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Abitur unschaffbar, welche sonstigen Möglichkeiten?

BHell_a2)70x8


das steht doch aber in dem Fall hier überhaupt nicht zur Debatte...die Freundin des TE war weder auf einer Realschule,noch hat sie einen guten Realschulabschluss,noch hat sie den weiteren Vorteil eines Realschülers,nämlich das geringere Alter... :-/

Stimmt schon, so wie viele andere Beiträge hier auch ;-)

Es war nur eine Stellungnahme zum Satz "Ohne Abi steht man schlecht da". @:)

DJieL Anonygme


Es war nur eine Stellungnahme zum Satz "Ohne Abi steht man schlecht da"

achso ;-D ja,solche Pauschalisierungen sind ja meistens Quatsch ;-) es gibt sicher Berufe,in denen ein guter Realschulabschluss bevorzugt wird...aber auf der anderen Seite wird eben auch bei immer mehr Ausbildungsberufen ein Abitur vorausgesetzt :-/

B^ell}a270O8


achso ;-D ja,solche Pauschalisierungen sind ja meistens Quatsch ;-) es gibt sicher Berufe,in denen ein guter Realschulabschluss bevorzugt wird...aber auf der anderen Seite wird eben auch bei immer mehr Ausbildungsberufen ein Abitur vorausgesetzt :-/

Ja, das stimmt allerdings :-(

Hm, nun gilt es herauszufinden, welche Möglichkeiten für die Freundin des TEs in Frage kämen..

Ein Besuch im BIZ, Info über Fachabi und ein Brainstorming, welche Berufe für sie in Frage kämen wären doch schon mal ein Anhaltspunkt.

LG Bella

Dvie Anoxnyme


Ein Besuch im BIZ, Info über Fachabi und ein Brainstorming, welche Berufe für sie in Frage kämen wären doch schon mal ein Anhaltspunkt.

auf jeden Fall... :)z

HLansexline


Also erstens denke ich, die Frage, wie leicht oder schwer das ABi ist, spielt hier keine Rolle - für die Freundin des TE IST es offensichtllich schwer. Was sie in der Vergangenheit hätte anders machen sollen, soielt ebenfalls keine Rolle - sie kann die Zeit nicht zurückdrehen.

Heutzutage ist es sch...egal ob Du das Abi hast oder nicht.Da kannst Du froh sein wenn Du überhaupt einen Job bekommst-der Abschluss ist da meistens nur noch nebensache.

Die Autorin dieser Worte hat einen Hauptschulabschluß und ist beruflich erfolgreich (leitende Position, gutes Einkomen). ICH z.B. habe einen dem Abitur gleichgestellten ausländischen Schulabschluß (Note 1,27) sowie ein abgeschlossenes Diplomstudium, hatte nach dem Studium für drei Jahre einen sch...job (harte körperliche Arbeit, Einkommen weit unterhalb von ALGII) und bin jetzt arbeitslos. Das Abi ist also keine Garantie für beruflichen Erfolg, der Haupt- und erst recht der Realschulabschluß keine Garantie für Mißerfolg.

Lieber TE, deine Freundin ist in der Oberstufe. Also hat sie keinen SCHLECHTEN, sondern vielmehr den ERWEITERTEN Realschulabschluß.

Ich wiederhole meine Frage: Was will sie überhaupt werden? Es gibt Berufe, für die braucht man Abi+Studium. Und es gibt Berufe, wo man das entweder überhaupt nicht braucht oder wo das Abi innerhalb der Ausbildung gemacht wird (z.B: Erzieherin mit Fachabi. Um die Ausbildung anzufangen, braucht man sogar nur den Hauptschulabschluß!).

Wichtig ist aber, daß sie sich jetzt nicht sagt: Wo ist die Ausbildung, die ich hinterhergeschmissen bekomme? Sondern sie braucht ein Ziel, das für sie lohnend ist und sie von Anfang an zum kontinuierlichen Mitarbeiten motiviert.

Mit höchstens Anfang 20 ist sie für GAR NICHTS zu alt. Ich habe mit 23 gedacht, ich sei zu alt für einen Studienfachwechsel und habe es nicht gemacht. Heute weiß ich, daß das Quatsch war und daß ich es hätte machen sollen, dann stünde ich heute viel, viel besser da. Sogar OHNE STudium, dafür mit einer sinnvollen Ausbildung könnte es mir heute beruflich+finanziell vieeel besser gehen.

Die Frage lautet: WAS WILL SIE?

DPie Anwonyxme


Lieber TE, deine Freundin ist in der Oberstufe. Also hat sie keinen SCHLECHTEN, sondern vielmehr den ERWEITERTEN Realschulabschluß.

??? sie hat offensichtlich miserable Noten und somit einen SCHLECHTEN Abschluss...wenn ich ein Abi mit 4,0 hab,ist das auch ein SCHLECHTES Abi...das heißt doch nicht,dass das Abi an sich schlecht ist...

natürlich braucht man nicht zwingend ein Abi und kann auch ohne durchaus einen Job finden,von dem es sich gut leben lässt...dennoch denke ich,dass DER Zug für die Freundin des TE abgefahren ist,sorry...also geht es darum,Schadensbegrenzung zu betreiben bzw. zu schauen,welche Chancen sie noch hat (die Chancen auf einen GUTEN Hauptschulabschluss bzw. GUTEN Realschulabschluss hat sie ja eben nicht mehr und den Menschen,der HEUTE mit einem miserablen Realschulabschluss und noch dazu relativ "alt" einen super Job findet,will ich erstmal sehen) :-/

H}a3nse9line


Neee, man kommt ja nicht automatisch nach der 10. in die 11. Klasse. Dafür braucht man gewisse Mindestnoten. Es gibt einen Realschulabschluß und einen erweiterten Realschulabschluß. Der erweiterte ist der bessere, und den hat sie. Spitzennoten hat sie nicht, na und?

LdiXghtf?roxnt


Ich z.B. bin vorzeitig vom Gymnasium gegangen da ich Mathe und Physik nicht gepackt habe und ich war keineswegs faul. Ich hatte jeden Tag Nachhilfe über Jahre und war da auch immer gut aber sobald es an die Prüfung ging --> 5 oder 6. Und ich bin weder faul, noch dumm noch nicht geeignet fürs Abi. Was manche hier vom Stapel lassen ist echt krass, da muss ich mich ja gleich saudumm fühlen, nur weil ich vom Gymnasium abgegangen bin und jetzt "nur" nen Realschulabschluss habe. Pf!

naja..wie würdest du es denn nennen wenn man trotz Nachhilfe und trotz vielem Lernen in Mathe/Physik durchgehend 5 oder 6 schreibt? :-/

sorry, aber gerade Mathe und Physik sind die Fächer schlechthin die eben die Spreu vom Weizen trennen.

Was ist daran unfair? Sport sollte genauso wenig wie Musik oder Kunst bewertet werden. OK, die Theorie kann man lernen und benoten aber wenn einer nun mal kein Talent für eines der Fächer hat und eben langsam läuft, unmusikalisch ist oder einfach nicht mehr als ein Strichmännchen hinbekommt sollte man das nicht schlecht bewerten, finde ich.

was soll man denn sonst bewerten? andere haben kein "Talent" für Fremdsprachen, werden da aber auch knallhart bewertet. Wenn jemand für Sport kein Talent hat ists doch den sportlichen gegenüber nur mehr als fair wenn sie besser benotet werden.

Es kann nunmal keiner in Allem gut sein.

LQisiUlein


ich musste in der 11.Klasse auch bös kämpfen wegen Mathe, Physik und Chemie....

2 Fächer durfte man unterm Strich haben, ich hatte im Zeugnis der 11.Klasse dann 2 Punkte in Physik, 3 Punkte in Chemie und 5 Punkte in Math, alle anderen Fächer um die 10-12 Punkte und damit bin ich durchgekommen.... einfach nicht aufgeben

BKellna270x8


naja..wie würdest du es denn nennen wenn man trotz Nachhilfe und trotz vielem Lernen in Mathe/Physik durchgehend 5 oder 6 schreibt? :-/

sorry, aber gerade Mathe und Physik sind die Fächer schlechthin die eben die Spreu vom Weizen trennen.

Willst Du damit sagen ich bin dumm?!

Ausserdem sagte ich, dass ich es ja kapiert habe aber in den Prüfungen versagt habe, Blackouts, zuviel Druck und Angst es nicht zu packen (spez. Mathe und Physik).

B(el7la2N708


Wenn jemand für Sport kein Talent hat ists doch den sportlichen gegenüber nur mehr als fair wenn sie besser benotet werden.

Werden sie doch auch? Wenn die Unsportlichen eine 3 bekommen und alle anderen eine 2 oder 1?

LyigHhtfroxnt


Willst Du damit sagen ich bin dumm?!**

nein, aber eben sehr wohl nicht geeignet fürs Abitur, was du dir wohl selbst nicht eingestehen willst;) wenn man es trotz viel Fleiß und Nachhilfe nicht packt.

Bei dir klingt es so als ob es am Fach lag.

Ich zB hatte zuerst ein Mathestudim angefangen und dort schnell festgestellt das ich wohl doch nicht so "helle" bin, und nun studier ich eben etwas weniger mathelastiges, aber ich mach mir da wenigstens selbst nichts vor. Gibt eben schlauere Köpfe als ich, die es drauf haben und Mathe/Physik studieren können.

Werden sie doch auch? Wenn die Unsportlichen eine 3 bekommen und alle anderen eine 2 oder 1?

naja trotzdem sind die Verhältnisse in Sport nicht gerade gerecht.

Wenn man in Sport nichts gebacken kriegt kann man noch gut ne 3 kriegen, vllt. sogar ne 2,

wenn man im anderen Fach einfach mal nen leeres Blatt abgibt ist das ne 6.

H$anselXine


Zum Thema "nachhilferesistente Fünfen in Naturwissenschaften und dennoch Superschulabschluß" könnte ich was beitragen... aber ich lasse es lieber. Können wir jetzt bitte zurück zum Thema kommen?

Huhu, TE! Noch da oder von zu viel OT verjagt? *:)

JAaana


Wenn man in Sport nichts gebacken kriegt kann man noch gut ne 3 kriegen, vllt. sogar ne 2,

wenn man im anderen Fach einfach mal nen leeres Blatt abgibt ist das ne 6.

Naja, leeres Blatt abgeben würde ich mit "beim Sport in der Ecke sitzenbleiben und sich weigern" gleichsetzen und das würde sicher auch ne 6 geben. Bei uns wars im Sport eigentlich immer so, dass jeder egal wie gut er in der Sportart war wenn er gut mitgemacht hat auf jeden Fall die 5 Punkte bekommen hat, was ich auch mehr als gerecht finde. Hat er sich merklich angestrengt besser zu werden gabs auch ein paar Punkte mehr. Klar haben viele Mädels im Fussball versagt (mich eingeschlossen), gleichzeitig haben die drei Jungs die in der Oberstufe so mutig waren Tanz&Gymnastik zu wählen dank ihres Einsatzes den sie im Unterricht gezeigt haben auch 11 Punkte oder so bekommen. Und sie waren sicher nicht so beweglich wie die Mädchen die für den gleichen Einsatz die gleiche Note bekommen haben. Und? Ist doch ok. Bei Kunst und Musik seh ich das ähnlich (Singen zu benoten find ich btw unter aller sau)

Klar kann man jetzt sagen Sprachbegabung kommt auch dazu, genauso wie manche mit Mathe besser klar kommen als andere. Aber das sind alles Fächer wo man auch was auswendig lernen kann. Ja auch Vokabeln kann man lernen und zumindest versuchen einen Satz hinzubekommen. Ich hab mich in Französisch auch immer auf meine 6 Punkte gerettet da ich nie mit der Sprache klar kam. Meine Sätze waren sicher gruselig aber ich hab sie versucht und die Vokabeltests oder Grammatikteile in der Arbeit konnte ich recht gut... auswendig lernen halt.

Klar ist nur auswendiglernen nicht der Schlüssel zum gutenAbitur und es sind wohl auch nicht alle "für das Abitur geeignet", ob man mit massivem Auswendiglernen sich dann versucht auf ne 4.0 zu hiefen ist halt die Frage. Eigentlich würde ich eher sagen: Erkennen wo die Stärken liegen (vielleicht eher im praktischen Bereich?) und schauen was es in dem Umfeld für Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten gibt und schauen was dafür verlangt wird.

Huhu, TE! Noch da oder von zu viel OT verjagt?

Vielleicht. Ich befürchte eher er hat nicht die Antworten bekommen die er hören wollte :-/

SSheexp


@ Lightfront

es fallen im Schnitt beim Abi 1-3 jedes Jahr pro Schule durch.

Aber davon ab, wieviele hören denn vorher auf, bzw. wieviele entscheiden sich schon nach der Grundschule eben NICHT den Weg des Abiturs zu gehen sondern Haupt/Gesamt/Realschule?

das sind glaub 90%...von daher,

Ich habe mal gelesen, dass sich mind. 1/3 der Grundschüler für den Weg des Abiturs entscheiden und der Rest für eine Haupt- oder Realschule. Deine 90% hauen da also nicht ganz hin.

die die sich für den Abiturweg entscheiden sind meistens auch die, die eben in der Grundschule gute Noten hatten.

Also ich hatte in der Grundschule fast nur 1er. Bin aber dennoch auf eine Realschule gegangen. Eltern und Lehrer hielten es für besser, weil sie glaubten, dass trotz der guten Noten dennoch am Gymnasium untergehen würde. Für die Wahl der nächsten Schulstufe sind eben nicht nur die Noten wichtig, sondern auch die Persönlichkeit des Schülers. Leider wird das heute so gut wie gar nicht mehr beachtet. Selbst die Noten der Grundschule sind heute kaum noch von Bedeutung. Da werden nicht selten auch Schüler mit 'nem 3er Durchschnitt aufs Gymnasium geschickt. Da braucht man auch kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass dann häufig nix gutes dabei raus kommen kann.


Selbst wenn man schon auf einem Gymnasium ist und man bemerkt, dass man große Schwierigkeiten hat, quält man sich lieber noch weiter durch als sich vielleicht mal Gedanken darüber zu machen, nicht doch auf die Realschule zu wechseln. Aber viele sind halt immer noch in dem Glauben, dass man ohne Abi nix ist und nix werden kann. Dabei kann ein Wechsel der Schulform durchaus schlimmeres vermeiden. So muss es dann nämlich gar nicht erst so weit kommen, wie bei der Freundin des Threaderstellers. Mit einem schlechten erweiterten Realschulabschluss wird man es in der Regel schwer haben eine Lehrstelle zu bekommen als mit einem guten Realschulabschluss. Aber versuchen kann man es ja. Besser wäre es aber vielleicht, wenn die Freundin des Threaderstellers die Fachoberschule (FOS) besucht um das Fachabitur zu bekommen, oder ein berufliches Gymnasium besucht, wo sie auch noch das vollwertige Abitur erlangen kann. Letzteres ist aber auch nicht unbedingt leichter als das normale Abitur, jedoch kommt es hier auch stark auf die Schwerpunkte der Schule an.

Auch wenn man nur den Weg der Lehre einschlägt kann man auch später studieren und das auch ohne Abitur. Wenn man z.B. Bürokaufmann/frau lernt, kann man nach entsprechender Berufserfahrung z.B. Betriebswirtschaft studieren. Dafür sind aber dann 3-5 Jahre Berufserfahrung notwendig und man kann natürlich auch nur etwas Berufsspezifisches studieren.

Eine rein schulische Ausbildung wäre auch noch eine Option. Hier wird man auch etwas größere Chancen haben einen Platz zu bekommen trotz schlechter schulischer Noten. Hier muss man dann aber Schulgeld einplanen. Bei einer staatlichen Schule werden sich die Kosten noch in Grenzen halten bei einer privaten Schule kann es dann aber richtig teuer werden.

Wenn die Freundin des Threaderstellers aber noch gar nicht so richtig weiß was sie machen soll, dann kann sie auch erst mal ein Freiwilliges Ökologisches, Soziales, oder Kulturelles Jahr absolvieren. Wenn sie einen Platz für 2010/2011 haben möchte, kann sie sich in der Regel noch bis März bewerben. außerdem hat sie in dem einem Jahr genug Zeit um zu überlegen, wie es bei ihr weiter gehen soll.

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