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Kunden machen mich fertig, wen noch?

W}atqerlxi


Juhu, ein Faden, wo man sich über Kunden auskotzen kann ;-D! Kunden sind DOOF! Und ich bin ja eh nur noch Kunde im Internet oder im Lebensmittelmarkt, also ich mecker bestimmt niemanden voll. Leider haben aber nicht alle Leute Grips, sondern motzen, pöbeln und meckern gleich los. Aber ich bin mir sicher, dass die auch so drauf sind ohne Kunde zu sein. ;-)

Ich will nie wieder was mit Kunden zu tun haben (außer ich brauch dringend Geld, dann muss ich mir die wohl antun :°().

rfedzbikxer


Jaaaaa, endlich mal ein Thread, zu DIESEM Thema!

Ich war in meinem früheren Leben selbständiger Handelsvertreter in der Elektrobranche. 27 lange Jahre. Besuchte Fachhändler und sehr viele Baumärkte.

Unglaublich, was man sich da vom Personal bieten lassen mußte.

Ich muß das tief aus der Vergangenheit hervorkramen, weil ich seit 5 Jahren mein Leben völlig verändert habe und die Vergangenheit eigentlich verdrängt habe.

Immer jüngere Schnösel, die immer dreistere Forderungen stellten. Abteilungen, die völlig vernachlässigt wurden von ihrem Personal. Aber wenn der Vertreter kam, durfte alles erst mal aufgeräumt werden. Nachher sah man aus wie ein Schwein, reif für die Dusche, weil dicker Staub auf der Ware lag. Ist doch klar, daß sich sowas nicht verkauft. Ungepflegte Ware ohne Ende. Massenhaft kaputte Glühlampen in den Wohnraumleuchten, Regale durchwühlt und nicht wieder aufgeräumt.

Retouren nicht vorbereitet und müssen gemeinsam aus 4m Höhe vom Hochregal geholt werden. Das alles mit Anzug und Krawatte.

Und dann reden wir über die Warenrückgaben wegen Verfehlung der Umschlagsgeschwindigkeit (kein Wunder, in diesem Sauladen!)

Terminevereinbarungen galten anscheinend meistens nur für mich. Also unendliche Wartezeiten für meine Verkaufsgespräche. Dann, endlich im Gespräch, keinerlei Ersatzpersonal, sodaß Gespräche meist schon nach einem Satz wieder von Kunden gestört wurden. Netto-Gesprächszeit 15 Minuten, Aufenthalt im Markt 2 Stunden!

Und der nächste Kunde, bei dem Du einen Termin hattest, ist wegen Schichtwechsel schon nach Hause gegangen oder ist nun ganz allein in der Abteilung und hat leider keine Zeit für Dich. Was? Du bist extra 200 km hergekommen, weil er nur Dienstags Zeit hat, und Du eigentlich am Dienstag ganz woanders bist? Dein Pech, kannste eben nächsten Dienstag wieder kommen. Und zu allererst müssen sowieso die Warenrückgaben bearbeitet werden, und erst, wenn das mit mehreren Unterschriften (sorry, der Marktleiter ist zur Pause)erledigt ist kannst Du ans Verkaufen denken (sorry der AL muß jetzt erst seine Pause nehmen).

Anschließend den Auftrag von 3 Wichtigtuern abzeichnen lassen inklusive schikanöser Wartezeit (locker halbe Stunde) und blöder Diskussion über Besuchszeiten-Regelung, Rücknahme-Vereinbarungen, Retouren-Bearbeitung, Sonder-Geschenke wegen "hohem Umsatz" (daß ich mich nicht totlache!!!) etc. etc.

Diskussionen mit karrieregeilen kleinen Marktleitern sind das allerletzte.("Sie müssen sich schon entscheiden, ob Sie weiterhin unser Lieferant bleiben wollen").

Mich hat das alles so sehr angekotzt, daß ich fast mit der Pistole in die Läden reingegangen wäre. Habe dann mein Leben umgekrempelt.

Ich arbeite jetzt nur noch im familieneigenen Wald. Über mir nur die Vögel. Ich teile meine Zeit ein, wie ich möchte. Arbeite oft bis zu Umfallen, bin aber glücklich, weil ich diese Ar............ nicht mehr ertragen muß.

Sind denn heute die meisten Menschen alles Ar............... ? {:(

r6e{d4bFikxer


Ach ja: Auch ich will niiiiieeee wieder was mit gewerblichen Kunden zu tun haben.

rAedbikxer


Ach ja: Auch ich will niiiiieeee wieder was mit gewerblichen Kunden zu tun haben.

k8leqineBe@rtaU83


Und ich bin ja eh nur noch Kunde im Internet

Arbeitet man damit nicht gegen seinen eigenen Berufszweig??

A{lfaKxS


Hallo,

Thema Gewerblich:

Bei mir sind das Handwerker,die das Material selbst verbrauchen,da gibts meistens nicht mal einen schriftl. Auftrag!

Da heisst es :" Ja Jung,geh mal ins Lager,weisst doch wos steht,dann schick rüber,was wir brauchen!"

Mit Baumarkt möchte ich nichts zu tun haben,der dortige "Geschäftsführer" ist eh Marionette,darf selbst nichts entscheiden,nur auf seine Mitarbeiter einprügeln.

Mein "Chef" war dumm wie ein Toastbrot,wusste z.b nicht,was "aufdoppeln" ist oder worin sich Bohrer unterscheiden....

Tja,so ist das,wenn man früher Gemüse verkauft hat.... ;-)

lg:

Andy

MAaynana


Ich kenne so etwas gar nicht. Egal, wo ich hinkomme, begegnen mir die Verkäuferinnen mit: Hallo Frau Mayana, wie geht es heute? Geht es ihnen gut, ist das Wetter nicht schön? Ich kenne nur freundliche Verkäuferinnen.

Das liegt eindeutig an denen. Und die verdienen sicherlich nicht viel. Sie sind am Kunden interessiert, sie haben Spaß an der Sache.

Mit einer negativen Einstellung und der dazu passenden unfreundlichen Miene wird man auch sicherlich nur griesgrämiger. Wieviel trägt da die eigene Einstellung zu dem Erleben bei ???

Ich bekomme sogar öfter in meiner Bäckerei den Kaffee geschenkt, den ich dort trinken möchte. "Geht auf's Haus" höre ich andauernd. Auch dort nur fröhliche Menschen.

Diese zumeist Verkäuferinnen habe ich noch nie nörgelnd erlebt. Die haben wohl eine bessere Einstellung zu ihrem Job.

RdunXkelruKeibchen


Sind wir denn nicht alle irgendwo Kunden ???

Irgenwo ist man auch selbst ein Kunde. Ich denke man sollte jeden Menschen mit Respekt behandeln. Ich mag auch keine Kunden die mich von oben herab behandeln, nur weil sie der Meinung sind etwas besseres zu sein. :-(

Am besten sind immer noch Kunden, die den "Mist" selbst zuverschulden haben. Aber nein es sind immer andere schuld, man selbst macht ja keine Fehler. >:(

Denkt alle daran, ihr erwartet von euren Kunden fair behandelt zu werden, also behandelt Verkäuferinnen etc., so wie ihr behandelt werden möchtet. Die meisten sind nur ausführende Kraft und können teilweise nichts für bestimmte Situationen (z.B. wenn etwas ausverkauft ist) ;-)

Gcraugamsel


@ Mayana

so paradiesisch erlebe ich das Einkaufen auch im Kleinststädchen, wo ich wohne. Dort kennt jeder jeden und niemandem käme es in den Sinn, die Kundschaft oder das Verkaufspersonal schlecht zu behandeln.

Die Zustände, die in diesem Faden zumeist beschrieben werden, "gehören" wohl in die Grossstädte oder in gesichtslose Agglomerationen.

Als ich mal eine zeitlang wegen schwerer Krankheit nicht einkaufen gehen konnte, bekam ich einen Anruf aus dem Laden, wo ich alle Milchprodukten einkaufe: -Frau Grauamsel, sie sind schon so lange nicht mehr vorbeigekommen. Wir haben gehört, dass sie krank sind. Können wir etwas vorbeibringen??

NIE hätte ich mich "getraut" um Heimlieferung zu bitten, da das Personal (wie hier schon oft ausgeführt) auch mal Feierabend will. Aber ich nahm nach dem netten Anruf das Angebot gerne an. Der Geschäftsführer kam persönlich mit der Ware!

gXrrr


Ich arbeite im Moment im Büro (Gott sei Dank) aber wie ich vor vier Jahren meinen Schulabschluss in der Tasche hatte habe ich keinen Job gefunden und habe schließlich als Verkäuferin /Vollzeit gearbeitet und das für cirka zwei Jahre, am Anfang war ich auch sehrwohl!!! mehr als motiviert, ich war freundlich und zuvorkommend aber das hat mit der Zeit immer mehr nachgelassen und ganz ehrlich, dass ich unfreundlicher wurde lag an den Kunden, ich muss es einfach so sagen. :)z

Ich wurde oft von oben herab behandelt, so als wäre ich total dumm(nur eines von sehr vielen Beispielen: reservieren Sie das für Frau Müller, Müller schreibt man mit doppel-ll) Hallooo ???

Beispiel: Kundin sagt zu mir: Holen Sie mir die Kette aus der Auslage, die mit der Perle(zur Info da lagen 20ig Ketten mit Perlen)

Ich: Könnten Sie mir die Kette vielleicht zeigen ??? ??? ?

Kundin: Mein Gott, die Kette mit der Perle, sind sie Ausländerin und verstehen kein Deutsch ???

Ich könnte hunderter solcher Beispiele aufzählen,... :)z :)z :)z

Da darf man dem Kunden ja nicht einmal etwas draufsagen, ich bin der Meinung wenn man das Jahre lang so "schluckt" kann man davon sicherlich krank werden.

Gar nicht davon zu reden das die Bezahlung Sche..... war und die Arbeitszeiten genauso.

Viele Kunden kamen rein und haben gegessen, geschmatzt, kamen eine Minute vor (Kassaschluss hinein), haben sich aufgeregt wenn etwas ausverkauft war(was kann ich dafür ???) ICH SAGE NUR : Einmal Verkauf und niemals wieder!!!

:)^ Respekt denen die sich als Verkäufer jeden Tag hinstellen müssen. :)^

MqayDana


Nun ja, meine Stadt hat mal kurz über eine Million Einwohner. Und trotzdem werde ich überwiegend freundlich bedient. Und wenn es sein muß, auch beraten. Unfreundlichkeit ist wirklich die absolute Ausnahme.

G9rauammsel


@ Mayana

... vermutlich Stuttgart! Da war ich letzten Dezember eine Woche in den "Ferien" (half einem Freund den Umzug vorbereiten) und staunte, wie zuvorkommend und freundlich das Personal in den Grossverteiler-Läden war. Als ich lange genug verzweifelt einen Artikel suchte, und gerade ein junger Mann mit einem Rolli voller Ware vorbei eilte, fragte ich diesen, wo diese spezielle Sauce wohl zu finden ist. Stell' Dir vor: der führte mich sogar zum Gestell, damit er sicher sein konnte, dass ich die Sauce auch finde! Dann sagte er noch, dass sie mehrere Fabrikate dieser Sauce hätten und welche ER die beste fände. Selbstverständlich habe ich dann genau die genommen. Sie war auch wunderbar!

DlickiDiDckDi7ckxens


Deutschland scheint eine Servicewüste zu werden!

Ich hab das Gefühl, das war es schon immer.

Bin zwar noch jünger, aber ich glaube nicht, dass es früher besser war.

Und ich bin ja eh nur noch Kunde im Internet

Hat Vorteile und Nachteile.

Nix mit Beratung.

Kunden sind DOOF!

Und passende Antwort darauf:

Sind wir denn nicht alle irgendwo Kunden

Stimmt genau!

Sbho"jo


Ich habe während meines Studiums unter anderem im Verkauf gejobbt, und klar, es gab eine Menge Vollidioten. Allerdings gibt es die auch, wenn man ihnen nichts verkauft. Das sind dann die, die sich gern vordrängeln, die, die überall im Weg rumstehen oder sich in der Bahn trotz vieler leerer Plätze ohne Vorwarnung auf die neben einem liegende Tasche fallen lassen, oder solche, die alles und jeden mit anderer Meinung bedrängen ("Vegetariersein ist doch Quatsch"/"Also, in MEINER Jugend ..."/"Ich finde das unmöglich, dass Sie Ihren Hund auf den Gehsteig scheißen lassen!" (wenn man längst mit der Tüte danebensteht, um den kleinen Unfall wegzuräumen) - die Menschheit ist nun mal keine Vorzeigespezies. Meistens sind es dumme Leute, die einen "behandeln", als wäre man blöd (wunderbares Beispiel ist die Perlenkette-Story). Die laden natürlich ihr Weltnichtverstehen gern auf jemand anderem ab, statt sich einzugestehen, dass sie leider nicht die Allerhellsten sind und schon wieder was nicht gerafft haben.

Es ist superschade, dass manche Leute so gedankenlos sind. Ich habe das allerdings nie persönlich genommen. Es war mir genau einmal zu viel, und da habe ich dem Kunden gesagt, dass sein Ton unangemessen sei und ich nicht bereit bin, ihn zu bedienen, dass ich aber gern meinen Vorgesetzten hole, damit er sich um sein Anliegen kümmert. Der Typ hat sich sogar entschuldigt.

Ich finde es absolut berechtigt, das Verhalten einiger Leute daneben zu finden, und drüber zu lästern und die neuesten Geschichten von Knallkunden auszutauschen gehört unbedingt zur Seelenhygiene. Wenn es einen aber darüberhinausgehend wirklich belastet und man sich persönlich angegriffen, gekränkt oder sogar herabgewürdigt fühlt, dann ist man in diesem Beruf, der einen mit den Unzulänglichkeiten unserer Spezies tatsächlich in besonderem Maße konfrontiert, tatsächlich nicht gut aufgehoben.

d2easptxgt


da habe ich dem Kunden gesagt, dass sein Ton unangemessen sei und ich nicht bereit bin, ihn zu bedienen

wenn er den ton nicht ändert.

ist auch eine variante,um dem"kunden" sein verhalten aufzuzeigen.

denn das ,in situationsveränderter form,bekommen leute öfters von mir zu hören,da es nicht nur der kunde betrifft ;-)

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