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Wieviel Krankheitstage am Arbeitsplatz sind "normal"?

m~oonnxight


aber eigentlich darf man mit magen-darm-grippe nicht arbeiten da es ansteckend ist :=o

CIhevySlady


Mit Fieber würde ich niemals arbeiten gehen. Nee – da ist mir meine Gesundheit weitaus wichtiger als die Arbeit.

Gestern kam eine Kollegin Mittags zu mir und meinte das Sie sich gar nicht gut fühlt. Da Sie eh so viele Überstunden hat, hab ich auch gesagt: geh nach Hause und leg dich, vielleicht kannst du es direkt noch im Keim ersticken. Das tat sie auch. Eben rief Sie an – und hörte sich furchtbar an. Sie bleibt heute natürlich zuhause und das ist auch richtig so. Ich möchte nämlich nicht angesteckt werden.

T)imbatuxku


Da Sie eh so viele Überstunden hat, hab ich auch gesagt: geh nach Hause und leg dich

So kann man sich vom Pferdestallgeruch befreien. ;-D ;-D

CFhev~ylxady


;-D stimmt ;-D Woher weißt du das ??? ;-D

DbickiyDickVDiUckxens


Bei mir steht im Vertrag, dass die AU schon am ersten Tag vom Arbeitgeber verlangt werden kann.

Ich halte es jedenfalls so, dass ich auch am ersten Tag gleich zum Arzt gehe, mir den gelben Zettel geben lasse und per Einschreiben in die Firma schicke. Wie lang ich krankgeschrieben werden will, entscheide ich meistens selber, auch wenn der Arzt sagt, dass es niemanden was angeht.

Angerufen muss natürlich bis spätestens 9:00 Uhr.

So kann mir keiner was.

Mit Magen-Darm Sachen würde ich nie arbeiten gehen, bin dann ja wahrscheinlich mehr auf dem Klo als am Arbeisplatz und was bringt das?

Die Leute, die sich mit Grippe in die Arbeit schleppen, stecken die anderen nur an, und bei Kundekontakt finde ichs unverantowortlich. {:(

Und meistens wird dann übertrieben gehüstelt und geschneuzt, so dass es die anderen hören müssen, und sagen, wau, der ist krank und kommt trotzdem. :|N ;-D

SvilkepK.


Ich denke, dass es keine "normale Angabe" bzgl. der Krankheitstage eines Arbeitnehmers gibt.

Generell stehe ich auch auf dem Standpunkt, dass eine Grippe, Husten oder Schnupfen nicht gleich ein Grund für eine Krankmeldung ist. Aufgrund meiner Erfahrungen, die ich als Arzthelferin sammeln konnte, wird das jedoch von Mensch zu Mensch anders eingestuft.

Da gibt es diejenigen, die sich morgens um 7.30 Uhr vor der Arbeit beim Hausarzt vorstellen, ne echt heftige Erkältung mit 40 Grad Fieber haben, sich Medikamente holen und dann zur Arbeit geben und diejenigen, die morgens um 8 Uhr beim Arzt anrufen, sich kaum krank bzw. erkältet anhören, von einer schweren fieberhaften Grippe berichten und sich nur telefonisch eine Krankmeldung anfordern. Nein, Medikamente brauchen diese Patienten trotz ihrer schweren Erkältung meist nicht, sie haben dann gesagt, dass sie noch Medikamente zu Hause hätten. Wichtig wäre nur die Krankmeldung und wenn es ginge, dann vorerst mal für mindestens 1 Woche.

Das hat mich immer tierisch aufgeregt, aber letztendlich hat ja mein Chef entschieden, was gemacht wurde. Der Kunde ist König, der Patient ist der Kunde, die Krankmeldung wurde geschrieben.

Anders bei mir und meinen Kolleginnen. Ich hab mich trotz schwerem Virusinfekt und 40,9 Grad Fieber auf die Arbeit gequält, weil ich wusste, dass bereits eine Kollegin Urlaub hatte und die andere mit ner Magen-Darm-Grippe im Bett lag. Irgendwann um die Mittagszeit hat mein Körper gestreikt und ich bin kollabiert. Mein Chef hat mich dann untersucht, mir eine Infusion angehangen und zu mir gesagt, dass ich die 3 Stunden Mittagspause in der Praxis verbringen soll. Ich durfte dann von 13-16 Uhr auf der Liege verweilen und mich etwas ausruhen. Abends um 20 Uhr war Feierabend und nach 25 Minuten Heimfahrt war ich endlich zu Hause und überglücklich, dass dann Wochenende war. Soweit mal zum Unterschied zwischen Patienten und Angestellten im Gesundheitsbereich. Sind bestimmt nicht alle Chefs so, aber ich bin heut echt froh, dass ich da nicht mehr bin.

Seit 10 Jahren hab ich nun einen Büro-Job, der teilweise sehr stressig ist und bei dem man wirklich gedanklich 100% dabei sein muss. Wenn man Fehler verursacht, könnte dies teilweise ernorme Auswirkungen haben. Von daher hab ich mich dann schonmal krankschreiben lassen, wenn ich keine Möglichkeit sah, wirklich produktiv meiner Arbeit nachgehen zu können.

Andere Kolleginnen sind immer arbeiten gekommen, egal, mit welchen Erkrankungen. Naja, einerseits waren die Chefs natürlich mit solchen Arbeitskräften immer sehr froh, aber andererseits gabs dann auch mal tierisch Trouble, als eine Kollegin mit schwerem Magen-Darm-Infekt zur Arbeit kam. Innerhalb von 4 Tagen griff dieser Infekt dann in 3 Abteilungen um sich und es standen für alle gesunden Mitarbeiter erhebliche Überstunden an, weil gleich 28 Leute wegen des Infektes fehlten.

Also bei solchen Erkrankungen finde ich eine Krankmeldung absolut gerechtfertigt. Dann lieber 2 Tage auskuriert und dann wieder soweit erholt zur Arbeit, als alle Kollegen anzustecken und somit einen größeren Produktionsausfall zu verursachen.

Tcimbqatu;kxu


Chevylady

;-D stimmt ;-D Woher weißt du das ??? ;-D

Ich passe auf beim Lesen. ;-)

CVhe,vy|lady


:)^ ;-D

J.uw$e}lez|x*


Ich habe diese Jahr bereits 30 Krankheitstage. Ich war im Juni zwei Wochen krank geschrieben, weil ich unter Angststörungen leide. Hinzu kamen dann drei Mandelentzüdnungen innerhalb kürzester Zeit. Um mal eine Werbung nachzuahmen: Unterm Strich zähl ich.

Ich gehe keinesfalls arbeiten, wenn ein Risiko besteht, andere Menschen anzustecken. Ich rege mich ebenfalls auf, wenn Kollegen hier mit Rüsselseuche ankommen. Ich bin so anfällig für jeden Kram, da kann ich sowas nicht gebrauchen. Im Übrigen sitze ich in einem Büro OHNE Fenster und mit extrem hellen Licht. Das fördert meine Gesaundheit auch nicht besonders. Hinzu kommt ständiger Kundenkontakt. Die Leute kommen meistens auch mit Erkältungen usw zu mir. Die Baktieren halten sich dann schön in meinem Raum ohne Fenster auf. Ich muss dazu sagen, ich bin erst so oft krank, seit ich hier arbeite. Mein Körper streikt anscheind wegen diesen Raumumständen.

Naja trotzdem habe ich schon massiven Ärger wegen meinen Fehltagen. Verständlich. Aber ich denke, wenn man krank ist, ist man krank- und meine Gesundheit ist mir wirklich wichtiger. Mit Fieber und ansteckenden Krankheiten ist Arbeiten gehen für mich ein NO-GO.

Viel Gesundheit für alle ;-D @:)

T[im7batueku


Ich denke, dass es keine "normale Angabe" bzgl. der Krankheitstage eines Arbeitnehmers gibt.

Immerhin gibt es aber einen statistisch ermittelten Durchschnitt. Der lag im ersten Quartal 2009 auf einem Rekordtief von 7,5 Tagen. Jeder, der länger krank ist, ist schon mal "überdurchschnittlich oft krank". Ob er was dafür kann oder nicht, ist dabei zunächst egal.

Deick|iD,icMkDiqckens


Ich denke, dass es keine "normale Angabe" bzgl. der Krankheitstage eines Arbeitnehmers gibt.

So wenig wie möglich halt.

TXimbnatu&kxu


Juwelez|*

Ich habe diese Jahr bereits 30 Krankheitstage.

(...)

Naja trotzdem habe ich schon massiven Ärger wegen meinen Fehltagen. Verständlich.

Wenigstens verstehst du den Ärger. ;-D Mit deinen 30 Tagen hast du bereits jetzt das Vierfache des Durschnitts und das Jahr ist noch nicht herum. Dass sich Chefs und Vorgesetzte darüber ärgern, ist in der Tat verständlich. Allerdings sollten die Herrschaften (oder Damenschaften??) mal in sich gehen und schauen, inwieweit sie selbst dazu beigetragen haben. Es gibt Studien, die unzweifelhaft belegen, dass das Betriebsklima einen großen Einfluss auf die Gesundheit der Mitarbeiter hat. Ein Mitarbeiter, der sich im Betrieb wohlfühlt, ist deutlich seltener krank. Insofern könnte man sagen, dass der Ärger über deine Fehlzeiten mit deinen Fehlzeiten selbst in einer Wechselwirkung steht. Das schaukelt sich auf: Je mehr Ärger, desto öfter wirst du krank und umso mehr Ärger handelst du dir ein. Vielleicht solltest du mal darüber nachdenken, ob du in diesem Betrieb am richtigen Platz bist. :-/

R<atlFosx23


Anders bei mir und meinen Kolleginnen. Ich hab mich trotz schwerem Virusinfekt und 40,9 Grad Fieber auf die Arbeit gequält, weil ich wusste, dass bereits eine Kollegin Urlaub hatte und die andere mit ner Magen-Darm-Grippe im Bett lag. Irgendwann um die Mittagszeit hat mein Körper gestreikt und ich bin kollabiert.

So etwas finde ich unverantwortlich. In Arztpraxen kommen in der Regel eh schon leicht kranke bis ziemlich kranke Menschen, da muß man sich nicht auch noch von der Arzthelferin anniesen lassen.. wenn ich so etwas sehen würde wäre ich stinksauer.

Und wer mit Magen Darm Grippe arbeiten geht ist ein absolut egoistischer, selbstverliebter Übermotivierter.. was beim arbeiten mit so einem Infekt rauskommt? Viele Fehler, Ansteckung des halben Büros und nachfolgender wahrscheinlich viel längerer Fehlzeit.. na herzlichen Glückwunsch

Cshevyxlady


Ich glaube doch, dass im allgemeinen die Zeiten des Urlaub auf gelben Schein vorbei sind. Daher gehe ich davon aus, dass die Menschen, die sich krankschreiben lassen, zu 90 % auch krank sind. 30 Tage hab ich letztes Jahr überschritten, aber ich habe keinen Ärger deswegen bekommen.

TlimbaTtuku


Ich glaube doch, dass im allgemeinen die Zeiten des Urlaub auf gelben Schein vorbei sind.

Absolut richtige Feststellung. Das Rekordtief bei den Fehltagen ist ja darauf zurückzuführen, dass in der Krise die Leute Angst um ihre Jobs haben. Vereinzelt gibt es zwar immer noch Mitarbeiter, die regelmäßig jährlich "ihre Grippe nehmen", aber die sind dann meist auch in krisensicheren, nicht von Kündigung bedrohten Jobs wie z.B. öffentlicher Dienst.

Ich denke, ein "vernünftiger" Chef wird seine Mitarbeiter auch über einen längeren Zeitraum beurteilen. Wenn jemand, der jahrelang nie krank war, dann wegen einer Krankheit 30 Tage am Stück fehlt, wird das weniger Ärger hervorrufen als wenn jemand wirklich andauernd und regelmäßig krank ist.

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