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Machtlos gegen Missstände/Heim für geistig behinderte Erwachsene

m.iss?marplxe9


Zudem befürchte ich, dass sich die MA sowie die Führung des Wohnheims am Tag des Besuches der Heimaufsicht sehr wohl zusammennehmen würde. Naja, dann wäre ich erst recht auf verlorenem Posten... Oder?

:|N :|N :|N so ne heimaufsicht kommt auch mal ruck zuck unangemeldet, keiner wusste vorher bescheid :=o natürlich kannst du anonym bleiben :)z

DYeviacnt


Das sind sehr berechtigte Bedenken! Wenn Du jetzt unüberlegt "für das Gute kämpfst", kann es mit erheblichen Nachteilen für Dich verbunden sein. Dein Arbeitszeugnis wird möglicherweise vesteckte Hinweise enthalten, und wenn ein zukünftiger Arbeitgeber sich mal telefonisch bei Deinem jetzigen erkundigt (was durchaus immer üblicher wird), kommt Illoyalität gegenüber der Firma (egal wie grausig es da zugeht!) ganz sicher nicht gut.

Ja, das ist leider so...

Mein erstes Arbeitszeugnis war leider sehr schlecht und lies definitiv zuviel Spielraum für negative Interpretationen. Ich habe das dann meinem Anwalt gezeigt und der war regelrecht geschockt. Ich habe die Gesamtleitung dann höflich gebeten mir ein neues Zeugnis auszustellen und ihnen die Gründe genannt. Da sie sich aber geweigert hatte, habe ich dies über meinen Anwalt veranlassen lassen... Jetzt habe ich eigentlich ein gutes Zeugnis. Aber das zeigt ja, dass die * nicht davor zurückschrecken werden einem zukünftigen Arbeitgeber irgend einen Mist über mich zu erzählen... >:(

Die Eltern der Bewohner aufmerksam zu machen, kann ein guter Weg sein, auch wenn es für diese schmerzlich ist. Aber mach es geschickt, nicht deutlich "aufhetzen". Besser z.B. dafür sorgen, dass sie zufällig anwesend sind, wenn etwas Kritisches geschieht. Anonym die Medien aufmerksam machen kann auch Interesse wecken. Du kannst auch anonym in Internetforen, in denen die Eltern der Bewohner sich möglicherweise austauschen, Hinweise posten. Finde durch Gespräche mit den Eltern raus, ob und wo sie sich im Internet austauschen.

Da ich ja nicht mehr in diesem Betrieb arbeite, habe ich auch kaum noch Kontakt mit den Eltern (ich wohne auch nicht vor Ort). Deswegen wäre es für mich schwierig beiläufig an solche Informationen ranzukommen. Wenn ich die Eltern informieren möchte, dann müsste ich dies direkt via Brief tun... Aber eben, ich bezweifle, dass sie handeln können... Als herausgekommen ist, dass ein MA einen Betreuten geschlagen hat, haben die Eltern ebenfalls nicht gehandelt, da sie Angst hatten keinen anderen Platz für ihr Kind zu finden. Für mich ist das zwar absolut nicht nachvollziehbar, aber es scheint dort tatsächlich einfach so zu sein... Die Eltern lassen sich nicht nur an der Nase rumführen, sondern lassen sich auch noch drauf rumtanzen.

Und ich muss ehrlich gestehen, dass die Leitung so eine eindringliche und penetrante Art und Weise an den Tag legt, dass ich irgendwo verstehen kann, dass sich die Eltern so unter Druck setzen lassen...

Weitere Möglichkeit: Bewertungsportale im Internet googeln und da Deine Meinung lassen.

Ah! Super, mach ich gleich! Danke viel Mals!

D6eviaxnt


:|N :|N :|N so ne heimaufsicht kommt auch mal ruck zuck unangemeldet, keiner wusste vorher bescheid :=o natürlich kannst du anonym bleiben :)z

Da müsste ich die Heimaufsicht aber erst mal dazu bringen mir zuzuhören... Genau das hackt es eben leider schon... :-/

Vorallem... Selbst wenn die unangemeldet kommen, ist es unwahrscheinlich, dass sie wirklich genau in dem Moment kommen in dem bzw. ein Klient wiedermal verschwunden ist. Selbst wenn das oft -viel zu oft- vorkommt... Und ja, sobald die geklingelt haben und da sind, wird sich jeder zusammenreissen... Die werden wohl nicht so doof sein und vor der Heimaufsicht einen Klienten beleidigen... Hinzu kommt noch, dass ja niemals alle MA gleichzeitig da sind (tagsüber max. 5, morgens und abends 1-2). Nicht jeder der MA beleidigt die Klienten, nicht jeder vergisst sie usw... Wobei ich ehrlich gesagt nur bei 2 Personen sehe, dass sie fair und professionell mit den Klienten umgehen...

K.estxra


Mir fällt jetzt noch spontan der Kostenträger ein, den man informieren könnte. Aber Du bist aus der Schweiz, oder? Da weiß ich natürlich nicht, wie das dort geregelt ist.

D4evianxt


Da ich für den fraglichen Betrieb einen Infoordner erstellt habe (seltsam das der nach über 10jährigem Bestehen des Betriebes noch nicht vorhanden war) kann ich dir ganz genau sagen wer das denn wäre:

"Da unser Verein einen gemeinnützigen Charakter hat, ist er steuerbefreit. [...]werden unsere finanziellen Mittel wie folgt zusammengesetzt:

 Pensionsgelder der Versorgerinnen und Versorger

 Verkauf von Produkten und Dienstleistungen der der Werkstätte

 Beiträge der Invalidenversicherung

Spendengelder werden meist umgehend zur Freizeitgestaltung eingesetzt oder werden zur Realisierung jährlicher Urlaubsreisen benötigt."

Da käme also vorallem die Invalidenversicherung in Frage... Kann man sich für soetwas bei denen melden?

LLif7x7


- Versuch wirklich die Presse einzuschalten

- Versuch ämter anzuschreiben die dafür verantwortlich sein könnten und wenn frag dort nach an wen du dich wenden kannst

- schreib politiker an und bring das ganze in zusammenhang mit der presse - das wenn du bei ihm nichts erreichen kannst du dich an die presse wenden wirst

du hast versucht in der einrichtung mit den leuten zu reden - dies wurde ignoriert

der einzig richtige weg ist jetzt auf höhere instanzen zurückzugreifen

alles andere ist nur zeitverzögerung - und hier besteht dringend handlungsbedarf

DDev|i@axnt


Hmm ja...

Ich habe mir auch schon überlegt, ob ich erst nochmal mit der Führungsebene des Betriebes reden könnte, ihnen nochmals eine Chance geben... Aber ich wurde ja schon während meiner Tätigkeit dort völlig ignoriert... Andere die das zur Sprache gebracht haben wurden entlassen oder ihnen wurde gedroht...

Ich werde mich mal weiter erkundigen wer genau für was zuständig ist und herausfinden wo ich mich sonst noch melden kann...

Wenn alles nicht hilft wende ich mich an die Presse und sollte das auch nicht helfen... weiss ich auch nicht mehr weiter...

Leif7-7


[[http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Service/servicetelefon-kontakt.html]]

schreib denen einfach mal deine Geschichte und wart auf ne Reaktion ab ..

ich glaub da passiert schneller was als du glaubst, gerade solche Geschichte wie du sie schilderst sind ja eher heikel

wenn du denen das sagst und sie reagieren nicht drauf und dann sollte das rauskommen haben sie den ar*** offen ..

das is halt das druckmittel in der politik :)

L'if77


bzw. ruf an und frag an wen du dich wenden kannst ..

ist ja sicher besser als selbst herumzusuchen wenn man es einfach nicht weiß

S3tanxX


@ deviant

Wie bist du weiter verfahren?

LG!

D_eviaxnt


Hallo zusammen...

Leider hat sich noch nicht viel neues ergeben, da ich beruflich einige Tage beschäftigt war. Aber eins ist klar: ich werde mich nicht nochmal direkt an den Betrieb wenden, das hat ohnehin keinen Sinn.

Ich habe gestern erst herausgefunden, dass die jetzt versuchen eine Unterlassungsklage gegen meine Mutter zu erwirken, weil sie privat weiter mit dem betreffenden Klienten schreibt (mittels gestützter Kommunikation). Das heisst, dass die Eltern des Klienten ihn etwa einmal im Monat zu ihr bringen, damit sie sich mit ihm unterhalten kann und er seinen Eltern einen Brief schreiben darf. Die bevorstehende Klage hat überhaupt keine Rechtsgrundlagen, da meine Mutter a.) nicht mehr ihm Betrieb arbeitet und somit diese ominöse Aktennotiz völlig unwirksam ist und b.) die Eltern zu entscheiden haben welche Therapiemöglichkeiten ausgenützt werden und das Ganze c.) privat geregelt wird.

Ich weiss, dass das jetzt alles andere als objektiv ist, aber wer zum Teufel ist so blöd soetwas zu versuchen, nachdem er eine grosse Entschädigungssimme für eine ungerechtfertigte Kündigung bezahlen musste? Wieso können sie meine Mutter nicht einfach in Ruhe lassen, wovor haben die so grosse Angst? Haben sie Angst, dass der Klient etwas schreibt, dass die Eltern noch misstrauischer macht?

Aber jetzt mal weg von dem. Dass ich mich über diese Aktion aufrege, hat ja nichts mit den untragbaren Zuständen zu tun, die dort leider immernoch herrschen.

@ Lif77

bmfsfj.de wäre eine gute Idee, ich seh gleich mal nach, ob wir in der Schweiz etwas vergleichbares haben.

@ StanX

Ich habe mich bereits bei einem der lokalen Politiker gemolden und ihn gebeten, meine Beschwerde anzusehen. Er hat mir gesagt, dass er sich demnächst dafür Zeit nehmen kann. Nun hoffe ich, dass er entweder selbst etwas unternehmen kann, oder mich allenfalls weiterleiten kann.

Das Problem ist ja, dass mich niemand ernst nimmt, weil meine Mutter entlassen wurde. Ob nun dieser Herr meine Beschwerde als gültig betrachtet oder nicht sei dahingestellt.

Aber eherlich gesagt finde ich es eine Frechheit, dass der Heimverband da (noch) nicht reagiert. Ich kann zwar gut verstehen, dass sie Bedenken haben und sich nicht sicher sein können, dass meine Aussagen wahrheitsgemäss sind, aber ich verstehe nicht, wieso das nicht überprüft wird... Ich finde das etwas seltsam...

Nun ja, ich warte jetzt erst mal ab bis der genannte Politiker Zeit gefunden hat meine Unterlagen durchzusehen und ob dann was passiert. Sollte das nicht der Fall sein, werde ich mich erneut direkt an den Kanton wenden und denen sagen, dass ich an die Öffentlichkeit gehe, sollten sie nicht reagieren. Ich hoffe, dass ich die damit ein wenig unter Druck setzen kann...

Mal sehen wie es nun weitergeht... Ich wünschte mir aber so langsam, dass dieses Theater endlich zu Ende geht, so langsam habe ich keinen Nerv mehr dafür, kanns aber nicht auf sich beruhen lassen, weil ich sonst ein unheimlich schlechtes Gewissen hätte...

Auf jedenfall danke ich euch nochmals für eure Ideen und eure Unterstützung. Ich bin wirklich froh, dass ich hier mit jemanden über das Ganze sprechen kann, da ich das Thema ansonsten nicht ansprechen kann.

Vielen lieben Dank und ich wünsche euch mal wieder alles Liebe...

s"perm i)nchxen


oh man! was ich hier lesen muss ist echt ein starkes stück :(v

ich arbeite selbst in der behindertenbetreuung! ich kann es nicht fassen, dass die menschen mit behinderung in dieser einrichtung so entmündigt werden :(v bei uns sind worte wie "selbstbestimmung" "integration" etc an der tagesordnung!

gibt es bei euch eine pädagogische konzeption? würde mich mal interessieren was da drin steht :-/

hat die einrichtung einen privaten träger?

bin ehrlichgesagt etwas schockiert und kann verstehen dass dich das mitnimmt!!! denn die behinderten menschen sind in unserem beruf unsere schutzbefohlenen! sie sind das schwächste glied in der kette und sie müssen geschützt werden!!!!

D(evi<anit


@ sperminchen

Hey, danke für deine Nachricht...

Ja, Selbstbestimmung und Integration sollten unbedingt ein Thema sein. Mir ist schon klar, dass man nicht immer zu 100% pädagogisch arbeiten kann, dass es manchmal aus der Situation heraus einfach nicht möglich ist oder man halt als Betreuer auch mal Fehler macht. Das alleine wäre ja nun wirklich kein Problem und ich denke, dass das auch für die behinderten Menschen akzeptabel wäre. Schlussendlich kann man Theorie und Praxis nicht immer auf einen Nenner bringen.

Aber was in dieser Institution täglich vorfällt, ist da schon längst drüber hinaus. Vor mir aus gesehen, hat das nichts mehr mit menschlichen Fehlern zu tun sondern zeugt von einer völlig unfähigen Leitung.

Natürlich bemerken das auch die Schuzbefohlenen, sie bekommen genau mit dass so einige schief läuft. Interessanterweise geht ihnen das Spielchen mittlerweilen zu weit und zwei der Klienten (diejenigen die nicht non verbal sind) hatten den Wunsch geäussert mit dem Chef "ganz oben" zu sprechen. Als man ihm das sagte meinte er nur: "ach die braucht das gar nicht zu kümmern. Denen ist es ja egal wer mit ihnen arbeitet, hauptsache jemand ist da"! Super Einstellung... Ernsthaft: wie kann soejemand die Leitung einer solchen Institution bekommen?

Ja, es gibt ein pädagogisches Grundkonzept, aber nur weil ich (!) es geschrieben habe! Der Betrieb besteht seit über 12 Jahren und sie hatten weder einen Infoorder in welchem Dinge wie Tagesabläufe ect. genauer erläutert sind, noch hatten sie ein pädagogisches Grundkonzept. Der einzige Grund warum es da nun sowas gibt ist, weil ich den Chef darauf angesprochen habe und sagte, dass sie sowas dringend benötigen, dass das Fehlend dieser Informationen theoretisch gesehen unter Pflichtvernachlässigung des Betriebes fällt. Er meinte dann nur gleichgültig: "Schreib das doch wenn du magst". Das habe ich dann auch getan und war ehrlichgesagt überrascht, dass die Stunden gedeckt wurden.

Naja, auf jedenfall würde der Betrieb nach dem Normalisierungsprinzip arbeiten, davon ist jedoch rein gar nichts zu sehen. Auch hat der Betrieb nie die Gelegenheit der Internen Weiterbildung genutzt um seinen MA dieses Grundprinzip nahe zu bringen (wie gesagt sind die meisten nicht geschult). Interne Weiterbildungen wurden bislang nur genutzt um neue Arbeitsweisen wie das TACCH System einzuführen, owbohl dies nie umgesetzt wurde. Ich halte das für absolut fahrlässig! Pädagogische Grundlagen werden nie erwähnt aber man schlägt sich die Zeit mit umstrittenen und potentiell schädigenden Theorien zu Tode... na danke auch...

Hinzu kommt, dass der normative Grundsatz nicht einmal von der Infrastruktur her gewährleistet werden kann. So arbeiten und wohnen unsere Klienten im selben Haus, werden in der Öffentlichkeit mieserabel vertreten und dargestellt und werden nicht offen und transparent über für sie wichtige Angelegenheiten informiert usw... Vom entwürdigenden Umgang mal ganz abgesehen...

Die Institution hat nicht direkt einen Privaten Träger. Es handelt sich um einen Verein (deshalb war es auch möglich den Betrieb ohne konkrete Konzepte und Grundlagen aufzubauen) der durch den Kanton unterstützt wird. Zudem erhalten sie Spenden (für welche sie überhaupt gar nichts tun und deswegen fallen auch immer mehr Spenden weg)...

bin ehrlichgesagt etwas schockiert und kann verstehen dass dich das mitnimmt!!! denn die behinderten menschen sind in unserem beruf unsere schutzbefohlenen! sie sind das schwächste glied in der kette und sie müssen geschützt werden!!!!

Danke!

Weisst du, ich bin nicht der Meinung, dass man dem behinderten Menschen unendlich viele Privilegien zuschiebt. Auch sie sollten sich ihren Möglichkeiten und Fähigkeiten entsprechend integrieren müssen, sollten soweit dies sinnvoll ist Leistung erbringen und sich anpassen. Ich halte zu viel Rücksichtnahme auf ihre Behinderun für blockierend und wenig fördernd... Aber auf jeden Fall sollte man rücksicht auf ihre Möglichkeiten und Grenzen nehmen und sie individuell fördern, integrieren und fördern... Was für mich aber ausser diskussion steht ist, dass jeder -egal wo er steht- ohne Bediungungen geachtet werden muss. Wenn man diese Menschen entmündigt und sie regelrecht für dumm verkauft, sie behandelt wie Kleinkinder und sie solchen Umständen aussetzt, hat das rein gar nichts mit Wertschätzung zu tun... :(v

Nochmals danke für deine Antwort...

Liebe Grüsse

s7permhinchexn


gibts denn was neues?

DYevianxt


Hallo alle zusammen.

So, da ich schon lange nicht mehr geschrieben habe, sollte ich euch wohl mal wieder auf den neuesten Stand der Dinge bringen...

Nun gut, ich habe -wie schon erwähnt- versucht das Problem auf verschiedenen Ebenen anzugehen und habe mich bei diversen Stellen gemolden und um Hilfe gebeten... Leider bis heute ohne Erfolg. :-/

- Der lokale Politiker den ich erwähnt habe, kann mir leider nicht weiterhelfen, da diese Angelegenheit nicht direkt in seinen Aufgabenbereich fällt und er zu wenig Zeit hat. Als ich ihn fragte, wer dafür zuständig sei meinte er nur, dass ich dort wohl kein Glück haben werde, da die betreffende Person geschäftlich mit der Heimleitung involviert ist... Super %-|

- Der Heimverband lässt sich von mir immernoch nicht überzeugen, dass ein echtes Problem vorhanden ist und wirft mir weiterhin vor, ich wolle mich nur für meine Mutter "rächen". Ehrlichgesagt habe ich keine Ahnung wie ich ihnen klarmachen kann, dass das nicht der Fall ist und sie die Sache doch wenigstens selber überprüfen sollen. Wobei ich immernoch der Meinung bin, dass ein einmaliger Besuch im Wohnheim nichts bringen kann, da wohl niemand so blöd ist und sich im Beisein der Heimkomission so verhält wie er es sonst tut.

- Bei der Presse hatte ich insofern Glück, dass sie Interesse an der Geschichte gezeigt haben. Jedoch wird in nächster Zeit kein Bericht/Artikel gedruckt oder ausgestrahlt, da momentan andere Themen gefragt sind. Naja, der Skandal ist wohl nicht gross genug...

Ich stehe so langsam mit dem Rücken gegen die Wand. Obwohl ich einige Mitarbeiter auftreiben konnte, die anonym gegen den Betrieb aussagen würden, kann ich nicht mehr viel machen. Ich könnte zwar einen offenen Leserbrief an eine lokale Zeitung senden, jedoch befürchte ich, dass das ohnehin niemand ernst nehmen würde. Des weiteren muss ich leider davon ausgehen, dass der Betrieb rechtliche Schritte gegen mich einleiten würde, würde ich mich auf eigene Faust an die Öffentlichkeit wenden (angedrohte Anklage wegen Verleumdung). Obwohl ich ein allfälliges Gerichtsverfahren sehr wahrscheinlich gewinnen würde -immerhin könnte ich sie dann zwingen die Umstände im Betrieb zu überprüfen- habe ich schlichtweg nicht die finanziellen Mittel um das Ganze vor Gericht durchzustehen. Hinzu kommt, dass mir das Risiko einer Niederlage zu gross ist, da ich -wie schon erwähnt- meine eigene Zukunft nicht gefährden möchte. Ich weiss, dass das egoistisch ist, aber dazu bin ich einfach nicht bereit.

Da mir so langsam die Puste ausgeht und meine letzen Nerven reissen, habe ich mir eine simple, wenn auch nicht so wirkungsvolle Alternative ausgedacht. Was wäre wenn ich einen Blog oder eine Internetseite öffne, auf welcher ich sämtliche Verstösse und meine persönlichen Eindrücke und Beobachtungen (natürlich differenziert) aufliste und die URL dann an sämtliche Personen im Vorstand, die Eltern und die kantonalen Stellen sende? Wäre das evtl. eine Möglichkeit das Ganze einigermassen anonym zu machen oder laufe ich auch hier Gefahr, dass man mich wegen Verleumdung anklagt?

Um eure Antworten bin ich wie immer dankbar und hoffe, dass ich bald eine Lösung finde...

Liebe Grüsse

Deviant

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