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"Vorgeschlagener" Job der Arbeitsagentur

d$e%lilaUh83


Geburtstagskarte: Soll ich da jetzt reinschreiben, dass ich rauche ??? Denke mal nicht. (Obwohl es da evtl. ne Absage geben könnte ]:D).

Ich kopier euch mal die Anforderungen rein:

- abgeschlossenes Studium der Sinologie oder Wirtschafswissenschaft

- verhandlungssichere Chinesisch-, Deutsch- und Englischkenntnisse

- sicherer Umgang mit dem MS-Office Paket

- Führerschein Klasse B

- Kommunikationsfähigkeit und Teamgeist

- Nichtraucher

Für mich weist es ja darauf hin, dass man Nichtraucher sein muss :-/

d/el3ilaxh83


Oha, ich habe mir gerade mal die anderen Stellenangeboten dieser Firma auf der Homepage angeschaut. Bei allen steht in den Anforderungen Nichtraucher. Scheint also wirklich Bedingung zu sein, um dort nen Job zu bekommen :|N

DCickiSDickDiwckenxs


Soll ich da jetzt reinschreiben, dass ich rauche ??? Denke mal nicht. (Obwohl es da evtl. ne Absage geben könnte ]:D).

Drum ruf erstmal an und frag ob Du Dich trotzdem bewerben sollst.

Das ist ja kein Verbrechen, im Gegenteil.

E5mma_#Peexl


Hm, viele scheinen diesen Vorschlag ja schon quasi als eine Beleidigung des Arbeitsamtes zu empfinden. Ich muss gestehen, ich sehe das etwas anders. :-/

Ich habe in meinem Bekanntenkreis festgestellt, dass es durchaus üblich ist, nach dem Studium die Stadt zu wechseln. Viele Freunde sind quer durch Deutschland gezogen, um nicht am Wohnort mit einem HiWi-Job oder Praktikum vorlieb nehmen zu müssen.

Ich kann zwar den Wunsch verstehen, etwas in der Nähe finden zu wollen, würde das aber jetzt niemals zum K.O-Kriterium machen.

Und verzeih mir, wenn ich das sage: Mit einem Sinologie-Studium würde ich eher noch weniger Ansprüche stellen, weil das doch sehr speziell ist. Wieviele Firmen suchen überhaupt jemanden mit diesen Voraussetzungen? Mit BWL könnte man eventuell eher darauf spekulieren, etwas in der Nähe zu finden.

Von daher könnte ich mir vorstellen, dass dein Berater dir damit eigentlich eher einen Gefallen tun wollte, da diese Jobs sehr rar gesäht sind.

Mein Tipp wäre also genau gegenteilig: Gib dir Mühe mit der Bewerbung und freu dich, wenn du diesen Job bekommst. ;-)

dEel ilah-8x3


Emma_Peel: Ich habe Wirtschaftssinologie studiert. Dementsprechend kann ich auch was im BWLer Bereich machen. z. B. internationalen Einkauf oder sowas ;-) Es hört sich im ersten Moment sehr speziell an - aber so speziell ist es nicht. Ich hab eben einfach BWL mit Sprachen studiert.

Außerdem bin ich in chinesisch nicht verhandlungssicher, da ich ja nicht die reine Sprache, sondern eben auch den ganzen BWL-Kram gelernt habe. Ich habe meinem Betreuer erzählt, dass ich kein verhandlungssicheres chinesisch besitze und er hat mir trotzdem das Angebot gegeben. Und der Ansprechpartner dieser Firma ist auch noch n Chinese ;-)

Habe gerade mit meinem Freund telefoniert. Seine Mutter und er waren der Meinung, dass ich eben eine nicht so gute Bewerbung da hin schicken soll...

Ich trink erstmal nen Kaffee :)D und dann schau ich mal, ob ich ne Bewerbung hinbekomme, die zwar nicht sehr gut, aber auch nicht besonders schlecht ist.

@:)

L:ian?-Jilxl


Von daher könnte ich mir vorstellen, dass dein Berater dir damit eigentlich eher einen Gefallen tun wollte, da diese Jobs sehr rar gesäht sind.

Ich finde, das kann man durchaus so sehen.

Wer weiß... vielleicht vertust du dir damit die Chance deines Lebens?

bcudCdleixa


Außerdem bin ich in chinesisch nicht verhandlungssicher, da ich ja nicht die reine Sprache, sondern eben auch den ganzen BWL-Kram gelernt habe.

Aber: vielleicht wirst du in diesem Job im Chinesischen dann verhandlungssicher.

Ich würde es auch eher als Chance und Herausforderung sehen und ein vernünftige Bewerbung erstellen. ;-)

ELmma_+Peel


Ich sehe es so wie Lian-Jill und buddleia.

Es hört sich im ersten Moment sehr speziell an - aber so speziell ist es nicht. Ich hab eben einfach BWL mit Sprachen studiert.

:-o Dann ist das doch eigentlich ein genialer Jobvorschlag für dich! Ich meine, wieviele Stellenbeschreibungen gibt es, bei denen beides verlangt wird? Die schreiben hier ja auch

abgeschlossenes Studium der Sinologie oder Wirtschafswissenschaft

also könntest du doch damit punkten, dass du sogar quasi beides hast. Das würde ich jedenfalls betonen und damit das "Manko" nicht ganz verhandlungssicheres Chinesisch ausgleichen.

Ich habe meinem Betreuer erzählt, dass ich kein verhandlungssicheres chinesisch besitze und er hat mir trotzdem das Angebot gegeben.

Vielleicht weil er ebenfalls dachte, dass du das durch dein Studienfach aufwiegen könntest? :=o

Habe gerade mit meinem Freund telefoniert. Seine Mutter und er waren der Meinung, dass ich eben eine nicht so gute Bewerbung da hin schicken soll...

Hm, du musst das machen, was du für richtig hälst. Nur blöd, wenn dein Name dort irgendwie negativ im Gedächtnis bleibt. Im Geschäftsleben ist die Welt manchmal klein - nicht nur innerhalb einer Region, sondern teilweise weltweit, wie ich feststellen musste.

Ich würde mir die größte Mühe geben und wenn es für diese Stelle meinetwegen nicht reicht, dann hast du unter Umständen wenigstens einen positiven Eindruck hinterlassen, der dir hilfreich bei einer späteren Bewerbung sein könnte. Der Ansprechpartner ist Chinese? Wer weiß, ob sein Bruder mal dein Vorgesetzter in einem anderen Betrieb sein wird. ;-)

Ach ja: Und wenn du sowieso überzeugt bist, dass es an deinen Chinesisch-Kenntnissen scheitert, dann verstehe ich erst recht nicht, warum du trotzdem eine minderwertige Bewerbung schreiben willst. Ich würde die so perfekt wie möglich gestalten.

Ehrlich gesagt glaube ich, du suchst noch nicht lange genug nach einem Job. Das vorliegende Angebot ist etwas, wonach andere in deiner Situasich die Finger lecken würden und ich befürchte, das wirst du noch merken, wenn du in einem halben Jahr nur noch Angebote für die Buchhaltung in einem mittelständischen Unternehmen bekommst.

EVmmUa_LPJeel


in deiner Situasich die

???

ich meinte natürlich:

...in deiner Situation sich die...

d&elila&h8x3


buddleia und Emma: Es ist ja wirklich lieb von euch, wie ihr versucht, mich zu motivieren, eine ordentliche Bewerbung dahin zu schicken :)_ @:)

Aber leider werde ich überhaupt nicht in den Betrieb passen, da man Nichtraucher sein soll. Und ich habe schon erwähnt, dass es für mich nach einer leichten Diskriminierung klingt. Denn: Es ist doch unwichtig, ob man raucht oder nicht. Wichtig ist, wie man sich mit in diesen Betrieb einbringt und wie man seine Arbeit erledigt. Und diese Firma scheint aber nicht nach Qualifikation, sondern nach Raucher - Nichtraucher zu sortieren. Macht für mich schon nen schlechten Eindruck, genauso wie ich den auf die mache, weil ich eben kein Nichtraucher bin.

L.ianI-Ji~ll


Und ich habe schon erwähnt, dass es für mich nach einer leichten Diskriminierung klingt

Macht für mich schon nen schlechten Eindruck,

Wie Emma_Peel schon schrieb: Im Laufe vieler Bewerbungen wirst du sicher noch deutlicher erfahren, wer im Berufsleben die Bedingungen stellen darf und wer für einen guten Eindruck sorgen muss ;-).

b*udGdlexia


Nun, für mich wäre dies dann wahrscheinlich eher ein Anlass, mein Rauchverhalten zu überdenken... ;-)

Diskriminierend finde ich es eigentlich nicht, muss doch ein Arbeitgeber inzwischen für ein rauchfreies Arbeitsumfeld sorgen.

Möglicherweise spart sich die Firma da einfach die Kosten, Raucherecken einzurichten oder getrennte Büros vorzuhalten, indem sie Nichtraucher einstellen will.

Ich denke nicht, dass man an diesem einzigen Punkt nun das "Passen" oder "Nichtpassen" festmachen sollte.

Trotzdem viel Glück bei der Suche nach einem passenden Arbeitsplatz, :)*

Ehmma_P=eel


Und diese Firma scheint aber nicht nach Qualifikation, sondern nach Raucher - Nichtraucher zu sortieren.

Das vermutest du, aber genau weißt du das auch nicht. ;-)

Wenn du eh nur in der Mittagspause und außerhalb der Arbeitszeit rauchen würdest, dann wäre das doch sowieso unerheblich.

Mal angenommen, die laden dich ein:

Wenn das Nichtrauchen so entscheidend ist, dann würden sie dich eh im Gespräch fragen. An deiner Stelle könntest du dann doch ehrlich antworten, dass du gelegentlich rauchst, aber selbstverständlich nur außerhalb der Arbeitszeiten. Ist das ein Ausschlusskriterium, dann bekommst du den Job eh nicht und wollen sie dich trotzdem, dann kann das ja nicht so wichtig sein wie gerade vermutet.

Ich kann einfach nicht so ganz verstehen, wie man so einen Aufwand betreiben kann und sich absichtlich echte Chancen verbaut - nur aufgrund von Mutmaßungen und Unterstellungen der Firma gegenüber.

Wie gesagt: Du riskierst, absichtlich einen guten Job sausen und einen schlechten Eindruck zu hinterlassen, nur weil du meinst, du könntest eventuell diskriminiert werden?

Vielleicht wollen die wirklich nur die Leute abschrecken, die alle 10 Minuten eine Rauchen gehen müssen?

Ich meine es echt nicht böse, aber ich habe den Eindruck, du denkst noch etwas "(arbeits-)weltfremd". @:)

h~ackOepeterx80


Tach!

Ich hab jetzt nicht alles gelesen, will aber trotzdem mal meinen Senf dazu abgeben.

1. Sei froh das das Amt dir einen Job in der richtigen Branche vorgeschlagen hat. Oftmals hört man von promovierten Chemikern die im Baumarkt arbeiten sollen.

2. Hier ist Deutschland und nicht China. Wer, glaubst du bitteschön, kann verhandlungssicher chinesisch sprechen? Von den Chinesen mit denen ich zu tun habe kann genau eine verhandlungssicher deutsch sprechen.

3. Alle kochen nur mit Wasser und wünschen kann sich der Arbeitgeber alles mögliche. Wir sind hier aber nicht bei wünsch dir was, sonder bei so isses!

4. Jedes Vorstellungsgespräch trainiert. Wovor hast du Angst?

Willst du wirklich arbeiten oder würdest du am liebsten noch weiter studieren?

E(hema_liger SNutFzer3 (#x149187)


delilah,

Lian-Jill und Emma_Peel haben Recht, und zwar gewaltig!

Ob du rauchst oder nicht rauchst, das ist deine Privatsache. Klüger ist es, wenn du es sein lässt ;-D. Und natürlich kann der AG festlegen, ob in seinen Räumlichkeiten geraucht wird oder nicht, das hat nichts mit Diskriminierung zu tun. Diskriminierend wäre es, wenn andere rauchen dürfen und du nicht.

Wenn du so eine Chance hast, dann versuche sie zu nutzen und bewirb dich so gut wie du nur kannst. Ob du die Stelle bekommst, steht eh auf einem anderen Blatt. Aber du kannst sicher sein, dass dich eine schlampige Bewerbung irgendwann einholen wird, und zwar im Normalfall genau dann, wenn du das überhaupt gar nicht brauchen kannst.

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