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Kunden machen mich fertig, wen noch?

MHiss JSxun


Wir haben hier zum Beispiel eine Parfümerie, wo alle die es wagen "nur" in Jeans in diesen Laden zu gehen erstmal abwertend angeschaut werden. Finde ich nicht sonderlich einladend, an mir verdienen die dadurch kein Geld, ich gehe dann lieber woanders hin.

Würde ich dann auch,versteh sowas aber auch nicht,Geld ist schließlich Geld :|N :-/.

McisPs Sun


Weidenfee

mmh ja gut,aber das sind im Schnitt grad mal 2 min. wo der Kunde an der Theke steht,und jeder kann einem nicht sympathisch sein.Und wenn zu mir schon einer herkommtso auf die Art,jetzt mach bloss keinen Fehler sonst flipp ich aus,dann bin ich freilich viel reservierter,und wickle das Verkaufsgeschehen so schnell wie nur möglich ab......,bevor es evtl. eskalieren könnte..... :-/,was man ja nie hofft..... :-|

W=eideLnfee


Und wenn zu mir schon einer herkommtso auf die Art,jetzt mach bloss keinen Fehler sonst flipp ich aus,dann bin ich freilich viel reservierter,und wickle das Verkaufsgeschehen so schnell wie nur möglich ab

Das handhabe ich auch so, und das finde ich auch durchaus richtig :)^

Ich versuche nur ruhig zu bleiben und mir meinen Missmut nicht anmerken zu lassen - sonst bauscht sich der nur noch mehr auf ;-)

Meist bin ich dann erst recht freundlich - so biete ich ihm keine Angriffsfläche und sollte der Kunde sich tatsächlich über irgendetwas beschweren, dann zumindest nicht über mich ;-D

GCourmme0ta


im handel gelten öffnungszeiten... bis 20:00, etc... wo wir dann wieder bei der ursprungsdiskussion "lieblingskunden, die um 19:59 kommen

Im Pflegedienst wurde schon immer bis 20°°, bzw, bis 20:30 gearbeitet. Ja, und auch Patienten hatten die Frechheit und erledigten kurz vor Dienstschluss ihr großes geschäft in die Pampers und mussten dann noch sauber gemacht werden, oder hatten einen Unfall und mussten noch aufgenommen werden. Ich behaupte mal, dass Pflege noch schwerer ist, als verkaufen, und auch mit mehr Verantwortung behaftet, lasse mich aber gerne belehren.

Wenn einem der Job so ankotzt, sollte man dann nicht an eine berufliche Veränderung denken?

sechnattWergu\s$che


@ Miss Sun

Das kann ich mir nicht vorstellen,wenn ich wo einkaufen geh,mach ich mir doch nicht als Kunde darüber Gedanken was der Verkäufer gerade so denkt oder denken könnte

Richtig. Diese Form der Kommunikation geht am Bewußtsein vorbei. Ich muß mir keine Gedanken darüber machen, was ein anderer Mensch denkt. Die Information darüber kommt auf ganz andere Weise an mich heran. Das passiert unbewußt. Ich "spüre" oder "fühle" etwas, und kann trotzdem nicht beschreiben, woher es konkret kommt. Denn mit dem Kopf kann ich es nicht erfassen. Ich muß den Menschen dabei nicht einmal sehen. Manchmal spürt man es sogar, wenn man von hinten angesehen wird, obwohl man hinten keine Augen hat. Es ist ein "Bauchgefühl". Wir nehmen es als Gefühl deshalb im Bauch wahr, weil die unbewußten Informationen im Solar Plexus verarbeitet werden. Deshalb haben wir auch, wenn wir verliebt sind, die Schmetterlinge im Bauch, und nicht im Kopf. ;-)

g{lyakys


Ja, und auch Patienten hatten die Frechheit und erledigten kurz vor Dienstschluss ihr großes geschäft in die Pampers und mussten dann noch sauber gemacht werden, oder hatten einen Unfall und mussten noch aufgenommen werden

ein unfall beispielsweise ist aber nicht mutwillig. ersteres kann ich in der hinsicht, ob es wirklich absicht ist, nicht beurteilen. aber um 19:59 uhr - eine minute vor ladenschluss - gemächlich in den laden zu spazieren und der meinung sein, noch 20 minuten einkaufen zu können, finde ich hingegen schon mutwillig und eher eine frechheit..

womit ich aber die frage, ob ein pflegeberuf anstrengender ist als ein job als verkäufer/einzelhandelskauffrau/-mann anstrengender ist, nicht beantworten möchte. *:)

s?chnatt.ergusc&hxe


... jeder kann einem nicht sympathisch sein.Und wenn zu mir schon einer herkommtso auf die Art,jetzt mach bloss keinen Fehler sonst flipp ich aus,dann bin ich freilich viel reservierter,und wickle das Verkaufsgeschehen so schnell wie nur möglich ab......,bevor es evtl. eskalieren könnte.

Da kann ich Dir nur wünschen, daß der Kunde mitspielt. Denn ungewollt eskalierst Du bereits. Es sind Deine eigenen Gedanken, die Du auf den Kunden projizierst. Nur weil er Dir nicht sympatisch ist. Ob er tatsächlich "so drauf" ist weißt Du nicht. Aber Du bist Dir sicher. Und ihm geht es mit Dir ganz genau so. Wenn diesem Menschen das ausführliche Beratungsgespräch wichtig ist, fühlt er sich von Dir angegriffen. Was Du vermeiden wolltest, passiert gerade dann. Die eigene Sympathie wegzulassen, jeden Menschen gleich freundlich zu behandeln, und nur die Unfreundlichen noch etwas ausdauernder freundlich, ist die Kunst im Kundendienst.

wjenis"nich-tmehr


@ Gourmeta

Wenn einem der Job so ankotzt, sollte man dann nicht an eine berufliche Veränderung denken?

na wenn du medikamenten-anweisungen so liest wie meine beiträge wirste nicht alt im beruf... ich weis auch nicht warum mir hier alle unterstellen das ich im verkauf arbeite... war nur zwei wochen als aushilfe dort (und weis darum wie's dort zu und her geht) aber eben, wer lesen kann ist klar im vorteil...

aus familiären gründen weis ich auch um die schwere der arbeit im krankenpflege-bereich (mein vater hat höchste pflegestufe, wir haben "es zuhause versucht", unter beihilfe aller familienmitglieder)... aber weist du, unfälle passieren... ob nun in die windeln oder für die notaufnahme... DA hat man durchaus verständnis für - vor allem bei unfällen gehts ja schnell mal um leben und tod, während dem der kunde, der um 19:59 (ladenschluss 20:00) ins lebensmittelgeschäft zottelt um seinen 30minuten-einkauf zu machen doch eher mutwillig handelt und keine akute (lebens)gefahr besteht wenn er nen tag warten müsste... sind so kleine aber feine unterschiede...

es wurde bereits geschrieben, ev. verstehst du es wenn's doppelt da steht...

oh und mal eine "kundensicht" von meiner seite bezüglich behandlung durch pflegepersonal:

als ich zwei tage nach ner (grösseren) operation fieberschübe und starke übelkeit bekam, meldete ich dies der pflegerin ("dipl. medizinische assistentin" oder wie man das nun nennt); weil mich der chirurg ermahnt hat, bei solchen symptomen gleich "alarm" zu schlagen... nundenn, die pflegerin meldete NICHTS weiter, gab mir paracetamol gegen die temparatur... keinen arzt gerufen, nichts... bei der nächsten (normalen) visite, ich hatte zwischenzeitlich vom abendessen und frühstück nichts runterbringen können (kam sofort wieder) vermeldete diese kompetente pflegefachfrau ich verweigere das essen... ich sofort "halt, das stimmt nicht, ich hab fieberschübe und mir ist so schlecht das ich nichts runterbekomme"... der stationsarzt holte sofort den chirurgen und so konnte ne eskalation vom problem vermieden werden... jedoch musste ich wieder an den tropf angeschlossen werden; madame pflegerin ignorierte dabei wieder die krankenakte, und vor allem: hinweise des patienten auf den zustand seiner venen... 5 versuche des zugang legen; kein glück bis ich dann doch endlich in die notaufnahme durfte um dort den zugang im ersten versuch gelegt zu bekommen... dort erwähnte ich auch was passiert ist, und wurde von der pflegerin oben entsprechend empfangen; "was mir einfalle", ich sei respektlos, warum ich sie vor den ärzten so runterputzte, warum ...... ende der geschichte: offizielle beschwerde gegen die pflegerin wurde abgewürgt, die arbeitet weiterhin da, ich hatte ne längere venenentzündung und folgeprobleme im arm wegen deren versuche nen zugang zu legen, wir waren dicht an der körperverletzung (nicht nur wegem nicht-rufen des chirurgen)...

weiste was ich seitdem mache wenn ich zur kontrolle in's kh muss? nen intelligenz-test mit den pflegern; hab immer n stück papier mit, auf dem mein "venen-zustand" und der eintrittsgrund steht; die pflegerInnen müssen mir dann in eigenen worten sagen was auf dem zettel steht; stimmen die aussagen überein ist's ok, wenn nicht - tja, ist ne andere pflegerin zuständig...

w#eisnoichtPmehxr


(die angaben auf meinem zettel sind übrigens durch den hausarzt bestätigt, und stehen genauso in der krankenakte drin)

EIliza0x05


Hi Leute,

ich arbeite im Supermarkt an der Kasse in einer Kleinstadt, allerdings nur samstags.(studiere noch).

Hab aber jetzt im Juli(sowieso die 3 Jahre davor auch) Vollzeit gejobbt(also Ferial).

Ich muss sagen, dass es viele blöde aber auch sehr viele sehr nette Kunden gibt.

aber 2 Anekdoten aus dem letzten Monat habe ich auch zu erzählen.

1: Eine Kundin kommt mit einen Korb, welchen wir an der Kasse einsammeln müssen, zu mir. Ich will den Korb ausräumen und die Ware scannen.

Sie: ich brauche den Korb aber um die Sachen rauszutragen.

Ich: Ich darf den Korb leider nicht mitgeben, es geht sonst der Alarm los.

Sie: Aber ich brauche ihn, um die Sachen zum Auto zu bringen. Was mach ich denn sonst.

Ich: Sie können eine Tasche kaufen, oder dort vorne in der Backabteilung nach einem Karton fragen. Soll ich ihnen einen bringen?

Sie (total aufgebracht): Nein, dann lasse ich die Sachen hier.

Dann ist sie abgedampft.....

Ich kann nunmal nix dafür, dass ich die Körbe nicht mitgeben darf, aber es ist nunmal die Anweisung.

2: Ein Kunde will 2 Baguettes kaufen, auf denen groß AKTON steht.

Er: Wieviel kosten die denn, wenn da Aktion draufsteht.

Ich: Soviel wie auf dem Etikett steht, also 3,36.

Er: Aber hier steht doch Aktion, ich kenne das so, dass dann bei der Kasse die 50% Taste gedrückt wird, wenn da Aktion steht.

Ich: Nein, tut mir leid, aber dafür gibt es bei uns 50% Aufkleber.

Er: Das gibt es doch nicht dann nehme ich die nicht. (Er nimmt sie wieder vom Band und bringt dafür 2 andere.) Sehen sie, die sind viel größer und kosten nur 1,99 pro Stück. Das gibt es doch nicht dass so ein Baguette fast 4 euro kostet, wenn es in Aktion ist, wieviel kostet es denn sonst.

Ich: Das weiß ich leider nicht. Ich kann aber gerne nachfragen.

Er: Nein danke. (zahlt die andere Baguettes und haut ab)

Ansonsten amüsiere ich mich immer herrlich über Leute die mich fragen wie ich nur für so eine Abzockerfirma arbeiten kann(natürlich erst nachdem sie wieder gegangen sind).

Ich glaube, dass ich es schaffe immer freundlich zu bleiben. Ich kassiere nur nach Ladenschluss etwas schneller und spreche auch schneller, wenn es der letzte Kunde ist. Also eben diese Floskeln, a la hier ihr Retourgeld, dankeschön, auf wiedersehen.

Ich finde es allerdings unter aller Sau wenn die Kunden noch in den Kühlregalen wühlen, wenn die Rollos schon unten sind und noch nach irgendetwas ausgefallenem suchen. Oder sie eine Minute vor Schluss in den Laden stürmen und noch Großeinkauf machen wollen. Hatten da letzens eine Familie, die dann alle in verschiedene Richtungen ausschwärmten und auch als sie schon an der Kasse waren(zum Glück nicht bei mir) noch ständig wegliefen um noch was zu holen.

Ich verstehe es, dass ich vielleicht noch mal eben Brot oder Milch brauche, aber mir fällt doch nicht Samstag Abend kurz vor 18Uhr(ja bei uns in Österreich sind die Öffnungszeiten noch humaner) ein, dass ich noch einen Großeinkauf machen muss. Sorry, aber dafür habe ich kein Verständnis.

Und wir haben auch so ein Expemplar, das prinzipell JEDEN Samstag 5 vor 6 seinen Großeinkauf macht (Rentnerin). Aber ich ich werde mich hüten auch nur einen Ton zu sagen, oder unfreundlich zu sein.

Eine Kundin hat sich mal beim Chef beschwert, dass ich ihr 10 min nach Ladenschluss geholfen habe ihre Ware aufs Band zu legen, damit meine Kollegin schneller abrechnen kann. Das fand auch mein Chef lächerlich.

G@r1auamxsel


@ weisnichtmehr

...wenn mal jemand einen "Krankenhausfaden" eröffnet, wüsste ich auch ein paar haarsträubende Geschichten :=o

Mzr."Puscxhel


Den gibt es..Irgendwo.

Ist aber auch ziemlich eskaliert.

skui9x1


Ja da kenne ich auch genug Geschichten.

Erst wieder sowas Sonntag.

Ich arbeite als Köchin.Es war viel los an dem Tag. Meine Kollegin hatte Biergartendienst. Der eine Kunde wollte ne Bretzel haben, waren aber keine mehr da und es mussten erste welche aufgebacken werden, das haben wir den Gast aber gesagt das es leider eine Zeit dauert. Ja der gast wartet halt und plötzlich kommt der durch den Biergarten gestürmt, also den Thekenbereich, und dann rein in die Küche und macht der erstmal voll denn Aufstand. Wie dreist das ist.

GSourmedta


na wenn du medikamenten-anweisungen so liest wie meine beiträge wirste nicht alt im beruf..

Ich arbeite schon seit 8 Jahren nicht mehr in dem Beruf. Meine Konsequenz, weil mich der Job auch ankotzte. :-p

Riunkelmruebcxhen


oh mir fällt da noch eine Geschichte meiner Schwägerin ein. Die arbeitet in einem Kaufhaus in der Haushaltswarenabteilung.

Ein Kunde wollte von ihr ein gutes FKüchenmesser und sie zeigte ihm einige und gab ihm die dann, um zu gucken wie gut in der Hand liegen etc. pp. der Kunde wurde aus irgendwelchen Gründen immer ungeduldiger (großes Sortiment = viel Auswahl) und zog leider eins der messer aus der hand meiner Schwägerin. das Blut fing an zu tropfen und sie rief eine Kollegin für den Kunden und ging dann sofort los, ohne auf ihr Kollegin zuwarten, um ihre Hand zu verbinden.

Der Kunder fagte völlig empört wo sie denn nun hinwolle er hätte sich doch noch nicht entschieden :|N

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