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Schwerbehindertenausweis in Bewerbung angeben?

ax.fisxh


Das meinte ich ja die ganze Zeit.

Entweder denkt der Chef: "Och, fachlich ganz gut, aber leider behindert. Tja, Pech gehabt."

Oder: "Mensch, fachlich ganz gut und auch noch behindert. Prima."

Ich weiß nicht, was Du für eine Behinderung hast, aber ich nehme mal an, die wird sich nicht so einfach verstecken lassen? Also spätestens im Bewerbungsgespräch wird das Thema doch aufkommen, oder? Und wenn Du an einen Arbeitgeber gerätst, der absolut keine behinderten Menschen einstellen will, dann bist Du - ganz fies gesagt - sowieso raus, ob nun gleich bei der Bewerbung oder später.

J|as?mirn.dna75


Ich weiß nicht, was Du für eine Behinderung hast, aber ich nehme mal an, die wird sich nicht so einfach verstecken lassen?

Nein, man sieht meine Behinderung absolut nicht. Es ist eine organische Sache, darum bin ich ja so hin und hergerissen, ob ich die Behinderung überhaupt angeben soll. :-/

Es kann ja sein, dass meine Behinderung von Vorteil ist... oder auch nicht. :-(

d@ieusnerinucnterdir


Hallo,

ich persönlich machs meistens so, daß ich die Behinderung nur angebe, wenn es absolut notwendig ist.

Einen Vorteil dadurch verschaffen, würde ich nicht tun.

Ich denke, wenn Du durch Deine Behinderung die Arbeit nicht so gut ausführen kannst oder mehr Fehltage hast als üblich,

müßtest Du es angeben. Wenn Du mit Deiner Behinderung genauso gut arbeiten kannst wie andere und keine Nachteile hast,

brauchst Du es nicht anzugeben.

a".f0isxh


Achso, na in dem Fall würde ich den Ausweis befügen und evtl. ein paar erklärende Worte dazu, falls dem Ausweis nicht entommen werden kann, welcher Art die Behinderung ist (hab jetzt nicht vor Augen, wie so ein Ausweis aussieht).

Im Grunde kann alles von Vorteil sein - oder auch nicht. ;-) Und wenn Du Dich auf eine Stelle bewirbst, wo der GEsetzgeber Dir Vorteile zusichert, warum nicht nutzen.

Ich glaub eig. auch nicht, dass da wirklich jemand nach "behindert" und "nicht behindert" sortiert, denn die PRaxis würde - gerade im ÖD - schnell auffliegen und Knsequenzen haben.

J~asminxda7x5


So. Meine Bewerbung ist fertig.

Ich habe jetzt geschrieben, dass ich zwar einen GdB von 50 % habe, dies mich aber nicht in meiner Arbeit einschränken wird. Eine Kopie vom Ausweis habe ich auch beigefügt, aber nicht genauer beschrieben, warum ich eine Behinderung habe.

Muss ich hoffentlich auch nicht. :-/

m\ilzkUa002


Mittlerweile ist es ja so, dass eine Firma bei Einstellung eines Behinderten noch Geld dabei verdient.

Quotenbehinderte und so ;-)

Bin selbst 90 % und wuerde den Ausweis einfach mitschicken. Klar, man fuehlt sich dann weniger Wert, weil man den Ausweis hat, aber ist doch egal, hauptsache du bekommst den Job ;-)

aX.<fish


Na dann viel Erfolg, Jasminda. :)^

JPasmiFndxa75


hauptsache du bekommst den Job

Ich hoffe sehr. :)z

Na dann viel Erfolg, Jasminda

Vielen Dank.

Ich werde berichten. :-)

rpespektl~oser


Ich bin erst jetzt auf diesen Thread gestossen.

Vielleicht wurde es schon erwähnt - wenn man dir den Personalbogen gibt, der etliche Seiten umfassen kann, dann steht dort vermutlich auch die Frage ob man eine Behinderung hat.

Jedenfalls stand die Frage in dem Formular drin, das ich bekommen habe.

Unverschämterweise wurde auch nach der Art der Behinderung gefragt. Diese Frage muß man nicht beantworten, bzw. ist es nicht mal zulässig das zu fragen.

Jpasmidndxa75


Unverschämterweise wurde auch nach der Art der Behinderung gefragt

Naja, wenn jemand fragt, habe ich nichts zu verbergen. Allerdings müsste derjenige erst einmal nach meiner Krankheit googeln da er sie garantiert nicht kennt. ]:D

mcahlangxo


@ Jasminda

Ich finde, dass es die richtige Entscheidung war, kurz auf deine Behinderung hinzuweisen. Gerade der öffentliche Dienst soll bei der Beschäftigung behinderter Menschen mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb ja auch der Hinweis in der Stellenanzeige.

Wenn du dazu auch noch sagst, dass dich deine Behinderung nicht bei der Arbeit beeinträchtigt, kann der Hinweis auf die Behinderung nicht nachteilig sein. Gut finde ich auch, dass du darauf in deiner Bewerbung kurz eingegangen bist.

Ich wünsche dir viel Erfolg :)^!!!

JRasm>indAa75


Ich wünsche dir viel Erfolg :)^!!!

Vielen lieben Dank. @:)

asda$mev


Gerade der öffentliche Dienst soll bei der Beschäftigung behinderter Menschen mit gutem Beispiel vorangehen.

Richtig! Sie dürfen nicht danach fragen, was du für eine Behinderung hast. Sie tun es aber trotzdem um ggf. deinen Arbeitsplatz für dich einrichten zu können, z.B. den PC, Schreibtisch etc.

Was bei dir ja gar nicht der Fall sein muss, so wie ich rausgelesen habe. Man darf nicht vergessen, dass der ö.D. doch noch sehr human ist, was Ausfallzeiten angeht, gerade wenn eine Behinderung schon bekannt ist. Sozusagen ist es im ö.D. wirklich ein Vorteil eine Behinderung zu haben.

Finde ich persönlich auch nicht schlimm, denn der Personenkreis ist dann doch bei manch anderen Belangen benachteiligt.

Wünsche dir viel Glück!@:)

D6er$_FrSoehl)iche


Soweit mir bekannt, muß jedes Unternehmen eine gewisse Quote an "Unnormalen" beschäftigen. Das heißt: ich glaube mindestens 5-10% Behinderte, dann eine Frauenquote etc.

(Ach ja, ich gehöre selbst zu den Kaputten, hab ja selbst einen GdB von 70% wegen AS).

DTer_Fwroehlrichxe


Und wegen Nicht Angeben:

das könnte für die Person nachteilig sein, weil behinderte Personen einen erweiterten Kündigungsschutz, größeren Anspruch auf Urlaub etc. haben. Und die Nennung welche Behinderung man hat, verbessert wahrscheinlich (bei vernünftigen Leuten jedenfalls) das Betriebsklima oder sollte es zumindest.

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