Schimmel fachgerecht beseitigen, Putz ab), ansonsten folgt fristlose Kündigung.

Wir haben immer noch nichts von der Vermieterin gehört.

Ich würde allen empfehlen, die solche Probleme haben, sofort (!) dem Mieterschutzbund beizutreten, und sich von Anwalt und Gutachter beraten zu lassen. Wir mussten leider feststellen, dass unsere Vermieterin zu der Sorte gehört, die - solange der dumme Mieter zahlt - nix am Haus tut, und wenn dann nur ganz billig und halbherzig. Sie hat noch weitere Häuser, eine Bekannte von mir wohnt auch bei ihr, sie hat die gleichen Probleme (Wasserschaden, Schimmel). Sie kennt auch noch jemanden, der ein Haus von ihr gemietet hatte, mit Wasserschaden und Schimmel.

Solche Leute werden sich nicht plötzlich ändern und kostenspielige Sanierungen vornehmen. Da hilft nur: AUSZIEHEN. Vor allem um der Gesundheit willen. Wir hatten die letzten Monate immer unglaublich schlecht geschlafen, waren ständig müde und hatten häufig Kopfschmerzen. Dies ist schlagartig weg, seid wir woanders schlafen.

Klar, Schimmel kann auch durhc falsches Lüften des Mieters kommen, keine Frage - aber oft genug (sogar die meisten Fälle, laut Gesundheitsamt) sind es bauliche Mängel und Vermieter, die nix tun, die verantwortlich sind.

Alles gute an alle, sind jetzt auf der suche nach einer neuen Bleibe.

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Hallo ! Ich habe in meinem Mietshaus Schimmel. Ich ziehe zum Glück bald aus. Der Schimmel ist soweit behoben, wobei ich glaube das es nur eine Frage der Zeit ist, bis er wieder da ist. Darf ich bei dem Besichtigungstermin die eventuellen Nachmieter darüber informieren ?

sH_yA_misxs


Dazu kann ich leider auch nichts sagen.

Leider habe ich im Moment auch ein Problem mit Schimmel und habe mich deshalb an einen bestehenden Thread drangehängt, der, wie ich jetzt feststelle, im Café erstellt wurde, wo ihn vermutlich keiner findet. Hier ist er: [[http://www.med1.de/Forum/Cafe/488972/]]

Bei meinem Vermieter ist wohl noch nicht so recht angekommen, dass hier eine Sanierung angezeigt ist. Ich möchte ihm aber nicht unbedingt (z. B. im Rahmen einer Besichtigung) auf die Nase binden, dass ich das Gröbste schon unter Zuhilfenahme von Brandbeschleuniger beseitigt habe. Dabei ist der Beton nicht so heiß geworden, dass auch die letzten Sporen verkohlt wären. In unmittelbarer Nähe zum Flurfußboden (der sich im Falle eines Schwelbrandes in Chlor und Dioxin verwandelt hätte) habe ich mich mit Sanitärreiniger (na ja) begnügt, und die Heizungsrohrabdeckung habe ich gar nicht erst abgenommen. Ich hätte ja die Finger davon gelassen, wenn sich der Vermieter gleich um eine Sanierung gekümmert hätte. Aber dieses Kümmern konnte ich nicht feststellen. Der Bodenleger riss den alten Boden raus, erkannte ein paar feuchte Stellen und meinte dann in etwa: "Ich schau mal in 'ner guten Woche wieder vorbei, und wenn bis dahin alles trocken ist, kann ich ja den neuen Boden verlegen."

Da die Abdeckung undurchsichtig ist, der Schimmel an den übrigen Stellen farblich sehr gut zum Beton passt und das Fenster rund um die Uhr geöffnet ist, ist der Schimmel kaum zu sehen oder zu riechen. Der Bodenleger behauptete dann auch bei seiner Wiederkehr nach einem kurzen Blick ins Bad steif und fest, das Problem habe sich inzwischen gelöst. Meine Atemwege sagen mir aber etwas Anderes.

Meine Haftpflichtversicherung sagt, der Vermieter solle doch bitte für alle mit dem Schimmel zusammenhängenden Kosten in Vorleistung treten und seine Wohngebäudeversicherung einschalten, da Sachversicherer vorrangig zuständig sind und zum Neuwert leisten. Die Wohngebäudeversicherung würde später die Haftpflichtversicherung anteilig in Regress nehmen.

Eine Sanierung kann ich nicht aus eigener Tasche zahlen, und selbst wenn, würde ich das Geld so schnell nicht wieder sehen. Es ist absolut unüblich, dass ein Haftpflichtversicherungsnehmer eine Reparatur in Auftrag gibt, erst recht nicht, wenn es für den betreffenden Schaden eine Sachversicherung gibt.

Leider ist mein Vermieter schon dafür bekannt, dass er Kosten und Mühen scheut, wenn es um Reparaturen geht. Er sucht da gern mal irgendwelche Hintertürchen bezüglich der Bagatellregelung. Bei Mietern, die er für nachgiebig bis senil hält, werden Reparaturen auch schon mal auf die lange Bank geschoben, oder er gibt turnusmäßigem Flickwerk (das der Mieter allein bezahlen muss) den Vorzug vor einer qualifizierten Reparatur (die er allein bezahlen müsste).

Wie bringe ich meinen Mieter dazu, eine Sanierung in Auftrag zu geben? Oder soll ich erst mal jemanden zwecks Schimmelmessung bestellen? Wer bezahlt das? Was ist zu beachten, damit das Messergebnis anerkannt wird?

Vielen Dank für Eure Hilfe!

sO_y_xmiss


PS: Der Schluss sollte natürlich heißen:

"Wie bringe ich meinen Vermieter dazu, eine Sanierung in Auftrag zu geben? Oder soll ich erst mal jemanden zwecks Schimmelmessung bestellen? Wer bezahlt das? Was ist zu beachten, damit das Messergebnis anerkannt wird?

Vielen Dank für Eure Hilfe!"

sB_y\_misxs


Kleines Update: Laut Auskunft des Hausverwalters hatte dieser daheim auch schon ein Schimmelproblem und hatte nach Entfernung des sichtbaren Befalls und Behandlung mit Schimmelentferner für immer Ruhe. Er steht daher auf dem Standpunkt, dass bei mir dasselbe Zeug zum Einsatz kommen soll und danach keine Messung mehr erforderlich ist. Inzwischen wurde der ganze Boden damit eingenebelt und auch schon der neue Boden verlegt. Nach dem Einsprühen roch es mehr als einen Tag lang nach Chlor.

Das hätte ich auch noch selbst hingekriegt, aber immerhin kann mir jetzt keiner mehr damit kommen, ich hätte das Zeug zu sparsam eingesetzt oder das ganze Haus unter Chlor gesetzt.

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