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Soll ich mich an die Offizierslaufbahn heranwagen?

PpaRjexrolo hat die Diskussion gestartet


Hallo,

erstmal von Vornherein: Ich kann und will die Bundeswehr nicht als Sammelbecken für diejenigen bezeichnen, die Zivil nichts zu Stande bekommen, an Hand schlechter Abgangszeugnissen. Asche auf mein Haupt, wenn es denn welche gibt, die trotz "schlechtem" Zeugnisses etwas aus sich gemacht haben und vielleicht auch ihre Wunschkarriere eingeschlagen haben. ;-)

Leider gehöre ich zu einen, der ein schlechtes Abgangszeugnis hat. Ich habe ein Fachabitur in Bautechnik absolviert, welches ich mit 3,4 "bestanden" habe. Mir war nach dem ersten Halbjahr bereits bewusst, dass ich eigentlich gar kein Interesse daran hatte. Nach meinem Realschulabschluss wusste ich wirklich nicht, was ich mit mir anfangen sollte. Ich habe leider nur ein Praktikum in handwerklichen Berufen gemacht, weshalb ich nicht wusste, wo meine Interessen liegen könnten. Da mir die Praktika nun doch ziemlich gut gefallen haben, entschied ich mich im Fachbereich Bautechnik weiterzubilden. Leider, wie gesagt, ohne großen Erfolg.

Im letzten Halbjahr, habe ich dann zusammen mit meinem Vater, die Homepage unseren Onlineshops erstellt und dabei mein "Talent" entdeckt und mich auch Stundenlang dahinter gesetzt. Deshalb habe ich mich auch in Holland für Software Engineering immatrikuliert, doch leider kam nach einen Monat schon mein Einberufungsbescheid. Habe natürlich einen Brief zur Zurückstellung zum KWEA geschickt, doch dieser wurde abgelehnt. Die Uni ließ mich jedoch die letzten beiden Monate umsonst studieren.

Jetzt stellt sich die Frage, ob ich auch das Zeug habe um die Offizierslaufbahn einzuschlagen. Natürlich kann mir keiner sagen, ob die Bundeswehrgeschichte mir denn nun auch gefällt. Wie sieht es denn aus, mit einem Notendurchschnitt von 3,4 überhaupt Offizier zu werden, hat man da überhaupt Chancen?

Wenn es nicht funktionieren sollte, habe ich mir überlegt die Feldwebellaufbahn einzuschlagen und eine Ausbildung im IT- Bereich zu machen.

Hat jemand Erfahrung mit der ganzen Sache gemacht?

Ich bedanke mich schon jetzt für Antworten und fürs Lesen :)^

Antworten
Alnv*al


Da die Bundeswehr extreme Probleme hat Nachwuchs zu finden ist das zeugnis nicht so wichtig. Wichtig ist wie du dich im Accesmentcenter präsentierst. (Geht für Offiziere über 3 tage.)

MoagDnxi


Möchtest du wirklich für Krieg mitverantwortlich sein ?

Möchtest du wirklich evt. mal in ein Kriegsgebiet müssen ?

Soweit ich weiss ist das Zeugniss nicht das aller wichtigste, sondern das Accesmentcenter. Sportlich undso sollte man glaube ich auch fit sein.

Die ersten paar Jahre bekommt man ein nettes Studium für lau und die restlichen Jahre darf man das abarbeiten.

Evt. solltest du noch über eine Geschlechtsumwandlung nachdenken, Frauen werden den Männern nämlich bevorzugt ;-D

Waren bei euch eigentlich keine 2 so typen da die das euch erklärt haben ?

Die haben die Verpflichtung ja mit einer Kuh verglichen,

die ersten Jahren wird man vollgestoppft um dann ausgesaugt zu werden (oder mit so ähnlichen Worten) .

Soweit ich mich noch erinnern kann ( hab da nur so halb aufgepasst ;-D ) , helfen sie einem auch noch der Zeit beim Bund die Chance zu bekommen wieder ins normale Berufsleben einzusteigen.

Zum Faulenz ist es aber trotzdem nix, man kann auch noch bis kurz vor Ende der Ausbildung rausfliegen.

Das Gehalt soll aber glaube ich auch nicht ganz schlecht sein :=o

ibxcx{hxdxozxcxh


@ Magni

Nicht schlecht dein Beitrag, trotz des absichtlichen Sarkasmus sieht man genau, wieviel Ahnung Du hast, also keine Gefahr auch noch ernst genommen zu werden. Schliess Dich am besten einem radikalen Menschenrechtsverein an, die brauchen immer Maschinengewehre.

MFagni


Ich hab nur das wiedergegeben was ich noch gewusst habe vom Anfang vom Jahr wo das supper dolle "lustiges Trio"(wie oben beschrieben waren es aber trotzdem nur 2) der Bundeswehr in der Schule da waren.

radikalen Menschenrechtsverein

Was sind den deiner Meinung nach Menschenrechte ?

A'nvaxl


Nicht schlecht dein Beitrag, trotz des absichtlichen Sarkasmus sieht man genau, wieviel Ahnung Du hast, also keine Gefahr auch noch ernst genommen zu werden. Schliess Dich am besten einem radikalen Menschenrechtsverein an, die brauchen immer Maschinengewehre.

Selbst die 2 Berufssoldaten die ich kenne sagen: Heute würden sie sich nie wider verpflichten.

Die Gefahr im Ausland eingesetzt zu werden ist heute real und muss wirklich berücksichtigt werden.

WdateArli


Soweit ich das verstanden habe, geht man zu den Einstellungstagen und wenn man alle Tests besteht, dann darf man gleich mal unterschreiben. Abiturzeugnis wird nachgereicht. Ich habe das gemacht, also zum Einstellungstest, und hatte da mein Abitur noch nicht. Man musste auch bis zur 9. Klasse zurück alle Zeugnisse beim KWEA (coole Abkürzung ;-)) einreichen. Ich weiß nicht, ob die Noten zählen, aber ich weiß, dass die Zimmergenossin die sie genommen haben 100%ig genommen wurde, also direkt nach dem Einstellungstest... haben auch viele erzählt, dass man da recht schnell unterschreiben soll, wenn die einen wollen. Mit anderen Worten ist das Abitur egal, hauptsache man hats.

Abgesehen davon find ich 3,4 nicht schlecht, das ist nunmal ein Abitur und besser als 4,0. Und bei dem Einstellungstest waren schon nach dem ersten Tag aus einem 6er-Zimmer 4 Leute weg, die schmeißen einen wegen dem geringsten Mist raus. Also wenn du nicht durch den Mathetest rasselst, dann ist das doch ok, egal ob du im Abi ne 1 oder ne 3 hast. Ich finde die wenigen Leute, die sie überhaupt nach dem Test noch übrig haben, die können sie gar nicht mehr aussieben. Guck doch mal, was die immer für Werbung machen... die brauchen die Leute. Und bei den Fliegern z.B., die gehn ja nochmal zum Test, nachdem sie den "normalen" Test bestanden haben, da nehmen sie einen von zehn...

Versuchs einfach! :)z

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