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Degradiert, was tun.

S,kuxnk hat die Diskussion gestartet


Hi,

um mich weiterzuentwickeln bin ich nach langer Zugehörigkeit zu einer Firma, in die nächste gewechselt. Dort habe seit einem Jahr eine kleine leitende Funktion inne. Nun nach einem Jahr, werde ich degradiert, letztlich zurück auf die Position, aus der ich in meiner alten Firma gekündigt hatte. Nun habe ich drei Möglichkeiten:

1. diese niedrigere Position annehmen

2. kündigen – ich bin im guten in meiner alten Firma gegangen – könnte dort wieder vorsprechen

3. kündigen und mir eine andere Anstellung suchen

Was mich stört ist, dass man mir nicht die Zeit lässt mich in meine Position zu finden. Ich brauche etwas, in das ich hineinwachsen kann.

Gruß

Rufus

Antworten
T`üten_suWpp.e


Und worin besteht nun deine Frage bzw. der Diskussionsbedarf?

Klar ist das doof, dass man dich degradiert hat, aber das kannst du ja nicht einfach ändern.

B+lYack G}un


Dort habe seit einem Jahr eine kleine leitende Funktion inne. Nun nach einem Jahr, werde ich degradiert

[...]

Was mich stört ist, dass man mir nicht die Zeit lässt mich in meine Position zu finden. Ich brauche etwas, in das ich hineinwachsen kann.

ein jahr zeit in die neue rolle reinzuwachsen sollte eigentlich genug sein.

wenn du in deiner alten, niedrigeren position arbeiten musst - welche firma würdest du dafür bevorzugen? die neue oder die alte? falls es die alte ist würde ich dort vorsprechen und falls sie dir zusagen deinen jetzigen job kündigen.

das

2. kündigen – ich bin im guten in meiner alten Firma gegangen – könnte dort wieder vorsprechen

würde ich lassen. erst kündigen und dann sehen wo man bleibt ist taktisch unklug, insbesondere in diesen harten zeiten auf dem jobmarkt. ;-)

S^kuDnxk


@ Tütensuppe

Ich frage mich eben die ganze Zeit, wie ich reagieren soll. Was ich aus dieser Situation machen soll.

Hab irgendwo das Gefühl, dass ich immer wieder versuchen werde diese Position anzustreben, und auf Dauer mit der niedrigeren Position nicht glücklich werde. Auch wenn ich es zur Zeit nicht ändern kann.

@ Black Gun

Kündigen ohne Folgejob, würde ich eh nicht, auch wenn ich es aus Frust schon gern tun würde.

nZyjra


um mich weiterzuentwickeln bin ich nach langer Zugehörigkeit zu einer Firma, in die nächste gewechselt. Dort habe seit einem Jahr eine kleine leitende Funktion inne. Nun nach einem Jahr, werde ich degradiert, letztlich zurück auf die Position, aus der ich in meiner alten Firma gekündigt hatte.

Was mich stört ist, dass man mir nicht die Zeit lässt mich in meine Position zu finden. Ich brauche etwas, in das ich hineinwachsen kann.

Aus welchen Gruenden wurdest du denn degratiert ? Ein Jahr ist mehr als genug um in eine Position hinein zu wachesen und besonders in einer Fuehrungsposition muss man die Eigenschaften des Fuehrendens direkt einbringen koennen um Erfolg fuer das Team das man leitet zu garantieren.

Ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber koennte es sein dass du einfach keine Fuehrungspersoenlichkeit bist und deswegen wieder in deine alte, aber besser passende Position gebeten wurdest ? Aus unternehmerischer Sicht macht es durchaus Sinn Menschen ihren Staerken entsprechend einzusetzen und da du nicht entlassen wurdest liegt nahe, dass man deine Qualitaeten eben in anderer Position durchaus schaetzt aber eventuell die Leitung von einem Team nicht deinen Staerken entspricht.

Natuerlich kratzt so etwas am Ego aber reflektiere mal selbst woran die Defgratierung liegt und ob dir die angebotene Stellung nicht eventuell besser liegt auch wenn der Titel nicht so glaenzt ?

Falls das fuer dich gar nicht in Frage kommt schau dich auf dem Markt um was du an Moeglichkeiten findest und arbeite bis dahin in der neuen Rolle. Zu meiner alten Firma wuerde ich persoenlich nie zurueck gehen weil das irgendwie einen Beigeschmack hat fuer mich.

Ssk"unAk


Stimmt, es kratzt am Ego, die höhere Position hat mehr Ansehen, zudem ist es das, wohin ich strebe. Auf der anderen Seite kann es auch gut sein, dass ich diese Führungsqualitäten nicht habe. Ich bilde mir ein, dass ich in meiner alten Firma über Jahre immer mehr zum Informal Leader wurde, was mich dazu verleitet hat, zu glauben, dass ich diese Qualitäten habe und ausbauen kann. Was aber ja nicht heißt, dass ich eine echte verbriefte Verantwortung hatte.

Mein persönliches Problem ist, dass das Streben nach dieser Position, die einzige Chance ist, sich in meinem Beruf weiter zu entwickeln. Leider ist es aber auch so, dass die Position Qualitäten von mir verlangen, die mit dem was ich in meinem Beruf über Jahre trainiert und gelernt habe wenig zu tun hat. Das ist letztlich Mitarbeiterführung und Organisation von Abläufen. Was mir beides weit weniger liegt, als der eigentliche Beruf.

Stimmt, zur alten Firma zurück zu gehen, hat tatsächlich einen Beigeschmack. Ist wahrscheinlich wie mit einer aufgewärmten Liebe. Es wird nie sein, wie es war. Zudem ist es so, dass meine ehemalige Position dort natürlich kompensiert wurde, womit ich nicht weiß, wie man dort tatsächlich aufgenommen würde.

Dann bleibt eigentlich nur der Weg in diese niedrigere Position zu gehen, die Vorteile darin zu sehen (ein ruhigeres Leben). Oder/und sich aus dieser Position heraus neu zu qualifizieren.

Dann gibt es eigentlich nur noch zwei Möglichkeiten:

1. Den Job anzunehmen und dabei blieben

2. Job anzunehmen und aus der Position heraus versuchen sich weiter zu entwickeln,

oder in einer neuen Firma Fuß zu fassen.

b-enZitinxo


@ Skunk

was du hier postest, ist wenig strukturiert und lässt nur die Frage zu: Können sie mir bitte sagen, wo ich hin will ?

Du benötigst länger als ein Jahr um zu fußen? dann bist du max. ein Teamplayer und wirst auch künftig auf der Erfolgsleiter immer wieder scheitern. Halte dir das Gespräch mit deinem HR Manager vor Augen und analysiere die Kritikpunkte. Frage ? Was hat dein ehemaliger AG gesagt als du gekündigt hast, wollten die dich halten oder brach verhaltener Jubel aus ? Kannst du diese Schwachstellen eliminieren und dich weiter entwickeln ? Eine kleine leitende Funktion ist ein klein wenig schwanger und das gibt es nicht. Definiere deine Ziele, frage dich und deine Vorgesetzten, bin ich in der Lage meine Zielsetzung und die Forderungen der Firma realisieren.

Dann bleibt eigentlich nur der Weg in diese niedrigere Position zu gehen, die Vorteile darin zu sehen (ein ruhigeres Leben).

Wenn du das als Vorteil ansiehst, gibt es nur noch einen Weg: Sofort ein Seminar belegen: Wie sehe ich mich und wie sehen mich andere Leute und wenn auch das nicht greift, such dir eine reiche Frau, nur die wird dir jeden Morgen die Spur einstellen. ]:D und der täglichen Ansprache wirst du auch nicht gewachsen sein.

S#kunxk


@ benitino

Du benötigst länger als ein Jahr um zu fußen?

Ich weiß, ein Jahr sollte reichen, nur ist es bei mir so, dass ich in diesem Jahr neu in diese Firma gekommen bin, neu in die Position (ein kleines Treppchen höher) und einen für diese Firma neuen (falsch eingeschätzten Kunden) betreut habe. Ich glaube, das waren je 1-2 Punkte zu viel.

Was hat dein ehemaliger AG gesagt als du gekündigt hast, wollten die dich halten oder brach verhaltener Jubel aus ?

Der ist eher in Tränen ausgebrochen. Meinte, ich hätte dort immer einen Arbeitsplatz und solle, wenn es mir nicht gefallen sollte, nicht zu stolz sein, wieder zurückzukommen.

Eine kleine leitende Funktion ist ein klein wenig schwanger und das gibt es nicht.

Ich sehe schon Unterschiede zwischen einem kleinen Teamleiter und z.B. dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank.

Kannst du diese Schwachstellen eliminieren und dich weiter entwickeln ?

Mir wurden meine Schwachstellen genannt, und ja ich sehe diese auch, aber weit weniger intensiv als mein Gegenüber. Da kann man sicher dran arbeiten.

Sofort ein Seminar belegen: Wie sehe ich mich und wie sehen mich andere Leute

Auch wenn das sicher ein Scherz war, da ist was dran, ich sehe mich in vielem anders, als ich gesehen werde. Das hat aber auch mit der kurzen Zeitspanne zu tun, denn ich wirke auf kurze Sicht anders auf Menschen, denn auf lange Sicht. Die Erfahrung habe ich immer wieder machen müssen. Nach dem Motto: damals dachte ich noch du wärst so und so.

b[enixtiunxo


@ Skunk

Mir wurden meine Schwachstellen genannt, und ja ich sehe diese auch, aber weit weniger intensiv als mein Gegenüber. Genau das ist dein Problem.

Wie sehe ich mich und wie sehen mich andere Leute

Auch wenn das sicher ein Scherz war,

Du verkennst den Ernst der Lage.

einem kleinen Teamleiter

Dein Hang zum verniedlichen ist ja fürchterlich.

B'utcxh


Skunk

Ich sehe in deinem Profil, das du noch relativ jung bist, wie ich finde.

Vielleicht hast du einfach noch nicht die Reife und das Alter für diese Position.

In der Branche, in der ich arbeite, werden die Abteilungsleiterposten und andere verantwortungsvollere Stellen nur an Leute Ü40/50 vergeben und selbst da kenne ich KollegInnen, die sich einige Male auf diverse Jobs beworben haben und erst beim zweiten oder dritten Versuch genommen wurden.

Ich würde an deiner Stelle in der jetzigen Firma bleiben und erst mal weiterschauen.

Sxchwarxzes Bxlut


In der Branche, in der ich arbeite, werden die Abteilungsleiterposten und andere verantwortungsvollere Stellen nur an Leute Ü40/50 vergeben

Ich bin ein Jahr älter als Skunk und hatte mit 26 eine leitende Position mit Firmen BMW. Kommt wohl auf die Branche an. Ich habe diese leitende Funktion übernommen, wo längere Zeit kein Vorgesetzer war. Es waren also mehr als chaotische Zustände. Und ich bin dem ein oder anderen nicht wohlgesonnen gewesen, die auch auf diesen Posten spekuliert hatten. Es hat gut ein Jahr gedauert, die hohe Fluktuation zu stoppen und mir meine Mitarbeiter so zu "Erziehen" (bei manchen muss man wirklich erziehen), dass sie nach meiner Vorlage arbeiteten.

Skunk, was ganz wichtig ist, du musst dich auch selbst reflektieren können. In einer leitenden Position bist du der "Arsch für alle", sprich für die untergeben Mitarbeiter und für die, die noch über dir stehen.

Ganz ehrlich nach 3 Jahren hatte ich keinen Bock mehr auf diese Position und habe mit 29 Jahren noch mal von vorne angefangen und eine neue Ausbindung gemacht. Und in dem Beruf habe ich auch noch weniger verdient. Aber ich habe diesen Schritt nie bereut. Dann bin ich mit 34 Jahren noch einmal studieren gegangen. Ich wollte auch in meinem neu gelernten Beruf weiterkommen, dafür braucht es aber entweder Meistertitel oder Bachelorstudium. Und im Studium bin ich gescheitert, bin doch mehr der Praktiker, aber auch schwere Depressionen standen mir im Weg. Ich habe 3 Jahre Studium "weggeschmissen", aber ich bin froh darum, der ganze Druck ist weg. Eine leitende Position will ich auch nicht mehr. Diesem Stress bin ich wohl nicht mehr gewachsen. In einer solchen Position muss man grosse Menschenkenntnis besitzen, weil es immer Menschen gibt, die dir vielleicht vom Grund her unsympatisch sind, aber da muss man drüberstehen. Man ist auch für die Mitarbeiter ein bisschen Seelsorger, weil jeder andere Erfahrungen mit einbringt. Meine Erfahrung, es braucht Disziplin (im Wertefreien Sinn, sprich du musst dich und deine Überzeugung selbst zurücknehmen, weil du mit jedem Mitarbeiter anders kommunizieren musst). einen langen Atem und Geduld. Und wie schon mal erwähnt ein großes Maß an Eigenreflektion. Ich wünsch dir was.

SUkNunxk


@ Schwarzes Blut

In einer leitenden Position bist du der "Arsch für alle", sprich für die untergeben Mitarbeiter und für die, die noch über dir stehen.

Die berühmte Sandwish-Position (Druck von oben, Druck von unten). Bei mir kam der Druck dann auch noch von der Seite.

Ich werde nach meinem Urlaub noch mal mit meinem Vorgesetzten sprechen, mit ihm war eigentlich vereinbart, dass ich in der Position bleibe und für ein paar Monate einen Zwischenvorgesetzten bekomme, der mich noch ein wenig coacht, war ich eigentlich sehr fair fand. Sicher ist er mit diesem Beschluss überstimmt worden, ich werde ihn dennoch einmal ansprechen, um dieses für mich selbst zu verstehen.

@ Butch

In der Branche, in der ich arbeite, werden die Abteilungsleiterposten und andere verantwortungsvollere Stellen nur an Leute Ü40/50

Stimmt, in der Firma ist brachenuntypisch der Altersdurchschnitt sehr hoch, es gab nur noch eine Teamleitung, die gleichaltrig war, der Rest war älter, worin ich aber auch die Chance sah die nächsten 10 Jahre eine Position zu haben, die man mehr und mehr ausfüllen kann. Aber was solls.

bCenit2ino


@ Skunk

Es ist sehr schwierig, dir konkreten Rat angedeihen zu lassen, da mir weder deine Vorbildung, Branche usw. fehlen. Fakt ist, dass 2010 der Arbeitsmarkt erbarmungslos ausgedünnt wird und in 12/2010 mindestens 900 Tsd. "Kunden" bei der Agentur mehr angeflanscht sein werden. Wer diesem Prozess entgehen will, muss permanent an sich arbeiten und sich weiterentwickeln. Was ich weiter oben gepostet habe, war mein voller Ernst.

Du hast einen guten Lösungsansatz aufgezeigt, sprich nochmals mit deinem Vorgesetzten und versuche, deinen Status und den Job zu erhalten. Für dieses Gespräch musst aber auch du dein "Päckchen schnüren" und den Leuten vermitteln, was du besser und anders machen willst. Das muss sehr überzeugend sein. Du wirst um Personalverantwortung nicht herum kommen, wenn du die Stelle behalten willst. Auch das kann und muss man lernen, bitte mach aber nicht den Fehler und versuch "Everybody's Darling" zu werden, das endet tödlich.

Mit der Personalverantwortung übernimmst du auch die soziale Verantwortung für deine Mitarbeiter, bitte berücksichtige das.

Die Firma würde ich auf keinen Fall wechseln. Der Auffasung von Butch,

In der Branche, in der ich arbeite, werden die Abteilungsleiterposten und andere verantwortungsvollere Stellen nur an Leute Ü40/50

kann ich mich überhaupt nicht anschließen. Damit bist du in meiner Branche schon fast ein Greis. Unser Branchenslogan "up or out" ist jedem bekannt und ganz gewiss keine Worthülse. Unsere wichtigsten Requisiten sind ein brilliantes Fachwissen, ein Mobile mit den wichtigsten Phonnummern in der Branche und das Wissen, dass jeder Job und jede Karriere endlich ist. Aus deinem Profil ersehe ich(erst jetzt) dass du Baujahr 1973 bist, du musst jetzt in die Strümpfe kommen, sonst ist es zu spät. Bitte feile auch an deiner Rhetorik, das was du hier herüber gebracht hast, ist wenig überzeugend. Viel Erfolg für deine anstehenden Aufgaben, du packst das. :)^

b2enIitixno


fehlen.

> soll heissen bekannt sind. ;-D

S<kuqnk


sprich nochmals mit deinem Vorgesetzten und versuche, deinen Status und den Job zu erhalten.

Wie gesagt, das habe ich schon einmal getan, mein Päckchen dazu geschnürt und mit richtigen Argumenten aufgewartet. Nur ist es in dieser Firma leider so, dass man oft meint gegen eine mehrköpfige Schlange ankämpfen zu müssen. Mein Chef hat mich angeschrochen, ihn haben ich überzeugt, er trifft aber wohl nicht die Entscheidung oder hat meine Argumente nicht weitergetragen.

Dennoch werde ich ihn einfach noch einmal zu Rede stellen, um zu verstehen, warum sich nun doch umentschieden wurde. Ev. einen letzten Versuch starten, meine (von mir gemochte) Position zu behalten.

"Everybody's Darling"

Stimmt, das ist normalerweise auch nicht meine Art, man verfällt nur leicht in diese Schiene, weil man Teamzufriedenheit und Verbündete sucht. Aber ja, ich glaube ich habe alles von Everybody's zu Nobody's Darling ausprobiert und viel dazwischen.

Damit bist du in meiner Branche schon fast ein Greis.

Stimmt, meine Branche ist auch sehr jung, diese Firma macht aber eine Ausnahme. Was ich eigentlich gut finde.

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