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Abitur unschaffbar, welche sonstigen Möglichkeiten?

S+unflow(er_7x3


Möchte nochmal die Frage "Wofür Abi" aufgreifen:

Man denkt erstmal, dass man damit alle Möglichkeiten hätte - es gibt aber Arbeitgeber, die allen Trends zum Trotz lieber Realschüler nehmen von denen sie wissen, dass diese bleiben - und nicht nach der Lehre zum Studieren verschwinden.

Also wirklich mal gut überlegen, was sie machen möchte. Und dann einfach bewerben und schauen, wie das schlechte Zeugnis ankommt. Vielen Arbeitgebern ist klar, dass ein schlechtes Zeugnis vom Gymnasium nicht unbedingt so schlecht ist. Es kommt halt auf den Beruf und einen Versuch an.

Zum Thema Studium:

Ich hatte noch das Glück, das Diplom machen zu können. Klar war es viel Lernerei, zumal ich pro Studienabschnitt nur 6 bzw. 7 mündliche Prüfungen hatte. Da gab's dann 2 Jahre Stoff in 25 Minuten mündlicher Prüfung, ohne eine Frage erstmal auslassen zu können. Das war hart - aber machbar. V.a. mit Lerngruppe.

Das jetzige Bachelor-System empfinde ich (an der Uni in der Lehre tätig) als noch härter: Da zählt jede Klausur, jede Leistung. Die Vorlesungs- & Seminarlast ist hoch, und ohne tägliches Lernen zusätzlich packt man es nicht. Ich weiß nicht, ob ich es damals geschafft hätte (v.a. mit anfänglichen Prüfungsangst-Problemen). Ich möchte keinesfalls tauschen!

Und obwohl wir nur 1,x-Abiturienten haben (i.d.R. besser als 1,5) gibt es welche, die problemlos durchkommen - und andere, die kläglich scheitern. Trotz Superabi. Der Unterschied (soweit ich es beurteilen kann): Die einen haben gelernt zu lernen und setzen sich regelmäßig hin, den anderen flog vieles zu und sie haben nicht gelernt zu lernen.

Fazit:

Überlegen, was man eigentlich will. Das Abitur nachmachen kann man noch Jahre später. Aber wenn man es unbedingt möchte, dann muss man einfach mehr lernen, ggf. mit Hilfe. Sich mit Mitschülern zusammensetzen bei Problemen ist nicht gleich teure Nachhilfe.

Als ich mein Abi nachgemacht habe, habe ich täglich gelernt, geskriptet,... Vor Klausuren dann nur noch 1-2 Nachmittage/Abende. Habe allerdings damals auch noch 12 Stunden pro Woche gearbeitet, so dass diese geballte Lernen vor Klausuren gar nicht drin war, weil ich sonst ständig hätte frei nehmen müssen. Also kontinulierlich gelernt - was den Vorteil hatte, dass man immer im Stoff war und dem Unterricht noch folgen konnte!

Es kann übrigens auch helfen, mal mit den Lehrern zu sprechen!

DYie An3onymxe


Abi ist nur stupides Auswendiglernen. Das kann jeder schaffen.

na,also ganz so ist es (zum Glück) dann ja doch nicht ;-)

R(ogerqRKabKbxit


Man kann es jetzt nicht mehr rückgängig machen, aber ich habe auch den Eindruck, dass hier schon viel früher eine Veränderung hätte eintreffen müssen. Da es in Sachsen-Anhalt nur 12 Schuljahre sind und sie somit mitten in der Qualifikationsphase steckt, sieht es mit 4 Unterkursen natürlich nicht gut aus. SO richtig kann ich trotzdem nicht verstehen, warum man da jetzt erst so richtig tätig wird. Man kann so nicht sagen, dass es für Nachhilfe in der Oberstufe zu spät ist. Ich habe selbst in der 11. Klasse in einem Fach angefangen Nachhilfe genommen und es hat mir unwahrscheinlich geholfen (ich hatte aber auch einen prima Lehrer). Aber wenn ich das richtig verstehe, müsste ja bis zum Halbjahreszeugnis schon dringend eine Veränderung eintreten und dafür weiß ich ehrlich gesagt auch keinen richtigen Rat außer lernen, lernen, lernen - und dabei sind 2 Stunden nun wirklich nicht viel (das Wort "ewig" hat mich in diesem Zusammenhang doch sehr erstaunt). Aber es ist schon richtig: es ist nunmal nicht jeder fürs Gymnasium gemacht und sie sollte sich unbedingt mit einer Berufswahl auseinandersetzen, für die kein Abitur benötigt wird.

Geschichte ist reines auswendig lernen.Da muss man weder etwas verstehen noch ist es irgendwie schwierig.Wie schafft man es da 2 punkte zu kriegen?

Ich frag mich immer wieder, warum das von einigen immer wieder behauptet wird. Ich finde eben nicht, dass man bei Geschichte nichts verstehen, sondern nur auswendig lernen muss (ich konnte immer gut auswendig lernen). Geschichte war mein schlimmstes Fach in der Schule, wo ich auch die ein oder andere 5 kassiert habe. Und nein, ich war keine schlechte Schülerin und hab ein ganz passables Abi gemacht.

R[oZgerRatbbDixt


Finde ich nicht. Die 11. klasse ist doch gerade die überflüssigste und auch lernt man dort nicht viel neues... das ist ja auch der grund warum jetzt überall Abitur in 12 Jahren eingeführt wird. Weil eben die 11. klasse überflüssig ist ^^

Das trifft hier aber nicht zu, da es in Sachsen-Anhalt nunmal schon immer 12 Jahre sind und die 11 auch schon immer zur Qualifikationsphase gehört.

S+agrxei


Also die Geschichte = pures Auswendiglernen Kommentare hab ich bewusst überlesen, denn sobald ich dagegenargumentiere höre ich oft, ich würde das nur sagen, weil ich Geschichte studiere.

Durch pures Ausweniglernen erhalte ich maximal ein Gerüst aus Daten. Diese dann aber in Verbindung zu bringen, Aktion und Reaktion miteinander in Korrelation zu bringen und die Theorien die dahinterstecken zu verstehen, bedeutet, dass man weiteraus mehr braucht, als nur zu wissen wann etwas geschehen ist.

Dazu zählt in Geschichte die sprachliche Darstellung weitaus mehr, als in anderen Nebenfächern. So gesehen würde ich mal sagen, 2 Punkte zu bekommen ist deshalb schon eine Leistung, weil man besonders bei der Quellenanalyse und -interpretation, die nun einmal in diesen Jahrgangsstufen verlangt wird, allein durch die sprachliche Darstellung oft einfach mehr Punkte bekommen kann, wenn man ordentliche Textarbeit leistet. Die ersten Aufgaben drehen sich ja meistens um den Quelleninhalt... *:)

mEa5rika 6sterxn


wenn deine freundin die drei stunden abends nicht telefonieren, sondern lernen würde und in der schule nicht sms schreiben, sondern zuhören und mitarbeiten würde, wären alle eure probleme mit einem schlag gelöst ;-)

Dcie CAno6nymxe


wo ich nun auch nochmal schnell in den anderen Thread geschaut hab: ist die Freundin un 18 oder 22? :-/ nur so interessehalber...

S.vensRkxa85


Abi ist nur stupides Auswendiglernen. Das kann jeder schaffen.

na,also ganz so ist es (zum Glück) dann ja doch nicht ;-)

Also.. mal ganz ehrlich, bis auf Mathe, Physik, Chemie.. Doch! So habe ich das auch in Erinnerung. Und nein, das heißt nicht, dass ich ein supergeilestolles Abi habe. Aber im Nachhinein betrachtet..war es doch ganz viel auswendiglernen.

DXi/e AnonUymxe


bis auf Mathe, Physik, Chemie

und Deutsch,Englisch,Latein,Sport,Kunst etc.pp. :=o auswendiglernen reicht vielleicht,um in Geschichte,Gemeinschaftskunde und sowas durchzukommen,aber für den Rest brauchts m.E. dann doch ein bisschen mehr...

S/vensk`a8x5


Also, tschuldigung.. aber Deutsch? Du hast recht, das ist nicht auswendig lernen, das ist gar nicht lernen.

J2uic:ily


Genau, seitenweise Interpretationen schreiben sich ganz von alleine.. :|N

WRint2erxkind


Finde ich nicht. Die 11. klasse ist doch gerade die überflüssigste und auch lernt man dort nicht viel neues... das ist ja auch der grund warum jetzt überall Abitur in 12 Jahren eingeführt wird. Weil eben die 11. klasse überflüssig ist ^^

Also für mich in Bayern war die 11. die schwierigste Klasse von allen :-/ Weil man da wirklich ALLE Fächer hat, bevor man in der 12. dann was abwählen kann

11.Klasse

Deutsch, Latein, Englisch, Französisch, Mathe, Physik, Chemie, Bio, Erdkunde etc pp.

in der 12. warens dann nur noch

Deutsch, Latein, Englisch, Mathe, Physik, Bio, Erdkunde etc pp

Da ist schon einiges weggefallen :)z

Die 11. als unsinnig zu bezeichnen (und das auch im G9 Gymnasium in Bayern) find ich schon etwas... doof ;-D

Ddie A(nonymxe


Du hast recht, das ist nicht auswendig lernen, das ist gar nicht lernen.

kommt drauf an...mit auswendiglernen kommt man da jedenfalls wohl nicht weit...wie in vielen anderen Fächern eben auch nicht...

STven/skax85


Also, ich wüsste nicht, dass ich mich auf eine Deutscharbeit vorbereitet hab im Sinne von "Lernen". Die Lektüren während sie im Unterricht behandelt wurden, zu lesen, ist jetzt für mich nicht wirklich Lernen. Lernen ist für mich sich mal ordentlich auf den Hintern setzen und pauken, bis es raucht. DAs hab ich für Sport, Musik (hatte kein Kunst) und Englisch nun mal nicht gemacht.

S5ven*skax85


Ich will nicht sagen, dass man das Abitur zugeschmissen bekommt, das definitiv nicht. Und ich sage auch nicht, dass absolut JEDER es schaffen kann. Wobei ich aber allerdings keinen kenne bzw. von keinem an meiner damaligen Schule gehört habe, der es nicht geschafft hat. Bin aber der Meinung wenn man im Unterricht mitmacht, sich für die Fächer wo es nötig ist, hinsetzt und Zeit investiert und für die anderen eben den KOpf einschaltet.. dass es schaffbar ist. Mit welcher Note sei mal dahin gestellt, aber schaffbar meiner Meinung nach schon.

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