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Die Arbeit bei Amazon.de ist das letzte

TDo|naxk


Woot?

Ne Stunde Pause? Das ist mal jammern auf hohem nivau.

Ne halbe Stunde mehr als sonst auf 8h....

Ist ne tolle Pause wenne von deinen 25 bzw 20 miunten MINIMUM 10 mit laufen zum Spint, dann Kantine verbringst. Wenne Pech hast schlägt noch Kollege Zufall zu und darfst dich von der Security komplett checken lassen. Also ne Erholung sind die Pausen bei Amazon definitiv nicht. Brot reinschlingen, schluck ausser Flasche und weiter gehts.

Die Grösse der Lager scheinen manchen nicht bewusst zu sein.

4 Wöchige Praktikas, nach 2 Tagen biste angelernt arbeitest voll mit..hmm aja nur ohne Geld zu verdienen. Vor Weihnachten werden die Praktikas auf 2 Wochen gekürzt, damit man noch genug Leute bekommt.

Bei Überstunden und Samstags Arbeit biste natürlich dabei, weil du willst ja nen Vertrag.

Haste deinen Vertrag dann kommste natürlich auch Sonntags noch, kommste nicht wird dein Vertrag am 24.12. 100%ig nicht verlängert. Da es dann so gut wie alle machen, werden aber auch Leute nicht verlängert die Sonntags immer brav da waren.

Das ganze dann für 1000 Euro netto bei Steuerklasse 1

Und nein ich jammer nicht, Amazon nutzt das aus was gesetzlich geht und im Rahmen ist. Arbeitnehmer Freundlich sind sie aber definitiv nicht, wie auch wenn man den Versand kostenlos anbietet, muss wo anders gespart werden.

Meillxi77


So, ich möchte mich dann nochmal zu Wort melden. Ich bin nun seit Mittwoch bei Amazon mit befristetem Vertrag bis 24.12.

Erstmal zu der Bezahlung:

Vordergründig wird dann auch ganz gut gezahlt, 7,76€ / Stunde, bei einer 40 Std. Woche.

Das stimmt nicht. Es sind 8,53 Euro und nach Vertragsverlängerung noch mehr.

Ich bin nicht Picker(in), wie die Fadenstarterin, sondern ich bin beim Packen untergebracht, also Kartons falten, Waren und Rechnung rein, zukleben – weg. Das bedeutet, dass ich praktisch 8 Stunden an meinem Arbeitsplatz stehe und nur wenige Meter laufen kann/muss. An den ersten beiden Tagen war ich wirklich kaputt und die Beine ordentlich schlapp, aber so langsam gewöhne ich mich dran. Bis dato hat uns niemand gesagt, dass wir irgendwelche Zahlen schaffen müssen. Niemand hat uns unter Druck gesetzt oder aufgefordert, schneller zu arbeiten. Das mag aber noch kommen. Ich denke mal, der Geschenke-Kauf hat erst angefangen. Aktuell bekommen wir eher gesagt "keine Panik, ihr werdet von alleine schneller, setzt euch nicht so sehr unter Druck!"

Die Pausen sind 2mal 30 Minuten. Klar, der Weg zur Kantine ist ein Stück weit weg. Länger als 3 Minuten brauche ich aber sicherlich nicht. Und wenn ich kein Metall bei mir habe (Gürtelschnalle oder sowas), bin ich ruckzuck durch die Security-Schleuse durch. Zumindest dort wo ich arbeite, wird man nicht per Zufall "abgescannt", sondern wenn eben der Metalldetektor piept. Da kann man sich ja darauf einrichten.

Also ich habe echt Schiss gehabt wegen der vielen negativen Meinungen zur Amazon-Arbeit. Ich kann davon nichts bestätigen.

Samstag arbeiten muss ich zwar, aber dafür habe ich einen anderen freien Tag in der Woche. Sonntag ist bis jetzt freiwillig – aber hey, dafür bekomme ich Sonntags mehr Gehalt! Und die letzten 2 Sonntage vor Weihnachten werden wohl Pflicht sein. Schließlich will jeder rechtzeitig seine Geschenke haben. Das Weihnachtsgeschäft ist ja auch ein Ausnahmezustand, und wir haben uns ja freiwillig dazu entschieden, an diesem Ausnahmezustand teilzuhaben. Naja, ICH jedenfalls.

Die Chance, nach Weihnachten eine Vertragsverlängerung zu bekommen, ist, denke ich mal, sehr gering, also habe ich da auch wenig Hoffnungen. Ich mache meine Arbeit so gut ich kann und zeige NATÜRLICH Bereitschaft, auch Sonntags zu arbeiten (wie gesagt: Ausnahmezustand. Das wird ja nicht das ganze Jahr über verlangt). Wenn ich die Chance bekomme, noch länger zu bleiben, freue ich mich. Aber ich richte mich nicht darauf ein.

Soviel dazu. Also bis jetzt macht's mir Spaß!

scchw:al<bi2x50


Hallo zusammen!

Also ich bin auch bei Amazon am arbeiten. Bin von den Arbeitsbedingungen überhaupt nicht angetan. Also ich bin im Inbound(Wareneingang) wir erledigen das Abfahren der Ware nicht mit Elektrischen Langläufern sonder per Handhubwagen. Das bei dieser unterschiedlichen Ware die sich vom Gewicht extrem unterscheidet, da werden Kilometer über Körperkraft gemacht. Das ist so anstrengend das ich zwei Stunden vor Schichtende meine Beine so schmerzen das ich kaum noch Laufen kann. Das wird dann schon alles zur Qual. Durch messen mit einem Schrittzähler bin eine Schicht fast auf 15 Kilometer gekommen. ]:D Also das ist schon total die Sklavenarbeit was da Amazon von uns verlangt. Dann werden wir als danke schön noch von Führungskräften sehr unter Druck gesetzt. Also im großen und ganzen bin ich von so einem Großkonzern echt enttäuscht. Es gibt keine Spätschichtzulage das Schichtmodel läßt auch zu wünschen übrig. Im groß und ganzen sind viele Kollegen nicht froh wenn der Arbeitsvertrag verlängert. Viele suchen schon weiter nach anderen Stellen.

BJac,kLockXOxP


Hi,

mein erster Beitrag zum Thema Amazon. Verzweifelt01, das geht an dich. Meiner Meinung nach gehst du das ganze von der falschen Seite her an.

Ich arbeite auch für Amazon, und zwar im Standort Graben bei Augsburg (MUC3). Ich habe als Receiver in Leipzig angefangen, und glaube mir, ich kenne den Druck. Stückzahlen, Stückzahlen usw. Mach dir doch nicht so einen Stress! Erstmal musst du dir Zeit lassen und versuchen, alles richtig zu machen. Die Leute, die von Anfang an versuchen, die Stückzahlen eines erfahrenen Mitarbeiters zu schaffen, machen erstens nur Fehler weil sie sich überschätzen, zweitens lernen sie nichts, weil sie sich gar nicht konzentrieren können, und drittens brechen sie früher oder später zusammen, weil sie denken, sie seien nichts wert.

Bevor ich bei Amazon angefangen habe, war ich schon bei diversen anderen Logistikfirmen beschäftigt gewesen (Pick, Nachschub, Pack, Dock), und trotz meiner Erfahrung habe ich bei Amazon erst nach 3 Wochen die geforderten Stückzahlen geschafft. Das ist auch ganz normal so, und weil ich mich erstmal langsam rangetastet und vor allem viele Fragen gestellt habe, ist nach insgesamt 5 Wochen meine Fehlerquote auf annähernd 0 gesunken. Das hat den Leads gefallen, und man hat mich befördert.

Zuerst war ich beim Prep, danach ProblemSolver, und jetzt bin ich beim ISS (InboundSupportService), habe einen Bürostuhl, einen Windows7-PC und kommuniziere mit anderen Standorten auf der ganzen Welt. Sicher, da raucht mir auch der Kopf und ich trage eine hohe Verantwortung, aber ich trage meinen Kopf hoch und bin stolz auf meine Arbeit.

Mach das was du schaffst, und nicht mehr! Dann wirds auch was bei Amazon. Keiner braucht Mitarbeiter, die sich kaputtschuften. Und wenn dir irgendein Lead sagt, dass deine Stückzahlen nicht stimmen: Sag dem- oder derjenigen, du bist erst soundso lange da und du brauchst deine Zeit. Am besten stell noch irgendeine Frage so wie: Warum ist das so und das so? Glaubst du ich kann besser werden, wenn ich dies und das soundso mache? Das wirkt immer, denn dann zeigst du dich interessiert und plötzlich hast du den einen oder anderen Verantwortlichen auf deiner Seite. Und wenn du das Gefühl hast, dass dich einer nicht mag, stell dich hin und sag ihm/ihr das im geeigneten Moment einfach unverblümt ins Gesicht. Meistens entpuppt es sich als ein Missverständnis, und ausserdem ist das auch ein guter Weg, die Leute mal etwas näher kennenzulernen.

Nimm dir das mal zu Herzen und hab keine Angst vor persönlichen Gesprächen. Bei Amazon arbeiten auch nur Menschen, und je offener du mit ihnen über deine Probleme sprichst, desto besser können sie dir helfen. Und wenn der Lead, auf den du zugegangen bist sich als störrisch erweist, dann sprich mit deinem Area Manager. Das falscheste, was du tun kannst, ist den Frust in sich reinzufressen, denn irgendwann platzt du, und das tut dann niemandem gut, am wenigsten dir selbst.

Ich hoffe, ich konnte dir ein Stück weiterhelfen.

Gruß, Andreas :)D

i|sabel!440x3


ich habe jetzt ein test bei Amazon. was muss ich da machen. und wie viele Tests muß ich bestehen. habe mich als Picker dort beworben.

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