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Fachabi und Mathe, wie soll das nur werden?

ttogepxi hat die Diskussion gestartet


Ach ihr Lieben,

mir gehts grade so mies, obwohl ich mich eigentlich freuen sollte: Das erste Jahr des Berufskollegs mit 2,1 Schnitt abgeschlossen, nun nächstes Jahr Fachabi, da ich schon für's zweite Jahr des Berufkollegs angenommen wurde & dann endlich ins langersehnte Studium.

Aber schon heute, obwohl ich grade mal 2 Wochen Ferien habe, habe ich schon wieder Angst vor der Schule: wegen Mathe! Es klingt so lustig und klischeehaft, ein Mädchen das kein Mathe kann, das ist doch das normalste der Welt!

Tja, schön wär's.

Ich kämpfe wirklich. Jede Gleichung die ich auf Papier bringen soll, ist mein persönlicher Mount Everest. Geraden, Gleichungen, Parabeln, Nullpunkte, Schnittstellen- schon allein die Gedanken werden von Herzrasen und Angst begleitet. Egal wie viel ich lerne oder wie aufmerksam ich bin- es wird einfach nichts. Lerngruppen mit anderen Schülern? Das funktioniert nicht, selbst die schlechtesten verstehen noch mehr als ich & das obwohl ich sicher nicht doof bin.

Deutsch, Englisch, Bio, GGK- all das geht mir leicht von der Hand- aber bei Algebra hört's auf. Ich muss um ne 5 schon bangen, es ist echt grausig.

Aber mit ner 5 fällt man doch durch die Prüfung, wenn mich nicht alles täuscht.. & davor habe ich soo Angst. Ich würde an einem einzigen Fach scheitern beim Fachabi.. & das tut so weh.

Wie kann ich mir helfen? Wie soll ich aus diesem schwarzen Mathe-Loch rauskommen? Möchte schon heute deshalb nicht zur Schule gehen :|N

Antworten
Kriss.Mhe.Im.Ixrish


Wie wärs mit professioneller Nachhilfe? Könntest du ja mal ausprobieren ob du damit klar kommst.

Mehr, als dir das alles von jemanden erklären lassen und üben, üben, üben wirst du da nicht machen können.

t=oge}pi


Professionelle Nachhilfe hatte ich auch mal, hat auch ein bisschen geholfen, nur mir ist es echt schon peinlich wie gering mein Matheverständnis ist. Und Nachhilfe ist so unglaublich teuer!

Wenn mir gar nichts anderes übrig bleibt, werde ich wohl müssen. Hab auf Tipps & Leidensgenossen gehofft {:(

k1ess'y17


Hallo togepi,

ich bin nur ein halber Leidensgenosse...

mein Matheverständnis ist auch nicht grandios...

Trotzdem habe ich mein Fachabi geschafft, und das sogar innerhalb eines Jahres und mit einem Schnitt von 2,0... (hab erst eine Ausbildung gemacht und dann BKFH)

Bevor das Jahr los ging hatte ich auch riesig Panik vor Mathe... Alles andere, dachte ich mir, würde ich schon irgendwie packen...

Das Problem in Mathe ist einfach, dass man sich wahnsinnig schwer tut, wenn gewisse Grundlagen fehlen. Deshalb habe ich alte Unterlagen aus Realschulzeiten rausgesucht und erstmal gaaaanz einfache Gleichungen gelöst, bis ich dabei ein wirklich sicheres Gefühl hatte. Und dann habe ich das Ganze einfach mal auf mich zukommen lassen...

Was mir sehr geholfen hat, war das "Mathe-Themenheft", das unser Mathelehrer mit uns angefertigt hat. Dort haben wir jede Kleinigkeit "theoretisch" und mit Beispielen festgehalten und da konnte man dann alles quasi "auf einen Blick" noch mal nach schauen.

Vielleicht findest du einen deiner Mitschüler der dir hilft solch ein Themenheft anzufertigen ???

Ich muss zugeben, mein Problem war insgesamt nicht so schwerwiegend wie deines (hatte ne gute 3 als Anmeldenote für die schriftliche Prüfung), trotzdem kann ich dich ziemlich gut verstehen! Vor allem deine Panik – weil die hatte ich wirklich auch bevor das Schuljahr los ging!

Ich wünsche dir, das du das packst und hoffentlich trotzdem etwas cooler an das Schuljahr ran gehst!!!

lq

Nboctiambxule


hallo,

ich kann dir da auch die Bücher der Reihe "... für Dummies empfehlen. Es gbt da sowohl Algebra als auch Analysis, Trigonometrie und auch Grundlagenmathe. Einfach mal googeln. Ob die Bücher wirklich gut sind, weiß ich nicht. Ich habe mich nur zu Beginn meines Studiums mit der "Chemie für Dummies" beschäftigt ;-D . Es hat wirklich geholfen... vllt hilft es dir ja auch in Mathe

Liegru

Nocta

t^og|epxi


BKFH ist das was ich dieses Jahr mache ;-) Ich kenn ja meine ganze Klasse da noch nicht & ich werd nich gleich mit meiner Mathe-Doofheit hausieren gehen.. Bei mir ist das Problem ja: Ich blick schon bei den Grundlagen nicht durch! Es ist echt katastrophal mit mir.. Ich werd ins Schuljahr gehen, gleich zu meiner/meinem Mathelehrer/in & fragen was über's Jahr dran kommt, damit ich gleich von Anfang an mich drauf einstellen kann. Ich hatte auf'm BKST jetzt auch ne 3,7 als Endnote.. Prüfungsnote war allerdings ne 4,8 :=o

tJoge`pi


Mein Problem ist fast ausschließlich Algebra- & das kommt ausschließlich dran ]:D Trigonometrie hat mir auf der Realschule z.B. den Arsch gerettet, in Statistik hatte ich ne 1.. aber sobald diese fiesen Gleichungen, Parabeln & Geraden auftauchen ist bei mir aus..

bbimbxoo


Ich kann mich zwar nicht in das Problem hineinversetzen, Kurvendiskussion war mein Lieblingsthema, aber ich kann dir nu empfehlen, sich das Thema einfach mal "anzuschauen und analysieren".

Heißt ja nicht umsonst Analysis. Du hast eine Funktion und untersuchst sie auf ihre Eigenschaften. Wenn man hinter das "Geheimnis" erst einmal gekommen ist, ist das alles kein Hexenwerk mehr.

Hast du zB eine Funktion mit einem x² als höchste Potenz, weiss du sofort, dass die Funktion symmetrisch in der y-Achse sein muss, weil durch das Quadrat in der höchsten Potenz sozusagen keine negativen Werte auftreten können. Ist ein "+" vor dem x² so muss sie nach oben geöffnet sein und bei einem "-" nach unten.

usw...

Da gibts genauso Regeln für die 3. , die 4. Potenz usw....

Ich war nich jmd dem das sofort aufgefallen ist, sondern durch üben (Hausaufgaben, lernen) ist mir das aufgefallen. Theoretisch benötigst du keine Nachhilfe, sondern du musst dir einfach mal die Kurven genau anschauen, wie sie sich verhalten bei welchen x-werten.

Wenn du dann noch das System der Ableitungen verstehst, ist der Knoten geplatzt.

Bzgl. Nachhilfe.

Kennst du niemand im Freundeskreis/ Bekanntenkreis der in Mathe gut war? Man muss ja nicht immer zu professioneller Nachhilfe greifen. Oft reicht auch ein Student/guter Schüler, der einem hilft den größten WirrWarr im Kopf zu sortieren.

Bin mir sicher, da findet sich jmd

kkessyu1x7


hey nochmal,

ein bisschen was Anderes ist das glaub schon als mein BKFH. Für mein BKFH brauchte man nämlich eine Berufsausbildung als Voraussetzung um zugelassen zu werden. Sprich, ich war auch schon 4 Jahre raus aus Mathe & Co. und dem Lernen. Das hat das Ganze nicht unbedingt leichter gemacht...

Und bei euch kommt ausschließlich Algebra?

Bei uns war nämlich Analysis (E-Funkton, trigonometrische Funktionen) aber eben auch Stochastik!

Vielleicht solltest du dir tatsächlich profesionelle Nachhilfe holen. Und die sollte dann vielleicht wirklich bei den absoluten Grundlagen anfangen (binomische Formeln und Co.?)...

Aus meiner Klasse war eine über 5 Monate hinweg 5 Tage die Woche in der Mathenachhilfe! Die hat in der ersten Arbeit mit ner 6 angefangen und hat dann in der Prüfung eine 3 geschrieben!

Ich hab übrigens in meiner schriftlichen Prüfung eine 4 geschrieben und musste dann auch noch ins Mündliche. Dort habe ich zum Glück irgendwie die Nerven behalten und irgendwie eine 2 geschafft :-)...

also: alles ist möglich!!! :)^

PS: das was bimboo geschrieben hat, kann ich eigentlich auch absolut bestätigen... Umso mehr man sich damit beschäftigt, desto eher macht es "klick"...

txogexpi


Für's BKFH kann man auch nur das BK1 abschließen ;-)

Kennst du niemand im Freundeskreis/ Bekanntenkreis der in Mathe gut war? Man muss ja nicht immer zu professioneller Nachhilfe greifen. Oft reicht auch ein Student/guter Schüler, der einem hilft den größten WirrWarr im Kopf zu sortieren.

Das hab ich versucht zu vermitteln, dass sowas bei mir eben überhaupt nicht wirkt. Meine Cousine ist super in Mathe, mein Freund genauso. Aber keiner der beiden schafft's, dass ich auch nur ansatzweise durchblick.

Bei mir geht da gar nichts mehr, wenn ich nur den Teil mit den Ableitungen lese- bitte was? Soo oft gesehen, durchgenommen, angeschaut.. aber es läuft eben gar nix.

Doch, Analysis kommt auch dran, genau solche E-Funktionen etc.. Keine Ahnung was ich da oben zusammengeschrieben habe ;-D

Alleine beim Wort Funktion schnürt's mir den Magen zusammen.

Hast du zB eine Funktion mit einem x² als höchste Potenz, weiss du sofort, dass die Funktion symmetrisch in der y-Achse sein muss, weil durch das Quadrat in der höchsten Potenz sozusagen keine negativen Werte auftreten können. Ist ein "+" vor dem x² so muss sie nach oben geöffnet sein und bei einem "-" nach unten.

Für mich erschließt sich da genau : gar nichts. Symmetrisch zur y-Achse? Warum?

Meine Basis hab ich, binomische Formeln usw. alles da- aber mir erschließt sich der Sinn aus Analysis & Algebra nicht, ich werde daraus nicht schlau..

B onn8ixe87


Hi,

Ich selber habe mein Fachabi im Juli mit 2,6 abgeschlossen.

Mein Problem war nicht Mathe, sondern eher Englisch etc.

Ich hatte in meiner Klasse viele die wirklich null Ahnung hatten.

Ich hatte vielen aus meiner Klasse geholfen, entweder weil ich es nicht mit ansehen konnte wie sie litten oder weil sie mich drum baten.

Durch mich hatten andere sehr viel bessere Noten geschafft.

Auch wenn allgemein Lehrer gut erklären können, sowie Schüler auch, heißt das nicht das es jeder gleich versteht.

Manche Menschen muss man von Anfang an langsam vorgehen um ihnen etwas zu erklären.

Man muss dort beginnen wo deren Probleme ihren Ursprung haben. :)^

Man muss mit solchen Menschen sehr viel Geduld haben. :)z

Sorry ich möchte jetzt nicht besserwisserich rüber kommen, aber für mich ist hier ein Fehler vorhanden. ;-)

Hast du zB eine Funktion mit einem x² als höchste Potenz, weiss du sofort, dass die Funktion symmetrisch in der y-Achse sein muss, weil durch das Quadrat in der höchsten Potenz sozusagen keine negativen Werte auftreten können. Ist ein "+" vor dem x² so muss sie nach oben geöffnet sein und bei einem "-" nach unten.

Was wenn eine Normalparabel in x-Richtung verschoben ist?

Ist sie dann immer noch y-achsensymmetrisch?

;-)

Lg Bonnie87 *:)

t!ogeTpxi


Wie gesagt, ich hab nur gute Noten (obwohl ich keine Lernerin bin, eher eine Versteherin) nur in Mathe.. da will's nich klappen.

btimbboxo


Deine Nachhilfe darf kein Mathegenie sein, denn oft können sich in deine Problematik nicht hineinversetzen. Man kann etwas nur sehr schwer erklären, wenn es für einen einfach nur logisch ist.

Zur Symmetrie von x²:

Du weisst jetzt mal nicht, wie eine Parabel allgemein aussieht.

Deine Funktion: y = 4x² + 4

+4 bedeutet, dass zu jedem Wert einfach immer pauschal 4 dazugezählt werden, deswegen ist die komplette Parabel um 4 nach oben verschieben, weil egal welchen x-Wert man einsetzt, immer 4 dazugezählt werden.

4x² bedeutet, dass du sozusagen statt 1er-schritte, 4er-Schritte machst, sprich die Funktionswerte steigen 4mal so schnell an, sprich die Parabel wird gestreckt.

da x² die höchste Potenz ist, weisst du, dass in dem Fall keine negativen y-Werte entstehen können, da (-)*(-) = + ist. Das bedeutet, durch das Quadrat ist der y-wert für x=-4 und x=4 der Selbe. Und genau das beudetet, dass die Werte symetrisch zur y-Achse sind.

Und aus den Informationen kannst du dir jetzt schon ein ziemlich gutes Bild der Funktion machen, ohne dass du die Funktion überhaupt auf dem Papier hast.

Die Parabel hat den tiefsten Punkt bei +4 (negative Werte gehen bei x² ja nicht, also ist der kleinste Wert von 4x² = 0 bei x=0, und durch die Konstante von 4, ist dieser = 4.)

=> Nullstelle, gibt es keine, weil alle WErte größer Null sind

=> (globales) Minimum/ Tiefpunkt ist bei x=0 und y=4

=> Wendepunkte gibt es bei Funktionen 2. Grades nicht

=> Polstelle gibts hier auch nicht

Kurvendiskussion beendet, und das nur durch anschauen der Funktion.

Natürlich kann man das jetzt so nicht so Papier bringen, aber wenn du schon vor dem losrechnen erkennst wie die Funktion aussieht, ist der Rest nur noch Formsache. Und selbst wenn du mal ins Straucheln kommst beim Rechnen, weisst du ja immer was grob rauskommen muss, und du kannst dich "selbst" überrpüfen.

Die ERklärung ist vllt nicht sofort verständlich, aber ich dir das mit Wort und Bild erklären würde, würdest du das bestimmt schnell verstehen. Daher, schnapp dir ein Blatt male die Funktion: 4x² + 4 / 4x² / x² auf und du erkennst den zusammenhang sofort und kannst dann meinen Beschreibungen bestimmt folgen. ;-)

b#imbxoo


@ Bonnie:

hm, die genauen Definitionen sind mir nicht mehr 100% geläufig, ist einige Jahre her. Zur y=0-Achse ist sie sicherlich nicht mehr symmetrisch.

Ich wollte das "vereinfacht" darstellen, denn letztlich ist eine Verschiebung in x-Richtung ja nichts anderes als ein "Verschieben" der y-Achse- Ich wollte damit ausdrücken, dass wenn man das +/- x in der Gleichung sieht, man letztlich nur eine Verschiebung der x-Achse erkennt und das nichts am eigentlichen Bild der Parabel ändert und man immernoch mit den Effekt der gespiegelten WErte hat. Sprich die Parabel ist "y-Achsensymmetrisch zum TP".

Ach, ich kann das hier irgendwie nicht in Worte fassen.

BHonnie\87


??? Ich glaube ich darf, wenn ich zuviel geschlafen habe und wieder müde bin nicht mehr soviel nachdenken. ;-)

Ich wollte das "vereinfacht" darstellen, denn letztlich ist eine Verschiebung in x-Richtung ja nichts anderes als ein "Verschieben" der y-Achse- Ich wollte damit ausdrücken, dass wenn man das +/- x in der Gleichung sieht, man letztlich nur eine Verschiebung der x-Achse erkennt und das nichts am eigentlichen Bild der Parabel ändert und man immernoch mit den Effekt der gespiegelten WErte hat. Sprich die Parabel ist "y-Achsensymmetrisch zum TP".

Mit dem + und - meinst du hoffentlich das Vorzeichen vor der konstanten Zahl. ;-)

Weil wenn ja dann erkennt man die Verschiebung auf der y-Achse und nicht auf der x-Achse.

Ach, ich kann das hier irgendwie nicht in Worte fassen.

Ach das ist bei mir meist schlimmer. Wenn ich in Mathe mal etwas gefragt werde, kann ich es meist gar nicht erklären obwohl ich es verstehe. :-(

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