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Kunden machen mich fertig, wen noch?

SPcarxo


Deshalb frage ich bei Kunden mit Flaschenbon immer erst "Ist das alles bei Ihnen?", bevor ich die Summe zunächst entgültig mache und den Bon abziehe. So auch bei ihm. Die meisten verstehen dann erstmal nicht, warum ich frage, ob das alles sei... Und sagen dann noch "Na, den Flaschenbon noch!" Da komme ich mir manchmal schon dumm angemacht vor, weil die mich behandeln, als sei ich blöd. Zumindest wissen unsere Stammkunden das schon und das "Alles" ist eine höfliche Floskel, die bekannt ist und meist mit "Ja, danke" beantwortet wird – wenns höflich ist. Nun aber zum eigentlichen Unhöflichkeitsfall.

Wir haben immer sehr viele Alkoholtrinker über den ganzen Tag im Laden. Abends kommen sie noch öfter, weil sie Angst haben, nach Ladenschluss keinen Schnaps und kein Bier mehr zu bekommen. Ein Mann, den ich vom Sehen her schon kenne (der kommt 3-4 Mal täglich und kauft etwa 5 Bier), stand gerade bei mir und wollte bezahlen. Er hatte einen Flaschenbon dabei.

Oh, hier ist was durcheinander geraten, weil ich zwischendurch die Abschnitte sinntechnisch anders zusammengefügt hatte.

Grundaussage: Alkoholiker kommt einkaufen, will bezahlen, hat Flaschenbon und will Kassenbon mitnehmen, Missverständnis, er wird total wütend und vergisst sein Bier. Kommt später wieder und tut so, als sei ich daran Schuld, obwohl er sich nicht mal klar ausgedrückt hat.

S}cLaro


Oder auch gerne – hatte mal nen Jugendlichen, der kam fast täglich und kaufte IMMER irgendwelchen Kleinkram für 1-3 € gesamt. Und hat IMMER mit Karte bezahlt. Tja, blöd nur, dass wir keine Vorschriften haben, ab wann wir EC-Karten nehmen dürfen/müssen. Also habe ich keinen Grund, das auszuschlagen und muss es so abrechnen. Und wenn die Freunde von ihm gesagt haben "Boah Alda, bist du peinlich, zahlst sowas mit ner Karte" (wörtliches Zitat), sagt er nur "Joa is ja nich mein Problem, ne? Muss ja zeigen, was ich hab"

Und dahinter "seriöse" Kunden, die vielleicht auch nicht ewig Zeit haben und grummeln... Aber ich muss die Karte ja so oder so annehmen...

CQataWillxows


Ich krieg immer die Krise, wenn der Opa vor mir 8,67€ bezahlen soll und dann 67 Cent in Ein-Cent-Stücken raussucht %-|

SOcarxo


Zu dem Kleingeld – nehm ich gerne, wenn es keine 5 Minuten dauert. Viele ältere Leutchen lassen mich auch in ihrem Kleingeld rumwühlen, weil sie wissen, dass es bei mir blitzschnell geht. Die halten mir dann gleich ihre Börse hin, wenn ich nach Kleingeld frage.

Aber würde ich nicht manche Kunden nach kleinem Zusatz fragen, würde ich mit meinen Kleingeldrollen nicht mehr hinkommen... Und dann dieses Desaster umzubrechen und die Chefin zu rufen... Das dauert alles so lange. Denn die meisten Kunden ziehen bei 10,64 € faul nen Zwanziger raus und denken, damit hat sichs und sind ganz überrascht, wenn ich nach 64 Cent frage. Aber die machen den Unterschied. Und wenn mir irgendwann das Kleingeld ausgeht, habe ich ein großes Problem. Ist mir anfangs öfter passiert, aber jetzt denke ich ökonomischer.

Eine sehr viel Bier konsumierende Frau (Seltenheit bei uns, ist glaube ich die einzige Weibliche) kommt auch ab und zu und knallt mir ihre ganze Centsammlung für 6 Bier aufs Band (!). Und sagt, sie müsste ja mal ihre Börse erleichtern. Was denk ich mir dabei? ("Würden Sie besser bei jedem Einkauf mit Ihrem Geld wirtschaften, dann hätten Sie das Problem mit dem überschüssigen Kleingeld nicht!")

Und überhaupt, wegen des Ausrufezeichens hinter "Band". Wir haben doch eine Schale für das Geld, wo man Münzen und Scheine reinlegt... Aber so viele Kunden kippen ihren Portemonnaieinhalt aufs Band... Und beschweren sich dann, wenn jemand hinten am Band rumfummelt (was ich nicht sehe, weil ich mit Kunde beschäftigt bin) und das Band wieder losrollt. Diese armen, hilflosen Menschen können nicht mal die einfachsten Regeln beachten... Und nein, die sind nicht alle so alt und schwach, dass sie das Geld nicht oben reinlegen können. Und dann habe ich längst passend Kleingeld rausgesucht und die Hälfte liegt noch auf dem Band, der Kunde sammelt das gaaaaanz langsam ein und ich weiß nicht wohin mit den ganzen Waren des nächsten Kunden, alles ist blockiert, ich kann das Band nicht laufen lassen...

Oh, ich fühle mich in diesem Faden zuhause. :-D

CZatWwillows


scaro

Bitte meeeehr davon ;-D ;-D ;-D Es ist so lustig :p>

c{hnoLpf


Ach ja, die lieben Kunden... Ich hab ne Zeitlang in einem Kaffeehaus gearbeitet und was man da so erlebt ist unglaublich. Ich hätte es mir auch aufschreiben sollen, viel kurioses, witziges und dämliches hab ich (im letzten Fall zum Glück) vergessen.

Ich konnte es nicht ausstehen wenn man das Geld einfach auf die Theke knallt. Na danke, jetzt darf ich all die Münzen aufklauben. Leider hatte ich nie den Mut dann mit dem Rückgeld dasselbe zu tun.

Ein witziger Dialog

Ich" Guten Tag, was darfs bei ihnen sein?"

Gast " Ich hätte gerne einen Cappuccino, aber ohne Schaum"

Ich "Ja ääh also, einen Café Latte?"

Gast "Nein, einen Cappuccino ohne diesen Schaum oben drauf!"

Ich " Wissen sie, der Cappuccino besteht zu einem Drittel aus Schaum, der Café Latte ist das gleiche, nur mit weniger Schaum"

Gast "Neeeein, ich will einen Cappuccino ohne Schaaauuum!"

und so ging das weiter %-| Naja, hab dann irgendwann gesagt okeeee Cappuccino ohne Schaum, meiner Mitarbeiterin (leise :-D) Cafe Latte durchgegeben und siehe da, er war mit seinem Getränk zufrieden! ;-)

SBcaxro


CatWillows, ich habe erstmal das zusammengetragen, woran ich mich seit Beginn meiner Arbeit dort erinnern kann (Arbeite seit August letzten Jahres dort). Leider bekomme ich in den letzten Monaten so wenige Stunden (und die meisten in anderen Filialen als Ersatz für kranke Mitarbeiter), dass ich wenig beisteuern kann.

Einmal davon war ich wie gesagt in einem anderen Markt tätig und gerade an diesem Tag musste natürlich das Kartenlesegerät ausfallen. Totalzusammenbruch. Telefon funktionierte auch nicht mehr, das heißt, meine vorübergehende Chefin konnte das Problem nicht sofort lösen.

Was hat sie gemacht? A4-Zettel ausgedruckt (dass Kartenzahlung momentan aus technischen Gründen nicht möglich ist) und überall im Laden aufgehängt. Ich war der Ansicht, dass man das als Kunde schon mal übersieht, aber ich hätte ja nichts sagen können, weil ich als billige Aushilfe ja nicht das Maul aufreißen darf.

Resultat war, dass so ziemlich jeder Kunde diese Zettel übersehen hat und an der Kasse habe ich die meisten gefragt, ob sie mit Karte oder bar zahlen, und alle "Mit Karte, wieso"

Und ich: "Haben sie die Aushänge nicht gelesen? Wir haben leider gerade einen technischen Defekt, Karte funktioniert nicht. Irgendwas stimmt mit dem System nicht."

Und dann haben sie entweder ganz viele Produkte bei mir gelassen, damit sie bar zahlen konnten... Oder sie hatten kein Bargeld mit und ich bat sie, den Wagen stehenzulassen. Hab dann die Hälfte meiner Arbeitszeit damit verbracht, Waren zurück in die Schränke zu räumen. War notwendig, weil vieles aus der Kühl- und Tiefkühlabteilung ist.

Ich selbst halte es ja so, dass ich nur im Notfall bei extremen Verrechnungen mit Karte zahle. An diesem Vorfall konnte man herrlich sehen, wie hilflos die Leute ohne ihre EC-Karten sind. Und wie selbstverständlich das gehandhabt wird, dass man Großeinkäufe macht und keine 10 € in der Tasche hat...

EIhemalige#r NutzeMr (#875x46)


Aber im Schichtdienst hat man doch VOR der Arbeit Zeit einzukaufen...?!

Nö.

Da bringe ich Flaschen weg zu Laden A, also kann ich auch nur in A einkaufen und nicht in B, ich putze, bringe Altpapier weg, aktuell bereite ich einen Umzug vor, d.h. ich fahre ständig an den neuen Wohnort (Probe arbeiten; Arbeitsvertrag; Makler; div. Unterschriften).

Bei uns wechselt grad ständig das Wetter, da hab ich tagsüber Kopfschmerzen und schlafe gerne länger, mein Gehirn ist eh matsche.

Wenn ich schon eine Spätschicht habe, 7,5 Stunde ohne Pause, und anhand der unmittelbar vorangehenden Schichten abschätzen kann, dass es unglaublich stressig wird – dann schlafe ich auch gerne so länger und gehe nach der Arbeit schnell einkaufen.

Wo ist das Problem?

Ich arbeite bis 21 Uhr, der Laden hat bis 22 Uhr offen und liegt auf meinem Heimweg. Bei pünktlichem Feierabend bin ich (hingefahren, eingekauft) um 21.30 uhr aus dem Laden raus, passt doch dicke. Warum sollte ich vor der Arbeit extra hinfahren/hingehen (besitze kein Auto) wenn es bei der Heimfahrt mit der Bahn doch auf dem Weg liegt?

E{hegmalige^r Nutz9eBr (#8A7546x)


Da der Laden sowieso auf hat, ich nichts von der Theke kaufe gibts da eh nicht,, keinen Dreck mache und pünktlich vor 22 Uhr gehe (bzw. weit davor), sehe ich das Problem nicht... Der Laden hat bis 22 Uhr auf, also kann ich doch auch um 21.15 Uhr noch einkaufen gehen...

":/

H,elia 80


Ich arbeite unter anderem auch in einer Gymnasium Mensa und verkaufe dort das Essen.

Die Kinder und Lehrer müssen das Essen am Tag zuvor online bestellen, das Geld wird dann von ihrem Konto abgebucht. Also zumindest schonmal keine Kleingeldzählerei. (Wir haben in begrenzter Anzahl auch Essen zum Nachbestellen dabei, es kann ja immer wieder mal sein dass jemand nicht ins Internet kommt oder das System nicht funktioniert).

Aber dafür arogante Lehrer und verwöhnte Kinder. %-|

Nein, es sind nicht alle so, es sind auch viele nette dabei. Die bestellen brav ihr Essen, kennen auch mal ein "Danke" oder "Bitte" oder "Gut hats geschmeckt"

Aber einige von denen könnte ich echt an die Wand klatschen.

z.B. die Referendare. Bestellt wird grundsätzlich nichts, dann kommen sie immer kurz bevor wir zumachen und wollen dann noch nachbestellen. Wir haben schon immer mehr Essen dabei, aber halt nicht unbegrenzt und wenn was aus ist, ist es halt aus.

Aber nein, immer zu spät kommen, nie bestellen und dann rumnölen wenn keine vegetarische Mahlzeit mehr da ist. %-|

Andere bestellen nicht, kommen und verlangen dann gleich doppelte und dreifache Portionen weil sie den Kragen nicht vollbekommen.

Die größte Herausforderung ist allerdings das Geschirr abräumen, das müssen die Kinder nämlich selbst machen. Himmel, Arsch und Zwirn! Ich hab nichts gegen Kinder, ich mag sie sogar, aber wenn 100 Kinder ihr Geschirr abräumen sollen wirds anstrengend.

Gottseidank gibts da noch die resolute Pausenaufsicht. ]:D

Die Kinder können auch per Internet ihre Beschwerden loswerden. Wünsche und Lob natürlich auch. Einer hat uns mal vorgerechnet wieviel mehr er für das gleiche Geld beim Metzger bekommt. %-| Ein fünftklässler wohlgemerkt!

Auch die Lehrer meinen oft sie sind was besseres. Eine hat mal einen lateinischen Spruch abgelassen als sie in der Schlange stand und es ihr zu langsam ging. Dummerweise hab ich sie verstanden. >:( Tja, seitdem ist Schluss mit Extrawürsten und extragroßen Portionen.

Es gibt auch Lehrer, die wenn mich privat auf der Straße sehen gucken sie demonstrativ zur Seite, als wäre es eine Schande Küchenpersonal zu sehen. Aber halt nicht alle, einige grüßen auch und lächeln kurz. Das freut einen dann schon.

Die Nachspeisen haben wir in der Kühltheke stehen. Da wird auch fleissig geklaut wenn wir grad mal nicht hinsehen. Aber wir sehen sie meistens doch. Find ich unverschämt, die bräuchten ja nur zu fragen. Normal ist eine Nachspeise beim Essen dabei, und wenn einer kommt und fragt ob er noch eine zweite haben kann, bin ich die letzte die dann nein sagt.

Aber nicht alle sind so, gottseidank. Die meisten Kinder sind schon lieb. Sagen schön danke und bitte, räumen ihr Geschirr brav weg und freuen sich wenns Spaghetti gibt. Und für die haben wir dann natürlich auch mal ein Eis oder Gummibärchen dabei. ;-) Das gibts dann als Belohnung wenn ich sehe dass sie auch mal das Geschirr von anderen mitwegräumen. Also von denen die alles einfach stehen und liegen lassen. (Besonders bei den Kleinen fördern wir das sehr, wir haben sie ja noch ein paar Jahre an der Schule. Nennen wir es einfach Jungendarbeit ;-D )

Manchmal sind sie ja auch zum lachen. z.B. als in der Faschingszeit plötzlich ein Engel, ein Punker oder eine Hexe vor mir standen und ich fragte grinsend: Seid ihr nicht eine Woche zu früh dran? Unsinnger Donnerstag ist doch erst nächste Woche? Darauf die Kleinen ganz kleinlaut: Das haben wir heut früh auch gemerkt.. ;-D

m\ari>e-jaxna


Interessanter Faden ....

hab natürlich nicht alles gelesen. Glaub ich Euch, was Ihr alles erlebt. Nur denke ich, dass es allgemein die Menschen sind, die sagen wir es mal nett ausgedrückt - immer merkwürdiger werden. Mag's nicht so, wenn man die Leute in Schubladen steckt. Hab mal auf einem Klassentreffen eine ehemalige Mitschülerin getroffen, die Lehrerin geworden ist. Sie erzählte mit der Brille auf der Nasenspitze auch Anekdoten aus ihrem Alltag. Danach dachte ich: O.k., es gibt 2 (nein 3) Sorten Menschen: Lehrer (die Guten und Intelligenten) und Schüler nebst ihren Eltern (die Bösen und Blöden).

Aber Ihr seht es natürlich aus Eurer Sicht, ist ja auch das Thema des Fadens.

Ich finde, es gibt sehr freundliche Menschen sowohl unter den Verkäufern als auch unter den Kunden. Genauso wie es die "Merkwürdigen" auf beiden Seiten gibt. Ich persönlich (nicht im Verkauf beschäftigt) halte es so, dass ich mit den Leuten so umgehe, wie ich auch von ihnen erwarte, dass sie mit mir umgehen. Mein Umfeld kann z.B. nichts dafür, wenn ich schlecht geschlafen habe, mir was weh tut, ich mich gerade über jemanden geärgert habe usw..

Einmal habe ich Folgendes in einem Laden erlebt: Ich habe mir ein Teil auf dem Bügel vom Ständer genommen, um es anzuschauen. Aus Versehen oder weil ich einfach gar nicht darüber nachgedacht habe, hab ich den Bügel dann "andersherum" wieder hingehängt. Zwei Verkäuferinnen waren um mich herum beschäftigt. Sagt doch die eine in dem Moment -schön laut natürlich-: "Siehste, hab ich doch gewusst!" Und mir wurde dann ziemlich unwirsch demonstriert, wie die Klamotte richtig zu hängen hat. Tja, was soll ich als Kunde dazu sagen ? Leider ist man ja in dem Moment öfter erstmal sprachlos. Der Laden hat Kunden nicht nötig und die Dame hat offensichtlich ihren Beruf verfehlt - ein anderes Fazit kann ich da nicht ziehen.

Auf der anderen Seite gibts bei uns ein Geschäft, da muss es seitens der Kunden sowas wie ne Massensdynamik geben. Einer schmeißt oder hängt Klamotten irgendwo hin, bis bergeweise Unordnung herrscht. Besonders schlimm ist es oft in der Schuhabteilung. Schuhe werden anprobiert und wenn sie nicht genommen werden, an Ort und Stelle fallengelassen, so dass kein Mensch mehr durchkommt. Es sind schon Aushilfen extra damit beschäftigt, die Schuhe körbeweise wieder einzusammeln und in die Regale zu stellen. Da hab ich neulich zu der aufräumenden Verkäuferin gesagt, dass ich das schlimm finde und nicht nachvollziehen kann.

Nicht passende Sachen werden ja auch zunehmend in den Kabinen hängen gelassen, auch wenn es extra Ständer dafür gibt. Das finde ich auch unmöglich. Man betritt eine Umkleidekabine und alles hängt voll.

Wie gesagt, es gibt solche und solche - auf beiden Seiten.

*:)

cDhrkissyxlay


Ich arbeite auch im Einzelhandel, zuerst Klamotten, danach Schuhe und jetzt bald wieder Klamotten... Habe aus sehr gutem Grund wieder "zurück gewechselt" %-|

Was mir da teilweise für Kunden begegnet sind geht gar nicht. Vor allem Eltern die für ihre Kinder Schuhe kaufen und davor erstmal den halben Laden verwüsten (Schuh grundsätzlich jeden in die Hand nehmen, wenn er nicht gefällt runterwerfen, etc.) ich habe bisher nur ganz selten erlebt das ein Kunde alles so aufgeräumt hat, wie es davor war. Wenn man "mal" einen anprobierten Schuh incl Karton stehenläßt, kein Thema, aber wenn sich das alles stapelt und man erstmal jeden Schuh im falschen Karton vorfindet und mindestens ne halbe Std braucht um das Chaos zu beseitigen ... :-X

Am schlimmsten fand ich aber Leute mit sogenannten sozialscheinen. Wohnen alle im asylheim keiner kann deutsch etc. Da gibts dann eben zur normalen monatlichen unterstützung noch je für Sommer und Wintersaison Gutscheine (für eine vierköpfige Fam. über 600€ :-o ) und die kamen dann an die Kasse mit ihrem Haufen, das Geld auf dem Schein war schon fast aufgebraucht (hätte also nicht gereicht) und mach das erstmal wem klar der eh kein Wort versteht... Da bist du am Ende der rechtsradikale Idiot!

Alles in allem gibt's auch sehr nette und liebe Kunden mit denen das arbeiten richtig Spaß macht... Sonst hätte ich es schon an den Nagel gehängt :=o

mcari@e-jana


chrissylay

Wie mich zum Beispiel :=o :)z ;-D

cWhrissxylay


marie-jana

so sollte es immer sein ;-) :)=

an.fisxh


Mensa ist echt der Job aus der Hölle, oder? Die Mensamitarbeiter/innen bei mir an der Uni wirkten jedenfalls immer recht gequält und bei der eiligen Massenabfertigung kann man das auch verstehen. 50mal hintereinander zu fragen: "Kartoffeln oder Reis?" und bei jedem zweiten Mal ein: "Öh, was? Das gibts beides? Ach sooo – mal sehen..." zurückzubekommen, inklusive genervter Mitwartender und über allem der liebreizende Lärmpegel von ~ 100 Leuten – uff, mich würde mal nach zehn Minuten zusammengerollt unter der Spüle finden.


@ Scaro

An diesem Vorfall konnte man herrlich sehen, wie hilflos die Leute ohne ihre EC-Karten sind. Und wie selbstverständlich das gehandhabt wird, dass man Großeinkäufe macht und keine 10 € in der Tasche hat...

Es ist ja auch selbstverständlich. Gegen Systemausfälle kann niemand etwas tun, aber davon ab find ich EC auch völlig selbstverständlich. Ich hab sehr selten mehr als ein paar Cents bar dabei.


Ich hab auch mit Kunden zu tun, aber zum Glück nicht hauptsächlich und ich muss auch nichts verkaufen. Richtige Horrorkunden gibts hier selten – etwas anstrengend sind die Herren und Damen Professoren, die Sonderbehandlung erwarten (gibbet bei mir nicht, vor mir sind alle gleich 8-) ). Eine spezieller Herr sorgt immer dafür, dass mit einem Mal alle Mitarbeiter verschwunden sind, bis auf den armen Depp, ders nicht rechtzeitig mitbekommen hat und ihn versorgen muss. Seine Deutschkenntnisse sind bescheiden, seine Wünsche eigentlich auch, aber sein Mitteilungsbedürfnis dafür umso größer. Und er liebt uns.. er liebt uns.. seufz.

Und bei manchen Kunden, da geht zusammen mit der Tür auch gleich die Sonne auf. :-)

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