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Warmwasserboiler in neuer Wohnung - wie funktioniert das?

OSbSewSsIboxN hat die Diskussion gestartet


hallo :-)

wie schon oben in der frage erwähnt - verstehe von so boilern überhaupt nix ;-) hab nur schon rausgefunden, dass die immense stromfresser sind :-( also wir haben in unserer neuen wohnung einen boiler fürs warme wasser. weiß allerdings nicht, ob der nur für das wasser im bad ist, oder für das gesamte warmwasser in der wohnung? die vermieterin meinte außerdem noch, dass der nur über nacht heizen würde. kann man das umstellen, oder ist das fest eingestellt? und wie macht man das allgemein, einfach wasser aufdrehen und einschalten? wie lang braucht das wasser, bis es warm ist? also der boiler ist schon recht groß, sicher über 100L, genau weiß ichs leider nicht. und wenn es aufgebraucht ist, und er funktioniert tatsächlich nur nachts, muss ich dann kalt duschen? :-| kann man den nicht so einstellen, dass er tagsüber das wasser nicht so heiß heizt, damit nicht so immens viel strom verbraucht wird, wenn er das ganze kalte wasser auf heiß heizen muss?? hab wirklich angst vor den stromkosten mittlerweile :-/ hab eh nur 300 euro monatlich zum leben. wenns nach mir gegangen wäre, hätten wir uns ne wohnung ohne so einen stromfresser gesucht, aber die jungs haben sich nicht richtig informiert :-/

Antworten
S,aml@ema


Unser Boiler hängt im Bad und liefert das gesamte warme Wasser. Es gibt ein Anzeigefeld, an dem man einstellen kann, wie warm er heizen soll. Man kann immer warm Wasser machen lassen, dann stellt man ihn auf 45°. Wir machen das so, wir stellen ihn aus und machen ihn nur an, wenn wir duschen wollen. Wenn die 57l dann warm sind, wird er wieder ausgestellt.

Bei uns dauert es etwa 10 min, bis alles warm ist. Für zwei Leute zum Duschen reicht es locker.

Habt ihr keine Bedienungsanleitung? Hast du im Internet mal gesucht?

pgapUa07


Ich glaube, es ist gar nicht so effektiv, das Dingen auszuschalten. Es braucht viel mehr Energie, das kalte Wasser wieder hochzuheizen, als heisses Wasser warm zu halten. Wir haben zwar einen gasbetriebenen Warmwasserspeicher, aber vom Prinzip her dürfte das auch für den Elektrokessel gelten.

45 Grad ist aber zu wenig! Das ist sogar gefährlich, es können sich dann Legionellen bilden. Es wird empfohlen, das Wasser auf 60 Grad zu bringen, dann sterben diese Bakterien. Lies dazu noch mal die einschlägigen Webseiten.

Ich habe mittlerweile den Kessel im rund um die Uhr Betrieb - und auch bei 60 Grad. Abschalten tue ich den nur bei längerer Abwesenheit, z.B. ab 1 Woche Urlaub. Und auch wenn das keine vernünftige Messung ist, weil da ja viele andere Faktoren eingehen können, unser Gasverbrauch ist jetzt niedriger als je zuvor! Leider nicht die Rechnung, weil die Preise schneller steigen, als der Verbrauch gesunken ist...

DSerSchaonWi-edexr


Du musst zunächst klären, ob du einen Nachtstromtarif hast. Dann wäre es sehr teuer, ihn erst morgens anzuschalten... Wenn du keinen Nachtstromtarif hast, wäre es sinnvoll, den Strom zwischendurch abzuschalten. Gibt es eine Zeitschaltuhr?

Die Temperatur sollte möglichst niedrig eingestellt sein, um die Wärmeverluste gering zu halten. Das von papa07 angesprochene Legionellen problem entsteht nur dann, wenn es Leitungen gibt, in denen das Wasser tagelang stehen bleibt. Bei euch wird jedoch das Wasser quasi täglich ausgetauscht. Moderne Wärmepumpen arbeiten auch nur mit 40-50°. Weil nun in irgendeinem Nebenzweig z.B. zur Badewanne oder Gästetoilette lange ungenutztes warmes Wasser steht, wird dort einmal pro Woche auf 60° aufgeheißt.

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