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Einen tag-asbest-wie gefährlich?

i;nvisiJb/le80 hat die Diskussion gestartet


hallo zusammen!

es ist folgender fall der mich nun schon seit einiger zeit beschäftigt. vor einigen jahren, ich war so 16-18, mittlerweile bin ich 24, habe ich einem bekannten geholfen alte nachtspeicheröfen zu demontieren die höchstwahrscheinlich asbestmatten enthielten. damals habe ich mir nicht genug gedanken über die asbestbelastung gemacht. wir haben staubmasken getragen deren effektivität aber wahrscheinlich jetzt auch nicht so groß gewesen sein dürfte. wegen des hohen gewichtes haben wir die öfen fast vollständig zerlegt. dadurch wurde sehr viel staub freigesetzt. dass dies alles höchst sorglos und gesundheitsschädlich war war weiß ich nun erst im nachhinein. und nun mache ich mir gedanken um die spätfolgen dieser aktion, kann aber auch nicht das risiko und die schwere abschätzen. wie schlimm ist denn solch ein einziger tag jetzt gewesen? ist das vergleichbar mit vielen jahren dauereinwirkung asbest (niedrigerer konzentration) oder langjährigem rauchen? hoffe mir kann jemand weiterhelfen.

gruß

daniel

Antworten
Eyllor%axn


Asbest!?

Gut ist das du überhaupt eine Maske getragen hast. Viele Leute haben solch einen Tag schon erlebt, da dieses Zeugs lange Zeit fast überall Präsent war. Mit rauchen kann man Asbest nicht vergleichen. Hat eine ganz andere Wirkung.

Die Fasern sind wie Glaswolle, übrigens auch lungengängig und setzen sich unter ungünstigen Umständen in der Lunge fest, können aber genausogut wieder ausgeatmet werden oder in den Flimmerhärchen der Nase hängen bleiben. Leute die ständig mit Asbest zu tun haben, also dieses Zeugs Tag täglich einatmen sind einem großen Risiko ausgesetzt und erkranken auch oftmals.

Aber ein einziger Tag dürfte keine großen Folgen haben. Gut man kann sowas nie ausschließen, doch die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, da ihr ja Masken getragen habt. Sicherlich wahren das Feinstaubmasken und die reichen sogar aus um diese Stäube zurückzuhalten.

Ich hab mal in einr Firma gearbeitet da hat man während die Arbeiter dort saßen und arbeiteten komplett die Decke entfernt und die Glaswollmatten dort rausgeholt. Man konnte die Fasern förmlich spüren, wie sie juckten und kratzten und die Atemwege reitzten. Bin damals auf die Barikaden gegangen wegen dieser Unverschämtheit. Hätte ein Vermögen für eine Feinstaubmaske bezahlt. Ist jetzt vierzehn Jahre her. Keiner hat einen Schaden davon getragen. Ich bin damals nachdem ich genug eingeatmet hatte ins Nachbarbüro geflüchtet, nicht ohne unserem Chef zu sagen das dies für die Menschen die hier sitzen ein Risiko sei. Gott sei Dank ist keiner erkrankt.

Kenne viele Fälle wo es ähnlich gelaufen ist und bis jetzt ist noch keiner erkrankt.

Schlimm ist es wirklich wenn man täglich damit zu tun hat. Ein einziger Tag wird wohl ohne Folgen bleiben. Wenn du mehr wissen willst musst du dich röntgen lassen. Da kann man dann die Vernarbungen sehen die das Gewebe um die Stäube geformt hat, Abkapselungen. Und selbst wenn der Körper sowas abkapselt, heißt das nach lange nicht das man erkranken muß. Ob du dich röntgen lässt oder nicht überlasse ich dir, doch die Röntgenstrahlung kann eine größere Belastung für dich haben als dieser eine Tag, an dem du auch noch geschützt warst.

Gruß

rOapa


Ich denke auch, du dir weniger Sorgen um den Asbest machen mußt!

Sei lieber bei dem Röntgen vorsichtig!

-qH:asex-


Informieren ist besser ;-)

[[http://www.meb.uni-bonn.de/radiologie/Patienteninformation/Roentgen_Gefahr.html]]

rNapa


Danke für den Hinweis !!! ;-)

Echmal, ich lerne hier ständig dazu!

-4Hasex-


Ich auch :-)

raap[a


-Hase-

Was hast du denn zum Beispiel heute gelernt?

-=Ha+se-


Das es Menschen gibt, die unter Halitophobie leiden (Angst vor Mundgeruch haben) das war mir bisher fremd :-/

rMapa


Das es hier außer der Rubrik "Sexualität" noch viele andere interessante Themen gibt. |-o :-)

r}axpa


Das es hier, außer der Rubrik "Sexualität", noch viele andere interessante Themen gibt. |-o :-)

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