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Rauchen am Arbeitsplatz unter 18 Jahre

SoilbermUon<dauxge


Ähm...nochmal...ja es ging mir rein um das GESETZ und offenbar gilt die Firma nicht als Öffentlichkeit, die junge Dame darf also qualmen, mir kann keiner was und folglich kann ich mich beruhigt zurücklehnen.

:-)

(und wenn ich im Park ein paar 15jährige qualmen sehe interessiert es mich auch nicht...ich mache höchstens ein paar böse Witze über "der Weg zur Lunge muß geteert sein (anderes Thema)" ]:D

K9leRio


Nandana

Warum soll sie den Personalchef denn nun indirekt darauf aufmerksam machen?

- Sie könnte sich einfach für eine Minderjährige mitverantwortlich fühlen.

- Sie könnte sich für sich selbst verantwortlich fühlen, weil sie damit mehr kalten Rauch einatmet, als notwendig wäre.

- Sie könnte sich einfach ans Gesetz halten wollen.

- etc.

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, die dafür sprechen.

Schlafende Hunde soll man nicht wecken. Hinterher fasst er es noch als Einladung auf, sich mal generell um die Einhaltung aller möglichen Regeln zu kümmern und öfter mal zu "Prüfzwecken" aufzutauchen. Sowas macht die Arbeitsatmosphäre nicht gerade angenehmer.

Das sehe ich genau umgekehrt. Wenn ich in einer Firma arbeite, mit deren Grundkodex ich einverstanden bin, dann arbeite ich gerne dort und darum arbeite ich unter anderem gerne dort, weil es diesen Kodex gibt. Wenn jemand dann diese Atmosphäre stört, dann habe ich etwas dagegen und er stört die Atmosphäre, nicht ich. Ich bin ja unter anderem aus diesen Gründen in diese Firma eingetreten. Gerade beim Rauchen sieht man es heutzutage deutlich. Viele Menschen suchen Firmen, in denen nicht geraucht wird und umgekehrt werden Leute gesucht, die nicht rauchen. Das stört ungemein und ich weiß, dass es für die meisten keinen Kompromiss in dieser Sache gibt. Ich z. B. gehöre nicht zu ihnen, aber sehr viele Ex-nichtraucher sind absolut militante Gegner. Mit denen ist einfach kein Kompromiss zu finden, wie auch mit vielen Nichtrauchern und Rauchern. Darum suchen sich heutzutage schon viele auch nach diesen Kriterien ihren Arbeitsplatz aus. Ich habe einmal von einem Taxifahrer gehört, dass er deswegen Taxi fährt, damit er sich aussuchen kann, dass niemand um ihn herum raucht.

An sich sind ja Regeln nicht statisch und ändern sich auch ständig. Sie sind durchaus auch auf die Wünsche der Mitarbeiter aufgebaut. Dafür gibt es ja auch zusätzliche Einrichtungen, wie einen Betriebsrat, etc.

N\and/anxa


Aber Dir ist schon bekannt, dass in einer Firma die ungeschriebenen Gesetze meist mehr Gewicht haben als die geschriebenen? Mitarbeiter, die sich den offiziellen Regeln verbundener fühlen als den inoffiziellen, haben es in der Regel (Regel! ;-) ) schwer im Betrieb, selbst wenn sie im Recht sind. Und schreien dann hinterher "Mobbing!!!", wenn sie vom Kollegium zurechtgestutzt werden %-| . Meistens sind am Ende sie es, die gehen müssen (gegangen werden oder entnervt aufgeben), und nicht diejenigen, die ab und an mal gegen offizielle Regeln verstoßen haben. Meine Erfahrung ist, dass nicht mal Vorgesetzte Denunzianten schätzen, da auch ein Vorgesetzter niemals ohne Fehl und Tadel ist.

Zum Rauchen: In den meisten mir bekannten Fällen können in Firmen Kompromisse gefunden werden, mit denen sich die meisten arrangieren können. Die Einzelnen, die es aufgrund allzu großer Beharrung auf eigenen Vorstellungen nicht können, müssen halt gehen. Extrem-Beispiele: Der Raucher, der meinte, er habe ein Anrecht auf ein ansprechend gestaltetes Raucherzimmer mit Sitzgelegenheit. Oder der Nichtraucher, der meinte, Kollegen dürften nach dem Rauchen sein Büro nicht betreten, da sie noch nach Rauch röchen. Solche Menschen eignen sich wohl einfach nicht als Mitarbeiter in Firmen.

KVle!io


Nandana

Natürlich bewerbe ich mich nicht bei einer Firma, deren Grundkonzept mir völlig widerstrebt - aber selbst wenn man im Groben übereinstimmt, gibt es doch überall Dinge, mit denen man nicht einverstanden ist, oder?

Bei mir war es noch nie so, allerdings war ich auch noch in keiner Firma, in der es z. B. solche Regeln gibt - wie auch in der Firma der TE.

Und ich denke, kein Unternehmen geht davon aus, dass sich jeder Mitarbeiter 100% mit jeder Regel identifiziert und sie folglich exakt einhält.

Keine Ahnung, von welchem Prozentsatz illoyaler Mitarbeiter Unternehmen ausgehen

Und ich erwarte von meinen Kollegen schon, dass sie nicht zum Chef rennen, wenn ich eine Regel nicht einhalte! Umgekehrt schwärze ich auch nicht sofort jeden an, der das tut. Ich finde, darauf muss man sich unter guten Kollegen verlassen können, sonst bespitzelt ja einer den anderen.

So ein Verhalten klingt für mich auch nach Kindergartenniveau. So sehe ich das z. B. nicht. Es geht doch nicht darum, jemanden zu "verpetzen", weil jemand mal mit seiner Mutter redet und keine privaten Gespräche erlaubt sind. :-/ Vergehen haben in der Regel Konsequenzen für alle und nicht grundlos. Wenn jemand sich beschwert, weil seine Kollegin 2 Stunden am Tag spazierengeht - natürlich getarnt, dann hat das für mich durchaus Berechtigung, sich darüber aufzuregen. Mit solchen Dingen war ich als Betriebsrat sehr oft konrontiert. Dasselbe gilt für das unerlaubte Rauchen. Das sind eben Dinge, die die Atmosphäre stören und bekanntlich wirken solche Dinge auf die Arbeitsmoral.

Und Leute, die andere melden, weil sie statt 50 70 fahren finde ich auch unmöglich - es sei denn, jemand wurde dadurch angefahren, verletzt oder genötigt. Es gibt ja so diese meist älteren Leute, die gern hinter der Gardine beobachten, ob jemand falsch parkt oder die Kehrwoche nicht einhält - an die denke ich so bei dem, was Du schreibst.

Diese braucht es ja auch nicht mher unbedingt. Es gibt Leute, die diesen Beruf ausüben. Warum wohl? Eben darum, weil es Menschen gibt, die von sich aus nicht in der Lage sind Regeln einzuhalten. Ohne Regeln funktioniert eine Gesellschaft aber nicht. Siehe auch den vor kurzem geführten Faden über die Leute, die aus ihrer Firma Büromaterial mitgehen lassen [[http://www.med1.de/Forum/Beruf.Alltag.Umwelt/489885/]].

Ich hoffe nur, Du kommst nicht auf die Idee, Dich in meiner Firma zu bewerben! :=o

??? Danke der Nachfrage, ich habe einen Job. :=o

Solltest Du keine Lust mehr haben, dann überspringe doch meine Beiträge. Es kein Grund persönlich zu werden. :(v Also unterlasse das bitte.

K[lexio


Nandana

Aber Dir ist schon bekannt, dass in einer Firma die ungeschriebenen Gesetze meist mehr Gewicht haben als die geschriebenen? Mitarbeiter, die sich den offiziellen Regeln verbundener fühlen als den inoffiziellen, haben es in der Regel (Regel! ;-) ) schwer im Betrieb, selbst wenn sie im Recht sind. Und schreien dann hinterher "Mobbing!!!", wenn sie vom Kollegium zurechtgestutzt werden %-| .

Ich kenne mich mit Mobbing bestens aus. Gerade darum, weil Mobbing heutzutage sehr im Kommen ist, ist es wichtig zu wissen, was wann Mobbing ist. Es hat eine ganz bestimmte Definition. Das, was Du beschreibst, habe ich in meinen über 10 Jahren Betriebsratstätigkeit nie erlebt. Es ist auch das erste Mal, das jemand in so einem Zusammenhang auf Mobbing kommt.

Meistens sind am Ende sie es, die gehen müssen (gegangen werden oder entnervt aufgeben), und nicht diejenigen, die ab und an mal gegen offizielle Regeln verstoßen haben. Meine Erfahrung ist, dass nicht mal Vorgesetzte Denunzianten schätzen, da auch ein Vorgesetzter niemals ohne Fehl und Tadel ist.

In Bezug auf verbotenes Rauchen, habe ich das noch nicht erlebnt, aber warum nicht. Mag sein, dass es so etwas gibt. Was ich erlebt habe waren Mitarbeiter, die jede Stund mal 20 Minuten zum Rauchen verschwunden sind. Aber sogar die wurden nicht gemobbt, nicht entlassen, sondern es wurden klarere Regeln erlassen, an denen sie mitgemacht haben (=Betriebsvereinbarung) und dann auch eingehalten.

Naandwanxa


Du, es geht mir nicht um persönliche Angriffe, auch wenn Du das so aufgefasst haben solltest. Ich hatte hinter diese Bemerkung absichtlich einen Pfeifsmily gesetzt, um meine Ironie zu kennzeichnen.

Ich finde Deine Einstellung erstaunlich und für mich schwer verständlich. Dennoch reizt mich die Diskussion, da ich davon ausgehe, dass ich im Leben immer wieder auf Menschen treffen werde, die so denken, und ich mir überlege, wie ich damit umgehen möchte. Und ein bisschen auch deshalb, weil ich mich frage, wie man zu so gegensätzlichen Einstellungen im Leben kommt.

Für mich macht es einen Unterschied, ob jemand durch seine Regelverstöße mich direkt schädigt, oder ob das unabhängig von mir geschieht. Im Fall der rauchenden Auszubildenden, die ja in einem Raum raucht, in dem andere das auch tun, ist kein persönlicher Nachteil zu erkennen. Im Fall einer Kollegin, die 2 Stunden spazierengeht, und deren Arbeit ich dann möglicherweise mit erledigen muss, sieht das ganz anders aus - und da könntest Du Dir sicher sein, dass ich da was unternehmen würde! Aber nicht aufgrund irgendeiner Regel, die sie nicht einhält, sondern aufgrund des mir entstehenden Nachteils daraus.

Akxelw Schxweiß


Also, mir kommt dabei der Begriff 'Radfahrer' in den Sinn!

>Bedeutungen: 1. jemand, der mit dem Fahrrad fährt 2. ''ironisch'' jemand, der nach oben buckelt und nach unten "tritt", das heißt autoritär auftritt

Synonyme: 1. Fahrradfahrer, Radler 2. Duckmäuser, Heuchler, Kriecher, Krummbuckel, Liebediener, Speichellecker<

Quelle: Wiktionary

K7lexio


Nandana

Ich finde Deine Einstellung erstaunlich und für mich schwer verständlich. Dennoch reizt mich die Diskussion, da ich davon ausgehe, dass ich im Leben immer wieder auf Menschen treffen werde, die so denken, und ich mir überlege, wie ich damit umgehen möchte.

Meine Position ist eben die der Dritten, derjenigen, die zwischen AG und AN oder AN und AN steht.

Für mich macht es einen Unterschied, ob jemand durch seine Regelverstöße mich direkt schädigt, oder ob das unabhängig von mir geschieht.

Jeder Arbeitnehmer, der seine Verantwortung nicht so ausübt, wie er sie zugesagt hat, schädigt seine Kollegen, denn jeder muss das, was er einem Unternehmen kostet einbringen plus noch den Gewinn, sonst wird es das Unternehmen bald nicht mehr geben. Das heißt, jemand, der im selben Unternehmen dem Unternehmen schadet, schadet auch automatisch allen anderen Mitarbeitern.

Im Fall einer Kollegin, die 2 Stunden spazierengeht, und deren Arbeit ich dann möglicherweise mit erledigen muss, sieht das ganz anders aus - und da könntest Du Dir sicher sein, dass ich da was unternehmen würde! Aber nicht aufgrund irgendeiner Regel, die sie nicht einhält, sondern aufgrund des mir entstehenden Nachteils daraus.

Die Regeln entstehen doch erst nachdem so eine Situation erfasst wird und nicht umgekehrt. :|N

Aber auch wenn die liegengebliebene Arbeit kein anderer machen muss, schädigt er das Unternehmen und damit auch Dich.

sgchnuKggi0x18


ALso ich verstehe hier die ganze Aufregung nicht. Bei uns (In Österreich) rauchen auch schon 12 jährige auf der Straße. Klar, denke ich mir meinen Teil aber zum einen gehts mich nix an, was die treiben und zum anderen bin ich nicht deren Mutter oder sonst irgendwas. Ich trage ja auch keine Verantwortung, für Minderjährige die rauchen.

Und als Angestellte finde ich es überhaupt daneben sich in die Angelegenheiten eines Auszubildenden einzumischen.

in diesem Fall bei einer 17jährigen

Hm, ich glaub bei uns ist es ab 16? erlaubt? Ich weiß es nicht, jedenfalls vor 2 JAhren war es noch so.

Alles, was Du damit erreichst, wäre eine schlagartige Senkung Deines Beliebtheitsgrades (nicht nur bei dem Mädchen, sondern auch bei den übrigen Kollegen). Denunzianten werden selten belohnt.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

e}ug&enqia66


Mir geht es ums Prinbzip. Ich hasse es wenn sich Leute in Dinge einmischen die sie nichts angehen.

Ich rufe auch nicht die Polizei nur weil mein Nachbar mal wieder seine Frau verdrisch, das geht mich nichts an.

Die Leute sollen sich aus meinemn Leben raushalten und ich tu umgekehrt das gleich, es sei denn es betrifft mich.

Leute die in der Firma rauchen betreffen mich nicht und solange ich mein Geld bekomme kann mir das egal sein was andere machen.

E,uxrEa


Ich finde es erschreckend, wie Leute auf Ideen kommen können, andere - wegen nichts - anzuschwärzen.

Siehe DDR...

E@urxa


Mal angenommen, ein neues Gesetz würde jedem Arbeitnehmer vorgeben, 3x vor Arbeitsbeginn um den "Block" zu laufen: Was glaubt ihr, wieviele sich an den Eingang stellen würden und "aufpassen " würden, das auch jeder seine Runden dreht, egal wie sinnlos das Ganze ist?

30%. Siehe 1940 die Nazis, 1955 die Stasi.

Kennen sie "Die Welle / The Third Wave"?

S"andraz2.00x6


Mir geht es ums Prinbzip. Ich hasse es wenn sich Leute in Dinge einmischen die sie nichts angehen.

Ich rufe auch nicht die Polizei nur weil mein Nachbar mal wieder seine Frau verdrisch, das geht mich nichts an.

Na dann hoffe mal lieber nicht, dass du je in eine Situation brauchst, wo du Hilfe benötigst.. bei deiner Einstellung würde ich dann auch weghören und denken, geht mich doch nichts an..

SSandra920006


Situation kommst, muss das heißen..

cYolU0x1


@ eugenia66:

Ich rufe auch nicht die Polizei nur weil mein Nachbar mal wieder seine Frau verdrisch, das geht mich nichts an.

Ähm.. Schon mal was von unterlassener Hilfeleistung gehört? :|N

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