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Wieviel Krankheitstage am Arbeitsplatz sind "normal"?

pre6ps


geht man grundsätzlich fast immer hin egal wies einem geht. Tja so ists in mancher Arbeit.

Ich arbeite auch in einem kleinen Team, da ist es genauso. Man hat dann den Kollegen gegenüber ein schlechtes Gewissen und bleibt erst zu Hause wenn der Kopf unterm Arm ist. ;-)

Bnenetiton


Meine Meinung dazu ist: Wenn man krank ist, ist man krank. Wenn man sich den Arm bricht, oder eine OP anstehen hat ist das natürlich was anderes, als wenn man einen grippalen Infekt hat.

Im Übrigen hasse ich Kollegen, die sich trotz Krankheit ins Büro schleppen, weil sie sich für so unersetzlich halten und zu guter Letzt noch 3, 4 andere Kollegen anstecken, die dann ebenfalls der Firma fehlen - und, sein wir mal ehrlich; ist man wirklich krank, kann man keine Leistung bringen. Oft genug wird dann mehr Mist fabriziert, als wenn man gleich daheim bleibt.

JPettxe71


weil sie sich für so unersetzlich halten

und das auch noch jedem auf die Nase binden der es NICHT hören will ]:D

BEeVnet|ton


Ja, sie sitzen dann mit dickem Schal und triefender Nase wie ein Häufchen Elend an ihrem Schreibtisch. "Ach, mir gehts soooo dreckig. Eigentlich müsste ich ja daheim bleiben, aber die Arbeit... Ich muss ja..." Da kommen mir vor Rührung glatt die Tränen. %-| Wie überaus Aufopferungsvoll! Ohne seine/ihre Arbeitsleistung würde der Betrieb sofort zusammenbrechen und die Firma in den Konkurs getrieben werden.

JMettex71


Sicher, nur DENEN verdankst Du das Du noch einen Job hast ;-D

CY@ro9lin8L8*x2


Ich denke normal und durchschnittlich gibt es nicht. Manche sind viel krank, andere wenig. Ich wäre eigentlich NIE krank, wenn da nicht die chronische Migräne wäre..Ich bin in den letzten vier Jahren (Ausbildung und nun etwas über einem Jahr Festanstellung) nie wegen etwas anderem als Migräne daheim geblieben, selbst mit einer Blasenentzüdung habe ich mich hingeschleppt, obwohl ich weiß, dass das der größte Schwachsinn ist, aber ich hatte immer dieses schlechte Gewissen, weil ich wegen der Migräne schon genug gefehlt hatte. Seit knapp einem Jahr gehe ich trotzdem hin, da mir keiner mehr glaubt, dass ich wirklich jede Woche daheim beiben könnte. Es ist ein Teufelskreis, aber was will man machen? Ich weiß, dass es nicht besser wird, also das beste drauß machen, es warten genügend andere auf meinen Job.

ppepxs


@ Jette71

alles Gute für Deine OP am Ellenbogen :)* :)* :)* wann geht es denn los??

Ambulanter OP-Termin ist am 28.10.09 :°(

@ Benetton

"Ach, mir gehts soooo dreckig. Eigentlich müsste ich ja daheim bleiben, aber die Arbeit... Ich muss ja..."

Rumjammern liegt mir nicht, und da ich nur Teilzeit arbeite, denke ich mir "den halben Tag bekommst du schon rum". Außerdem mache ich das nicht wegen der Firma oder den Chef's sondern nur wegen den Kollegen. Ich weiss wie unangnehm es ist, wenn man die Arbeit anderer mitmachen muß.

@ C@rolin88*2

Ich hab auch Migräne und kann deshalb mitfühlen. Meine Anfälle beginnen meistens Nachts, sobald ich es merke nehme ich meine Migränetablette (Maxalt10), dann geht es meistens einigermaßen bis ich zur Arbeit muß. Kam aber auch schon vor, dass ich komplett flachgelegen bin und so neben mir stand, dass ich nicht mal autofahren konnte.

Ck@rojlWin868*2


Ich habe schon alle möglichen Tests machen lassen und viele Medis ausprobiert um dann doch wieder bei stinknormalen Aspirin zu landen..Sehr komisch, aber sie helfen mir, wenn ich sie früh genug nehme. Ist halt einfach eine scheiß "Krankheit"..Manchmal glaube ich selber, dass es keine ist..Ich verhalte mich auch nicht wehleidig oder so, dass liegt mir nicht. Ich bin einfach froh, dass ich sonst sehr unanfällig bin :)z

t_he repal xnoki


Punica

Die dankens einem auch nicht, wenn man sich krank und unter Medikamenten in die Arbeit schleppt....

Ne, warum soll ich auch jemandem, der zur Arbeit kommt, danken? Das ist doch "Normalzustand".

miri

Ich kann Menschen, die krank in die Arbeit rennen, nicht leiden.

Und ich kann die nicht leiden, die bei jeder Kleinigkeit zuhause bleiben. Solange ich nicht so krank bin, dass ich den ganzen Tag im Bett liege und nur zum Tee kochen und Zwieback und Taschentücher holen aufstehe, kann ich auch zur Arbeit gehen.

WratOerli


Ich finde 4 Wochen z.B. aus Arbeitgebersicht und auch persönlich auch sehr viel. Ich habe halt immer "nur" Schnupfen und quäl mich dann hin und bin eigentlich wenn dann max. ne Woche krank.

Allerdings hatte ich auch zwei Kolleginnen, von denen eine schon nach 2 Wochen im Betrieb schon 6 Wochen krank war und es gab gar kein Problem. Eine hatte nen Autounfall, auch erstmal paar Tage krank. Dann hatte eine andere noch irgendnen komischen Unfall (ich glaube Becken gebrochen?) und war fast 2 Monate krank. Das passiert eben. Wenn es genug Leute gibt (also der Betrieb gut organisiert ist) dann ist das ok, kann eben passieren.

Bei meiner Mutter ist es z.B. so, dass die schon wenn NIEMAND krank ist nicht weiß, wie sie alles schaffen soll und die sind gnadenlos unterbesetzt. Ist logisch, dass da dann bei jedem kranken Tag die Angst mitschwingt, dass man entlassen wird, die anderen böse sind oder sonstwas...

AHno^nyxma1


Solange ich nicht so krank bin, dass ich den ganzen Tag im Bett liege und nur zum Tee kochen und Zwieback und Taschentücher holen aufstehe, kann ich auch zur Arbeit gehen.

Also entscheidend ist für mich, ob ich in der Lage bin, auch wirklich die verlangte Leistung zu erbringen oder nicht. Alleine durch "körperliche Anwesenheit" nütze ich zumindest in meinem Beruf niemandem.... Und ich kann auch nicht einfach mal "etwas gemütlicher" arbeiten, weil ich Fieber habe oder mich so mit Erkältungs-Medikamenten vollgestopft habe, dass ich mich nicht mehr konzentrieren kann..... In manchen Jobs mag das ja gehen, aber eben nicht in allen.....

Ich hatte zwar bis jetzt noch nie den Fall, aber ein grippaler Infekt mit Fieber wäre für mich wahrscheinlich ein Grund, daheim zu bleiben (ein normaler Schnupfen dagegen definitiv nicht....).

P+almex_


Weil hier viele schreiben, dass ein Schnupfen kein Grund ist... Also wenn ich mal richtigen Schnupfen haben, dann läuft mir in den ersten 2 Tagen so schlimm die Nase, dass ich wirklich alle 5 Minuten ein Taschentuch brauche, meine Nase völlig rot ist und meine Augen schlimm tränen. Bei sowas würde ich auch daheim bleiben.

tahe rea~l nokxi


Also entscheidend ist für mich, ob ich in der Lage bin, auch wirklich die verlangte Leistung zu erbringen oder nicht.

Kommt drauf an, was die Ursache dafür ist. Wenn ich das WE durchgefeiert habe und Montag noch nicht wieder fit bin, kann ich auch nicht volle Leistung erbringen. Trotzdem wäre es unfair den Arbeitskollegen gegenüber, wenn man dann einfach zuhause bleibt.

Ich hatte zwar bis jetzt noch nie den Fall, aber ein grippaler Infekt mit Fieber wäre für mich wahrscheinlich ein Grund, daheim zu bleiben (ein normaler Schnupfen dagegen definitiv nicht....).

So wäre das für mich auch in Ordnung.

AYn5otnymxa1


Kommt drauf an, was die Ursache dafür ist. Wenn ich das WE durchgefeiert habe und Montag noch nicht wieder fit bin, kann ich auch nicht volle Leistung erbringen. Trotzdem wäre es unfair den Arbeitskollegen gegenüber, wenn man dann einfach zuhause bleibt

Natürlich ist es kein Grund, zu Hause zu bleiben, weil ich das Wochenende durchgefeiert habe. Aber ich sehe es auch als meine Verpflichtung, mich so zu verhalten, dass ich dadurch in der Arbeit keine Probleme habe, etwa durch mangelnde Konzentrationsfähigkeit / dass ich dazu in der Lage bin, meine Arbeit korrekt zu erledigen (was, wie gesagt, sicher von Beruf zu Beruf unterschiedlich ist). Und wenn ich weiß, dass ich nach einem durchgefeierten WE dazu nicht in der Lage bin, dann feiere ich das Wochenende nicht durch oder nehme Montag Urlaub - aus Rücksicht auf meine Kollegen.

tGhe rKealA noxki


Sehr schön! :)^ Nur würde ich eben wetten, dass das nicht alle so sehen. Und gerade das ist das, was mich ärgert. :-/

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