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Kollegin mobbt

J2ani{na28 hat die Diskussion gestartet


Ich muss mir jetzt echt mal Luft machen. Vielleicht könnt Ihr mir auch ein paar hilfreiche Tipps geben?

Und zwar geht es um eine Kollegin von mir - wir sitzen im selben Büro.

Ich möchte sie mal kurz beschreiben: sie ist eine sehr schwierige Persönlichkeit, hat ein völlig verzerrtes Selbstbild - sieht sich selbst als perfekt und fast alle anderen bestehen nur aus Fehlern, die sie den Betreffenden aber auch immer gerne vorhält und Rechenschaft verlangt. Oft schon hat sie andere Kollegen vor irgendwelche Vorgesetzten gezogen und Streitereien mit ihnen ausgetragen.

Es reicht oft eine kleine menschliche Schwäche (z. B. wenn jemand bewusst keine Partei für sie ergreift), und die Person ist auf Lebzeiten "unten durch" bei ihr.

Nur dass sie die Leute dann nicht in Ruhe lässt, sondern regelmäßig Intrigen spinnt.

Sie ist auch absolut paranoid und sieht überall Feinde, die ihr das Leben schwer machen wollen (was nicht stimmt).

Die ersten Jahre hab ich mich "gut" mit ihr verstanden - was aber eher heißt, sie hat ziemlich meine Nähe gesucht (hat immer gehofft, mich zu ihrer Verbündeten machen zu können - worauf ich mich aber nicht eingelassen hab). Ich hab aber immer versucht, einen gewissen Abstand zu halten (heißt, es beim Geschäftlichen zu belassen), weil ich immer wusste, dass mal irgendwann der Tag kommt, wo auch ich "unten durch" bin.

Jedenfalls war es vor einem halben Jahr soweit. Ich hab mich disqualifiziert.

Der Grund ist absolut lächerlich. Es ging darum, dass sie etliche Male ihren Urlaub (Sommer, Weihnachten, etc) heimlich beim Vorgesetzten beantragt hat, ohne dass sie es mit uns im Zimmer (wir sind zu 4.) vorab besprochen hätte - wie es hier üblich ist (so nach dem Motto "wer zuerst kommt, mahlt zuerst").

Das Fass bei mir war dann voll, als ich aus diesem Grund ein paar Tage komplett alleine hier gesessen bin und 3 Leute voll vertreten musste.

Da ist mir der Kragen geplatzt und ich hab ihr gesagt, dass sie zukünftig ihre Urlaube mit uns absprechen soll, weil das einfach nur fair wäre den Kollegen gegenüber.

Sie ist völlig ausgerastet und hat rumgeschrien und ich bin seitdem absolut unten durch. Ich weiß, dass sie im gesamten Haus Lügenstories über mich verbreitet, sie redet seitdem kein Wort mehr mit mir.

Sie weigert sich vor ihren Urlauben, mir eine Urlaubsübergabe zu machen (sie wurde mehrmals angesprochen, dass sie eine Vertretung braucht und ich dafür geeignet bin - AntwortsZitat: ich brauch keine Vertretung), ich mach dementsprechend dann auch keine Vertretung (war so abgestimmt) - und nach dem Urlaub verbreitet sie im Haus, dass es unter aller Sau von mir wäre, dass ich mich geweigert hätte, sie zu vertreten.

Ganz abgesehen von den täglichen Schikanen - bei Minusgraden das Fenster ewig aufreißen, weil ich immer schon so verfroren war, oder seit kurzem hat sie sich was Neues einfallen lassen - wenn ich mit Kollegen rede, mischt sie sich auf einmal mitten ins Gespräch ein, redet aber ganz bewusst nicht mit beiden, sondern nur mit meinem Gesprächspartner. Es ist schon ein paarmal passiert, dass ich auf einmal wie begossen dagestanden bin und absolut raus war aus dem Gespräch. Die jeweiligen Gespärchspartner merken das natürlich nicht, weil man auf solche Dinge ja auch nicht achtet. Es fällt aber mir auf - und das ist ja auch das Ziel: mich zu treffen. (ich weiß ja, wie sie tickt. und solche Spielchen sind ihre Spezialität - hat sie mir ja oft genug erzählt, wenn sie sowas bei anderen abgezogen hat)

Gestern nun war die Krönung. Unsere Telefonanlage war gestört und im Zimmer haben nur noch zwei Telefone funktioniert. Ihres und das eines unbesetzten Platzes.

Die Zentrale hat versucht, mich zu erreichen, was ich aber erst im Nachhinein erfahren habe. Sie hat erst bei meiner Kollegin angerufen, da hieß es "versuch's mal auf dem anderen Apparat". Dort hat das Tel. vergeblich geklingelt, weil der Platz unbesetzt war. Also ging das Gespräch wieder an meine Kollegin zurück. Die meinte daraufhin "ne du, das richte ich nicht aus... versuchs woanders... du weißt schon warum" ... und zack hat das andere Tel. wieder geklingelt. Da hat's mir gedämmert, dass es für mich sein könnte. Kurz darauf ging beim 3. Kollegen das Handy!! (d.h., die Zentrale musste extra die Handy-nr. suchen) los. Es war die Zentrale und er sollte mir ausrichten, dass ich schon seit 10min. Besuch hätte. Ich wäre bald geplatzt.

Ich mein, bei aller Liebe - aber SO kann man sich ja wohl nicht aufführen.

Mein Problem ist nur, die zwei anderen Kollegen im Zimmer bekommen es zwar mit und finden es auch unter aller Sau - aber keiner sagt was, weil sie alle Angst haben, sich mit ihr anzulegen. Der eine Kollege ist stellvertr. Abteilungsleiter, er hat ihr einmal den Kopf gewaschen, dass sie sich zusammenreißen soll, ich hätte ihr nichts getan. Es hat nicht gefruchtet und seitdem hat er mir klar gesagt, dass er da nichts mehr unternehmen möchte - dann wär's halt so (solange die Arbeit nicht drunter leidet).

Ich find es nur langsam ne Zumutung - das geht seit nem halben Jahr so und wird immer schlimmer. Ich weiß, dass sie versucht mir zu schaden (hab auch schon einiges indirekt mitbekommen), aber die Provokationen werden immer mehr - wahrscheinlich gerade, weil ich versuche, nicht drauf anzuspringen.

Nur dass alle weggucken.

Ich frag mich nur, ob ich hier was machen kann? Hab überlegt, es mal meinem Chef zu sagen? Aber 1. interessiert ihn so ein Zickenterror sowieso nicht und 2. wüsste ich nichtmal genau, was ich "von ihm erwarte". An einer Einigung ist der KOllegin nicht gelegen, sie will mich am Boden sehen, mehr nicht.

Und ich will eigentlich nur meine Ruhe haben...

Weiß auch nicht... vielleicht kennt ja jemand von Euch so ne Situation und weiß, wie man da am besten machen könnte...?

Antworten
Tqaskxer


Ich denke schon das dem Chef daran gelegen ist.

Erstens gibt es Einbußen bei der Arbeitsqualität, zweitens wird so heftigem Mobbing, über kurz oder lang mal einer längerfristig arbeitsunfähig, und daran KANN ihm nicht gelegen sein.

Dein Chef ist dafür verantwortlich das der Laden gut läuft und dazu gehört nun einmal auch das zwischenmenschliche.

Habt ihr einen Betriebsrat? Wenn ja, kannst du auch dorthin gehen, das ist meistens noch etwas besser, als die hochoffizielle Schiene über den Chef.

Wichtig ist aber das du wenn möglich alles dokumentierst was passiert und dir Zeugen suchst.

Wenn man jemanden nämlich schriftlichen Beweisen/Aussagen knfrontiert, sieht die Sache oft wieder ganz anders aus.

A4nvXal


In denn meisten großen Firmen gibt es nicht umsonst Mobbing beauftragte an die man sich wenden kann.

Diese haben meistens auch recht viel zu sagen.

Ich würde deinen Cheff drauf ansprechen. Ich denke nach dieser ersten Verwarnung wird er sie fristlos Kündigen oder zumindest eine Schriftliche Verwarnung ausstellen.

Mobbing ist auch ohne Verwarnung ein Grund für Fristlose Kündigungen und wird von jedem Deutschen Arbeitsgericht akzeptiert werden.

Wichtig ist halt das du mit deinen Kollegen redest und ihnen klar machst wie schlimm das für dich ist. (Ich weiß das kann schwer sein und Überwindung kosten aber es muss getan werden damit es dir auf lange Sicht besser geht.) Dann müsst ihr am besten alle euren Chef auf besagte Dame ansprechen.

Anval

mriOss #bo peexp


Das ist kein Zickenterror

sondern eine erhebliche Störung des Betriebsfriedens. Das kann und muss der Chef richten!

T6G:Prese"nxt


Gib mir die Adresse und ich komm vorbei :D

Mal ehrlich...so eine dumme Zicke hat ja wohl gar keinen "Respekt" verdient.

Wenn ich du wäre, würd ich zu ihr hingehen und ihr mal meine Meinung sagen. Dass du dir das nicht länger gefallen lässt und zum Chef gehst.

Da die anderen davon wissen, werden sie es wohl auch bezeugen können oder?

Ich mein...das gibts doch nicht. Sie richtet dir etwas nicht aus und der Kunde muss warten?! Dadurch wird ja auch dem Image der Firma geschadet und das sollte dem Chef ja wohl nicht so egal sein.

jpuust icex66


dann wär's halt so (solange die Arbeit nicht drunter leidet).

Wenn die Personalplanung wegen dem Urlaub nicht mehr vernünfti möglich ist und Kunden warten müssen, dann leidet die Arbeit definitiv. Das würde ich dem Stellvertr. Abtl. auch so sagen.

als ich aus diesem Grund ein paar Tage komplett alleine hier gesessen bin und 3 Leute voll vertreten musste.

Hey super, du arbeitest für vier? Hast du acht Arme, oder so? Man kann doch nicht mehr wie arbeiten. Seid ihr wenn alle anwesend sind nur 2-3 Stunden ausgelastet?

Unbedingt Betriebsrat oder Chef informieren. Hier noch ein paar Links für dich.

[[http://www.haufe.de/SID121.Le4BvUnD8XA/oeffentlicher-dienst/topIssueDetails?view=themeName&objectIds=1224056496.44#targetFour]]

[[http://www.dgb.de/themen/mobbing/mobbing.htm]]

Das MINDESTE was du jetzt zu tun hast ist, die Vorfälle schriftlich zu dokumentieren (Mobbing-Tagebuch).

JcaniZnpa2x8


Danke schonmal für Eure Antworten. :)^

@ TGPresent

zu gern... ich würd sogar noch festhalten ;-)

nee, aber im Ernst. Ich ärger mich ja über mich selbst, dass ich nichts sag. Aber ich möchte ruhig klingen und mich im Griff haben - nur in dem Moment, wo sowas passiert, bin ich innerlich erstmal so auf 180, dass ich extrem anfange zu zittern. Da kommt das dann nicht ruhig rüber. Und sobal ich mich dann körperlich wieder im Griff habe, hatte ich schon genug Zeit, mir auszumalen, wie sie dann wieder reagieren wird, wie sie mir erst gar nicht zu Ende zuhört, sondern mich sofort total aggressiv unterbricht und es wieder eskalieren lässt. Und dann hab ich so einen Horror davor, dass ich wie ein Volldepp dastehe und sie mich fertig macht.. das lähmt mich total. Ich ärger mich immer noch, dass ich gestern nichts zu ihr gesagt hab.

Die Sache mit dem Mobbing-Tagebuch werde ich auf jeden Fall wieder aufgreifen.

Hatte schonmal angefangen, dann aber wieder aufgehört, weil jeden Tag derselbe Mist kam... Werds aber sofort wieder auf den aktuellen Stand bringen versuchen.

Mit meinem Vorgesetzten (hatte mich falsch ausgedrückt. Er ist nicht DER Chef, er ist nur mein Abteilungsleiter) ist das leider schon ein Problem.

Ich weiß, normalerweise sollte ihm daran gelegen sein als Vorgesetzter. Er ist nur kein Vorgesetzer, wie man ihn sich so vorstellt. Ihm ist wirklich herzlich egal, was wir treiben. Wir sind 13 Leute in der Abteilung, von denen 3 Personen seine Schützlinge sind, die er hegt und pflegt - und die anderen 10 Leute (wo ich auch dazu gehöre) sind für ihn nur "notwendiges Übel", das er mit nehmen musste (Originalzitat seinerseits). Wäre es nach ihm gegangen, hätte ich auch keinen Festvertrag bekommen, weil er auf dieser Seite einfach nicht in vollwertige Belegschaft investieren will - lieber nur Leihkräfte und befristete, die er regelmäßig austauschen kann. Was da jedes Mal an Wissen und Arbeitsqualität flöten geht, interessiert ihn nicht (nächste Woche fliegt mal wieder eine andere Kollegin). Aber das ist ein anderes Thema - ich wollte damit nur versuchen zu erklären, dass es ihn tatsächlich nicht interessiert, ob es in der Abteilung gut läuft. So erschreckend es auch ist.

Ich hab's gedanklich etliche Male durchgespielt. Sollte er sich das überhaupt anhören - wird sicher die Frage kommen "und was wollen Sie jetzt von mir?" (so schätz ich ihn ein)

Was würde ich darauf antworten? Dass er ihr Konsequenzen androht?? Eigentlich dürfte er mir nicht so eine Frage stellen...

Einen Betriebsrat haben wir - leider hatte er heute Nachmittag keine Zeit, werde aber versuchen, morgen mal kurz vorbeizuschauen. Ich hoffe, dass sie vielleicht noch andere Möglichkeiten haben.

Zum Thema mit meinen Kollegen reden - den Schritt hab ich gemacht, zumindest hab ich mit den beiden Kollegen geredet, die im selben Büro sitzen (die haben's ja sowieso mitbekommen). Wirklich helfen tut mir aber keiner. Wie gesagt, der eine Kollege ist stellvertr. Abteilungsleiter, er hat sie einmal zur Rede gestellt, was aber nichts gebracht hat. Er hat von ihr verlangt, dass sie sich wieder einkriegt und das GEspräch mit mir suchen soll. Ist bis heute nicht passiert. Das einzigste, was die Folgetage passiert ist, dass sie erneut etliche Leute in unserer Abteilung einzeln abgepasst und bis ins kleinste Detail über mein "mieses Verhalten" aufgeklärt hat. Aber so dass ich es mitbekommen hab. Darauf bin ich ziemlich aufgelöst zu besagtem Kollegen und hab ihm gesagt, dass mich das nervlich ziemlich aufreibt, jetzt wieder diese Hetze mitzubekommen - und das nur als Reaktion auf SEIN Gespräch mit ihr. Seine Reaktion darauf war FLUCHT!!! Ich stand zu dem zeitpunkt vor der Tür, er hat mich weggeschoben, um aus dem Zimmer zu kommen. Er hat mich grad abgewürgt, meinte, er hat seine Pflicht getan - er gebe mir Recht, aber weiter werde er sich nicht einmischen. Und er wolle davon nichts mehr hören, auch wenn ich noch so Recht habe. Ich war so geschockt, ich bin peinlicherweise in Tränen ausgebrochen. Und seitdem hab ich bis gestern nichts mehr zu ihm gesagt.

Zu der Aktion von gestern mit dem Telefon hat er nur dümmlich gegrinst... er meinte, "ja, hast REcht, das kanns nicht sein"... aber das war's auch schon wieder.

Also meine Kollegen kann ich vergessen... leider >:(

Das macht mich ja alles so sauer im Moment... alle sehen's und alle gucken weg...

@ justice66

die links sind interessant, danke :)z

sorry, es ist jetzt wieder ziemlich lang geworden, es brennt mir auch alles ziemlich unter den Nägeln im Moment. Werde morgen auf jeden Fall mal versuchen, über den BR an neue Möglichkeiten zu kommen.

F{-i-xM


Janina, mal blöd gefragt, wieso drehst du den Spieß nicht um?

Wenn es den Vorgesetzen hertzlich egal ist, und auch kein Kollege was sagt, dann sei doch zu ihr genauso. Dann wird sie mal sehen, wie es ist.

Tcasxker


Janina, mal blöd gefragt, wieso drehst du den Spieß nicht um?

Wenn es den Vorgesetzen hertzlich egal ist, und auch kein Kollege was sagt, dann sei doch zu ihr genauso. Dann wird sie mal sehen, wie es ist.

Das ist das schlimmste was man machen kann!

Wenn man es den Leuten mit gleicher Münze heimzahlt, ist man selbst am Ende der Mobber.

Das muss alles hochoffiziell laufen, sonst geht das nach hinten los.

Und wenn der Abteilungsleiter sich nicht drum schert, dann muss man eben eine Etage höher gehen und dort Stunk machen. Spätestens dann wird dem Abteilungsleiter "geraten" sich drum zu kümmern ]:D

Je höher die Position desto sensibler sind die Leute auf Mobbing und die Konsequenzen die daraus erwachsen können (Klagen, schlechte PR usw.)

i^ch-binJwa%sivchxbin


ich würde es mal auf andere psychologische Weise versuchen, welche aber echt schwierig ist.

Zunächst werde dir bewusst, dass diese Art von Mobbing und Mensch ein Problem mit sich hat und weniger mit dir. LAsse das alles nicht an dich heran. Sie hat ein PRoblem und ja sie tut mir leid. Dementsprechend kannst du folgendes versuchen.

Wenn sie nochmal was macht würde ich ihr einfach ganz bemitleidenswert ins Gesicht sagen" weißt du, ich mag dich und du tust mir echt leid" Nichts weiter, einfach das mal im Raums tehen lassen.

Dann, wenn sie mal wieder eklig ist, lächle stinkfreundlich und sage was nettes. Gegen ein Lob kann man sich nicht wehren. Was soll sie also tun wenn sie merkt, dass du blöden Kommentaren mit einem Lächeln (nicht arrogant) begegnest. Wenn du jedes blöde Kommentar freundlich kommentierst oder gar nicht.

Richtig wütend würdest du sie machen, wenn du immer gut gelaunt bist egal was sie tut. Wenn du nun auf Konfrontation gehst, sie ja eh der Liebling ist, dann biete ihr keine Angriffsfläche!

Noch besser wirkt, wenn du sie teilweise einfach für dich selbst ignorierst, nicht vor den Anderen.

Dann festige das Arbeitsverhltnis zu Vorgesetzen und Kollegen. Mach dich unverzichtbar. Natürlich macht sie das noch wütender, aber es ist die einzige Chance da überhaupt was zu machen.

Dann leg dir ein dickes fell zu. Überhöre Böswilligkeiten. Ignoriere sie, wenn sie ins wort fällt oder besser, binde sie mitein, lobe sie vor Anderen, denn das wird sie schocken im ersten Moment. Sowas wie (nicht arrogant) "Danke für deine Meinung, ich wollte dich eh dazu noch fragen";-D

Es ist verdammt hart und schwer. Für dich ist wichtig, dass die Menschen wissen wie du bist. Ergo wissen sie dann auch wer lügt und Anschwärzversuche nach Außen gehen nach hinten los. Das braucht Zeit und viel Kraft, bei mir hat es geholfen :)^

w4mtonxi


Hallo

Ich habe es im Jahre 1996 erlebt , damals war es die Chefsekrätairin , die alles sofort dem Chef gesteckt hat , was nicht ganz rund war oder man hätte anderst machen konnte , man muss allerdings sagen , das es ein Handwerksbetrieb war mit über 30 Mitarbeitern .

Das ging soweit , das die ganzen Teamleiter so ungefähr 2 - 3 mal pro Woche im Chefbüro antraben mussten , sich wieder ein Standpauke vom Chef anhören mussten , und das manchmal wegen Lapalitäten die normal nicht der Rede wert gewesen waren .

Ein beispiel von vielen , hatte meinen VW Bus nicht an der Vertragstankstelle betankt , sondern an der rund 100 km entfernten Baustelle .... Ich hätte an der Vertragstanke vor der Hinfahrt tanken können .... Quittung ist Quittung dem Finanzamt ist das doch wohl egal , ausserdem war das nur ein Einzelffall... bin ja auch nur Mensch ....

Also das Problem lies sich über Jahre hinaus nicht lösen , so das im Sommer 96 von den 32 Mitarbeitern 17 die Kündigung einreichten , bzw sich kündigen liessen ( von den 32 waren 10 für Büroarbeiten zuständig , es blieben somit nur noch 5 Techniker über ) .

Die Fa stand kurz danach ganz knapp auf der Kippe , weil fast alle Teamleiter oder Fachkräfte weg waren

Bei der Aktuellen Arbeitsituation und dem nicht mehr so intensiven Miteinander , wie das noch vor 10 Jahren gehandhabt wurde , ist so eine Trapeznummer natürlich heutzutage mit sehr hohen Risiko verbunden ....damals hatte ich den neuen Job schon so gut wie in der Tasche , als ich mich gegen den Chaf auflehnete und ihm die Kündigung anbot .... sowie ein grossteil meiner Kollegen auch ziemlich direkt ohne AL1 wechselten

J:igsaxw5


@ Ichbinwasichbin

Finde deine Vorschläge genial ;-D

Ich glaube aber ich wäre da echt zu wütend auf diese Tussi, würd ihr da eher mal die Meinung sagen!

Hatte mal so jemanden vor paar Jahren in der Berufsschule! Ich war bei einem Thema nicht so fit und hatte auch durch einige private Dinge einfach nicht den Kopf frei. Hab dann gesagt ich mach bei einem Projekt das was ich kann. Dann kams so dass plötzlich alles umgestellt wurde, musste dann was anderes machen und bat denjenigen mir das mal zu erklären weil ich mit dem Programm usw noch nie zu tun hatte. Naja es kam nichts. Irgendwann wars mir auch scheissegal, (klarer Fehler von mir, seh ich ein!) aber dann ging es soweit dass er bei der Abschlusspräsentation sich vor allen Schülern und Lehrern ausgesprochen hat dass einer nichts gemacht hätte. Der zuständige Lehrer wusste auch dass ich es war weil er sich schon paar mal über mich beschwerte, ihm aber nicht in den Gedanken kam mir mal zu helfen!

Er wollte mich dann immer als Idioten usw hinstellen vor der gesamten Klasse. Irgendwann hats mir gereicht und ich hab ihn ständig lächerlich gemacht wo es nur geht. Die ganze Klasse hat gelacht. Ihm war es dann so peinlich und er hat gemerkt dass er gegen mich nicht ankommt dass er von einem auf den anderen Tag plötzlich mich total mochte und mir Komplimente usw machte. Ich hab das Spiel gern mitgespielt weil es nicht in meinem Interesse liegt unnötig Ärger zu erzeugen aber hab in mir drin natürlich herzlich gelacht^^

ZxotteOlbaGer


Der Auslöser für den Streit (Janinas Beschwerde bzgl. Dreifach-Urlaub) ist bereits auf ein Versagen des Abteilungsleiters zurückzuführen.

Es ist dessen Aufgabe, Arbeitsanforderungen im Blick zu haben und dementsprechend auch Urlaub zu genehmigen oder im Einzelfall eben auch abzulehnen. Wenn er drei von vier Leuten gleichzeitig Urlaub gibt, dann ist das durchaus ein Zeichen dafür, dass er seinen Laden nicht im Griff hat.

Wobei Urlaub von nur vier Mitarbeitern wirklich leicht zu planen und zu koordinieren ist (Ich weiß, wovon ich spreche).

Janina hat sich also zu allererst einmal bei der falschen Stelle beschwert... Die Kollegin hat Urlaub offiziell beantragt und offiziell genehmigt bekommen. Klüger wäre es gewesen, die Kollegin nicht direkt "anzugreifen", sondern in einer Teamsitzung/Dienstbesprechung (Habt ihr sowas?) die Urlaubssituation anzusprechen, darzulegen, dass für eine Person die Arbeit von vieren nicht zu machen ist (Ich-Botschaft statt Du-Botschaft!) und die Einführung einer Urlaubsmappe anzuregen, im Interesse eines jeden einzelnen Kollegen, damit niemand mehr in eine solche Situation kommt.

Damit hätte sie eine direkte Schuldzuweisung an die Kollegin ("Du wusstest doch, dass schon zwei andere Urlaub haben!") verhindern können - und die Verantwortung für die Urlaubsplanung (Nicht zwingend die Planung selbst...) wäre wieder da hingewandert, wo sie auch hingehört: Zum Chef.

Erst durch die direkte Kritisierung der Kollegin wurde ein organisatorisches Problem zu einem zwischenmenschlichen Problem. Wobei ich das Verhalten der Kollegin unter aller Sau finde, gar keine Frage. Aber im Laufe der Jahre habe ich eben auch lernen müssen, dass persönliche Kritik fast immer erheblichen Ärger mit sich bringt. Wie berechtigt auch immer sie sein mag. Besser (wenngleich auch nicht immer möglich) ist es, die Sachebene nicht zu verlassen.

Aber nun gut, das Kind ist in den Brunnen gefallen.

Die Kollegin ist eine intrigantes, nachtragendes Miststück.

Janina, Deine Vorgesetzten versagen. Warum auch immer. Wie groß ist Dein Betrieb eigentlich? Habt ihr einen Mobbingbeauftragten?

Ich bin nicht Dein Chef, ich bin mir aber sicher: Wäre ich Dein Chef, so wäre es mir wichtig, darüber informiert zu werden, wenn aufgrund von vermeidbaren "Organisationspannen" Kunden grundlos 10 Minuten warten müssen. Wenn also in irgendeiner Form die Zustände im Büro geschäftsschädigend werden. Die Nichtweitergabe von wesentlichen Arbeitsinformationen ist ein solcher Zustand.

Vielleicht hast Du ja eine Möglichkeit, verschiedene Kritikpunkte, hübsch in eine "Sachebene" verpackt, in einer Dienstbesprechung anzubringen (siehe Beispiel oben). Als sinnbringend kann sich hierbei erweisen, nur sich selbst zu kritisieren - wieder mal die Ich-Botschaft ("Leider ist die Information 10 Minuten zu spät bei mir angekommen. Warum, weiß ich nicht. Das habe ich aber so oder so ähnlich auch schon mal verbockt, weil (...) Was können wir tun, damit das besser wird?", wird in der Regel besser angenommen als "Du hast mir extra die Information verschwiegen! Chef, was sagen Sie dazu?"). Und selbst, wenn die Kollegin dann in der Besprechung nicht sachlich reagiert, sondern ausrastet, machst Du den Punkt - denn Dein Chef wird bemerken, dass Du sie gar nicht angegriffen hast...

Das kannst Du auf verschiedene Kritikpunkte versuchen, anzuwenden. Je nachdem, welche Du hast. Und nie die Selbstkritik dabei vergessen. ;-D Auch dann, wenn sie gar nicht zutrifft. ;-D ;-D ;-D Alles ist immer nur ein "organistorisches Problem" (vereinfacht ausgedrückt). Das alles ist natürlich von viiieeel komplizierter, aber ich hoffe, ich konnte Dir zumindest in Ansätzen darlegen, wo der Hase idealtypisch langlaufen sollte...

Jetzt werden vielleicht nur noch Chef, Betriebsrat (mitverantwortlich für Betriebsfrieden) oder Mobbingbeauftragte weiterhelfen können.

Aber das ist eben die "Holzhammermethode", und somit "Plan B"... :-/

Im Übrigen solltest Du mit den anderen Kollegen nicht so hart ins Gericht gehen - Sie machen nichts anderes, als Du bis vor einem halben Jahr: Sie ducken sich und wollen möglichst wenig auffallen in der Hoffnung, der Kelch möge an ihnen vorübergehen. Sich für andere einsetzen würde sie ja nur selbst in die Schusslinie bringen. Und genau das ist die Machtbasis dieser Frau, und diese hast bis vor kurzem mit gestützt. Du hast ja dieses Verhalten an ihr schon vorher beobachtet, und Dich ebenfalls nicht auf die Seite ihrer Opfer gestellt. Warum erwartest Du nun, dass das andere für Dich tun? ???

j!uksticeN66


@ ichbinwasichbin

Sehr subtil. ;-D Du hast natürlich Recht. Für so etwas muss man aber der Typ sein. Ich könnte es nicht. Ich habe etwas erhöhten Blutdruck, in solchen Situationen bin ich, genauso wie Janina, schnell auf 180. Dann fange ich auch an zu zittern, der Hals schnürt sich zu, die Tränen steigen hoch (vor Wut). {:(

In solchen Momenten möchte ich die Jungs von ''Moskau Inkasso'' anrufen, damit sie nach der Arbeit mal ein Gespräch mit der Kollegin führen. Natürlich nur um sie auf den Pfad der Tugend zurück zu bringen. ]:D

@ wmtoni

2 - 3 mal pro Woche im Chefbüro antraben...,...Standpauke vom Chef...

Entweder hat er sich gefreut, wenn ihr ihm Gesellschaft geleistet habt oder einfach nur zu wenig zu tun. 8-)

@ janina

BR ist die richtige Anlaufstelle. Lass dich anfang nächsten Jahres selber reinwählen, dann mischt du die Abteilung mal richtig auf. Das kommt auch dem Betrieb zu Gute. Ich hoffe dein BR klärt dich hierüber auf.

________________________

Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG)

§ 84 Beschwerderecht

1) Jeder Arbeitnehmer hat das Recht, sich bei den zuständigen Stellen des Betriebs zu beschweren, wenn er sich vom Arbeitgeber oder von Arbeitnehmern des Betriebs benachteiligt oder ungerecht behandelt oder in sonstiger Weise beeinträchtigt fühlt. Er kann ein Mitglied des Betriebsrats zur Unterstützung oder Vermittlung hinzuziehen.

(2) Der Arbeitgeber hat den Arbeitnehmer über die Behandlung der Beschwerde zu bescheiden und, soweit er die Beschwerde für berechtigt erachtet, ihr abzuhelfen.

(3) Wegen der Erhebung einer Beschwerde dürfen dem Arbeitnehmer keine Nachteile entstehen.

_________________________

§ 85 Behandlung von Beschwerden durch den Betriebsrat

(1) Der Betriebsrat hat Beschwerden von Arbeitnehmern entgegenzunehmen und, falls er sie für berechtigt erachtet, beim Arbeitgeber auf Abhilfe hinzuwirken

;-)

Der BR kann, wenn es ein Guter ist, eine Menge ausrichten.

Sag' Bescheid, wie es gelaufen ist. Ich bleib am Ball. *:)

jGusticGe6-6


@ zottelbaer

:)^ :)^ :)^

guter Beitrag. Da sind schon stilistische Feinheiten der Kommunikation enthalten. Diese helfen bei dieser Art von Gesprächen auf jeden Fall weiter.

Warum erwartest Du nun, dass das andere für Dich tun?

Ja ja, das Rückgrat. :-/ :=o

Der Auslöser für den Streit bereits auf ein Versagen des Abteilungsleiters zurückzuführen.

Genau. So 'ne Situationen lassen sich eben nicht einfach ''aussitzen''. :|N

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