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Kündigung wegen hoher Fehlzeiten?

jBoxur


Hallo! Meine beiden Kinder waren im Alter von 1 bis 5 Jahren auch ständig krank. Immer schön abwechselnd, so dass ich in den ersten zwei Arbeitsjahren nicht einen Monat vollständig auf Arbeit war! Ich war nicht alleinerziehend, aber meinen Exmann hat es sowas von überhaupt nicht interessiert, wer die Kinder (seine Kinder!) versorgt, wenn diese krank waren.

Die Kindertagesstätte nimmt keine kranken Kinder an (verständlich) und familiär gabs auch keine andere Lösung, da sämtliche Großeltern entweder selbst noch berufstätig waren oder auch die Bereitschaft fehlte, sich um kranke Enkelkinder zu kümmern. Tagesmütter gabs damals hier noch nicht, heute vielleicht schon, keine Ahnung.

Ich war sehr dankbar, einen so toleranten Chef zu haben, dass ich mir um meinen Arbeitsplatz nie Sorgen machen musste. Allerdings habe ich mir bei eigenen Erkrankungen keine Ruhe gegönnt (schlechtes Gewissen wg. hoher Fehlzeiten war schon da), so dass ich mit einer Influenza weiterhin arbeiten ging und erst durch eine Herzmuskelentzündung endgültig flachlag.

Ich stimme mit Gaensebluemchen22 überein, dass Fehlzeiten aufgrund von nicht wirklich schlimmen oder ansteckenden Erkrankungen durchaus nicht sein müssen. Da kann man auch mal die Zähne zusammenbeißen! Vielleicht sollte ihr das so verdeutlicht werden.

Für Erkrankungen ihres Kindes kann sie nun wirklich nichts und wenn sie sonst eine "Perle" ist und sehr gute Leistungen abliefert, würde ich über eine Kündigung erst genauer nachdenken und vielleicht noch etwas Zeit ins Land gehen lassen. Das Kind wird ja auch größer und gesundheitlich stabiler. So ist zumindest meine Erfahrung. Weder mein Sohn noch meine Tochter hatten im letzten Schuljahr einen Fehltag aufgrund einer Erkrankung! Die haben aufgrund der vielen Infekte jetzt ein super Abwehrsystem aufgebaut. Wie lang diese infektanfällige Phase dauert, ist natürlich total unterschiedlich.

Es stellt sich meines Erachtens hier auch die Frage, ob und wie sich die häufigen Fehlzeiten auf das Unternehmen auswirken. Das sollte darunter natürlich nicht leiden.

ABtum


@ Philologus @*Grübel*

- Kannst und Willst Du mit Ihr weiter zusammen arbeiten? Das ist die Schlüsselfrage

- Kannst Du es Dir leisten, die Ausfallzeiten zu bezahlen? Habe damit meine Probleme, bei der Betriebsgrösse

- Hast Du eine Alternative, falls Du ihr kündigen würdest?

Jede(r) ist zu ersetzen, zumal die Dame häufig nicht anwesend ist,

Die vereinbarte Arbeitszeit gestattet es der Mitarbeiterin die familiären Aktivitäten in die Freizeit zu verlegen.

Wenn schon die nächste Fehlzeit durch Bemerkungen wie z.B.

"weiß gar nicht, was mit Sohnemann los ist, der hat so gequengelt

avisiert wird, solltest du schnell nach einem Ersatz Ausschau halten.

[EMartmi0eWnchxen]


Ja, das kann aber nur , wenn man eine Halbtagsstelle hat! Ich arbeite von 9 - 18 uhr und glaub mal, ich muss oft während der Arbeitszeit zum Arzt gehen ...oder komme morgens später, also erzähle du mir nichts von wegen ausserhalb der Arbeitszeiten!

na komm, ich arbeite von 9:00-20:00 und geh halt in der mittagspause oder vor 9 zum arzt. geht alles.

A)tuOm


@ <Martienchen>

arbeite von 9:00-20:00 und geh halt in der mittagspause oder vor 9 zum arzt. geht alles

Das sehe ich auch so. Auch Ärzte stellen sich heute schon auf Terminwünsche von Berufstätigen ein. Wenn die besagte Kraft(?) schon serienweise Fehlzeiten produziert, der AG mit ihr über das Problem gesprochen hat, würde ich als Vorgesetzter erwarten, dass die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit unaufgefordert und kommentarlos nachgeholt wird. Im Gegenzug möchte ich das Theater nicht erleben, wenn der AG unter fadenscheinigen Gründen das Gehalt kürzt.

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