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Kündigen- nur wie?

fWaszini|er-miche-bittxe hat die Diskussion gestartet


Hallo.

Ich bin Studentin und habe im November einen Nebenjob in einem Kleidungsdiscount begonnen (so ähnlich wie KIK). Es hatten sich über 40 Leute gemeldet, aber ich wurde ausgewählt. Mittlerweile schaffe ich es zeitlich nicht mehr, bin psychisch sehr angeschlagen, war letztes Wochenende wegen Suizidalität in der geschlossenen Psychiatrie auf dem Fixierbett (nicht wegen dem Job, wegen anderen Dingen, familiär usw). Nun möchte ich kündigen, weil ich allein mit dem Studium schon überfordert bin. Aber gerade weil ich erst sechs Monate dort arbeite und sie gerade mich auswählten, traue ich mich nicht zu kündigen. Sie sind bestimmt sauer, da sie dann wieder neu suchen müssen und einarbeiten....Wir sind ein sehr kleines Team von nur vier Leuten, umso enger ist das Arbeitsklima.

Des Weiteren macht es mir zu schaffen, dass ich nach dem Kündigen noch 4 Wochen planmäßig weiterarbeiten muss, weil sonst das ganze Geschäftsgefüge durcheinander geraten würde.

Macht mir bitte Mut zu kündigen. Ich trau mich nicht.....

Antworten
s3axxo


Deine Rücksicht in Ehren...

Aber versetzt Dich mal in die Lage derer, die nicht angenommen wurde. Dein lieber Chef hat 40 Leute abblitzen lassen. Dein Angenommenwerden hast Du durch Deine Arbeitsleistung bezahlt. Ihr seid quitt. Und Deine Gesundheit steht nunmal über allem. Also sag recht bald, daß Du kündigen willst. Damit tust Du denen noch einen großen Gefallen, weil Du so sogar noch länger dableibst als die Kündigungsfrist umfaßt.

nNeu{giewrig-xER


Du machst Dir noble Gedanken, aber Dein Arbeitgeber hätte umgekehrt nicht die geringsten Skrupel Dir zu kündigen,

Also, einfach Kündigung schreiben (achte auf dir Fristen in Deinem Vertrag) und keine weiteren Sorgen machen.

Ansonsten wünsch ich Dir noch das es wieder steil bergauf geht @:)

T(he D`r{eamexr


Nur um Dir Dein schlechtes Gewissen zu nehmen:

Wenn Du bleiben würdest, obwohl Du weißt, dass Dich das überfordert, wäre das genauso unfair.

p`aulXe_pxop


Des Weiteren macht es mir zu schaffen, dass ich nach dem Kündigen noch 4 Wochen planmäßig weiterarbeiten muss, weil sonst das ganze Geschäftsgefüge durcheinander geraten würde.

Da würde ich mir überhaupt keine Gedanken darüber machen. Nachdem was Du schreibst, wird Dir jeder Arzt attestieren, dass Du da nicht weiterarbeiten kannst. Wenn Dir der Arzt verbietet dort weiterzuarbeiten beruhigt das vielleicht sogar dein Gewissen noch ein bisschen.

Viel Glück, ich drück Dir die Daumen. :)^ :)*

TMhe DrmeamOer


Jepp, paule, stimmt. Wenn sie jetzt kündigen würde, entsteht das Problem wahrscheinlich eh nicht.

ezlateu<felcxhen


du gibst durch deine kündigung wieder jemanden anderes die möglichkeit - einen job zu haben. das ist nix schlimmes - sondern für denjenigen der deinen platz bekommt sogar sehr schön!

außerdem tust du dir damit einen gefallen und das ist das wichtigste... es ist keinem damit geholfen - wenn du dich irgendwohin quälst - am allerwenigsten deinem chef.

vl kannst du ja auch mit ihm reden und ihm erklären - warum du gerne sofort kündigen möchtest und nicht mehr arbeiten - vl klappt es auch so - ohne dass du dort noch mal hin müsstest. chefs sind auch nur menschen und haben gefühle - jedenfalls die meisten ;-)

BiuYtch


faszinier-mich-bitte

Ich halte KiK nicht gerade für die Modekette mit den höchsten Moralvorstellungen. Letztendlich suchen die Läden mit günstigen Mieten, wo die ihren Scheiß loswerden können. Wer da verkauft oder was verkauft wird, ist denen letztendlich egal, würde ich sagen. Ich selber kenne auch KiK-Mitarbeiter.

Kündige einfach. Es geht schließlich um dich.

PS.: Egal um was für einen Posten es geht, würde ich eher darauf achten, das es einem selber gut dabei geht und nicht dem Arbeitgeber. Der kommt schon auf seine Kosten, jedenfalls die KiK-Leute. Ansonsten wären sie wohl kaum so erfolgreich.

f9a$szifnierj-mpich-bi1tte


Gott sei dank, ich habe gekündigt. Da ich wegen meines Aufenthaltes in der geschlossenen Psychiatrie (fünf Monate, außer am Samstag wenn meine Mutter da war, da konnte ich dann auch arbeiten gehen) nur Samstags arbeiten konnte, musste ich mir immer wieder anhören, warum ich denn nicht auch unter der Woche kommen könne. Irgendwann ist mir dann der Kragen geplatzt, weil ich nebenher ja auch noch irgendwie studieren musste (hatte zwar urlaubssemester wegen Psychiatrie, habe aber trotzdem fürs Examen lernen müssen), und ich habe gekündigt. Danke für eure Unterstützung!

Es geht bergauf. :)z

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