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Meine zweite Chance - ein Medizinstudium?

wuolfQD


in ungarn kann man auch ein studium aufnehmen....

Efhema liger gNutz3e)r1 (#a325x731)


Ja aber die Semmeweiß kostet ein heidengeld, weil die Privat ist ....

L8amale9in


ungarn fänd ich aber auch zu krass...österreich wäre ok.

o0rbi2tuxs


also ich kenn einige deutsche kollegen und denen gefällt wien eigentlich sehr gut. ;-) Und wien ist auch net besonders teuer...

L/amal.eixn


@ orbitus

bin sogar diese woche in wien. urlaubstechnisch kleiner städtetrip mit ner freundin für 3 tage. das gönn ich mir mal..mit dem billigflieger rüber und mal die stadt erkundet. :-)

aber ist es nicht so, dass die österreicher da gar nicht erfreut drüber sind, dass da so viele deutsche zum studieren kommen? muss man sich anfeinden lassen ?

aPgnexs


[[http://www.britishcouncil.org/learning-infosheets-medicine.pdf]]

falls du etwas weiter weg willst

oorbit?us


Es gibt sicher ein paar deppen, die blöd gegen deutsche reden...aber gerade an der meduni wien gibts eh diese aufnahmeregelung und 20% sind ja wirklich net so viele. Was mir aufgefallen ist (bin österreicherin), dass deutsche kollegen oft sich in gruppen zusammenschließen, wo eher wenig österreicher dabei sind. ICh war mal auf einer party, wo ich bis mitternacht ca. die einzige nicht-deutsche war. ;-D Also ich hab echt noch keinen irgendwas bösartiges gegen deutsche kollegen sagen hören und die, die das machen schimpfen eh generell über alle ausländer und das gibts wohl in jeder großstadt.

In anderen studienrichtungen gibts bis zu 50% deutsche studienanfänger und da kanns glaub ich leicht vorkommen, dass du da ein paar böse blicke erntest als deutsche. Es ist halt ein sehr präsentes thema, auch in den medien, und da wirds immer auch ausländerfeindliche stimmen geben. Wie das auf lange sicht aussehen wird kann ich nicht sagen, anscheinend werden immer mehr zugangsbeschränkungen für/gegen deutsche eingeführt.

Aber wie gesagt, ich denke du wirst davon nicht viel merken, das sind wirklich net viele und ich hab auch nie was negatives gehört. Und meine deutschen kollegen mag ich gleich gerne wie meine österreichischen oder polnischen oder türkischen oder rumänischen, etc. ;-)

AJnon,ymaq1


@ Lamalein,

Ja, ich habe es mit 36 / 37 endlich geschafft, mir den Traum von meinem Studium zu erfüllen :-D Und bin mittlerweile beruflich da, wo ich immer hinwollte.

Und da es davor eben u.a. an den Finanzen scheiterte, weiß ich, dass man über 30, für ein Zweitstudium und wenn man noch dazu bereits berufstätig ist, praktisch keine Chance hat, eine Förderung, einen staatlich geförderten Kredit, ein Stipendium oder auch nur studentische Vergünstigungen zu erhalten. Ist leider so.... Alleine die Tatsache, dass Du bereits ein normales Einkommen hast, ist für vieles schon ein Ausschlusskriterium (unabhängig davon, ob Du Deinen Beruf für das Studium aufgeben musst). Oder es wird eben nur das Erststudium oder bestenfalls noch irgendein Aufbau-Studium gefördert, nicht aber ein komplett anderes Studium. Oder es gibt Altersgrenzen....Das war zumindest meine Erfahrung, aber vielleicht hast Du ja mehr Glück @:)

LJam2alexin


@ orbitus

danke für die auskünfte! ist gut, dass das über ausländeraufnahmeregelung läuft. würde mich auch anätzen, wenn mir ständig leute aus dem ausland die studienplätze wegnehmen würde...ist zumindest für mich verständlich.

@ anonyma

die befürchtung habe ich auch...für aussenstehende ist das jetzt eben nur so ein interessensding und eigentlich nicht nötig...insofern ist es ganz schwierig was so förderungen anbelangt...

KSrok7odil9mauxs


Also ich kann Dich sehr gut verstehen.

Ich gehe mal davon aus, dass Du Dich schon bewusst für das Studium entschieden hast, wenn da nicht das Finanzielle wäre.

Dennoch möchte ich Dir kurz von mir erzählen, vielleicht geht es Dir ja ähnlich?

Ich bin jetzt 31, arbeite auch in einem Büro und hab mir mit 27 auch überlegt, Medizin zu studieren. Dieser Bereich fasziniert mich seit längerem. Da ich generell sehr unentschlossen bin und überall die Vor- und Nachteile sehe, hab ich mich einfach angemeldet. Ich wollte mir mit 80 nicht vorwerfen müssen, hätte ich damals doch das Studium gemacht, bla, bla....

Irgendwie hat mir jeder gesagt, dass man da eh nur sehr schwer einen Platz bekommt, v.a. an der Uni, wo ich wollte. Und irgendwie hab ich auch selber nicht dran geglaubt. Ich hab mich also einfach angemeldet.

Tja, und nach ein paar Wochen kam dann die Antwort mit der Zusage für den Studienplatz an der gewünschten Uni.

Da waren sie wieder, meine "Probleme":-/. Jetzt musste ich mich wirklich entscheiden.

Dabei war v.a. auch das Finanzielle ein wichtiger Punkt. Ich hätte meinen Job aufgeben müssen, mein Auto verkaufen, evtl. zurück zu meinen Eltern ziehen müssen, um die Miete zu sparen,..... Ich denke, dass es wirklich kaum zu schaffen ist, neben dem Medizinstudium auch noch zu arbeiten - außer in den Semesterferien, aber selbst das genügt ja nicht zum leben.

Was Krankenhäuser anbelangt, bin ich wie Du. Ich liebe die Atmosphäre, den Geruch, etc. dort.

Es würde mir auch wahnsinnig Spaß machen als Ärztin zu arbeiten. Aber nach langem Überlegen bin ich mir bewusst geworden, dass ich in meinem Beruf als Ärztin vermutlich niemals abschalten könnte. Angenommen, ich hab einen schweren Fall in der Klinik, wo es womöglich auch noch um Leben oder Tod geht - niemals könnte ich am Abend oder am nächsten Tag schön mit meinem Mann oder einer Freundin Essen gehen, einen tollen Ausflug machen, o.ä.. Ich hätte immer ein schlechtes Gewissen.

Das zusammen mit dem finanziellen Problem hat mich dann dazu gebracht, den Studiumplatz abzusagen.

So gesehen war zwar alles umsonst. Aber jetzt hab ich mich immerhin bewusst dagegen entschieden und muss mir später keine Vorwürfe machen. :-)

Vielleicht ist es ja eine Alternative für Dich zu warten, bis Du einen Mann und Familie hast. Dann kannst Du es Dir evtl. leisten, zu Hause zu bleiben und in dieser Zeit Medizin zu studieren. Meine Hausärztin hat das auch so gemacht.

Das ist natürlich eine nicht planbare Angelegenheit, aber immerhin eine Alternative - wenn auch mit "Risiko".

Ich wünsch Dir gute Gedanken und die für Dich richtige Entscheidung!:)* :)* @:) *:)

K^roFkodil-maus


Ach so:

Hab mich glaub ich etwas unklar ausgedrückt. Damit Du es besser verstehst: Mein Plan war, hätte ich den Studienplatz erst gar nicht bekommen, hätte ich mir im Alter keine Vorwürfe machen müssen. Ich hätte dann sagen können "Ich wollte ja damals Medizin studieren, aber leider hab ich keinen Platz bekommen."

Aber so musste ich mich selbst aktiv dafür oder dagegen entscheiden.

Was mir auch etwas Angst machte und weshalb ich mich dann gegen das Studium entschieden hab

Wenn ich in meinem Büro einen Fehler mache, ist das zwar blöd, u.U. verursache ich Mehrkosten und werde angemotzt, aber das ist nicht sooooo schlimm. Im Extremfall verliere ich meinen Job.

Aber, wenn man als Ärztin einen Fehler macht, hängt das Wohl eines anderen Menschen davon ab. Und im Extremfall stirbt jemand, nur weil ich grad unkonzentriert war.

Ich will Dich jetzt nicht von dem Studium abhalten :|N. Ich erzähl Dir nur wie's bei mir war. Vielleicht bemerkst Du ja dann, dass Dir neben dem Finanziellen noch andere Gründe wichtig sind, die dafür oder dagegen sprechen.

Ethemlalmige2r N9utzer N(#325x731)


Irgendwie hat mir jeder gesagt, dass man da eh nur sehr schwer einen Platz bekommt, v.a. an der Uni, wo ich wollte.

Wenn du aber vorher nicht studierst hast, hast du ja ganz andere Zugangsvoraussetzungen gehabt und vor allem die Maximalzahl an Wartesemestern ...

E{hemal*iger NuCtzer (#3a2573x1)


Angenommen, ich hab einen schweren Fall in der Klinik, wo es womöglich auch noch um Leben oder Tod geht - niemals könnte ich am Abend oder am nächsten Tag schön mit meinem Mann oder einer Freundin Essen gehen, einen tollen Ausflug machen, o.ä.. Ich hätte immer ein schlechtes Gewissen.

Woher willst du das wissen? Hast du schon mal im KH gearbeitet? Das lernt man, ich habe in den ganzen Jahren noch nie Patientenschiksale mit ins Bett genommen. Wer das tut, geht kaputt! Von daher lernt man schnell zwar mitfühlend zu sein, aber die Patiemtenschiksale mit samt seiner Dienstkleidung im Schrank zu lassen und das ist auch gut so

F,re-edo2m C=alxl


Aber, wenn man als Ärztin einen Fehler macht, hängt das Wohl eines anderen Menschen davon ab. Und im Extremfall stirbt jemand, nur weil ich grad unkonzentriert war.

Gibt es hier eigentlich Mediziner die mal was dazu sagen können. Also inwieweit im Berufsleben solche Situationen vorkommen? Ich nehme mal an die meisten Menschen, die im Krankenhaus sterben, erliegen Krankheiten oder Verletzungen. Von groben Fahrlässigkeiten mal abgesehen, wie sieht so eine Situation aus in der ein Fehler einen Menschen tötet?

Wie lange arbeitest du denn jetzt? Bei 5 Jahren eigenem Verdienst steht dir Elternunabhängiges Bafög zu ...

Gibts das auch fürs Zweitstudium?

wIolfxD


hallo mellimaus

du kannst immer ruhig schlafen. ???

dann hast du nicht die verantwortung gehabt.

jeder!nimmt mal kh-probleme mit nach hause.

und wenn es nur die dienste sind,die die familie

trennt.je nach gewissen.......

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