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Tipps für Krankenstand

E\hemalaiger Nutnzer (#a325731)


ja klar, man findet ja auch an jeder straßenecke den nächstbesten, perfekten job?!

Das habe ich nicht gesagt, aber vielelicht sollte man sich mal mit dem zufrieden geben was man hat oder eben was anderes suchen. Geld und Urlaub und sonstiges will jeder, aber bitte möglichst wenig dafür tun!

Mein mann arbeitet für 900€ im monat, hat ne 50h woche und muss schwere körperliche arbeit verrichten

Tja so ist das nun ma, anderen geht es auch nicht viel besser, aber viele sind froh überhaupt einen Job zu haben

Vzanexs&sa20;09


oder eben was anderes suchen

das problem ist ja, dass es kaum "was anderes" gibt.

c2'jesti lay [xe


Ja ich muss Vanessa Recht geben. Melli dir gehts anscheinend zu gut bzw. du hattest noch nie so einen richtigen "Scheißjob" der dich jeden Tag fertig macht, und du sogar nach Feierabend bzw. am Wochenende nicht abschalten kannst.

Das Problem ist eben, das es heutztage fast keine Jobs mehr gibt. Und ja, man wird heute ausgebeutet, gerade eben, weil die AGs wissen das sie am längeren Hebel sitzen. Wie Meilli schon sagte, es warten ja 50 neue auf den eigenen Job. Forderungen stellen ist nicht, d.h für mich ist das schon oft Sklaverei, ja. Man hat ja nur 2 Möglicheiten. 1) Maul aufmachen und dann Urlaub im Harz oder 2) schlucken, schlucken, schlucken, total unterbezahlt arbeiten und sich nach Strich und Faden verarschen lassen.

E{hemal|iger> Nutzer (W#32C5731x)


du hattest noch nie so einen richtigen "Scheißjob" der dich jeden Tag fertig macht, und du sogar nach Feierabend bzw. am Wochenende nicht abschalten kannst.

Danke aber ich habe einen Job den ich für mich persönlich absolut beschissen finde und absolut wiederwillig ausführe. Dieser hat mich auch zu der Erkenntnis gebracht das ICH es bin die was ändern muss, und da bin dabei. Vom jeden Tag zur arbeit gehen und jammern wird es nämlich nicht besser ;-) und daher habe ich mich entschlossen was dagegen zu tun damit ich nicht die nächsten zich Jahre in diesem Job arbeiten muss. So sieht es aus.

Und ich bin nun mal der Meinung, jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, entweder ich ändere was, oder ich darf nicht jammern das es immer gleich beschissen bleibt

c`'esst lwa vxíe


Ja aber gerade das Thema Job hat man eben nicht mehr in der Hand. Meinst du ich bewerbe mich nicht oder was? Aber Jobs liegen nunmal nicht auf der Straße :-/

E6hemaliger8 Nutzerr (#32x5731)


Das habe ich nicht gesagt, na muss mir ja nicht jedes Wort im Mund umdrehen. nur ich kenne viele die viel jammern und nichts ändern. meine Kollegen gehören z.B. dazu und dafür habe ich nun mal kein Verständnis. Bzw. wenn sie dann eine Möglichkeit haben was zu ändern macht man es dann doch nicht, weil man dann kalt Füsse bekommt und dann doch lieber da bleibt wo man alle kennt. Ja und solchen Menschen kann man nun mal nicht helfen und das sind leider die die am lautesten stöhnen, wie laut und wie schwer die Arbeit doch ist und wie unterbezahlt sie sind :-/

Das sind halt nun mal die Erfahrungen die ich mehr oder minder täglich mache ...

cc'est lra vxíe


Ja da hast du Recht, sowas nervt echt voll.

Aber es gibt auch welche die alles tun um etwas zu ändern, aber es trotzdem noch nicht geklappt hat. 'Das ist das traurige.

EkhempalignerM Nutzebr (#<32573x1)


Ds mag stimmen, das hab ich ja auch nie bestritten ;-)

cRofr!ido.wo


Ich bin gerade in einer Situation, die sehr gut in diesen Faden passt!

Seit Januar habe ich extreme Rückenschmerzen, es gibt keine Körperhaltung (Sitzen, stehen, liegen, gehen), die ich lange aushalte. Doch wer hat nicht mal Rücken? Also Schmerzmittel rein und weiter gehts zur Arbeit!

Anfang März bin ich dann doch mal zum Orthopäden, der einen Bandscheibenvorfall, eine Spondylarthrose und starken Verschleiß im Kreuz-Darmbeingelenk mit akuten Entzündungen diagnostizierte und mich sofort erst einmal krankschreiben wollte, damit ich dieses Akutstadium auskurieren kann.

Ich ging weiter zur Arbeit, ein Kleinstbetrieb mit 3 Mitarbeitern, weil mein Chef zu der Zeit für 2 Wochen im Urlaub war und ich im Betrieb unverzichtbar war. Mein Chef wusste allerdings um meinen Gesundheitszustand bescheid, aber er nahm in keinster Weise Rücksicht, im Gegenteil, ich sollte zusätzlich schwere Dinge schleppen und wenn ich auf meinen Rücken hinwies, hiess es nur, es würde schon nicht so schlimm sein, wer hätte denn nicht mal Rücken ???

Dann kam noch die Urlaubszeit um Ostern, wo meine Kollegin weg war und dann hatte ich eine Woche Urlaub. Ich hoffte darauf, dass ich mich in dieser Woche so weit wieder erholen würde, um danach wieder nahezu fit zu sein.

Dem war leider nicht so! Ich habe keine Nacht mehr als 2 Stunden am Stück geschlafen und war völlig am Ende! Ich habe mich mit Schmerzmitteln vollgepumpt und war einfach nur noch fertig!

Montags nach meinem Urlaub bin ich wieder zum Arzt, um mich fitspritzen zu lassen, aber da schob er diesmal einen Riegel vor. Er schrieb mich erst mal eine Woche krank und ich blieb auch zu hause.

Bereits donnerstags wurde ich von meinem Chef telefonisch bedrängt, bloss am Montag wiederzukommen, da man sonst sich nach jemand anderen umsehen müsste.

Ich erklärte ihm, dass sich ein so akuter Rücken eben nicht in einer Woche auskurieren liesse und dass ich wohl noch einige Zeit krank sein werde. Wie lange genau, könnte ich leider auch nicht sagen, Krankheit lässt sich leider nicht planen.

Am nächsten Tag hatte ich meine Kündigung vorliegen! Und zwar fristgerecht und völlig legal ohne Begründung, ein Kleinbetrieb darf das!!!

Da quält man sich 3,5 Monate unter heftigsten Schmerzen zur Arbeit, die Erkrankung verschlimmert sich sogar dadurch, und wenn es wirklich nicht mehr geht, darf man umgehend gehen!

Die Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen, in denen ich da jetzt natürlich auch nicht mehr hingehen werde. Mein Arzt schreibt mich aber nur immer wöchendlich weiter krank und jeden Donnerstag ruft doch nun tatsächlich mein Chef an, ob ich nicht in der nächsten Woche noch einmal wiederkomme?!? HALLO ???

Man sollte sich schon sehr genau überlegen, ob und wann man sich krankschreiben lässt! Krankheit kann unter bestimmten Vorraussetzungen durchaus zum rechtmäßigen Kündigungsgrund werden.

Andererseits braucht sich auch niemand (so wie ich) für seinen Chef oder Arbeitsplatz aufzuopfern und dadurch seine Krankheit noch verschlimmern. Man befindet sich heutzutage oft in einer Zwangslage: Job oder Krank!

spunpny02o0x2


guter Beitrag...

7e7ergXreis


So was gehört erscho... Klar wer keinen Urlaub bekommt , da würde ich sowas verstehen aber so...

Frech >:(

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