» »

Schimmel im Schlafzimmer, wer zahlt den Schaden?

S"eNnanq=uxe


Hallo bernie-a74,

das kann ich so nicht hinnehmen. Ich kenn aus meiner Kindheit auch noch Wohnungen ohne Zentralheizung und Thermopen Verglasung.

Wir hatten nie Schimmel in der Wohnung.

Es mag zu dieser Zeit auch Wohnugen und Häuser mit Schimmel gegeben haben. Die Baustoffe haben sich geändert, ob immer verbessert das lasse ich mal dahingestellt sein, die Physikalischen grundgesetze habe sich jedoch nicht verändert.

Worauf ich hinaus will ist relativ einfach: Heute wird oft der Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben, jeder betrachtet seinen Part ohne auf den Rest achten zu wollen, nicht daß diese Leute , oh entschuldigung Fachleute, es nicht könnten oder wüssten, nur wenn man das heute macht ist man entweder nicht auf Umsatz aus oder ein Öki.

Wie erwähnt, stand bei uns der Außenputz an, was ich da an Aussagen bekommen habe im Bezug auf Dämmung, Putzaufbau etc. war abenteuerlich, die div. Foren und Fachseiten waren sich auch nicht einig, die fachzeitschriften gaben auch nur wiedersprüchliche Auskunft.

Ich weiss auch daß früher nicht alles gold war was glänzte, nur alles was uns seit jahrzehnten oder Jahrhunderten Überliefert war ist auch nicht von Heute auf Morgen falsch.

Ein kleines Beispiel: früher wurde bei frostgefahr nicht mehr betoniert -> Heute: Beispiel in der Nachbarschaft, Auskunft der Baufirma : kein Problem da kommt Frostschutz in den Beton da passiert nichts. Hat auch die 5 Jahre Gewährleistungsfrist gehalten. Nun kann mein Nachbar seine Bodenplatte, zufällig entdeckt, mit dem Besen zusammenfegen.

Mein pers. Fazit daraus: Bin ich nach eingehnder Information davon überzeugt was ich erzählt bekomme OK. Aber Blind den Ausführungen geschulter Verkaufsprofies vertrauen, nein danke.

bGer3nieo-ax74


ja, ja,

du hast schon Recht, nicht alles was neu ist, muss auch besser sein.

Physik hat sich natürlich auch nicht verändert.

Fakt ist aber, dass Schimmelpilz nur dort entstehen kann, wo die Luftfeuchtigkeit 70% überschreitet. In schlecht isolierten Häuser, können die Wände sehr kalt sein (besonders hinter Kästen), dadurch kondensiert dann der Wasserdampf der Raumluft und Schimmelpilz entsteht.

Neue Häuser sind in der Regel besser isoliert. Wenn gepfuscht wird, gibts allerdings Kältebrücken an denen es feucht werden kann.

Demgegenüber steht die kürzere Bauzeit, sodass schon eingezogen wird, solange der Bau nocht feucht ist. Dicht schließende Fenster, die die Feuchtigkeit nicht entweichen lassen.

Früher gabs auch Einzelöfen mit Hausbrand in den einzelnen Zimmern. Da die Öfen selbst für die Verbrennung Luft benötigen, war für ein gewissen Luftaustausch auch ohne aktives lüften immer gesorgt.

Diese Schen muss man heutzutage halt durch aktives Lüften ausgleichen, bzw man hat auch die Möglichkeit sich eine automatische Raumlüftung zu gönnen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH