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Wieviel Krankheitstage am Arbeitsplatz sind "normal"?

gOroPtt1che


.... ich bin leider auch jemand der gern mal was mitnimmt an erkrankungen. Meist sind es Grippe etc. (man muß aber dazu sagen daß ich im Kindergarten arbeite - ein "Bazillenmutterschiff" sozusagen).

Aber ich komme auch auf recht viele Krankheitstage pro Jahr wenn ich Pech hab.

Dazu kommt jedoch, daß ich noch herzkrank bin was auch manchmal seine Probleme macht wenn ich was erwische.

Im Moment bin ich auch zuhause ... ja- ich weiß ... der ein oder andere denkt jetzt "warum liegt die dann noch nicht im bett wenn sie krank ist ?" ... würd ich ja auch denken ...

Leider ist es so daß ich (zu 99 % jedenfalls) eine Nervenneuralgie in den Kopfnerven habe - eine verdammt schmerzhafte Geschichte, die vor allem fies wird, wenn ich mich hinlege ... :°( Ich hab in der letzten Woche wenns hoch kommt 12 Stunden geschlafen - und damit kann ich nicht guten Gewissens die Aufsichtspflicht über Kinder übernehmen.

Ich hab früher auch immer den Kopf untern Arm geklemmt und bin halt gegangen - aber ... ich bin immer da und tu und mache trotz Herzkrankheit und andere bleiben nach einmal niesen zuhause ....

und wegen einmal niesen, oder bißchen husten bleib ich auch nicht daheim !!!!

gcagto


Wann und wieoft man krank wird, kann man wohl kaum selbst beeinflussen,

Da habe ich eine andere Einstellung. Mit gesunder Ernährung, Sport und gerade im Winter öfters mal Händewaschen, kann man das schon beeinflussen.

Beim Lesen ist mir aufgefallen, Kollegen die sagen "Mir egal, was andere denken, es dankt einem ja eh keiner" bleiben tendenziell eher bei kleineren Wehwechen zu Hause und da habe ich kein Verständnis. Bei Kollegen, die bei Schnupfen oder Kopfschmerzen trotzdem arbeiten und nur bei "richtiger" Krankheit zu Hause bleiben, sagt man gerne: "Bleib zu Hause und kurier dich aus". Weil es da glaubwürdiger ist, dass sie auch wirklich arbeitsunfähig sind.

G53IS"T


Gestern bekam ich dann von einem Bekannten eine SMS, in dem er mit mitteilt, dass sich eine Kollegin beschwert hätte, dass ich ja "schon wieder krank" sei.

Ich habe mir total die Gedanken gemacht, konnte mich neben der Erkältung letzte Woche aber nur daran errinnern, dass ich im Februar mal mit einer Grippe eine Woche im Bett lag. Sonst habe ich den ganzen Frühling+Sommer über keinen Tag gefehlt.

dem würde ich ja bei der nächsten Gelegenheit auf dem Schreibtisch kotzen oder sowas... Unverschämt. Du bist niemanden eine Rechenschaft schuldig warum du krank bist. Es dankt dir auch keiner wenn du dich mit 40°C Fieber auf Arbeit schleppst und dich den Tag rumquälst.

AanonyWma1


Bei Kollegen, die bei Schnupfen oder Kopfschmerzen trotzdem arbeiten und nur bei "richtiger" Krankheit zu Hause bleiben, sagt man gerne: "Bleib zu Hause und kurier dich aus". Weil es da glaubwürdiger ist, dass sie auch wirklich arbeitsunfähig sind

Na ja, sicher stimmt es, dass man bei einem Kollegen, der nur zu Hause bleibt, wenn er wirklich krank ist, dafür mehr Verständnis hat, wenn er mal fehlt. Nur aber abgesehen vielleicht von Schnupfen sieht man es einem Kollegen ja nicht an, dass er bei leichten Problemen zur Arbeit geht.

Es sei denn, jemand gehört zu denjenigen, die meinetwegen mit Kopfweh oder einer Magenverstimmung in die Arbeit gehen und dort dann den ganzen Tag rumjammern, wie schlecht es ihnen geht, und vielleicht noch drauf warten, dass man sie dafür bewundert, dass sie trotzdem zur Arbeit kommen %-|

J^ette,71


Na ja, sicher stimmt es, dass man bei einem Kollegen, der nur zu Hause bleibt, wenn er wirklich krank ist, dafür mehr Verständnis hat, wenn er mal fehlt.

Was ist denn wirklich krank? Jeder Mensch fühlt sich doch ganz anders wenn er krank ist. Einer geht mit 40° Fieber noch arbeiten und schleppt sich so durch, der andere hingegen fühlt sich mit 40° Fieber schon halb tot...

Sicher auch wir haben Kollegen, die sich grundsätzlich Montags krank melden, da macht man sich schon Gedanken ob das WE wieder zu anstrengend oder der Restalkohol noch nicht abgebaut sind ]:D, aber trotz allem muß man doch einfach erstmal davon ausgehen das sie wirklich krank sind, bis das Gegenteil bewiesen ist ;-)

Auf der anderen Seite frage ich mich, woher wißt Ihr eigentlich was Eure Kollegen haben wenn diese sich krank melden? Das unterliegt doch eigentlich der Privatspäre und geht niemanden etwas an, außer sie erzählen es Euch direkt??

rdamirlxa


viele konflikte am arbeitsplatz, die sich wegen krankheitsdauern ergeben, könnten von den kranken mitarbeitern selbst behoben werden, wenn sie von sich aus - obwohl sie es gesetzlich nicht müssen - eine begründung ihrer überdurchschnittlichen krankheitsdauer geben würden. kollegen und chefs sind oft viel hilfsbereiter und verständnisvoller, wenn sie wissen, WARUM jemand fehlt und was die persönliche geschichte dahinter ist.

z. b. hatten wir eine kollegin, die sehr lange (monate) fehlte, und danach immer mal wieder einige tage. alle waren sehr wütend, weil sie natürlich deren arbeit mit machen mussten. es war so schlimm, dass teilweise keiner mehr mit ihr in die kantine ging oder mal klönen wollte, weil alle einen hals auf sie hatten. nach einem jahr kam dann irgendwie raus, dass sie krebs gehabt hatte und danach öfter noch zu nachbehandlungen ins krankenhaus musste und manchmal einfach noch sehr geschwächt war durch chemo und so. von da an waren alle viel zugewandter und aufmerksamer, weil wir dann wussten, was los war. das hätte sie doch von anfang an haben können, wenn sie nur was gesagt hätte!

natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, ob er es sagen will oder nicht, ist ja sein recht auf privatsphäre. aber so psychologisch gesehen muss man sich nicht wundern, wenn man nichts sagt und dann irgendwann gemobbt wird, weil die anderen es einfach nicht verstehen und ganz zu recht sauer werden, weil jemand die stelle besetzt, das geld bekommt, aber die anderen seine arbeit mitmachen lässt. manchmal liegt es also auch an den betroffenen selbst, wie sie mit ihrem kranksein umgehen.

m?iJri8x0


Ich kann Menschen, die krank in die Arbeit rennen, nicht leiden. Dabei kriege ich einen dicken Hals. Sollen die doch daheim bleiben und sich selbst anschneuzen, aber nein, die husten und schnupfen dann mit mir in einem Raum 8 Stunden lang herum. Meistens werde ich nicht krank, aber dafür liegen dann meine Nerven blank wenn ich mit so jemandem in einem Raum eingesperrt bin, dem ich nicht aus dem Weg gehen kann.

J>ewtte7x1


@ ramila

da stimme ich Dir zu. Bei uns in der Firma ist es so, das wir uns bei unserer Abteilungsleiterin krank melden und dieser meist auch sagen warum...

Ich persönlich habe auch nichts dagegen wenn meine Kollegen wissen warum ich krank bin, da ich auch nur zu Hause bleibe wenn es gar nicht mehr geht!

Kann aber auch verstehen das einige Kollegen das nicht möchten weil Sie der Meinung sind das geht niemanden etwas an und auch das sollte man akzeptieren.

Also das jemand "geschnitten" wird weil er oft krank ist, kommt bei uns nicht vor. Aber wie in jeder Firma auch, gibt es bei uns viel Gerede !!!

Schlimmer finde ich wenn es Kollegen gibt die nicht krank sind, sich aber auf der Arbeit ausruhen und die Kollegen diese "Faulerei" mittragen müssen :-D; und meistens kommen die damit auch noch gut durch ;-)

PFalxme_


Mich nervt es eher viel mehr, wenn die Mütter ständig wegen ihren kranken Kindern zu Hause bleiben. Da reicht schon ein kleiner Schnupfen und Mutter muss bei ihrem Balg bleiben. :(v

Pzal)me_


Ich kann Menschen, die krank in die Arbeit rennen, nicht leiden.

Finde ich auch furchtbar. Eine Freundin von mir ist Bäckerin und geht selbt mit Grippe arbeiten, weil sie Angst um ihren Job hat. :(v

WDeide[nfee


Bei uns ist es auch so, dass wir unseren Kollegen mitteilen, warum wir daheim bleiben. :)z

Es hat zum Glück auch noch nie Spitzen gegenüber kranken Mitarbeitern deshalb gegeben. Wir haben (bis auf diese eine Ausnahme) eigentlich auch alle die gleiche Einstellung bezüglich Krankheitstagen: "Wenn man krank ist, ist man krank - aber ein Schnupfen ist kein Grund daheim zu bleiben". ;-)

Wir treten dann eben auf Arbeit etwas langsamer, machen uns einen Tee, sind halt öfter mal aus dem Telefon draußen und machen stattdessen unsere Schriftpost,.... :)z

N'ala8x5


Vielleicht hat hier ja schonmal einer vom ÖBB Skandal gehört? Grad brandheiß hier in Ö.

Hier wurden Krankheitstage und Begründungen (also die Art der Erkrankung) dokumentiert. Leute die öfter mal krank waren wurden bei Beförderungen etc ausgelassen. Auch wurde gemobbt und sogar Detektive ausgesandt ...

Ist doch sicher wunderbar fürs Arbeitsklima oder? ]:D

Meine Meinung:

Anhand der obigen Diskussion kam raus dass im Durchschnitt 15 Krankheitstage im Jahr anfallen. Durchschnitt.

Ich war in meinen letzten 5 Arbeitsjahren vielleicht 6 Tage daheim (Ausnahme kommt gleich) ... aber Durchschnitt ist Durchschnitt, manche werden nie krank andere ständig, haben eventuell was chronisches was sie immer wieder dahinrafft. Aber deswegen sind sie ja nicht gleich arbeitsunfähig und müssen von Sozialhilfe leben. Mein Gott und wenns 30 Tage im Jahr sind - ist jemand krank soll er sich auskurieren können.

Ausnahme: Ich war bis zum 3. Arbeitsjahr nie so krank daheimzubleiben - ich trottel kam aber auch mal mit Fieber ins Büro - keinen Tag gefehlt. Und dann wird man plötzlich angefahren und ist einen ganzen Monat daheim. Ja was will man machen? Ist nunmal so. Und nicht jedem Virus kann man mit Obstessen ausweichen - ich esse verdammt gerne Obst und Gemüse und trotzdem erwischts mich jedes Jahr rund 3 mal. Die Grenze beginnt bei mir bei Fieber. Erkältung etc, ich komm ins Büro - Sobald Fieber dabei ist bleib ich daheim. Mich hats einmal zuammengeklappt - das brauch ich nicht in der Arbeit - und von einem fiebrigen Kollegen hat dort auch keiner was. Die ersten Arbeitsjahre hab ich mich immer wieder in die Arbeit geschleppt und war nach 3 Jahren völlig kaputt. Der körper am ende und eine Erkrankung jagte die nächste. Da hab ich mir gesagt, so gehts nicht, das tust du dir nie wieder an - für keinen Job der Welt.

Ich finde die Diskussion ob 5 Krankentage oder 15 völlig müßig. Man sollt sich für sein Immunsystem nicht rechtfertigen müssen und schon garnicht für chronische Erkrankungen. Wenn einer ein Obezahra (deutsches Wort?) ist dann nicht nur wenn er sich krankmeldet sondern auch während der Arbeit - und dann bleibt er auch nicht lange an der Stelle. Ist einer immer motiviert und tut sein bestes, dann nimmt einem auch keiner einen Krankenstand übel.

Und so werte Kollegen die sich beschweren - na zu denen geh ich gerne auch krank, verwend ihre Tastatur und Maus, hust sie bissl an - mal sehen ob sie dann begreifen wie sinnlos es ist krank zur Arbeit zu kommen :|N

J)et>te7x1


@ Palme

also entweder hast Du keine Kinder oder die Oma die sich dann kümmert ???

J*ettex71


Österreichisch : Owezahra

Deutsch : einer der wenig arbeitet

;-D

N&aSleaW85


Also das jemand "geschnitten" wird weil er oft krank ist, kommt bei uns nicht vor. Aber wie in jeder Firma auch, gibt es bei uns viel Gerede !!

Bei meiner letzten Arbeitsstelle wurde einer eingestellt. Super sympathischer Kerl und hatte nen guten Draht zu den Kunden. Gleich in der 2 Woche war er krank. Irgendwie kam dann raus dass er mal in der selben Firma wie eine Freundin eines Kollegen gearbeitet hat und dort gekündigt wurde weil er oft krank war. Wir waren erstmal skeptisch, denn wie gesagt er war ja voll motiviert.

Ne Woche später kam dann raus dass er vor jahren einen schlimmen Autounfall hatte, im Koma lag und jahrelange Reha machen musste (immernoch muss) um mit dem allen klar zu kommen. Wir waren wirklich entsetzt - und ich finds furchtbar dass das in der vorigen Firma scheinbar keinen interessiert hat. Dass man da nicht den guten Willen erkennen kann, dass er wieder ins Berufsleben einsteigen will und völlig motiviert ist -- sondern nur die Anwesenheit zählt.

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