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Welche Schulfächer fürs Medizinstudium?

qSuenglVexr


Gelbrose,

erkundige dich doch erst welcher Notendurchschnitt an deiner Uni Voraussetzung ist!!! Dann wirst du sehen ob du das je schaffst!! Ich vermute , du wirst dir einen anderen Beruf aussuchen.

GXewlbrxose


Ach, die Entscheidung ist so schwierig :-(.

Ich würde ja auch Wartezeiten in Kauf nehmen. Ich hab mir das mal ausgerechnet. Mit meinem jetztigem Durchschnitt, hätte ich eine Wartezeit von fünf Jahren. Und in dieser Zeit würde ich eine Ausbildung zur Arzthelferin oder Krankenschwester machen.

Hmmm... ist schon alles nicht so einfach. Es ist echt doof, wenn man sich schon so auf einen Beruf versteift hat und sich nicht mehr vorstellen kann, was anderes zu machen :-(

E8hemal_ig;er Nu=tzer (#32$5x731)


Ich vermute , du wirst dir einen anderen Beruf aussuchen.

Das ist ja Käse! Jeder kann theoretisch Medizin studieren, über die Wartezeit bekommt jeder (!) irgdendwann einen Studienplatz. Nur bei Gelbroses noten gehe ich davon aus das sie mindestens 4 Jahre warten muss nach dem Abi, also sollte man sich lieber erst mal die Frage stellen, welche Ausbildung man erst macht ;-) Das ist bei den Noten nämlich die erste Entscheidung die es zu treffen gilt ;-)

Und dafür muss man sich nicht an der Uni erkundigen, sondern einfach mal einen Blick auf [[www.zvs.de]] riskieren. Und da wird man sehr schnell sehen, ausbildung wird dein bester Freund sein ;-)

d$ev%iatixon


@ Geldbrose

Ich kann nur sagen, wie ich es machen würde. Ich persönlich würde die Fächer aussuchen, mit denen ich den besten Durchschnitt erreichen kann (wenn du denkst, du würdest vom jetzt Gelernten in 10 Semestern profitieren, irrst du dich. Das mag bei interessanten Sachen so sein, oder bei Wissen, das verwendet wird, aber nicht bei Dingen, zu denen man sich gezwungen hat.)

Die Sommerferien vorm Studium würde ich dann nützen, um die Unterlagen eines Schulfreundes, der Bio, Chemie und Physik gewählt hat, durchzugehen. Oder ich würde mich bei Studenten umhören, welche Unterlagen fürs diese Physik- und Chemie-Grundkurse relevant sind, sie durchsehen, die eigenen Schwachstellen identifizieren, und diese mit geeigneter Literatur "bearbeiten".

Das ist auch ein guter Test der eigenen Lernfähigkeit. Wenn man mit diesen x-hundert Seiten in diesen y Wochen nicht zurecht kommt, wird man im Studium selbst sowieso komplett überfordert sein.

@:) Du machst das schon!

SThellxy


Du solltest auf jeden Fall die Fächer wählen, mit denen Du einen bestmöglichen Abi-Durchschnitt erzielen kannst, damit Du nicht ewig warten mußt, bis Du einen Studienplatz erhältst :)z

Es ist echt doof, wenn man sich schon so auf einen Beruf versteift hat und sich nicht mehr vorstellen kann, was anderes zu machen :-(

Das finde ich gar nicht, besonders als Arzt ist es wichtig, dass man diesen Job mit ganzem Herzen ausführt :)z

kUathaUrinaf-die-xgroße


Das mit der Wartezeit kommt noch dazu... Wenn du 5 Jahre auf den Platz wartest, hast du sowieso alles vergessen, was du dir an Chemie und Physik mal eingetrichtert hast. Vor allem, wenn es eben nur da war, um die gute Note zu bekommen oder auswendig gelernt war, ohne es wirklich verstanden zu haben. Von daher sieh zu, dass du nen guten Schnitt bekommst, das würde ich auch erstmal am wichtigsten finden.

pBlakya08


Leg dich nicht jetzt wegen eines Studienwunsches auf bestimmte Fächer fest. Wähle die Fächer, in denen du voraussichtlich die besten Noten hast.

Denn egal wie du wählst, mit der allgemeinen Hochschulreife (Abitur) kannst du nahezu alles studieren.

Sounflowxer_73


Schwierige Frage.

Sicherlich ist ein guter Schnitt erstmal das, was zählt. Aber ;-) : Ich hatte ein Superabi, habe problemlos einen Biochemie-Studienplatz bekommen - und bin an Chemie & Physik gescheitert. Mir fehlte es einfach an Grundlagen (Bio & Ernährungswissenschaften & Englisch als Prüfungsfächer; Chemie aber der 11. nicht mehr).

Da gerade der Studienanfang aus sehr viel Grundlagen besteht, würde ich ehrlich gesagt lieber da für eine solide Basis sorgen. ES kommt eh noch genug neuer Stoff auf Dich zu.

Und bzgl. des Notenschnitt:

Es wird rege diskutiert, den NC angesichts des Ärztemangels abzuschaffen. Guck mal hier (sehr seriöse Quelle): [[http://news.doccheck.com/de/article/185382-numerus-clausus-ade/]]

Eine Freundin von mir hat ein Abi von 2,5 gemacht - und wollte unbedingt Medizin studieren. Letztlich hat sie erst den Rettungssanitäter gemacht, dann die Ausbildung zum Rettungsassistenten. Und dann studiert, nebenbei immer gearbeitet als Rettungsassistentin. Hat das Studium gut geschafft - und hatte viel weniger praktische Probleme als viele Kommilitonen, da sie Notfälle kannte, viele grausame Dinge schon gesehen hatte, wusste wie man mit Patienten umgeht,...

Es gibt immer Optionen; da würde ich mir mal weniger Gedanken machen. Letztlich musst Du das Studium packen, und best. Fächer kann man nun mal nicht "eben so" nacharbeiten, wenn x neue Sachen auf einen zukommen.

Bzgl. der Sprachen:

Ich arbeite nach meinem Studium selber im u.a. Gesundheitswesen - und es gibt immer wieder Stellenausschreibungen, die russische oder türkische Sprachkenntnisse voraussetzen. Russisch könnte Dir so gesehen langfristig im Patientenkontakt helfen.

Und wenn es Dir richtig Spaß macht, dann bleib' dabei!

Besagte Freundin von mir hat Englisch & Französisch gelernt; die fehlenden Lateinkenntnisse waren im Studium kein Problem, da man eh viel auswendig lernt.

Alles Gute!

SnarGah-SSofxia


Ich würde den Mittelweg wählen: versuchen, einen relativ guten Abi-Schnitt zu erreichen, aber die naturwissenschaftlichen Fächer nicht ganz weglassen.

Chemie und Physik wird beides sehr wichtig sein. Was bisher noch nicht so geschrieben wurde, ist, dass die Durchfallquote auch in Physik sehr hoch ist! Bedenken habe ich, da du schreibst, dass du den Stoff auswendig lernst aber nicht gut verstehst. Mit Auswendiglernen wirst du im Studium keine (!) Physik- oder Chemieprüfung bestehen. An diesem Punkt musst du ansetzen und dir eine Strategie überlegen. Ich würde versuchen, mir den Stoff nebenbei im voraus beizubringen. So hast du einen guten Notendurchschnitt und nicht so viele Lücken.

Wenn du allerdings feststellst, dass du mit dem alleine Lernen Schwierigkeiten hast, sind Probleme im Studium absehbar. Da wirst du dir nämlich den größten Teil des Stoffes auch selbst beibringen müssen.

Sehr positiv finde ich allerdings deine Motivation, mit der du das durchziehen willst! Damit bist du bestimmt einigen weit voraus.

Viel Erfolg!

Sohelxly


Was Physik und Chemie betrifft, mein Bruder hatte da auch enorme Probleme, schon in der Schule. Mit viel Fleiß konnte er diese Probleme aber bewältigen. Heute arbeitet er als Allgemeinmediziner, in seiner eigenen Praxis ;-)

Das Latinum ist für das Medizinstudium keine Voraussetzung mehr. Zu Beginn des Studiums absolviert man einen Terminologiekurs, der mit einer Klausur abschließt. Da gibt es natürlich einiges zu lernen, aber das ist gut zu schaffen :)z

AvrtCemisx09


Ich studiere Medizin und kann für meine Uni sagen, dass jeder, egal ob er das große Latinum hat oder nicht, den Terminologie-kurs besuchen und die Prüfung schreiben muss.

Tja, an wichtigen Fächern kann ich dir vor allem Chemie empfehlen, dazu Bio und Physik. Biochemie haben wir hier erst im zweiten Semester und das baut auf Chemie am meisten auf.

Ansonsten: arbeite dich hoch! Viel Erfolg! Wer was will und sich reinhängt, schafft auch was :)z :)^

Acrt@emixs09


Apropos, bei uns sind auch die meisten Nicht-Lateiner durchgekommen ;-) Kannst also ruhig weiter russisch lernen ;-)

G/elgbrosxe


Es wird rege diskutiert, den NC angesichts des Ärztemangels abzuschaffen

Ja, aber bis das soweit ist, kann es noch lange dauern. Und ich bin vielleicht in drei Jahren mit meiner Schule fertig.

Man, ich bin so hin und her gerissen. Ich hab gar keine Ahnung mehr was ich machen soll :°(.

Hätte nicht gedacht, dass die Meinungen so auseinander gehen. Das macht alles noch viel komplizierter.

Ich glaube, dass ich Physik abwählen werde...

SParaUh-Soxfia


Wenn du jetzt Physik abwählst, ist das für deinen Schnitt wahrscheinlich eine gute Entscheidung.

Aber fange schon jetzt damit an Physik zu lernen. Als deine privates Hobby sozusagen ]:D Du wirst es brauchen! Und im Studium geht alles so schnell, dass keine Zeit bleiben wird, Lücken zu füllen, vor allem wenn dir der Stoff sowieso schwer fällt.

E~hemal1iger Ntutzer (#3F257Y31)


Na ja ich würde glaube ich Chemie weiter belegen, abe rich habe auch nicht viel für Physik über ;-)

Hach wie mich das hier wieder vom lernen abhält, grandios :=o ;-D

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