» »

Rauchen am Arbeitsplatz unter 18 Jahre

P^almxe_


Deswegen ist sie noch nicht unbedingt Ihrer Verantwortung enthoben.

Weil man für die gesamte Menschheit verantwortlich ist? Mein Gott, das Mädel ist doch sowieso bald 18. Ich bin auch strikter Nichtraucher aber irgendwo hört das Einmischen auch auf finde ich.

Ndandxana


Doch, ist sie. Es gibt keine rechtliche Grundlage, auf der sie belangt werden könnte, wenn sie das Verhalten der Auszubildenden nicht unterbindet oder meldet. Und zwar deswegen, weil sie in keiner Position ist, in der sie "etwas zu sagen" hätte. Sie hat keine Weisungsbefugnis gegenüber dem Mädchen, und sie ist auch nicht für die Umsetzung ds Jugendschutzes in der Firma zuständig.

N(an0danxa


... und sie ist nicht die "Aufsichtsperson" im rechtlichen Sinne für das Mädchen.

Selbst wenn das Mädchen 12 wäre, wäre es nicht ihre Sache.

[[http://www.blja.bayern.de/textoffice/gesetze/juschg/10.html]]

eOuge]nia6x6


Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant. Bei uns im Betrieb Rauchen auch viele Jugendlichen, aber niemals würde ich mich da einmischen.

Kplzexio


Palme_

Weil man für die gesamte Menschheit verantwortlich ist?

Keine Ahnung, wie sie es sieht. Ich sehe drei Ebenen der Verantwortung. Wie die TE diese Ebenen für sich einteilt weiß ich nicht und das will sie ja hier auseinandersetzen und dann für sich festlegen.

Mein Gott, das Mädel ist doch sowieso bald 18. Ich bin auch strikter Nichtraucher aber irgendwo hört das Einmischen auch auf finde ich.

Wenn Du es so siehts, ist es ja auch in Ordnung. Mal sehen, welche Erkenntnis die TE für sich gewinnen wird.

Ich z. B. rauche auch nicht mehr, bin alles andere als strikte Gegnerin und sehe z. B. für diesen Fall gar keinen Zusammenhang darin. Es gibt ein Gesetz, es gibt die Vorgaben der Firma und noch die subjektive moralische Weltanschauung. Wenn es z. B. betriebliche Vorschriften gibt, dann ist meiner Meinung nach selbstverständlich jeder dazu angehalten, diese einzuhalten und auch, dass sie eingehalten werden.

KNlexio


Nandana

Es gibt keine rechtliche Grundlage, auf der sie belangt werden könnte, wenn sie das Verhalten der Auszubildenden nicht unterbindet oder meldet.

Das wäre dann eine der drei Ebenen.

Und zwar deswegen, weil sie in keiner Position ist, in der sie "etwas zu sagen" hätte. Sie hat keine Weisungsbefugnis gegenüber dem Mädchen, und sie ist auch nicht für die Umsetzung ds Jugendschutzes in der Firma zuständig.

Sie muss es ja nicht dem Mädchen kommunizieren. Sie könnte es der für das Mädchen verantwortlichen Stelle kommunizieren, falls es gegen die Firmenregeln wäre.

Kqleixo


eugenia66

Der größte Lump im ganzen Land ist und bleibt der Denunziant. Bei uns im Betrieb Rauchen auch viele Jugendlichen, aber niemals würde ich mich da einmischen.

Wenn sie es dürfen - warum auch.

Allerdings verstehe ich nicht, was das mit Verrat zu tun haben sollte, wenn sich jemand für die Einhaltung von Gesetzen und Regeln einsetzt. Jemand, der einen Bankräuber meldet, ist ein Verräter? Ich fürchte, ich habe ein ganz anderes Verständnis von diesem Spruch, den ich auch auch sehr gerne benutzte.

N%andOaxna


Wenn es z. B. betriebliche Vorschriften gibt, dann ist meiner Meinung nach selbstverständlich jeder dazu angehalten, diese einzuhalten und auch, dass sie eingehalten werden.

:-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o

Egal, ob man selbst dahinter steht oder nicht? Wer bejaht denn vorbehaltlos jede Regel in seinem Betrieb?

Wenn ich also einen Kollegen bei einer Regelübertretung erwische, dann sollte ich ihn Deiner Meinung nach ermahnen oder sein Verhalten melden? Weil ich dafür mit verantwortlich bin?

Und wenn ich selbst eine Regel nicht einhalte, ist es völlig in Ordnung, wenn mein Kollege mich "meldet"???

Ist das die "moralische Ebene", die Du meinst?

eSuge0nia66


Wenn sie es dürfen - warum auch

Ich weiss nicht ob sie es dürfen oder nicht, aus dem Alter bin ich schon lange raus. Aber selbst wenn nicht: Ich würde mich da nicht einmischen.

L^iXlxa


Ich finde Kleios Vorschlag vernünftig. Du könntest den Personalchef einfach mal generell fragen, ob unter 18-Jährige in eurer Kantine rauchen dürfen bzw. ob das gesetzliche Rauchverbot für u-18 dort auch gilt. Was er draus macht, ist dann seine Sache.

LBunewttxa


@ Mauseprinz

Ich danke dir für die Info @:) @:) @:)

Nwand<ana


Warum soll sie den Personalchef denn nun indirekt darauf aufmerksam machen?

Schlafende Hunde soll man nicht wecken. Hinterher fasst er es noch als Einladung auf, sich mal generell um die Einhaltung aller möglichen Regeln zu kümmern und öfter mal zu "Prüfzwecken" aufzutauchen. Sowas macht die Arbeitsatmosphäre nicht gerade angenehmer.

P?ongxo


Furchtbar, wenn manche Leute glauben, sxich an wirklich alle Regeln halten zu müßen, seien sie sinnig oder nicht, beträfen sie die eigene Person oder nicht. Man könnte bei manchen Menschen denken, sie erhielten eine Auszeichnung dafür, bei jeder neuen "Regel" den "Aufpasser" zu spielen und andere "anzuschwärzen.

Mal angenommen, ein neues Gesetz würde jedem Arbeitnehmer vorgeben, 3x vor Arbeitsbeginn um den "Block" zu laufen: Was glaubt ihr, wieviele sich an den Eingang stellen würden und "aufpassen " würden, das auch jeder seine Runden dreht, egal wie sinnlos das Ganze ist?

Kqleixo


Nandana

Egal, ob man selbst dahinter steht oder nicht? Wer bejaht denn vorbehaltlos jede Regel in seinem Betrieb?

Ich kenne kein Unternehmen, das Leute einstellen würde, die nicht hinter deren Regeln stehen. Insofern hat sich für mich diese Frage noch nie oder nie anders gestellt. Ich bin gerade aus einem Unternehmen geschieden, weil sich die Regeln geändert haben und ich mich mit diesen nicht mehr identifiziert habe.

Wenn ich also einen Kollegen bei einer Regelübertretung erwische, dann sollte ich ihn Deiner Meinung nach ermahnen oder sein Verhalten melden? Weil ich dafür mit verantwortlich bin?

Und wenn ich selbst eine Regel nicht einhalte, ist es völlig in Ordnung, wenn mein Kollege mich "meldet"???

Ist das die "moralische Ebene", die Du meinst?

Keine Ahnung, wie Du das machst. Das ist nun wirklich Deine Entscheidung.

Aber vom Prinzip her natürlich - was sollte daran falsch sein, wenn ich gegen eine Regel verstoße - mit der ich mich einverstanden erklärt habe - und mich jemand meldet? Wenn ich statt 50 70 fahre und gemeldet werde, ist es doch auch in Ordnung, da ich ja weiß, dass dies die Regel ist und ich sie bewusst gebrochen habe.

Npand'anva


Natürlich bewerbe ich mich nicht bei einer Firma, deren Grundkonzept mir völlig widerstrebt - aber selbst wenn man im Groben übereinstimmt, gibt es doch überall Dinge, mit denen man nicht einverstanden ist, oder?

Und ich denke, kein Unternehmen geht davon aus, dass sich jeder Mitarbeiter 100% mit jeder Regel identifiziert und sie folglich exakt einhält.

Und ich erwarte von meinen Kollegen schon, dass sie nicht zum Chef rennen, wenn ich eine Regel nicht einhalte! Umgekehrt schwärze ich auch nicht sofort jeden an, der das tut. Ich finde, darauf muss man sich unter guten Kollegen verlassen können, sonst bespitzelt ja einer den anderen.

Und Leute, die andere melden, weil sie statt 50 70 fahren finde ich auch unmöglich - es sei denn, jemand wurde dadurch angefahren, verletzt oder genötigt. Es gibt ja so diese meist älteren Leute, die gern hinter der Gardine beobachten, ob jemand falsch parkt oder die Kehrwoche nicht einhält - an die denke ich so bei dem, was Du schreibst.

Ich hoffe nur, Du kommst nicht auf die Idee, Dich in meiner Firma zu bewerben! :=o

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH